Vorschau: Heidenheimer SB - Kickers
Verfasst: Dienstag 24. Mai 2005, 12:06
Auch für die Kickers ist das Pokal-Endspiel in Eislingen der Saison-Höhepunkt
„Eine völlig offene Angelegenheit“ Stuttgarts Trainer Robin Dutt hat Respekt vor dem HSB – Pokal und 55 000 Euro als Anreiz
Wenn am Mittwoch um 18.15 Uhr im Eislinger Stadion das WFV-Pokalfinale angepfiffen wird, dann dürfen die HSB-Fußballer mit einem nicht rechnen: Dass sie vom Gegner unterschätzt werden. Kickers-Trainer Robin Dutt hat größten Respekt vor den Heidenheimern: „Das wird eine völlig offene Angelegenheit.“
Kickers-Manager Joachim Cast lässt keinen Zweifel zu, dass das Finale auch für die Degerlocher der Saisonhöhepunkt ist. „Es ist ja bekannt, dass wir finanziell nicht auf Rosen gebettet sind, und da wären die 55 000 Euro, die die Teilnehmer an der ersten WFV-Pokal-Hauptrunde erhalten, auch für uns ein warmer Regen.“
Die Kickers überlassen denn auch nichts dem Zufall. Trainer Dutt, der zurzeit eine Trainerfortbildung in Köln besucht, aber morgen ganz selbstverständlich auf der Trainerbank sitzt, hat den HSB am vergangenen Freitag in Freiberg beobachtet und war durchaus beeindruckt: „Eine ganz starke Mannschaft, die wir bestimmt nicht unterschätzen werden.“
Die Regionalligasaison ist für die Kickers im Prinzip gelaufen und nach einer eher mäßigen Vorrunde war man bei den „Blauen“ mit der Rückserie sehr zufrieden. Die Mannschaft hat sich längst im vorderen Mittelfeld etabliert und jetzt den Einzug in den DFB-Pokal zum Ziel gesetzt.
Dass die Stuttgarter zurzeit „gut drauf sind“, zeigten sie nicht zuletzt am Sonntag im Punktspiel beim Aufstiegskandidaten FC Augsburg, als man aus einem 0:2-Rückstand in der Schlussphase noch ein 2:2-Unentschieden machte.
Die Mannschaft, die dort auflief, wird auch am Mittwoch erste Wahl sein. Zu den Leistungsträgern gehören neben Torhüter Tino Köstel die Torjäger Suad Rahmanovic und Mirnes Mesic sowie die Abwehrstrategen Moritz Steinle, Oliver Barth und Jens Härter. Im Mittelfeld ziehen vor allem die beiden „Mustafas“, Akcay und Parmak sowie der Ex-Dortmunder Bashiru Gambo die Fäden.
Von den Namen her sind die Kickers also hervorragend besetzt und trotz aller „Respektsbezeigungen“ gegenüber dem HSB natürlich haushoher Favorit.
Allerdings hat der VfL Sindelfingen im Halbfinale gezeigt, dass die Stuttgarter mit einer engagierten Leistung sehr wohl zu verunsichern sind. 1:0 führte der Landesligist zur Pause, war auch nach zwei Kickers-Toren dem Ausgleich nahe und kassierte erst in der Schlussminute das 1:3.
„So etwas“, ist Trainer Robin Dutt überzeugt, „wird uns gegen Heidenheim nicht passieren.“ Zur Warnung dient auch der 5:0-Sieg des HSB gegen die Kickers-Reserve vor gut einer Woche. Manager Cast: „Die haben unsere zweite Mannschaft ja regelrecht vorgeführt.“
Auf eine Aufstellung wollte sich der Kickers-Coach ebensowenig festlegen wie sein Heidenheimer Kollege Dieter Märkle.
Immerhin hat die Mannschaft die Partie in Freiberg – sieht man einmal von der Platzwunde von Aleksandar Kasunic ab – relativ unbeschadet überstanden. Hansjörg Honold, Alex Raaf und Frank Schmidt wurden bewusst geschont.
Auch Märkle hat die Kickers in Augsburg beobachtet – und danach keine schlaflosen Nächte verbracht: „Natürlich sind sie Favorit, aber es ist nicht so, dass wir an einem guten Tag nicht auch unsere Chance hätten. Und ich gehe fest davon aus, dass wir am Mittwoch einen guten Tag erwischen.“
Klaus Dieter Haas
Quelle: hz-online.de
„Eine völlig offene Angelegenheit“ Stuttgarts Trainer Robin Dutt hat Respekt vor dem HSB – Pokal und 55 000 Euro als Anreiz
Wenn am Mittwoch um 18.15 Uhr im Eislinger Stadion das WFV-Pokalfinale angepfiffen wird, dann dürfen die HSB-Fußballer mit einem nicht rechnen: Dass sie vom Gegner unterschätzt werden. Kickers-Trainer Robin Dutt hat größten Respekt vor den Heidenheimern: „Das wird eine völlig offene Angelegenheit.“
Kickers-Manager Joachim Cast lässt keinen Zweifel zu, dass das Finale auch für die Degerlocher der Saisonhöhepunkt ist. „Es ist ja bekannt, dass wir finanziell nicht auf Rosen gebettet sind, und da wären die 55 000 Euro, die die Teilnehmer an der ersten WFV-Pokal-Hauptrunde erhalten, auch für uns ein warmer Regen.“
Die Kickers überlassen denn auch nichts dem Zufall. Trainer Dutt, der zurzeit eine Trainerfortbildung in Köln besucht, aber morgen ganz selbstverständlich auf der Trainerbank sitzt, hat den HSB am vergangenen Freitag in Freiberg beobachtet und war durchaus beeindruckt: „Eine ganz starke Mannschaft, die wir bestimmt nicht unterschätzen werden.“
Die Regionalligasaison ist für die Kickers im Prinzip gelaufen und nach einer eher mäßigen Vorrunde war man bei den „Blauen“ mit der Rückserie sehr zufrieden. Die Mannschaft hat sich längst im vorderen Mittelfeld etabliert und jetzt den Einzug in den DFB-Pokal zum Ziel gesetzt.
Dass die Stuttgarter zurzeit „gut drauf sind“, zeigten sie nicht zuletzt am Sonntag im Punktspiel beim Aufstiegskandidaten FC Augsburg, als man aus einem 0:2-Rückstand in der Schlussphase noch ein 2:2-Unentschieden machte.
Die Mannschaft, die dort auflief, wird auch am Mittwoch erste Wahl sein. Zu den Leistungsträgern gehören neben Torhüter Tino Köstel die Torjäger Suad Rahmanovic und Mirnes Mesic sowie die Abwehrstrategen Moritz Steinle, Oliver Barth und Jens Härter. Im Mittelfeld ziehen vor allem die beiden „Mustafas“, Akcay und Parmak sowie der Ex-Dortmunder Bashiru Gambo die Fäden.
Von den Namen her sind die Kickers also hervorragend besetzt und trotz aller „Respektsbezeigungen“ gegenüber dem HSB natürlich haushoher Favorit.
Allerdings hat der VfL Sindelfingen im Halbfinale gezeigt, dass die Stuttgarter mit einer engagierten Leistung sehr wohl zu verunsichern sind. 1:0 führte der Landesligist zur Pause, war auch nach zwei Kickers-Toren dem Ausgleich nahe und kassierte erst in der Schlussminute das 1:3.
„So etwas“, ist Trainer Robin Dutt überzeugt, „wird uns gegen Heidenheim nicht passieren.“ Zur Warnung dient auch der 5:0-Sieg des HSB gegen die Kickers-Reserve vor gut einer Woche. Manager Cast: „Die haben unsere zweite Mannschaft ja regelrecht vorgeführt.“
Auf eine Aufstellung wollte sich der Kickers-Coach ebensowenig festlegen wie sein Heidenheimer Kollege Dieter Märkle.
Immerhin hat die Mannschaft die Partie in Freiberg – sieht man einmal von der Platzwunde von Aleksandar Kasunic ab – relativ unbeschadet überstanden. Hansjörg Honold, Alex Raaf und Frank Schmidt wurden bewusst geschont.
Auch Märkle hat die Kickers in Augsburg beobachtet – und danach keine schlaflosen Nächte verbracht: „Natürlich sind sie Favorit, aber es ist nicht so, dass wir an einem guten Tag nicht auch unsere Chance hätten. Und ich gehe fest davon aus, dass wir am Mittwoch einen guten Tag erwischen.“
Klaus Dieter Haas
Quelle: hz-online.de