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FSV Kickers Ahrensburg 2005

Verfasst: Freitag 27. Mai 2005, 17:35
von Horschdi
Hier noch was für Richy:

Hamburger Abendblatt:

Ahrensburg

FSV Kickers - Neuer Verein in Ahrensburg

Ahrensburg - Die ersten 30 Beitrittsformulare sind unterschrieben, 18 Spieler für die Liga-Mannschaft verpflichtet, das Wappen ist fertig: Der Fußball-Sport-Verein (FSV) Kickers Ahrensburg von 2005 ist als jüngster Klub der Stadt startklar für sein erstes Spieljahr. Zur kommenden Saison will der neugegründete Verein erstmals ein Team für den Spielbetrieb in der Kreisklasse D des Kreisfußballverbands Stormarn melden.

Wozu aber ein vierter Fußballverein in Ahrensburg? Die Idee stammt von Dieter Rebiger, jahrelang Funktionär und Trainer des FC Ahrensburg. Dort sei er Anfang des Jahres als Coach der Liga-Mannschaft (Kreisklasse D) entlassen worden, so Rebiger. Und weiter: "Unser Team ist aber ein eingeschworener Haufen. Deshalb haben sich damals elf Spieler solidarisch erklärt und sind ausgetreten, um mit mir zusammen weiterzuarbeiten."

Überlegungen, sich einem anderen Verein anzuschließen, wurden bald verworfen. Für den Ahrensburger TSV im Hamburger Fußball-Verband zu spielen, gefiel der Mannschaft nicht. Beim SSC Hagen Ahrensburg fürchteten die Sportler, je nach Leistung auf unterschiedliche Teams verteilt zu werden.

Also blieb nur die Neugründung. FSV Kickers soll der Klub künftig in der Kurzform genannt werden. "Damit sich der Name von den anderen Ahrensburger Vereinen abhebt", sagte Rebiger. Der künftige FSV-Cheftrainer ließ sich auf der Gründungsversammlung zum zweiten Vorsitzenden wählen. Vereinschef ist Dietmar Kähler, ehemaliger Jugendleiter des FCA.

Was noch fehlt, ist ein Platz, auf dem die Fußballer spielen und trainieren können. Daß der neue Verein angesichts des Mangels an Sportanlagen in Ahrensburg nicht gerade mit offenen Armen empfangen wird, ist Rebiger bewußt. Dennoch gibt er sich zuversichtlich. "Wir wollen nicht auf irgendwelche Rechte pochen, sondern Hand in Hand mit den anderen Klubs zusammenarbeiten. Ich bin mir sicher, daß sich für zwei Trainingseinheiten pro Woche und zwei Punktspiele pro Monat eine Lösung finden läßt", sagte er.

Die Gründung weiterer Mannschaften sei zunächst nicht angestrebt, sagte Rebiger. "Sollte aber ausreichend Interesse bestehen, weisen wir niemanden ab." söb

http://www.abendblatt.de/daten/2005/05/23/436385.html