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FIFA droht Hamburg mit Entzug der WM-Spiele
Verfasst: Donnerstag 23. Juni 2005, 10:19
von Tacheles
Der Fußball-Weltverband FIFA droht, Hamburg als Spielort der WM 2006 zu sreichen. Grund ist nach FIFA-Ansicht unerlaubte Werbung des Online-Unternehmens AOL, das die Namensrechte am Stadion bis 30. April 2006 besitzt. HSV-Vorstandsmitglied Katja Kraus bestätigte Informationen der «Bild»-Zeitung (Donnerstag- Ausgabe), dass es Kritik der FIFA am Hamburger SV als Vermieter des Stadions gibt. HSV-Chef Bernd Hoffmann und Vertreter der Hansestadt suchen am Donnerstag beim WM-OK in Frankfurt/Main nach einer Lösung.
Verfasst: Donnerstag 23. Juni 2005, 16:17
von Felix B.
Die WM fängt doch erst nach dem 30.April an (oder?), wo is das Problem? Dann sollen se eben schon jetzt sagen dass das Stadion ab da Frank-Pagelsdorf-Arena oder sowas heisst und dann kann die Fifa das auch in ihre Heftchen drucken.
Verfasst: Donnerstag 23. Juni 2005, 17:24
von hiblaupositiv
Gott sei Dank haben wir solche Probleme die nächsten 9 Jahre nicht...

Verfasst: Donnerstag 23. Juni 2005, 19:51
von maverick OFC
wie diese Pseudofussballdrecksveranstaltung hasse........
Verfasst: Donnerstag 23. Juni 2005, 20:23
von Überlinger
maverick OFC hat geschrieben:wie diese Pseudofussballdrecksveranstaltung hasse........
Und damit hast du auch recht

Verfasst: Freitag 24. Juni 2005, 14:01
von G.Regor
Heute steht zudem in der Hamburger MoPo, dass die FIFA den Fans verbieten will, mit Vereinstrikots ins Stadion zu laufen, weil da ja nicht-WM-Sponsoren draufstehen...
Verfasst: Freitag 24. Juni 2005, 14:16
von TEUTONEN WILLY ON TOUR
gehen wir alle zum tattoostudio und lassen uns das trikot mit sponsor einritzen
danach gehen wir nackt ins stadion
eins zwei drei oberkörper frei
Verfasst: Freitag 24. Juni 2005, 16:41
von DirtyToby
Felix B. hat geschrieben:Die WM fängt doch erst nach dem 30.April an (oder?), wo is das Problem? Dann sollen se eben schon jetzt sagen dass das Stadion ab da Frank-Pagelsdorf-Arena oder sowas heisst und dann kann die Fifa das auch in ihre Heftchen drucken.
Genau das ist ja das Problem. AOL wirbt mit der WM in der AOL Arena, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr die AOL Arena ist. Warum jetzt der HSV oder Hamburg schuld ist vertshe ich allerdings auch nicht. Und was das mit dem Trikot Verbot soll, versteh ich sowieso nicht. Vielleicht auch mal wieder ne sarkastische MoPo-Ente.
Verfasst: Freitag 24. Juni 2005, 17:54
von gablenberger
hey richy, dein trikot-sponsor-tattoo wird aber teurer als meins. immerhin hast du 3 quadratmeter mehr bierbauchhaut...

Verfasst: Freitag 24. Juni 2005, 18:34
von Killerauge
...auf dem dann das ganze Leben lang steht:
"GAZI"
(...formte diesen tollen Körper)

Verfasst: Mittwoch 6. Juli 2005, 01:12
von Makabi
Nach einem Krisengespräch in Frankfurt steht nun fest - Hamburg bleibt WM-Standort
Der WM-Standort Hamburg ist offenbar nicht mehr gefährdet. Nach einem Gespräch in Frankfurt am Main zwischen Vertretern des Fußballweltverbandes FIFA, des deutschen WM-Organisationskomitees und des Bundesligisten und Stadionbesitzers Hamburger SV gab WM-OK-Vize Wolfgang Niersbach hernach Entwarnung.
Stein des Anstoßes: Bis 30. April 2006 besitzt AOL die Namensrechte.
"Wir werden die notwendigen Papiere umgehend der FIFA überlassen und gehen fest davon aus, dass der Vorgang damit auch erledigt ist. Natürlich planen wir weiter mit dem WM-Spielort Hamburg", so Niersbach nach dem Treffen.
Hierbei hatte Bernd Hoffmann, Vorstandsvorsitzender des HSV, dem Weltverband FIFA absolute Werbefreiheit für die Arena zugesichert - insbesonders auch schon im Vorfeld des Turniers.
Genau daran hatte sich die FIFA bislang gestoßen. Der Stadion-Namensgeber AOL hatte in Hamburg seit Wochen mit großflächigen Anzeigen für den Austragungsort "AOL-Arena" bei der "Fußball-WM 2006" geworben - dieser Begriff ist nach aktueller Rechtslage jedoch nicht geschützt.
Einen diesbezüglichen Prozess hatte die FIFA am 9. Juni in erster Instanz verloren, das Verfahren geht am 20. Juli in die nächste Runde. Derzeit genießen nur Begriffe mit dem Begriff "FIFA" Schutz.
Jens Nordlohne, Sprecher von AOL Deutschland, erklärte zu der Einigung: "Wir wollen nicht kleinkariert auf unserem Recht beharren und damit WM-Spiele in Hamburg gefährden. Dafür hätte der Fußball-Fan kein Verständnis."