WFV-Pokal: K'furt - Kickers II (Samstag 17 Uhr)
Verfasst: Freitag 29. Juli 2005, 08:13
Die Zweite der Stuttgarter Kickers – na und?
TB Kirchentellinsfurt geht trotz Angriffssorgen recht zuversichtlich in das erste WFV-Pokalspiel gegen die Stuttgarter Kickers II
TÜBINGEN (tzu). Weiter geht‘s in der ersten Runde des Fußball-WFV-Pokals: Für Verbandsliga-Aufsteiger TB Kirchentellinsfurt (Samstag, 17Uhr, gegen den Oberligisten Stuttgarter Kickers II) ist es gleichzeitig die Generalprobe für den Liga-Auftakt.
Was heißt hier Außenseiter – der neue TBK-Spielleiter Frank Hornung ist fast empört über eine solche Einschätzung: „Wir haben Gmünd geschlagen, und gegen den SSV Reutlingen knapp verloren“, zählt Hornung auf, „um Gottes Willen, wir haben auch da unsere Chance.“ Sollen die Stuttgarter Kickers II doch eine Klasse höher in der Oberliga spielen, „wir haben nichts zu verlieren.“
Neues Selbstbewusstsein des TBK, das allerdings durch Verletzungssorgen ein wenig an Stärke verliert. Top-Torjäger Richard Potye und Zugang Andreas Novak fallen verletzt aus. Ausgerechnet Novak, der von der A-Jugend der Kickers zum TBK kam. Wie Mauro LaForza, der im Urlaub ist, sind alle drei für den TBK-Angriff vorgesehen. Bleibt nur noch Alexander Neagos als gelernter Angreifer übrig. „Ich hab auch keine Zeit“, sagt Frank Hornung, falls irgend jemand auf die Idee kommen sollte, den 35-jährigen, früheren Torjäger zum Comeback überreden zu wollen.
„Da muss sich unser Trainer was einfallen lassen“, sagt Hornung. Bereits jetzt sind die Kirchentellinsfurter überaus angetan von Coach Thomas Schwend, der die Nachfolge des erfolgreichen Christoph Schmidt antrat. „Einen Besseren hätten wir wohl nicht bekommen können“, sagt Hornung, „er setzt die Arbeit von Schmidt nahtlos fort, arbeitet absolut professionell.“
Auch das TBK-Umfeld hat sich ein wenig – wenn auch weiter auf ehrenamtlicher Basis – in Richtung Professionalität bewegt: Frank Hornung nimmt als Spielleiter Abteilungsleiter Manfred Arndt viel Arbeit ab, in Klaus-Dieter Kriegeskorte wurde ein Mann für die Öffentlichkeitsarbeit gefunden, Ex-Oberliga-Torhüter Manfred Vöhringer übernahm das Torwarttraining. Ein Pokalsieg gegen die Kickers auf dem sanierten Nebenplatz (der Hauptplatz wird gerade gerichtet) würde zur Aufbruchsstimmung passen.
SSV Reutlingen hat Respekt
Auch für Oberligist SSV Reutlingen ist das Pokalspiel beim Verbandsligisten TuS Metzingen (heute, 18.30Uhr) die letzte Partie vor dem ersten Punktspiel (6.August gegen FC Emmendingen).
SSV-Trainer Peter Starzmann muss allerdings auf einige Spieler verzichten: Markus Schneider wird nach Rückenproblemen wohl erst auf der Bank sitzen, Robert Michnia hat eine Knochenhautentzündung am Schienbein, Giuseppe Greco fehlt, Giuliano Saggiamo schmerzt das Hüftgelenk, Markus Link kam erst aus dem Urlaub zurück. Selbst ohne Personalsorgen hätte Starzmann größten Respekt vor den Metzingern: „Wenn die die Vorrunde nicht verschlafen hätten, würden die jetzt auch in der Oberliga spielen.“ An Metzingens Kai Amann, der früher bei der TSG Tübingen kickte, hatte der SSV ernsthaftes Interesse.
An Angreifer Abou Shoura immer noch: Der Ägypter wird weiter getestet. „Ich weiß, was er drauf hat, wenn er fit ist, kann er uns helfen“, sagt Starzmann. Besonders interessant ist das Pokalspiel für drei Metzinger: Volker Joos, Michael Mayer und Zizino Texeira-Rebelo kickten früher für den SSV in der Oberliga.
VfBII als Anreiz für den TuS
Sollte Landesligist TuS Ergenzingen das Pokalspiel beim BSV Schwenningen (Samstag, 17Uhr) gewinnen, könnte der VfB StuttgartII (spielt in Freudenstadt) der nächste Gegner sein. Reizvolles Angebot – findet auch TuS-Trainer Roland Scheurenbrand: „Das würden wir schon gern mitnehmen.“ Allerdings fehlt Mahir Savranlioglu. Dafür rückt Zekeria Kot ins Team.
Pokal-Premiere für Eckenweiler
Premiere für die SG Rohrdorf-Eckenweiler: Der Bezirksliga-Aufsteiger nimmt zum ersten Mal am WFV-Pokal teil. Pokalgegner der SG ist heute Abend (19Uhr) Verbandsliga-Absteiger TSV Schönaich. Auch wenn hier die abgedroschene Floskel von den eigenen Pokalgesetzen gerne bemüht wird: Es bedarf wohl fast mehr als eines Wunders, sollte die Pokalgeschichte der SG eine Fortsetzung finden.
Quelle: Schwäbisches Tagblatt vom 29.07.2005
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Wer kommt denn alles
Für alle, die Kirchentellinsfurt nicht kennen:
Kirchentellinsfurt liegt direkt am Neckar kurz vor Tübingen. Über die B27 Richtung Tübingen und Ausfahrt Kirchentellinsfurt erreichbar. Von Degerloch aus in knappen 20 Minuten zu erreichen.
TB Kirchentellinsfurt geht trotz Angriffssorgen recht zuversichtlich in das erste WFV-Pokalspiel gegen die Stuttgarter Kickers II
TÜBINGEN (tzu). Weiter geht‘s in der ersten Runde des Fußball-WFV-Pokals: Für Verbandsliga-Aufsteiger TB Kirchentellinsfurt (Samstag, 17Uhr, gegen den Oberligisten Stuttgarter Kickers II) ist es gleichzeitig die Generalprobe für den Liga-Auftakt.
Was heißt hier Außenseiter – der neue TBK-Spielleiter Frank Hornung ist fast empört über eine solche Einschätzung: „Wir haben Gmünd geschlagen, und gegen den SSV Reutlingen knapp verloren“, zählt Hornung auf, „um Gottes Willen, wir haben auch da unsere Chance.“ Sollen die Stuttgarter Kickers II doch eine Klasse höher in der Oberliga spielen, „wir haben nichts zu verlieren.“
Neues Selbstbewusstsein des TBK, das allerdings durch Verletzungssorgen ein wenig an Stärke verliert. Top-Torjäger Richard Potye und Zugang Andreas Novak fallen verletzt aus. Ausgerechnet Novak, der von der A-Jugend der Kickers zum TBK kam. Wie Mauro LaForza, der im Urlaub ist, sind alle drei für den TBK-Angriff vorgesehen. Bleibt nur noch Alexander Neagos als gelernter Angreifer übrig. „Ich hab auch keine Zeit“, sagt Frank Hornung, falls irgend jemand auf die Idee kommen sollte, den 35-jährigen, früheren Torjäger zum Comeback überreden zu wollen.
„Da muss sich unser Trainer was einfallen lassen“, sagt Hornung. Bereits jetzt sind die Kirchentellinsfurter überaus angetan von Coach Thomas Schwend, der die Nachfolge des erfolgreichen Christoph Schmidt antrat. „Einen Besseren hätten wir wohl nicht bekommen können“, sagt Hornung, „er setzt die Arbeit von Schmidt nahtlos fort, arbeitet absolut professionell.“
Auch das TBK-Umfeld hat sich ein wenig – wenn auch weiter auf ehrenamtlicher Basis – in Richtung Professionalität bewegt: Frank Hornung nimmt als Spielleiter Abteilungsleiter Manfred Arndt viel Arbeit ab, in Klaus-Dieter Kriegeskorte wurde ein Mann für die Öffentlichkeitsarbeit gefunden, Ex-Oberliga-Torhüter Manfred Vöhringer übernahm das Torwarttraining. Ein Pokalsieg gegen die Kickers auf dem sanierten Nebenplatz (der Hauptplatz wird gerade gerichtet) würde zur Aufbruchsstimmung passen.
SSV Reutlingen hat Respekt
Auch für Oberligist SSV Reutlingen ist das Pokalspiel beim Verbandsligisten TuS Metzingen (heute, 18.30Uhr) die letzte Partie vor dem ersten Punktspiel (6.August gegen FC Emmendingen).
SSV-Trainer Peter Starzmann muss allerdings auf einige Spieler verzichten: Markus Schneider wird nach Rückenproblemen wohl erst auf der Bank sitzen, Robert Michnia hat eine Knochenhautentzündung am Schienbein, Giuseppe Greco fehlt, Giuliano Saggiamo schmerzt das Hüftgelenk, Markus Link kam erst aus dem Urlaub zurück. Selbst ohne Personalsorgen hätte Starzmann größten Respekt vor den Metzingern: „Wenn die die Vorrunde nicht verschlafen hätten, würden die jetzt auch in der Oberliga spielen.“ An Metzingens Kai Amann, der früher bei der TSG Tübingen kickte, hatte der SSV ernsthaftes Interesse.
An Angreifer Abou Shoura immer noch: Der Ägypter wird weiter getestet. „Ich weiß, was er drauf hat, wenn er fit ist, kann er uns helfen“, sagt Starzmann. Besonders interessant ist das Pokalspiel für drei Metzinger: Volker Joos, Michael Mayer und Zizino Texeira-Rebelo kickten früher für den SSV in der Oberliga.
VfBII als Anreiz für den TuS
Sollte Landesligist TuS Ergenzingen das Pokalspiel beim BSV Schwenningen (Samstag, 17Uhr) gewinnen, könnte der VfB StuttgartII (spielt in Freudenstadt) der nächste Gegner sein. Reizvolles Angebot – findet auch TuS-Trainer Roland Scheurenbrand: „Das würden wir schon gern mitnehmen.“ Allerdings fehlt Mahir Savranlioglu. Dafür rückt Zekeria Kot ins Team.
Pokal-Premiere für Eckenweiler
Premiere für die SG Rohrdorf-Eckenweiler: Der Bezirksliga-Aufsteiger nimmt zum ersten Mal am WFV-Pokal teil. Pokalgegner der SG ist heute Abend (19Uhr) Verbandsliga-Absteiger TSV Schönaich. Auch wenn hier die abgedroschene Floskel von den eigenen Pokalgesetzen gerne bemüht wird: Es bedarf wohl fast mehr als eines Wunders, sollte die Pokalgeschichte der SG eine Fortsetzung finden.
Quelle: Schwäbisches Tagblatt vom 29.07.2005
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Wer kommt denn alles
Für alle, die Kirchentellinsfurt nicht kennen:
Kirchentellinsfurt liegt direkt am Neckar kurz vor Tübingen. Über die B27 Richtung Tübingen und Ausfahrt Kirchentellinsfurt erreichbar. Von Degerloch aus in knappen 20 Minuten zu erreichen.