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Vorschau: VfR Mannheim 1896 - Kickers II

Verfasst: Sonntag 7. August 2005, 12:57
von Horschdi
OL-Team

Niko Vassillou mit Aussenbandriß

Vier Wochen Pause

Die Verletzung von Niko Vassilliou ist nun doch schlimmer als zunächst angenommen. Nachdem der 21jährige Stürmer nach seinem Foul im Pokalspiel beim VfL Sindelfingen am vergangenen Mittwoch im dortigen Krankenhaus behandelt wurde gabe es zunächst Entwarnung, denn die Diagnose hieß: Bänderüberdehnung.
Kickers Mannschaftsarzt Dr. Christian Mauch musste aber am gestrigen Donnerstag feststellen, dass eines seiner Außenbänder gerissen ist.

Für den Stürmer der Kickers Amateure bedeutet dies zwar keine Operation, aber dennoch vier Wochen Pause.

Quelle: Kickers-HP

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www.vfr-fans.de:

Der VfR hat keine gute Erinnerung an Kickers

Fußball-Oberliga: Sonntag das erste Saisonspiel

br. MANNHEIM Pflichtspielauftakt beim baden-württembergischen Fußball-Oberligisten VfR Mannheim. Die Rasenspieler empfangen am Sonntag vor heimischem Publikum im Rhein-Neckar-Stadion die Stuttgarter Kickers II. Den VfR-Akteuren um Trainer Rainer Ulrich steht gleich im August ein vermeintlich schweres Auftaktprogramm bevor. Nach der Partie gegen die Kickers warten mit dem SV Sandhausen und dem Lokalrivalen SV Waldhof gleich zwei ganz harte Brocken auf die Quadratestädter. "Wichtig wäre es deshalb, mit einem Erfolg zu starten", sagt der Coach.

Von den Mannheimer Neuzugängen werden am Sonntag sicherlich die beiden Belgier, Luciano Djim und Cakir Alparslan, von Beginn an zum Einsatz kommen. Auch der US-Boy Jonathan Spencer, der in der vergangenen Woche kurzfristig noch vom südbadischen Verbandsligisten SV Weil verpflichtet wurde, dürfte am Sonntag seine Oberliga-Premiere im VfR-Trikot feiern.

In den Testspielen lief derweil nicht immer alles rund bei den Rasenspielern. Deshalb noch die Nachbesserungen kurz vor dem Saisonstart mit Spencer und Stephan Katongole (SV Sandhausen), die im Mittelfeld für Stabilität sorgen sollen.

Der kommende Gegner, die Stuttgarter Kickers, belegten in der vergangenen Spielzeit den zehnten Platz. In den zwei Aufeinandertreffen der Saison 2004/2005 behielten die Schwaben mit 2:0 und 2:1 beide Male die Oberhand. Vor allem die zweite Niederlage schmerzte die VfR-Spieler und den eigenen Anhang. Denn mit der Heimpleite verspielte der Deutsche Meister von 1949 die Chance, vor eigenem Publikum erstmals seit langem die inoffizielle Stadtmeisterschaft klarzumachen. Das 1:2 hatte letztlich zur Folge, dass der Lokalrivale SV Waldhof in der Tabelle noch an den Rasenspielern vorbeizog.

Lampertheimer Zeitung - 05.08.2005


Grünes Licht für Djim und Spencer

Laut Informationen des VfR-Sportvorsitzenden Martin Gärtner am heutigen Abend steht einem Einsatz der beiden Neuzugänge Jonathan Spencer und Luciano Djim beim Oberligaauftakt am Sonntag nichts im Wege. Von beiden liegt dem VfR mittlerweile die Freigabe vor. Im Fall des zweiten belgischen Spielers Alparslan Cakir fehlen dagegen noch notwendige Unterlagen. Ein Einsatz des linken Verteidigers wäre aufgrund einer Verletzung jedoch ohnehin sehr fraglich gewesen.

Schlecht stehen übrigens auch die Einsatzchancen für Yüksel Ekiz und Sven Eller, die ebenfalls noch angeschlagen und zumindest über 90 Minuten nicht einsatzfähig sind.

Quelle: http://www.vfr-fans.de


Hohe Telefonkosten lohnen sich

FUSSBALL: VfR-Sturmduo gegen "kleine Kickers" dabei

Die Telefonkosten von Martin Gärtner haben gestern astronomische Höhen erreicht. Der Sportdirektor des VfR Mannheim hing praktisch den ganzen Tag am Hörer, um auf den letzten Drücker die Spielgenehmigungen für Alparslan Cakir, Luciano Djim und Jonathan Spencer zu besorgen. Alle drei waren nämlich für die Startformation beim Auftaktspiel in der Fußball-Oberliga gegen die Stuttgarter Kickers II vorgesehen. Sinnlos war der Telefon-Marathon von Gärtner nicht, am Nachmittag trafen die erforderlichen Papiere für Djim und Spencer ein, so dass die beiden Stürmer am Sonntag um 15 Uhr im Rhein-Neckar-Stadion auf Torejagd gehen können.

Für Rainer Ulrich kam diese Nachricht einer Erlösung gleich, denn ohne die beiden Offensivspieler wären dem Fußball-Lehrer noch ein paar graue Haare mehr gewachsen. Schließlich fallen mit Yüksel Ekiz (Zerrung), Sven Eller und Stephan Katongole (beide Trainingsrückstand) schon drei Akteure für die Abteilung Attacke aus. Alle drei dürften nur auf der Bank Platz nehmen. "Djim und Spencer werden unser Sturmduo bilden", macht Ulrich deutlich, dass ihm die Alternativen fehlen. Dabei ist auch Spencer noch nicht hundertprozentig fit, muss aber gegen die Schwaben seinen Mann stehen. Neben dem Belgier und dem US-Amerikaner tauchen mit David Szabo, Dennis Mackert und Michael Hörner drei weitere Neuzugänge in der Anfangsformation auf, außerdem ist Filippo Graziano ein Kandidat für die linke Außenbahn. Der baumlange Szabo muss, wie schon oft bei seinem alten Klub SV Waldhof, im defensiven Mittelfeld ran. Im Abwehrzentrum spielen Mackert und Markus Schmid.

Bis zuletzt offen war die Position des Torhüters, wobei sich Ulrich mittlerweile auf seine Nummer eins festgelegt hat. Offiziell wird das aber erst heute beim Abschlusstraining. "Dann spreche ich mit allen drei Keepern und teile ihnen meine Entscheidung mit", will Ulrich vorher nichts verraten. Eine Nacht voller Erwartungen und Unsicherheit lag also noch vor Boris Busalt, Thomas Weiß und Thorsten Breitwieser.

Ungewiss ist auch der Ausgang der Partie gegen die "kleinen Kickers". Zumindest, wenn es nach Rainer Ulrich geht: "Aufgrund unserer personellen Lage stehen die Chancen 50:50." miwi

© Mannheimer Morgen - 06.08.2005


Frau Kühnle drückt Daumen

VfR startet heute gegen Stuttgart in die Oberliga-Saison

Mannheim. Wenn heute Nachmittag der VfR Mannheim mit einem Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers II in die Oberliga-Saison startet, kann Christian Kühnle lediglich aus der Entfernung die Daumen drücken. Dabei wäre der Geschäftsführer der Blau-Weiß-Roten gerne mit von der Partie gewesen, doch das Veto seiner Frau verhindert den Besuch Kühnles im Rhein-Neckar-Stadion. Gestern feierten Kühnles nämlich Hochzeit und zumindest den Tag nach der großen Sause will Frau Kühnle ihren Gatten ganz für sich haben.

Also startet der Deutsche Meister von 1949 um 15 Uhr ohne den Geschäftsführer in die Runde, wobei sich die Akteure auf dem Rasen davon ohnehin nicht beeinflussen lassen. Die haben nämlich (hoffentlich) ausschließlich die Reserve des Regionalligisten im Kopf, schließlich sollen zum Auftakt die drei Zähler in der Quadratestadt bleiben. "Jede Mannschaft will gut in die Saison starten", sagt Rainer Ulrich, und gerade deshalb schmerzt den Trainer, dass seine Offensivabteilung ausgedünnt ist. Yüksel Ekiz, Stephan Katongole und Sven Eller kommen allenfalls als Reservespieler in Frage, so dass sich der Angriff von selbst aufstellt. Luciano Djim und Jonathan Spencer bilden das Sturmduo, dass die Stuttgarter Abwehr vor Rätsel stellen soll.

Dabei rätselt Ulrich selbst, wie lange Spencer überhaupt durchhält. Der US-Boy - vom SV Weil gekommen - hat nämlich noch Trainingsrückstand und dürfte eigentlich gar nicht von Anfang an auflaufen. "Aber es ist niemand anderes da, deshalb schmeiße ich ihn ins kalte Wasser", so der Übungsleiter des VfR. Immerhin steht der Rest der Truppe, so dass die Rasenspieler nicht hoffnungslos in die Begegnung gehen.

Die Stuttgarter hat Ulrich während der Vorbereitung beobachtet und weiß deshalb, dass seine Spieler kein Sonntagsspaziergang erwartet. "Die haben eine junge Mannschaft, sind aggressiv, bissig und laufstark", hat der Coach beobachtet. Eine typische zweite Mannschaft eben - gespickt mit Talenten, die den Sprung nach oben schaffen wollen. Die wenigen Stuttgarter, die bereits im letzten Jahr im Rhein-Neckar-Stadion aufliefen, werden die Spielstätte der Blau-Weiß-Roten kaum wieder erkennen. Zum einen wurde der Platz saniert und die Unebenheiten zumindest vorläufig beseitigt. Und andererseits hat die Faninitiative der altehrwürdigen Spielstätte einen neuen Anstrich verpasst. Ein renoviertes Stadion, eine renovierte Mannschaft - fehlen nur noch drei Punkte für den VfR, damit Frau Kühnle einen netten Abend verlebt. Denn bei einer Pleite der Blau-Weiß-Roten würde der Tag nach der Hochzeitsfeier sicher nicht nach dem Geschmack der Gattin verlaufen. miwi

© Sonntag Aktuell - 07.08.2005

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StN:

Kickers-Oberligatrainer Björn Hinck “Der Club weiß, wie schwer es wird”

Stuttgart - Am kommenden Sonntag starten die Stuttgarter Kickers II beim VfR Mannheim in die neue Saison der Fußball-Oberliga. Der Klassenverbleib mit dem jüngsten Team der Liga wird für den jüngsten Trainer der Liga ein hartes Stück Arbeit. “Mit viel Leidenschaft können wir es schaffen.”, sagt Coach Björn Hinck (28 ).

Herr Hinck, vergangene Saison landeten Sie mit ihrem Team auf Platz zehn - vor dem großen SV Waldhof. Haben Sie sich die Tabelle ausgeschnitten und eingerahmt ?

(Lacht) Eingerahmt nicht, aber ich habe sie natürlich im Hinterkopf. Und ich schaue fasziniert zu, wie die Traditionsclubs Jahr für Jahr aufrüsten. Das ist der pure Wahnsinn.

Wird es für Sie Jahr für Jahr schwieriger mit ihrem Team drinzubleiben ?

Kresmir Lukic ist mit 23 Jahren unser ältester Spieler und gleichzeitig der einzige Mann im Kader, der neben Nezugang Bastian Bischoff nicht aus der Kickers-Jugend stammt. Das sagt eigentlich schon alles.

Aber kampflos werden Sie den Platz in dieser attraktiven Liga nicht räumen.

Darauf können Sie sich verlassen. Wir können zwar keine abgeklärte Spielweise an den Tag legen, aber mit Teamgeist, Herzblut, Leidenschaft läßt ich vieles erreichen- auch der erneute Klassenverbleib in der Oberliga. Wir sind eine entwicklungsfähige Mannschaft. Und ich baue auf die Lernfortschritte im Laufe der Runde.

In der Vergangenheit profitierte Ihr Team von internen Verstärkungen von oben, Durch den abgespeckten Regionalligakader dürfte dies künftig schieriger werden.

Natürlich war es komfortabel, sich ab und zu mit Spielern wie Suad Rahmanovic oder Michael Zimmermann zu bedienen. Andererseits stellt der nun kleinere Regionalligakader eine große Chance für meine Spieler dar. Wenn man in der Oberliga über sich hinauswächst, ist die Möglichkeit, ins Team von Robin Dutt hochzurutschen, sehr groß.

Und wenns nicht läuft, muss der Trainer wie in jedem Verein den Kopf hinhalten und wird entlassen ?

Ich kann hier in Ruhe arbeiten, die Clubverantwortlichen wissen um die Schwere meiner Aufgabe. Da wird einem nicht gleich der Kopf heruntergerissen.

Fragen von Jürgen Frey