Bobic passt irgendwie zu den Kickers
Verfasst: Sonntag 12. Oktober 2003, 22:13
Berlin - Fredi Bobic durchlebt weiter ein Wechselbad der Gefühle. Mit dem Adler auf der Brust schoss er Deutschland zur EM. Mit der Hertha-Fahne steckt er im Bundesliga-Abstiegskampf. Hier hui, da pfui.
Letzteres ist für Bobic nichts Neues. In acht von elf Profijahren steckte er mit seinen Klubs (Stuttgarter Kickers, VfB Stuttgart, Dortmund, Bolton, Hertha) im Tabellenkeller. Auch in Berlin schleppt der 31-Jährige das Abstiegsgespenst also mit sich herum. Bobic: "Kritische Phasen machst du als Fußballer immer mal durch. Aber die Situation bei Hertha in den letzten Wochen ist schon sehr extrem."
Über das magische Dreieck des VfB Stuttgart kam er einst in die Nationalmannschaft, wurde da 1996 sogar Europameister. Dann wurde es ruhig um ihn. Erst durch seine Tore für Hannover 96 meldete er sich beim DFB zurück und gab nach vierjähriger Pause im Oktober 2002 sein Comeback. Traf er zuvor in 19 Länderspielen lediglich zweimal, legte er in den zehn Länderspielen seit seiner Rückkehr sieben Treffer hin. Ob beim 2:1 gegen Schottland oder dem 3:0 gegen Island – der Herthaner war einer der großen Matchwinner. Bei Rudi Völler hui.
Bei Huub Stevens aber pfui. "Ich hoffe, dass Fredi diesen Schwung mitbringt. Die Tore geben ihm Selbstvertrauen. Dadurch weiß er, dass er das Toreschießen nicht verlernt hat", so der Hertha-Coach. Seine Tore im Nationalteam zeigen aber auch, warum es bei Hertha bisher nicht wie gewünscht (erst zwei Saisontore) läuft. Seine Stärken sind die Direktabnahmen. Und: "Wir müssen als Mannschaft kompakter spielen. So wie im Nationalteam. Denn mein Aktionsradius ist nicht vor dem Strafraum, sondern eher drin." Vielleicht gelingt es ihm mit Hilfe von Marcello, das Abstiegsgefahr-Omen zu verjagen.
Letzteres ist für Bobic nichts Neues. In acht von elf Profijahren steckte er mit seinen Klubs (Stuttgarter Kickers, VfB Stuttgart, Dortmund, Bolton, Hertha) im Tabellenkeller. Auch in Berlin schleppt der 31-Jährige das Abstiegsgespenst also mit sich herum. Bobic: "Kritische Phasen machst du als Fußballer immer mal durch. Aber die Situation bei Hertha in den letzten Wochen ist schon sehr extrem."
Über das magische Dreieck des VfB Stuttgart kam er einst in die Nationalmannschaft, wurde da 1996 sogar Europameister. Dann wurde es ruhig um ihn. Erst durch seine Tore für Hannover 96 meldete er sich beim DFB zurück und gab nach vierjähriger Pause im Oktober 2002 sein Comeback. Traf er zuvor in 19 Länderspielen lediglich zweimal, legte er in den zehn Länderspielen seit seiner Rückkehr sieben Treffer hin. Ob beim 2:1 gegen Schottland oder dem 3:0 gegen Island – der Herthaner war einer der großen Matchwinner. Bei Rudi Völler hui.
Bei Huub Stevens aber pfui. "Ich hoffe, dass Fredi diesen Schwung mitbringt. Die Tore geben ihm Selbstvertrauen. Dadurch weiß er, dass er das Toreschießen nicht verlernt hat", so der Hertha-Coach. Seine Tore im Nationalteam zeigen aber auch, warum es bei Hertha bisher nicht wie gewünscht (erst zwei Saisontore) läuft. Seine Stärken sind die Direktabnahmen. Und: "Wir müssen als Mannschaft kompakter spielen. So wie im Nationalteam. Denn mein Aktionsradius ist nicht vor dem Strafraum, sondern eher drin." Vielleicht gelingt es ihm mit Hilfe von Marcello, das Abstiegsgefahr-Omen zu verjagen.