Das Gerüst ist bereits sehr gut
Verfasst: Mittwoch 30. November 2005, 12:44
"Das Gerüst ist bereits sehr gut"
Der Coach zieht ein positives Fazit der Vorrunde und schaut vorsichtig optimistisch in Richtung zweite Liga
NACHGEFRAGT ROBIN DUTT, TRAINER DER STUTTGARTER KICKERS
Stuttgart - So zufrieden wie diesmal waren die Fans des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers am Ende einer Vorrunde seit Jahren nicht mehr. Entsprechend beliebt ist Trainer Robin Dutt. "Mir gefällt die Entwicklung der gesamten Mannschaft", gibt er die Komplimente im Gespräch mit Sigor Paesler weiter.
Platz acht nach dem Ende der Vorrunde liegt im Rahmen des Saisonzieles. Aber es hätte auch Rang vier sein können . . .
Dutt:
Zugegebenermaßen hätte Platz vier etwas mehr Raum zum Träumen gelassen, so stehen wir auf dem Boden der Realität. Das heißt, dass wir die Zielvorgabe bislang erfüllt haben, aber wir hätten sie übertreffen können.
Mit Ausnahmen wie dem jüngsten 2:4 beim FCK II kann man zusammenfassen: Gegen die Top-Teams verloren, gegen die anderen die Aufgaben gelöst. Verdeutlicht das den Leistungsstand?
Dutt:
Ja, wir haben in allen Spielen unser Leistungsvermögen abgerufen. Die Niederlage in Kaiserslautern und der Sieg gegen Hoffenheim heben sich gegenseitig auf. Wir haben gegen die Spitzenteams gut ausgesehen, aber verloren und gegen die Teams gewonnen, gegen die man es erwarten konnte. Dazu kamen Unentschieden gegen Mannschaften wie Aalen und Wehen. Man muss aber sehen, dass sich die Mannschaft im Verlauf der Vorrunde deutlich gesteigert hat.
Was fehlt noch zu einem Spitzenteam?
Dutt:
Sicherlich die Konstanz während eines Spieles. Natürlich würden uns auch noch ein oder zwei Spieler weiterhelfen, um ganz oben mitzuspielen. Ich glaube auch, dass wir jetzt gegen die Top-Teams das eine oder andere Spiel weniger verlieren würden. Auch, weil wir momentan keine Verletzten haben.
Die Mannschaft hat sich in den vergangenen Wochen deutlich stabilisiert. Welche Entwicklung hat Sie am meisten gefreut?
Dutt:
Mir als Trainer gefällt natürlich die Entwicklung der gesamten Mannschaft. Sehr freut mich, dass bei den Neuzugängen kein einziger Flop dabei war, sie haben sich alle gesteigert. Andere Vereine würden sich über so eine hundertprozentige Quote freuen.
Was ist in der am Samstag beginnenden Rückrunde noch möglich, da ist die Mannschaft unter Ihrer Regie traditionell stärker?
Dutt:
Wir sind drei Punkte von Platz drei entfernt. Diesen Bereich dürfen wir uns als Ziel setzen. Das wäre ein deutliches Signal an die jetzige Mannschaft und auch an potenzielle Neuzugänge, dass wir in der kommenden Saison ein Kandidat für den Aufstieg sein könnten. Dafür muss sich die Mannschaft aber tatsächlich auf Platz drei bis fünf vorarbeiten.
Sie haben den Aufstieg angesprochen. Wie jedes Jahr wird wieder auf die kommende Saison verwiesen, wenn es um den Angriff auf die zweite Liga geht. Bislang blieb es dann, wie es war. Sehen Sie eine realistische Perspektive?
Dutt:
Die sehe ich dann, wenn der Verein die Voraussetzungen dafür schafft, die finanziellen Rahmenbedingungen zu verbessern, damit wir uns sehr gezielt verstärken können. Wenn die jetzige Mannschaft zusammen bleibt, ist das Gerüst bereits sehr gut.
Die finanziellen Rahmenbedingungen aber sind das Problem. Was lässt Sie hoffen, dass sich da etwas bewegt?
Dutt:
Meine Hoffnung liegt beim neuen Aufsichtsrat. Wir werden uns kommende Woche zusammensetzen, um die Lage zu erörtern.
Quelle: Esslinger Zeitung
Der Coach zieht ein positives Fazit der Vorrunde und schaut vorsichtig optimistisch in Richtung zweite Liga
NACHGEFRAGT ROBIN DUTT, TRAINER DER STUTTGARTER KICKERS
Stuttgart - So zufrieden wie diesmal waren die Fans des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers am Ende einer Vorrunde seit Jahren nicht mehr. Entsprechend beliebt ist Trainer Robin Dutt. "Mir gefällt die Entwicklung der gesamten Mannschaft", gibt er die Komplimente im Gespräch mit Sigor Paesler weiter.
Platz acht nach dem Ende der Vorrunde liegt im Rahmen des Saisonzieles. Aber es hätte auch Rang vier sein können . . .
Dutt:
Zugegebenermaßen hätte Platz vier etwas mehr Raum zum Träumen gelassen, so stehen wir auf dem Boden der Realität. Das heißt, dass wir die Zielvorgabe bislang erfüllt haben, aber wir hätten sie übertreffen können.
Mit Ausnahmen wie dem jüngsten 2:4 beim FCK II kann man zusammenfassen: Gegen die Top-Teams verloren, gegen die anderen die Aufgaben gelöst. Verdeutlicht das den Leistungsstand?
Dutt:
Ja, wir haben in allen Spielen unser Leistungsvermögen abgerufen. Die Niederlage in Kaiserslautern und der Sieg gegen Hoffenheim heben sich gegenseitig auf. Wir haben gegen die Spitzenteams gut ausgesehen, aber verloren und gegen die Teams gewonnen, gegen die man es erwarten konnte. Dazu kamen Unentschieden gegen Mannschaften wie Aalen und Wehen. Man muss aber sehen, dass sich die Mannschaft im Verlauf der Vorrunde deutlich gesteigert hat.
Was fehlt noch zu einem Spitzenteam?
Dutt:
Sicherlich die Konstanz während eines Spieles. Natürlich würden uns auch noch ein oder zwei Spieler weiterhelfen, um ganz oben mitzuspielen. Ich glaube auch, dass wir jetzt gegen die Top-Teams das eine oder andere Spiel weniger verlieren würden. Auch, weil wir momentan keine Verletzten haben.
Die Mannschaft hat sich in den vergangenen Wochen deutlich stabilisiert. Welche Entwicklung hat Sie am meisten gefreut?
Dutt:
Mir als Trainer gefällt natürlich die Entwicklung der gesamten Mannschaft. Sehr freut mich, dass bei den Neuzugängen kein einziger Flop dabei war, sie haben sich alle gesteigert. Andere Vereine würden sich über so eine hundertprozentige Quote freuen.
Was ist in der am Samstag beginnenden Rückrunde noch möglich, da ist die Mannschaft unter Ihrer Regie traditionell stärker?
Dutt:
Wir sind drei Punkte von Platz drei entfernt. Diesen Bereich dürfen wir uns als Ziel setzen. Das wäre ein deutliches Signal an die jetzige Mannschaft und auch an potenzielle Neuzugänge, dass wir in der kommenden Saison ein Kandidat für den Aufstieg sein könnten. Dafür muss sich die Mannschaft aber tatsächlich auf Platz drei bis fünf vorarbeiten.
Sie haben den Aufstieg angesprochen. Wie jedes Jahr wird wieder auf die kommende Saison verwiesen, wenn es um den Angriff auf die zweite Liga geht. Bislang blieb es dann, wie es war. Sehen Sie eine realistische Perspektive?
Dutt:
Die sehe ich dann, wenn der Verein die Voraussetzungen dafür schafft, die finanziellen Rahmenbedingungen zu verbessern, damit wir uns sehr gezielt verstärken können. Wenn die jetzige Mannschaft zusammen bleibt, ist das Gerüst bereits sehr gut.
Die finanziellen Rahmenbedingungen aber sind das Problem. Was lässt Sie hoffen, dass sich da etwas bewegt?
Dutt:
Meine Hoffnung liegt beim neuen Aufsichtsrat. Wir werden uns kommende Woche zusammensetzen, um die Lage zu erörtern.
Quelle: Esslinger Zeitung