StZ: 1:1 - spätes Tor durch Malchow
Verfasst: Samstag 18. Oktober 2003, 09:59
1:1 - spätes Tor durch Malchow
Der Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers enttäuscht gegen den Aufsteiger Eschborn
STUTTGART. Als ob der Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers nicht schon genug Sorgen hätte: nun kriselt es auch noch sportlich. "In der ersten Hälfte haben wir gespielt wie ein Absteiger", sagte Trainer Adrion nach dem mageren 1:1 (0:0) gegen Eschborn.
Von Joachim Klumpp
Wer zu spät kommt, den bestrafen die Stuttgarter Kickers? Von wegen. Weil der 1. FC Eschborn gestern vor dem Spiel in Stuttgart im Stau steckte, wurde die Partie der Fußball-Regionalliga mit einer Viertelstunde Verspätung angepfiffen. Doch am Ende pfiffen die 2356 zahlenden Kickers-Fans im Waldaustadion, denn das 1:1 (0:0) gegen den Neuling konnte unter dem Strich nicht zufrieden stellen. Auch wenn der Trainer Rainer Adrion sagte: "Es gibt keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken."
Kopf hoch, also? Davon war nicht viel zu sehen bei den Kickers, die sich vor allem in der ersten Hälfte erschreckend harmlos präsentierten. Und wenn nicht der erneut glänzend aufgelegte Torhüter Tino Köstel einen schwach geschossenen Elfmeter von Eschborns Stürmer Leifermann (37.) sowie kurz danach gegen den gleichen Spieler noch einmal pariert hätte, wäre die Mannschaft schon zur Pause verdientermaßen zurückgelegen. "In der ersten Halbzeit waren wir gar nicht auf dem Platz", sagte der Kickers-Trainer Rainer Adrion, "da haben wir wie ein Absteiger gespielt."
Das Bild änderte sich zwar nach der Pause, doch in Rückstand gerieten die Kickers dennoch - bezeichnenderweise durch ein Eigentor von Kapitän Stefan Minkwitz, der einen Freistoß unhaltbar ins eigene Netz verlängerte (73.). Adrion: "Wenn man kein Glück hat, kommt eben noch Pech dazu."
War"s das? Nicht ganz. Dem aufgerückten Alexander Malchow gelang in der hektischen Schlussphase zumindest noch der Ausgleich, nachdem Oliver Barth zuvor nur den Pfosten getroffen hatte (85.). Das Fazit von Adrion: "An der zweiten Halbzeit müssen wir uns orientieren. Letztendlich ist das Unentschieden verdient." Aber auch zu wenig, um wirklich besseren Zeiten entgegenzusehen.
Stuttgarter Kickers: Köstel - Steinle (77. Ivan), Zimmermann (32. Cast), Malchow, Minkwitz - Braun, Barth, Milchraum, Eckhardt (46. Obinna) - Mesic, Rahmanovic.
Tore: 0:1 Minkwitz (73./Eigentor), 1:1 Malchow (85.).
Aktualisiert: 18.10.2003, 05:36 Uhr
Der Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers enttäuscht gegen den Aufsteiger Eschborn
STUTTGART. Als ob der Fußball-Regionalligist Stuttgarter Kickers nicht schon genug Sorgen hätte: nun kriselt es auch noch sportlich. "In der ersten Hälfte haben wir gespielt wie ein Absteiger", sagte Trainer Adrion nach dem mageren 1:1 (0:0) gegen Eschborn.
Von Joachim Klumpp
Wer zu spät kommt, den bestrafen die Stuttgarter Kickers? Von wegen. Weil der 1. FC Eschborn gestern vor dem Spiel in Stuttgart im Stau steckte, wurde die Partie der Fußball-Regionalliga mit einer Viertelstunde Verspätung angepfiffen. Doch am Ende pfiffen die 2356 zahlenden Kickers-Fans im Waldaustadion, denn das 1:1 (0:0) gegen den Neuling konnte unter dem Strich nicht zufrieden stellen. Auch wenn der Trainer Rainer Adrion sagte: "Es gibt keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken."
Kopf hoch, also? Davon war nicht viel zu sehen bei den Kickers, die sich vor allem in der ersten Hälfte erschreckend harmlos präsentierten. Und wenn nicht der erneut glänzend aufgelegte Torhüter Tino Köstel einen schwach geschossenen Elfmeter von Eschborns Stürmer Leifermann (37.) sowie kurz danach gegen den gleichen Spieler noch einmal pariert hätte, wäre die Mannschaft schon zur Pause verdientermaßen zurückgelegen. "In der ersten Halbzeit waren wir gar nicht auf dem Platz", sagte der Kickers-Trainer Rainer Adrion, "da haben wir wie ein Absteiger gespielt."
Das Bild änderte sich zwar nach der Pause, doch in Rückstand gerieten die Kickers dennoch - bezeichnenderweise durch ein Eigentor von Kapitän Stefan Minkwitz, der einen Freistoß unhaltbar ins eigene Netz verlängerte (73.). Adrion: "Wenn man kein Glück hat, kommt eben noch Pech dazu."
War"s das? Nicht ganz. Dem aufgerückten Alexander Malchow gelang in der hektischen Schlussphase zumindest noch der Ausgleich, nachdem Oliver Barth zuvor nur den Pfosten getroffen hatte (85.). Das Fazit von Adrion: "An der zweiten Halbzeit müssen wir uns orientieren. Letztendlich ist das Unentschieden verdient." Aber auch zu wenig, um wirklich besseren Zeiten entgegenzusehen.
Stuttgarter Kickers: Köstel - Steinle (77. Ivan), Zimmermann (32. Cast), Malchow, Minkwitz - Braun, Barth, Milchraum, Eckhardt (46. Obinna) - Mesic, Rahmanovic.
Tore: 0:1 Minkwitz (73./Eigentor), 1:1 Malchow (85.).
Aktualisiert: 18.10.2003, 05:36 Uhr