Balakov wird Grasshoppers Zürich-Trainer
Verfasst: Dienstag 17. Januar 2006, 09:52
Balakow wird Nachfolger von Latour
Die Grasshoppers verpflichteten als Nachfolger für den in die Bundesliga abgewanderten Hanspeter Latour den Bulgaren Krassimir Balakow als Trainer. Der 39-Jährige unterzeichnete mit den Stadtzürchern einen Vertrag über eineinhalb Jahre.
13 Tage nach dem überraschenden Abgang Latours zum 1. FC Köln stellten die Grasshoppers gestern den Nachfolger vor. Karl-Heinz Riedle, im Verwaltungsrat für die sportlichen Belange zuständig, präsentierte im GC-Campus in Niederhasli mit Balakow «ein neues, unverbrauchtes Gesicht». Für den 96-fachen bulgarischen Internationalen ist GC das erste Engagement als Cheftrainer, nachdem er zuletzt unter Matthias Sammer und Felix Magath zwei Saisons lang Assistent im VfB Stuttgart war.
Absage von Bernegger
Nach der Absage von Carlos Bernegger, der weiterhin die U18- Mannschaft der Grasshoppers betreuen will, sei für ihn die Wahl Balakovs schnell klar gewesen, erklärte Riedle. Am Montagmorgen wurde Balakow der Mannschaft vorgestellt; am Nachmittag leitete er sein erstes Training zusammen mit dem neuen Assistenten Rainer Widmayer, der zuletzt in gleicher Funktion die Amateure Stuttgart betreut hatte.
Riesige Herausforderung
Balakow machte sich in den Neunzigerjahren einen Namen als genialer Spielmacher des VfB Stuttgart, für den er 236 Bundesliga- Spiele absolvierte. Im Sommer 2003 beendete er seine Aktivkarriere und wurde bei den Schwaben Assistent von Magath. Dass er bei den Grasshoppers sein Debüt als Cheftrainer geben darf, bezeichnete Balakow als «Geschenk» und «riesige Herausforderung». Seit er 1993 unter Bobby Robson bei Sporting Lissabon gespielt habe, sei der Wunsch Trainer zu werden in ihm gewesen, erklärte er.
Erfolgsorientierter Mensch
Bei den Grasshoppers will Balakow, der sich als «fussballverrückt» bezeichnet, seine Trainerkarriere nun richtig lancieren. «Der dritte Platz ist eine gute Grundlage, diese Position wollen wir halten», sagte der WM-Teilnehmer von 1994 und 1998. Er wolle einen offensiv orientierten Fussball mit Disziplin und Ordnung spielen lassen, führte er aus. Er sei ein erfolgsorientierter Mensch, sagte er weiter, und ertrage eigentlich nur eines nicht - Niederlagen. Entsprechend formulierte er seine Maxime: «Was heisst ein bisschen, ich will alles.» Um die Mannschaft besser kennenzulernen, wünscht sich Balakow noch ein Trainingslager.
Kein Risiko mit Debütant
Riedle sieht im Engagement des Trainerdebütanten kein Risiko. Sie hätten einen «hungrigen Trainer» gesucht, der bereit ist, die Philosophie mit dem verstärkten Einbau eigener Talente zu unterstützen. Ausserdem erkundigte sich Riedle bei seinem früheren Dortmunder Teamkollegen Sammer über Balakow, der in der vergangenen Saison in Stuttgart Sammers Assistent gewesen war. «Balakow kann sich hier einen Namen machen, denn GC ist im Ausland noch immer der bekannteste Schweizer Verein», so Riedle.
Quelle: sfdrs.ch
Die Grasshoppers verpflichteten als Nachfolger für den in die Bundesliga abgewanderten Hanspeter Latour den Bulgaren Krassimir Balakow als Trainer. Der 39-Jährige unterzeichnete mit den Stadtzürchern einen Vertrag über eineinhalb Jahre.
13 Tage nach dem überraschenden Abgang Latours zum 1. FC Köln stellten die Grasshoppers gestern den Nachfolger vor. Karl-Heinz Riedle, im Verwaltungsrat für die sportlichen Belange zuständig, präsentierte im GC-Campus in Niederhasli mit Balakow «ein neues, unverbrauchtes Gesicht». Für den 96-fachen bulgarischen Internationalen ist GC das erste Engagement als Cheftrainer, nachdem er zuletzt unter Matthias Sammer und Felix Magath zwei Saisons lang Assistent im VfB Stuttgart war.
Absage von Bernegger
Nach der Absage von Carlos Bernegger, der weiterhin die U18- Mannschaft der Grasshoppers betreuen will, sei für ihn die Wahl Balakovs schnell klar gewesen, erklärte Riedle. Am Montagmorgen wurde Balakow der Mannschaft vorgestellt; am Nachmittag leitete er sein erstes Training zusammen mit dem neuen Assistenten Rainer Widmayer, der zuletzt in gleicher Funktion die Amateure Stuttgart betreut hatte.
Riesige Herausforderung
Balakow machte sich in den Neunzigerjahren einen Namen als genialer Spielmacher des VfB Stuttgart, für den er 236 Bundesliga- Spiele absolvierte. Im Sommer 2003 beendete er seine Aktivkarriere und wurde bei den Schwaben Assistent von Magath. Dass er bei den Grasshoppers sein Debüt als Cheftrainer geben darf, bezeichnete Balakow als «Geschenk» und «riesige Herausforderung». Seit er 1993 unter Bobby Robson bei Sporting Lissabon gespielt habe, sei der Wunsch Trainer zu werden in ihm gewesen, erklärte er.
Erfolgsorientierter Mensch
Bei den Grasshoppers will Balakow, der sich als «fussballverrückt» bezeichnet, seine Trainerkarriere nun richtig lancieren. «Der dritte Platz ist eine gute Grundlage, diese Position wollen wir halten», sagte der WM-Teilnehmer von 1994 und 1998. Er wolle einen offensiv orientierten Fussball mit Disziplin und Ordnung spielen lassen, führte er aus. Er sei ein erfolgsorientierter Mensch, sagte er weiter, und ertrage eigentlich nur eines nicht - Niederlagen. Entsprechend formulierte er seine Maxime: «Was heisst ein bisschen, ich will alles.» Um die Mannschaft besser kennenzulernen, wünscht sich Balakow noch ein Trainingslager.
Kein Risiko mit Debütant
Riedle sieht im Engagement des Trainerdebütanten kein Risiko. Sie hätten einen «hungrigen Trainer» gesucht, der bereit ist, die Philosophie mit dem verstärkten Einbau eigener Talente zu unterstützen. Ausserdem erkundigte sich Riedle bei seinem früheren Dortmunder Teamkollegen Sammer über Balakow, der in der vergangenen Saison in Stuttgart Sammers Assistent gewesen war. «Balakow kann sich hier einen Namen machen, denn GC ist im Ausland noch immer der bekannteste Schweizer Verein», so Riedle.
Quelle: sfdrs.ch