Kanitz-Artikel aus Chemnitz
Verfasst: Dienstag 17. Januar 2006, 16:54
Absolute Stütze auf der linken Außenbahn
Fußball: Ex-Chemnitzer Nico Kanitz hat sich bei den Stuttgarter Kickers durchgesetzt
Stuttgart. Über Langeweile im zurückliegenden Winterurlaub kann sich Nico Kanitz wahrlich nicht beklagen. Vor Weihnachten war er mit ein paar Freunden zum Snowboarden in Österreich. Die Festtage hat er wie immer bei seinen Eltern in der Nähe von Leipzig verbracht, danach ging es erneut in die Berge zum Wintersport.
Vor wenigen Tagen ist Kanitz nach Stuttgart zurückgekehrt, pünktlich zum Trainingsauftakt der Kickers, für die er seit Saisonbeginn in der Regionalliga Süd die Stiefel schnürt – weil ihn sein alter Verein, der Chemnitzer FC, nicht mehr haben wollte. „Fußballerisch reicht es einfach nicht“, hatte der damalige CFC-Sportdirektor Antonio Ananiev in der „Freien Presse“ erklärt.
In Stuttgart ist man anderer Meinung. Eine „gute Mischung aus Technik und Zweikampfstärke“ bescheinigt ihm sein neuer Trainer Robin Dutt. „Nico ist auf der linken Außenbahn eine absolute Stütze.“ Auch Kanitz selbst ist mit seiner bisherigen Leistung mehr als zufrieden. „In den ersten Wochen saß ich auf der Bank, weil ich eine Leisten-OP auskurieren musste“, erinnert sich der Defensivspezialist. „Ab dem siebenten Spieltag stand ich aber jedes Mal in der Startformation. Es hätte wirklich nicht besser laufen können.“
Ob er nach dem Trainer-Rausschmiss in Chemnitz nun Genugtuung empfindet? „Ein bisschen“, sagt Kanitz, der aber nach wie vor beste Kontakte zu den ehemaligen Mitspielern pflegt und einige von ihnen erst neulich beim Hallenturnier in Chemnitz besucht hat. „Ich bin überzeugt, dass die Jungs den Klassenerhalt schaffen können. Alles andere wäre wirklich schade“, meint der 1,69 Meter kleine Dribbelkünstler, der bei den Stuttgarter Kickers vorerst bis Mitte 2007 unter Vertrag steht.
Eine Rückkehr nach Chemnitz oder zu seinem vorigen Verein Sachsen Leipzig schließt er nicht aus. „Im Fußball geht vieles ratzfatz, da kann man nicht alles planen“, sagt Kanitz. Noch schöner allerdings fände er einen Vertrag in der zweiten Liga: Bei einem anderen Verein, den er durch solide Leistungen in Stuttgart auf sich aufmerksam macht – oder, noch besser, durch einen Aufstieg mit den Kickers selbst.
In dieser Saison ist das kein Thema, denn nach der Hälfte der Spiele liegen die Blauen aus Stuttgart-Degerloch jenseits von Gut und Böse auf Tabellenplatz neun. „Aber wer weiß, vielleicht ist es in zwei, drei Jahren zu packen“, spekuliert Nico Kanitz.
Quelle: Chemnitzer Freie Presse
http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/S ... 39078.html
Fußball: Ex-Chemnitzer Nico Kanitz hat sich bei den Stuttgarter Kickers durchgesetzt
Stuttgart. Über Langeweile im zurückliegenden Winterurlaub kann sich Nico Kanitz wahrlich nicht beklagen. Vor Weihnachten war er mit ein paar Freunden zum Snowboarden in Österreich. Die Festtage hat er wie immer bei seinen Eltern in der Nähe von Leipzig verbracht, danach ging es erneut in die Berge zum Wintersport.
Vor wenigen Tagen ist Kanitz nach Stuttgart zurückgekehrt, pünktlich zum Trainingsauftakt der Kickers, für die er seit Saisonbeginn in der Regionalliga Süd die Stiefel schnürt – weil ihn sein alter Verein, der Chemnitzer FC, nicht mehr haben wollte. „Fußballerisch reicht es einfach nicht“, hatte der damalige CFC-Sportdirektor Antonio Ananiev in der „Freien Presse“ erklärt.
In Stuttgart ist man anderer Meinung. Eine „gute Mischung aus Technik und Zweikampfstärke“ bescheinigt ihm sein neuer Trainer Robin Dutt. „Nico ist auf der linken Außenbahn eine absolute Stütze.“ Auch Kanitz selbst ist mit seiner bisherigen Leistung mehr als zufrieden. „In den ersten Wochen saß ich auf der Bank, weil ich eine Leisten-OP auskurieren musste“, erinnert sich der Defensivspezialist. „Ab dem siebenten Spieltag stand ich aber jedes Mal in der Startformation. Es hätte wirklich nicht besser laufen können.“
Ob er nach dem Trainer-Rausschmiss in Chemnitz nun Genugtuung empfindet? „Ein bisschen“, sagt Kanitz, der aber nach wie vor beste Kontakte zu den ehemaligen Mitspielern pflegt und einige von ihnen erst neulich beim Hallenturnier in Chemnitz besucht hat. „Ich bin überzeugt, dass die Jungs den Klassenerhalt schaffen können. Alles andere wäre wirklich schade“, meint der 1,69 Meter kleine Dribbelkünstler, der bei den Stuttgarter Kickers vorerst bis Mitte 2007 unter Vertrag steht.
Eine Rückkehr nach Chemnitz oder zu seinem vorigen Verein Sachsen Leipzig schließt er nicht aus. „Im Fußball geht vieles ratzfatz, da kann man nicht alles planen“, sagt Kanitz. Noch schöner allerdings fände er einen Vertrag in der zweiten Liga: Bei einem anderen Verein, den er durch solide Leistungen in Stuttgart auf sich aufmerksam macht – oder, noch besser, durch einen Aufstieg mit den Kickers selbst.
In dieser Saison ist das kein Thema, denn nach der Hälfte der Spiele liegen die Blauen aus Stuttgart-Degerloch jenseits von Gut und Böse auf Tabellenplatz neun. „Aber wer weiß, vielleicht ist es in zwei, drei Jahren zu packen“, spekuliert Nico Kanitz.
Quelle: Chemnitzer Freie Presse
http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/S ... 39078.html