Steelers gewinnen Super Bowl!!!
Verfasst: Montag 6. Februar 2006, 12:23
Pittsburgh Steelers drehen Partie noch um
Aus Detroit berichtet Jens Bistritschan
Die Pittsburgh Steelers haben zum fünften Mal den Super Bowl gewonnen. Das Team um Quarterback Ben Roethlisberger und Runningback Jerome Bettis gewann in Detroit vor 68.206 Zuschauern gegen die Seattle Seahawks 21:10. Dabei konnte der Favorit über weite Strecken des Spiels nicht überzeugen. So hatten die Seahawks beispielsweise bei den First Downs mit 20:14 ein Übergewicht. Doch die entscheidenden Spielzüge machten die Steelers. Deren Wide Receiver Hines Ward wurde zum wertvollsten Spieler der 40. Auflage des Finales der National Football League (NFL) gewählt.
Brown erzielt die ersten Punkte
Insbesondere zu Beginn der Begegnung hatte es nicht nach einem Erfolg Pittsburghs ausgesehen. Bei den ersten drei Ballbesitzen mussten die Steelers den Ball mit einem Punt wieder abgeben, ohne ein First Down erzielt zu haben. Im folgenden Ballbesitz warf Roethlisberger gar eine Interception. Michael Boulware fing den Pass des Quarterbacks ab. Auf der Gegenseite konnte Seattle in der Offensive den Ball immer wieder ein Stück Richtung gegnerische Endzone bewegen. Doch mehr als ein Field Goal durch Josh Brown aus 47 Yards sprang für den Außenseiter dabei nicht raus.
Umstrittene Entscheidung der Schiedsrichter
Mitte des zweiten Viertels näherten sich die Steelers erstmals der gegnerischen Endzone. Als nur noch drei Yards bis zur Endzone fehlten, bekam Bettis zweimal die Chance zum Touchdown zu laufen. Doch die Verteidigung der Seahawks konnte dies verhindern. Beim dritten Versuch war es dann Roethlisberger selbst, der den Weg in die Endzone suchte. Auf dem Weg dorthin wurde er von einem Seattle-Verteidiger ausgehebelt und flog durch die Luft. Die Schiedsrichter entschieden, dass die Ballspitze dabei über der weißen Linie war, die zur Endzone gehört. Auch die Fernsehbilder konnten keine Klarheit bringen. Somit blieb es beim Touchdown und der 7:3-Führung für Pittsburgh. Seattle hatte vor der Pause noch die Möglichkeit zu verkürzen. Doch Browns Field-Goal-Versuch aus 54 Yards Entfernung segelte knapp am rechten Torgestänge vorbei.
Längster Lauf der Super-Bowl-Geschichte
Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag. Im zweiten Spielzug konnte Steelers-Runningback Willie Parker durch die Verteidigung der Seahawks durchbrechen. 75 Yards später sprang der Rookie (Spieler in seinem ersten Profijahr) mit einem Hechtsprung in die gegnerische Endzone. Es war der längste Lauf in der Geschichte des Super Bowls. Die Seahawks schienen geschockt. Nach einem weiteren verschossenen Field-Goal-Versuch von Brown – diesmal aus 50 Yards Entfernung - , standen die Steelers kurze Zeit später erneut kurz vor der Endzone Seattles. Doch Roethlisbergers Pass auf Cedrick Wilson fing Seahawks-Verteidiger Kelly Herndon ab und trug den Ball für die längste Interception der Super-Bowl-Geschichte 76 Yards in die andere Richtung zurück. Drei Spielzüge später fand Seattles Quarterback Matt Hesselbeck seinen Tight End Jerramy Stevens in der Endzone der Steelers zum 10:14.
Trickspielzug sorgt für Entscheidung
Pittsburgh konnten in seinen nächsten beiden Ballbesitzen ebenso wenig anfangen, wie Seattle mit seinem nächsten. Beide Mannschaften mussten nach einem Punt dem Gegner das Angriffsrecht überlassen. Anfang des letzten Spielviertels standen die Seahawks erneut in der Mitte der gegnerischen Hälfe. Doch Pittsburghs Cornerback Ike Taylor fing einen Pass von Hesselback ab. Im darauf folgenden Angriff passierte dann die Vorentscheidung. Roethlisberger übergab den Ball an Parker, der wiederum drückte das Spielgerät Antwaan Randle El in die Hand. Randle El hatte in seiner College-Zeit in Indiana Quarterback gespielt. Der von den Steelers zum Wide Receiver umgeschulte Spieler besann sich auf seine alten Fähigkeiten und warf den Ball Richtung Endzone. Dort hatte sich Hines Ward freigelaufen und fing den Ball zum 21:10-Endstand.
Aus Detroit berichtet Jens Bistritschan
Die Pittsburgh Steelers haben zum fünften Mal den Super Bowl gewonnen. Das Team um Quarterback Ben Roethlisberger und Runningback Jerome Bettis gewann in Detroit vor 68.206 Zuschauern gegen die Seattle Seahawks 21:10. Dabei konnte der Favorit über weite Strecken des Spiels nicht überzeugen. So hatten die Seahawks beispielsweise bei den First Downs mit 20:14 ein Übergewicht. Doch die entscheidenden Spielzüge machten die Steelers. Deren Wide Receiver Hines Ward wurde zum wertvollsten Spieler der 40. Auflage des Finales der National Football League (NFL) gewählt.
Brown erzielt die ersten Punkte
Insbesondere zu Beginn der Begegnung hatte es nicht nach einem Erfolg Pittsburghs ausgesehen. Bei den ersten drei Ballbesitzen mussten die Steelers den Ball mit einem Punt wieder abgeben, ohne ein First Down erzielt zu haben. Im folgenden Ballbesitz warf Roethlisberger gar eine Interception. Michael Boulware fing den Pass des Quarterbacks ab. Auf der Gegenseite konnte Seattle in der Offensive den Ball immer wieder ein Stück Richtung gegnerische Endzone bewegen. Doch mehr als ein Field Goal durch Josh Brown aus 47 Yards sprang für den Außenseiter dabei nicht raus.
Umstrittene Entscheidung der Schiedsrichter
Mitte des zweiten Viertels näherten sich die Steelers erstmals der gegnerischen Endzone. Als nur noch drei Yards bis zur Endzone fehlten, bekam Bettis zweimal die Chance zum Touchdown zu laufen. Doch die Verteidigung der Seahawks konnte dies verhindern. Beim dritten Versuch war es dann Roethlisberger selbst, der den Weg in die Endzone suchte. Auf dem Weg dorthin wurde er von einem Seattle-Verteidiger ausgehebelt und flog durch die Luft. Die Schiedsrichter entschieden, dass die Ballspitze dabei über der weißen Linie war, die zur Endzone gehört. Auch die Fernsehbilder konnten keine Klarheit bringen. Somit blieb es beim Touchdown und der 7:3-Führung für Pittsburgh. Seattle hatte vor der Pause noch die Möglichkeit zu verkürzen. Doch Browns Field-Goal-Versuch aus 54 Yards Entfernung segelte knapp am rechten Torgestänge vorbei.
Längster Lauf der Super-Bowl-Geschichte
Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag. Im zweiten Spielzug konnte Steelers-Runningback Willie Parker durch die Verteidigung der Seahawks durchbrechen. 75 Yards später sprang der Rookie (Spieler in seinem ersten Profijahr) mit einem Hechtsprung in die gegnerische Endzone. Es war der längste Lauf in der Geschichte des Super Bowls. Die Seahawks schienen geschockt. Nach einem weiteren verschossenen Field-Goal-Versuch von Brown – diesmal aus 50 Yards Entfernung - , standen die Steelers kurze Zeit später erneut kurz vor der Endzone Seattles. Doch Roethlisbergers Pass auf Cedrick Wilson fing Seahawks-Verteidiger Kelly Herndon ab und trug den Ball für die längste Interception der Super-Bowl-Geschichte 76 Yards in die andere Richtung zurück. Drei Spielzüge später fand Seattles Quarterback Matt Hesselbeck seinen Tight End Jerramy Stevens in der Endzone der Steelers zum 10:14.
Trickspielzug sorgt für Entscheidung
Pittsburgh konnten in seinen nächsten beiden Ballbesitzen ebenso wenig anfangen, wie Seattle mit seinem nächsten. Beide Mannschaften mussten nach einem Punt dem Gegner das Angriffsrecht überlassen. Anfang des letzten Spielviertels standen die Seahawks erneut in der Mitte der gegnerischen Hälfe. Doch Pittsburghs Cornerback Ike Taylor fing einen Pass von Hesselback ab. Im darauf folgenden Angriff passierte dann die Vorentscheidung. Roethlisberger übergab den Ball an Parker, der wiederum drückte das Spielgerät Antwaan Randle El in die Hand. Randle El hatte in seiner College-Zeit in Indiana Quarterback gespielt. Der von den Steelers zum Wide Receiver umgeschulte Spieler besann sich auf seine alten Fähigkeiten und warf den Ball Richtung Endzone. Dort hatte sich Hines Ward freigelaufen und fing den Ball zum 21:10-Endstand.