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Vorberichte: Kickers - VfB Bad Cannstatt II

Verfasst: Donnerstag 11. Mai 2006, 18:12
von Überlinger
Derby im Gazi Stadion

Die Kickers sind 8. Bisher 31 Spiel(e) davon 8 Heimsieg(e), 4 Auswärtssieg(e), 10 Unentschieden und 9 Niederlage(n). Insgesamt wurden 43 Tore erzeilt, das ergibt einen Schnitt von 1.38 Toren je Spiel. Bestes Ergebnis ist ein 0:3 (Auswärtssieg)

Die letzten drei Spiele:

02.05.2006 SC Pfullendorf - Stuttg.Kickers 0 : 2

06.05.2006 1860 München II - Stuttg.Kickers 1 : 1

10.05.2006 Stuttg.Kickers - Bay.München II 3 : 2

Die Torschützen:

9 Mirnes Mesic Sturm
7 Emmanuel Akwuegbu Sturm
6 Marvin Braun Mittelfeld
5 Oliver Stierle Mittelfeld
5 Timo Schlabach Sturm

Der VfB II ist 7. Bisher 31 Spiel(e) davon 10 Heimsieg(e), 3 Auswärtssieg(e), 10 Unentschieden und 8 Niederlage(n). Insgesamt wurden 48 Tore erzeilt, das ergibt einen Schnitt von 1.5 Toren je Spiel. Bestes Ergebnis ist ein 3:0 (Heimsieg)

Die letzten drei Spiele:

02.05.2006 VfB Stuttg.II - 1860 München II 1 : 4

07.05.2006 VfB Stuttg.II - Bay.München II 1 : 1

10.05.2006 SV Darmstadt 98 - VfB Stuttg.II 3 : 1

Die Torschützen

15 Bernd Nehrig Sturm
6 Peter Perchtold Mittelfeld
4 Danny Galm Sturm


Quelle: irsport.de

Verfasst: Donnerstag 11. Mai 2006, 18:30
von Überlinger
"Wir haben einiges erreicht"

Herr Adrion, nach einer bislang sehr starken Saison scheint Ihrer Mannschaft im Endspurt etwas die Luft auszugehen. Warum war die Punktausbeute in den vergangenen Wochen nicht mehr so gut wie zuvor?
Rainer Adrion: "Nachdem wir ein vermeintlich wichtiges Auswärtsspiel in Wehen gewonnen hatten und der direkte Kontakt zur Spitzengruppe hergestellt war, haben wir leider unser nächstes Heimspiel gegen Aalen mit 0:1 verloren. Das frühe Gegentor war Gift für uns und wir konnten gegen stark spielende Aalener nicht mehr ausgleichen. Bei unserer bisher so souveränen Heimbilanz bedeutete dies einen Rückschlag. Nach dem 0:0 in Pfullendorf kam die nächste, diesmal herbe Heimpleite, mit 1:4 gegen 1860 München II. Kein Spieler fand in dieser Partie zu seiner Form und unsere gewohnte Sicherheit, unser Heimnimbus, das Selbstbewusstsein, das uns in der laufenden Runde ausgezeichnet hat, war angeschlagen."

Trotz den jüngsten Enttäuschungen können Sie aber mit der abgelaufenen Spielzeit zufrieden sein, oder?
Rainer Adrion: "Noch ist die Saison nicht beendet. Erst nach den letzten Spielen lässt sich ein endgültiges Fazit ziehen. Aber wir können jetzt schon sagen, dass wir in dieser Saison einiges erreicht haben. Mit dem Abstieg haben wir nie etwas zu tun gehabt, dadurch konnten wir ungestört und ruhig unsere Philosophie der Ausbildung junger Spieler umsetzen. Wir haben zur Winterpause zwei Spieler - Marco Caligiuri zum MSV Duisburg und Tobias Rathgeb nach Rostock - in die 1. und 2. Bundesliga abgegeben, mit Bernd Nehrig haben wir ein Talent weiterentwickelt, das inzwischen in der Torjägerliste der Regionalliga Süd mit 15 Treffern ganz vorne ist. Ähnlich wie Mario Gomez hat Nehrig Potenzial zum Bundesligaspieler. Andi Beck hat den Sprung zu den Lizenzspielern bereits nach einem erfolgeichen halben Jahr in der Regionalliga geschafft und wie wir alle wissen im letzten Heimspiel gegen Wolfsburg die Flanke zum 2:1-Sieg durch Christian Gentner geschlagen. Im Übrigen standen in diesem Spiel zum Schluss mit Timo Hildebrand, Andreas Hinkel, Andreas Beck, Christian Gentner und Mario Gomez fünf junge Wilde in der Startelf, was mich besonders gefreut hat. In den meisten unserer Heimspiele konnten wir derweil unsere Zuschauer mit unserer Spielweise auf der Basis einer geschlossenen Mannschaftsleistung überzeugen und zufrieden stellen."

Wie überrascht sind Sie über die Treffsicherheit von Bernd Nehrig in seinem ersten Regionalligajahr?
Rainer Adrion: "Dass er gleich so durchstarten wird, war in der Tat nicht unbedingt vorhersehbar. Vor allem, weil Bernd in der Jugend im rechten Mittelfeld gespielt hat. Als wir dann aber in der Vorbereitung im Sturm einen Engpass hatten, habe ich es mit ihm in der Spitze probiert. Seine enorme Antrittsschnelligkeit ist einer seiner großen Trümpfe. Er hat sich in den vergangenen Monaten sehr gut entwickelt, muss nun aber seine gezeigten Leistungen auf hohem Niveau weiter bestätigen."

Also kommt der Sprung zu den Profis, der zuletzt vor allem in den Medien nach einer enttäuschenden Bundesligasaison des VfB gefordert wurde, noch zu früh?
Rainer Adrion: "Ob und wann er bei den Profis eine Rolle spielen wird, kann nur Armin Veh als verantwortlicher Trainer unserer Lizenzspielermannschaft entscheiden. Generell ist es sicher kein Nachteil, wenn die jungen Spieler früh an höhere Aufgaben herangeführt werden und sich beweisen müssen. Nur sollten wir nicht den Fehler machen und denken, dass die Entwicklung eines Spielers immer im Eiltempo vonstatten geht. Manchmal ist es besser, wenn es nicht ganz so schnell geht."

Mit den A-Junioren David Pisot, José-Alex Ikeng, Christian Sauter, Adam Szalai und Martin Hess stehen die nächsten jungen Wilden bereits vor der Tür. Welche Rolle können sie beim VfB II in der kommenden Saison spielen?
Rainer Adrion: "Wir ziehen grundsätzlich nur die Spieler von der U19 nach oben, die eine Perspektive haben, unser Team sinnvoll zu ergänzen bzw. zu verstärken. José Ikeng hat bereits die ersten Einsätze hinter sich und schon bewiesen, dass er in der Regionalliga durchaus Schritt halten kann. Bei den übrigen vier Spielern gehe ich davon aus, dass sie sich ebenfalls sehr schnell an die veränderten Bedingungen gewöhnen werden und den Sprung vom Jugend- in den Aktivenbereich problemlos bewältigen. Ein Vorteil könnte dabei sein, dass uns in der kommenden Vorbereitung alle Spieler von Beginn an zur Verfügung stehen werden. So schade es ist, dass unsere U19 nicht an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft wird teilnehmen können, so gut wird es für die jungen Spieler sein, gleich vom Start weg dabei zu sein. Denn in den vergangenen Jahren war es gerade für die A-Jugendlichen schwer, nach einem verlängerten Urlaub aufgrund der Endrunde ins Team zu finden."

Neben den Nachwuchsspielern aus dem eigenen Stall steht mit Matthias Klauß bereits ein Neuzugang fest. Zudem haben Timo Hammel, Marijan Kovacevic und Marco Pischorn ihre Verträge verlängert. Steht das neue Team des VfB II somit quasi schon fest?
Rainer Adrion: "Nein, das ist sicher noch nicht der Fall. Es war aber wichtig, dass wir mit Marijan Kovacevic einen Führungsspieler frühzeitig weiter an uns gebunden haben. Er wird auch im kommenden Jahr eine Korsettstange der Mannschaft sein. Zudem soll auch Steffen Dangelmayr als ein weiterer wichtiger Spieler unserer Mannschaft verlängern. Sicher werden wir aber auch noch von außen den einen oder anderen Spieler dazu holen, um uns weiter zu verstärken."

Auch weil einige Akteure den VfB II am Saisonende verlassen werden?
Rainer Adrion: "Ganz genau. Denis Berger, Stephen Famewo und Sreto Ristic suchen in der nächsten Saison neue Herausforderungen. Sie gilt es, adäquat zu ersetzen. Wir sind derzeit mit einigen möglichen Kandidaten im Gespräch und zuversichtlich, in Bälde die gewünschten Ergebnisse präsentieren zu können."

Wie sieht es mit den beiden Langzeitverletzten Joachim Schwabe und Sami Khedira aus? Werden Sie in der neuen Runde wieder eine Rolle spielen können?
Rainer Adrion: "Sami Khedira wird zum Start der neuen Saison sicher wieder fit und dann ein vollwertiger Spieler sein. Joachim Schwabe hatte in den vergangenen Monaten das Pech gepachtet. Seine Rückenverletzung nach seinem Fahrradunfall lässt derzeit noch immer kein normales Training zu. Er arbeitet in der Reha für sein Comeback. Wir hoffen alle, dass er uns bald wieder zur Verfügung steht. Wann das aber sein wird, kann derzeit niemand genau sagen."

Am Wochenende steht das Stadtderby bei den Kickers auf dem Programm. Sind Sie enttäuscht darüber, dass die Partie praktisch parallel zum letzten Bundesligaspiel der Profis stattfinden wird?
Rainer Adrion: "Die Ansetzung ist für uns sicher nicht optimal, aber eben auch eine Folge der Spielausfälle im März. Eigentlich war das Derby ja für Freitagabend angesetzt, wurde dann aber verlegt, da unter der Woche der 23. Spieltag nachgeholt wurde. Sicher wäre die Austragung am Freitag oder Sonntag schöner gewesen, denn in diesem Fall hätten die VfB-Fans die Möglichkeit gehabt, beide Spiele zu verfolgen und die Unterstützung im Stadion wäre wahrscheinlich größer gewesen. Aber da es bei den Profis auf Schalke ja um nicht mehr allzu viel geht, hoffe ich natürlich, dass uns möglichst viele Zuschauer auf die Waldau begleiten und dort unterstützen werden."

Weil Sie Revanche für die 2:4-Heimniederlage in der Hinrunde nehmen wollen?
Rainer Adrion: "Natürlich wollen wir das Spiel gewinnen, auch wenn das nicht leicht werden wird. Die Kickers haben in den letzten Wochen aufsteigende Form bewiesen und wir haben schon im Hinspiel gesehen, dass sie besser sind, als es ihr Platz im Mittelfeld der Tabelle zum Ausdruck bringt. Wir werden in jedem Fall alles daran setzen, um nicht mit leeren Händen zurück nach Cannstatt reisen zu müssen."

Wie hilfreich kann es dabei sein, dass mit Bernd Nehrig der zuletzt in Darmstadt gelb-gesperrte Topscorer wieder dabei sein wird?
Rainer Adrion: "Ich hoffe natürlich, dass seine Torgefährlichkeit mit dazu beitragen wird, dass wir im Gazi-Stadion etwas Zählbares erreichen. Aber es kommt nicht auf einzelne Spieler an, sondern darauf, dass wir eine geschlossene Mannschaftsleistung abrufen, so wie es uns über weite Strecken der Saison gelungen ist."

Abschließende Frage: Der zweite Tabellenplatz, der zur Teilnahme am DFB-Pokal berechtigt, war lange Zeit in Aussicht. Wurmt es Sie, dass es im kommenden Jahr nun doch nichts mit der Chance wird, auf der Bühne der Großen mal wieder für eine Überraschung sorgen zu können?
Rainer Adrion: "Eine Teilnahme am DFB-Pokal wäre sicher die Krönung der Saison gewesen, war aber für uns als Zielsetzung in diesem Jahr nicht realistisch. Wichtig ist, dass wir unsere primären Aufgaben erfüllen und die heißen: Ausbildung und Heranführung der jungen Spieler an den Lizenzspielerkader. Wenn man dabei nicht in Abstiegsgefahr steckt, wie wir in dieser Saison, dann wird aufgrund des Ausbildungsgedankens auch mal ein Spieler eingesetzt, der für seine sportliche Entwicklung Spielpraxis braucht. Solche Umstellungen führen bisweilen auch mal zu einem schlechteren Spielergebnis, sind aber für die Ausbildung der Talente sehr wichtig."

Quelle: "Red Rainers" Verein

Verfasst: Donnerstag 11. Mai 2006, 18:34
von Überlinger
Stadtderby auf der Waldau

Am 32. Spieltag der Regionalliga Süd steigt das Stuttgarter Stadtderby auf der Waldau. Der VfB II gastiert am Samstag, 13. Mai 2006, bei den Stuttgarter Kickers. Anstoß der Partie im Gazi-Stadion ist um 14.30 Uhr.
Nach einer durchwachsenen Saison stehen die Kickers kurz vor Saisonende im Tabellenmittelfeld und haben weder mit dem Auf- noch mit dem Abstieg etwas zu tun. Geschenkt wird es für den VfB II im prestigeträchtigen Duell aber wohl trotzdem nichts geben, denn die Mannschaft von Trainer Robin Dutt wird nach dem 4:2-Erfolg im Hinspiel (Tore: Stierle, Schlabach, Parmak, Eigentor Kovacevic – Perchtold, Kovacevic) auch den zweiten Vergleich gewinnen wollen.

Quelle: lampen.de

Verfasst: Donnerstag 11. Mai 2006, 19:11
von Buddy
SR / SR-A 1 / SR-A 2
Holger Henschel, Lars Kasper, Andreas Schönfelder

http://www.dfb.de/dfb-info/schiedsrichter/index.html

Verfasst: Donnerstag 11. Mai 2006, 22:45
von barneygumble
Überlinger hat geschrieben:"Wir haben einiges erreicht"

Herr Adrion,...



Der hat ganz schön Mut hier im Forum in der Länge aufzutauchen!!!