EZ: Minkwitz - Ich bin doch nicht blöd
Verfasst: Montag 3. November 2003, 00:23
Minkwitz - Ich bin doch nicht blöd
Stuttgart (sip) - Die Mannschaftsaufstellung barg einige Überraschungen: Ein Amateur in der Startelf, zwei weitere im Kader, Ivan nur auf der Tribüne - und Stefan Minkwitz nur auf der Bank. Dass der Routinier und (bisherige) Kapitän der Stuttgarter Kickers gegen den FC Augsburg nicht von Beginn an spielte, war aber keineswegs eine Strafmaßnahme des neuen Trainers Robin Dutt. Im Gegenteil: Nach der internen Lösung der Nachfolge von Rainer Adrion wurden die "Blauen" auch bei der Suche nach einem Co-Trainer in den eigenen Reihen fündig: Minkwitz soll es machen.
"Er soll ja nicht nur Hütchen aufstellen", begründet Dutt, warum Minkwitz bis zu seiner Einwechslung in der 81. Minute neben ihm saß. Und weiter: "Wir sind beide der Meinung, dass im Zweifel lieber ein Junger spielen soll. Aber wenn ich einen erfahrenen Spieler brauche, kann ich auf ihn bauen."
Dutt beschreibt den 35-jährigen gebürtigen Magdeburger als Idealbesetzung. "Jeder Trainer hat eine schwache Ecke, meine kann Minkwitz ausfüllen." Und die wäre? "Ich kann nicht von großen Zeiten
als Spieler erzählen, er hat lange genug als Profi gespielt."
Als Minkwitz gefragt wurde, ob er den Job übernehmen möchte, hat er nur kurz überlegt: "Nach meiner Karriere sollte ich ja etwas machen, was ich kann - das ist Fußball. Ich wäre blöd gewesen, wenn ich nicht zugesagt hätte." Als große Umstellung empfindet er die Aufgabe nicht: "Natürlich ist es nicht ganz einfach, gleichzeitig Spieler zu sein. Aber als Kapitän habe ich ja auch Verantwortung übernommen."
Stuttgart (sip) - Die Mannschaftsaufstellung barg einige Überraschungen: Ein Amateur in der Startelf, zwei weitere im Kader, Ivan nur auf der Tribüne - und Stefan Minkwitz nur auf der Bank. Dass der Routinier und (bisherige) Kapitän der Stuttgarter Kickers gegen den FC Augsburg nicht von Beginn an spielte, war aber keineswegs eine Strafmaßnahme des neuen Trainers Robin Dutt. Im Gegenteil: Nach der internen Lösung der Nachfolge von Rainer Adrion wurden die "Blauen" auch bei der Suche nach einem Co-Trainer in den eigenen Reihen fündig: Minkwitz soll es machen.
"Er soll ja nicht nur Hütchen aufstellen", begründet Dutt, warum Minkwitz bis zu seiner Einwechslung in der 81. Minute neben ihm saß. Und weiter: "Wir sind beide der Meinung, dass im Zweifel lieber ein Junger spielen soll. Aber wenn ich einen erfahrenen Spieler brauche, kann ich auf ihn bauen."
Dutt beschreibt den 35-jährigen gebürtigen Magdeburger als Idealbesetzung. "Jeder Trainer hat eine schwache Ecke, meine kann Minkwitz ausfüllen." Und die wäre? "Ich kann nicht von großen Zeiten
Als Minkwitz gefragt wurde, ob er den Job übernehmen möchte, hat er nur kurz überlegt: "Nach meiner Karriere sollte ich ja etwas machen, was ich kann - das ist Fußball. Ich wäre blöd gewesen, wenn ich nicht zugesagt hätte." Als große Umstellung empfindet er die Aufgabe nicht: "Natürlich ist es nicht ganz einfach, gleichzeitig Spieler zu sein. Aber als Kapitän habe ich ja auch Verantwortung übernommen."