Bahn-Mitarbeiter verhökert 40 Tonnen Schienen
Verfasst: Montag 21. August 2006, 14:47
In Zeiten hoher Rohstoffpreise lassen sich auch Mitarbeiter der Deutschen Bahn zu illegalen Machenschaften verleiten: In Oberhausen ließ ein Mitarbeiter eigenmächtig 660 Meter Schienen abbauen und verkaufte die Gleise an einen Schrotthändler.
Essen - Die Bundespolizei in Essen berichtet, dass der 36-Jährige Mann eigenmächtig einen Oberhausener Schrotthändler beauftragt hatte, um 40 Tonnen Eisenbahnschienen am Bahnhof Oberhausen abzubauen und an eine Altmetallverwertungsfirma zu verkaufen. "Der Buntmetallklau ist im Ruhrgebiet stark angestiegen", sagte ein Sprecher der Bundespolizei gegenüber SPIEGEL ONLINE. "Neu ist, dass jetzt ein Bahnmitarbeiter daran beteiligt ist."
In Oberhausen ließ der Mann innerhalb von zwei Tagen 660 Meter Schienen in handliche Fünf-Meter-Stücke zerlegen und verkaufte die Ware im Namen der Deutschen Bahn an einen Schrotthändler. Die Firma habe dies im guten Glauben getan und war davon ausgegangen, dies offiziell für die Deutsche Bahn zu tun, berichtete die Bundespolizei. Daher bezahlte der Schrotthändler auch 7000 Euro an den Bahnmitarbeiter. Die Deutsche Bahn war für eine umgehende Stellungnahme nicht zu erreichen.
In Zeiten hoher Rohstoffpreise ist die Zahl der Metalldiebstähle überall im Land gestiegen. Gefragt ist nicht nur Stahl, sondern auch Kupfer und Aluminium.
An dem Erlös konnte sich der Bahnbedienstete jedoch nicht lange freuen: Einem leitenden Beamten der Bahn fiel der eigenmächtig erteilte Auftrag auf und er alarmierte die Polizei. Die Beamten konnten den Verantwortlichen schnell ermitteln und auch den Erlös aus dem Schienenverkauf sicherstellen. Seiner Festnahme kam der Mann zuvor, indem er sich selbst stellte. Als Motiv für seine Tat nannte er finanzielle Schwierigkeiten. Er muss sich nun wegen Diebstahl und Unterschlagung verantworten.
Essen - Die Bundespolizei in Essen berichtet, dass der 36-Jährige Mann eigenmächtig einen Oberhausener Schrotthändler beauftragt hatte, um 40 Tonnen Eisenbahnschienen am Bahnhof Oberhausen abzubauen und an eine Altmetallverwertungsfirma zu verkaufen. "Der Buntmetallklau ist im Ruhrgebiet stark angestiegen", sagte ein Sprecher der Bundespolizei gegenüber SPIEGEL ONLINE. "Neu ist, dass jetzt ein Bahnmitarbeiter daran beteiligt ist."
In Oberhausen ließ der Mann innerhalb von zwei Tagen 660 Meter Schienen in handliche Fünf-Meter-Stücke zerlegen und verkaufte die Ware im Namen der Deutschen Bahn an einen Schrotthändler. Die Firma habe dies im guten Glauben getan und war davon ausgegangen, dies offiziell für die Deutsche Bahn zu tun, berichtete die Bundespolizei. Daher bezahlte der Schrotthändler auch 7000 Euro an den Bahnmitarbeiter. Die Deutsche Bahn war für eine umgehende Stellungnahme nicht zu erreichen.
In Zeiten hoher Rohstoffpreise ist die Zahl der Metalldiebstähle überall im Land gestiegen. Gefragt ist nicht nur Stahl, sondern auch Kupfer und Aluminium.
An dem Erlös konnte sich der Bahnbedienstete jedoch nicht lange freuen: Einem leitenden Beamten der Bahn fiel der eigenmächtig erteilte Auftrag auf und er alarmierte die Polizei. Die Beamten konnten den Verantwortlichen schnell ermitteln und auch den Erlös aus dem Schienenverkauf sicherstellen. Seiner Festnahme kam der Mann zuvor, indem er sich selbst stellte. Als Motiv für seine Tat nannte er finanzielle Schwierigkeiten. Er muss sich nun wegen Diebstahl und Unterschlagung verantworten.