Sport allgemein: Markus Beyer verliert durch K.O.
Verfasst: Samstag 14. Oktober 2006, 23:33
Markus Beyer verliert WM-Titel durch K.o.
Box-Profi Markus Beyer hat seinen WBC-Weltmeistertitel im Supermittelgewicht verloren. Der 35-Jährige unterlag Samstagnacht in Kopenhagen dem Dänen Mikkel Kessler durch K.o. in der dritten Runde.
Für den Supermittelgewichtler aus dem Berliner Sauerland-Stall war dies in seinem 38. Profi-Kampf die vierte Niederlage. WBA-Weltmeister Kessler blieb auch in seinem seinem 38. Kampf unbesiegt und ist nunmehr auch WBC-Weltmeister. Für den Favoriten war es der 29. K.o.-Erfolg.
«Er hat viel Power in seinen Händen. Das ist schon bewundernswert», sagte der in Bremen lebende Beyer über seinen acht Jahre jüngeren Gegner. Ob er seine Karriere fortsetzt, ließ Beyer unmittelbar nach dem Kampf offen: «Irgendwie wird es weitergehen. Ich werde mir in Ruhe Gedanken machen.»
Vor der beeindruckenden Kulisse von 10 000 Zuschauern lieferte Beyer eine schwache Leistung ab. Der Rechtsausleger war zu passiv und verließ sich zu sehr auf seine Deckung. Kessler kontrollierte den Kampf und nutzte dabei seine Vorteile bei der Reichweite. In der dritten Runde kam für Beyer dann das plötzliche Aus: Mit einem rechten Haken schickte ihn Kessler zu Boden. «Ich habe den Bruchteil einer Sekunde nicht aufgepasst, und schon hat es eingeschlagen», beschrieb der Deutsche den entscheidenden Moment.
Beyer zählte in den vergangenen Jahren zu den erfolgreichsten deutschen Box-Profis. Seinen ersten WM-Titel holte sich der Sachse am 23. Oktober 1999 im englischen Telford überraschend vom Lokalmatadoren Richie Woodhall ab. Er verlor den WM-Gürtel zwei Mal und erkämpfte ihn sich aber jedes Mal zurück. Das schaffte vor ihm kein anderer deutscher Boxer.
ftd.de
Box-Profi Markus Beyer hat seinen WBC-Weltmeistertitel im Supermittelgewicht verloren. Der 35-Jährige unterlag Samstagnacht in Kopenhagen dem Dänen Mikkel Kessler durch K.o. in der dritten Runde.
Für den Supermittelgewichtler aus dem Berliner Sauerland-Stall war dies in seinem 38. Profi-Kampf die vierte Niederlage. WBA-Weltmeister Kessler blieb auch in seinem seinem 38. Kampf unbesiegt und ist nunmehr auch WBC-Weltmeister. Für den Favoriten war es der 29. K.o.-Erfolg.
«Er hat viel Power in seinen Händen. Das ist schon bewundernswert», sagte der in Bremen lebende Beyer über seinen acht Jahre jüngeren Gegner. Ob er seine Karriere fortsetzt, ließ Beyer unmittelbar nach dem Kampf offen: «Irgendwie wird es weitergehen. Ich werde mir in Ruhe Gedanken machen.»
Vor der beeindruckenden Kulisse von 10 000 Zuschauern lieferte Beyer eine schwache Leistung ab. Der Rechtsausleger war zu passiv und verließ sich zu sehr auf seine Deckung. Kessler kontrollierte den Kampf und nutzte dabei seine Vorteile bei der Reichweite. In der dritten Runde kam für Beyer dann das plötzliche Aus: Mit einem rechten Haken schickte ihn Kessler zu Boden. «Ich habe den Bruchteil einer Sekunde nicht aufgepasst, und schon hat es eingeschlagen», beschrieb der Deutsche den entscheidenden Moment.
Beyer zählte in den vergangenen Jahren zu den erfolgreichsten deutschen Box-Profis. Seinen ersten WM-Titel holte sich der Sachse am 23. Oktober 1999 im englischen Telford überraschend vom Lokalmatadoren Richie Woodhall ab. Er verlor den WM-Gürtel zwei Mal und erkämpfte ihn sich aber jedes Mal zurück. Das schaffte vor ihm kein anderer deutscher Boxer.
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