Die Kulturfreunde unter uns wollen sicher noch mehr über die Hochzeit des Jahrzehnts wissen:
Jetzt sind wir eine richtige Familie
Das Traumpaar der Volksmusik hat heimlich geheiratet! Nach 12 Jahren ihrer Liebe krönten Stefanie Hertel & Stefan Mross ihr Glück in Florida.
Glückwunsch, Ihr habt es also wirklich getan!
Stefanie: Der Zeitpunkt war einfach günstig, jetzt passte alles zusammen. Wir haben ja in den ganzen Jahren in allen Interviews immer wieder gesagt, dass wir heiraten wollen. Aber für uns war immer klar, wir heiraten nur, wenn wir die Gelegenheit haben, das nur für uns, ganz intim, ohne Öffentlichkeit tun zu können.
Stefan: Da schauts ihr, was?
In der Tat ... Damit habt ihr wirklich alle überrascht. Wann und wo ist es denn passiert?
Stefanie: Am Nachmittag des 6. September in Orlando.
Ihr habt in Amerika geheiratet?
Stefan: Ich habe immer über die Kollegen gelächelt, die sich in den USA trauen ließen. Für mich war eigentlich immer klar: Ich heirate nur in Deutschland.
Stefanie: Aber weit wichtiger war uns, dass wir komplett ungestört sind. Das war ja der Grund, warum wir bisher nicht geheiratet haben. Wir haben nicht geglaubt, dass wir das ohne Öffentlichkeit hinkriegen.
Deswegen also dann doch die Flucht ins Ausland?
Stefanie: Es war keine Flucht. Wir hatten beruflich dort zu tun, und bei der Vorbereitung der Reise kam ich auf die Idee: Lass es uns in Florida machen. Ich habe dann im Internet recherchiert und tatsächlich eine deutschsprachige Notarin gefunden, die uns trauen konnte. Sie hat dann auch mit mir zusammen den ganzen Papierkram vorbereitet.
Fangen wir von vorn an: Stefan, wie hast du eigentlich den Heiratsantrag gemacht?
Stefan: Der Auslöser war Stefanie. Es war, als wir meinen 30. Geburtstag im November 2005 in Cottbus gefeiert haben. Dort waren wir, weil wir bei Florian Silbereisens »Adventsfest der Volksmusik« auftreten sollten. Stefanie hat mir unter anderem eine Geburtstagskarte geschenkt, die sie selbst gebastelt hatte. Darauf hatte sie ganz liebevolle Zeilen geschrieben, die mit dem Satz endeten: Stefan, ich möchte Dich heiraten.
Ziemlich romantisch ...
Stefan: Wieso? Für mich war das nichts Neues. Ich wollte sie ja schon immer heiraten. (Lacht laut.)
Stefanie: Ich dich ja auch. Wir haben schon als 15-, 16-Jährige gesagt, wir werden heiraten. Irgendwann. Aber da waren wir Kinder. Jetzt bin ich eine erwachsene Frau, die Mutter einer vierjährigen Tochter. Ich fühlte mich einfach bereit, ganz bewusst zum Stefan Ja zu sagen.
Und dann begannen die Vorbereitungen. Stefanie, wo hast du dein Kleid gekauft?
Stefanie: In einer kleinen Boutique in Berlin-Mitte. Das ist aber schon ein Jahr her. Es hat mir gefallen, und ich dachte, ich kann es auch als vornehmes Galakleid tragen, falls es mit der Hochzeit noch etwas dauert.
Stefan: Stefanie hat lange gesucht, so wie das bei Frauen üblich ist. Bei mir ging es zack, zack in zehn Minuten. Ich bin in das Modehaus in Traunstein gegangen und habe gesagt: Ich brauche etwas Festliches.
Der Verkäufer hat nichts geahnt und keine Fragen gestellt?
Stefan: Ich habe ihm gesagt, ich gehe zur einer Preisverleihung. Die »Goldene Henne«. (Lacht.) Wirklich, das habe ich gesagt.
Wen habt ihr eingeweiht?
Stefanie: Stefans Eltern und natürlich auch meine, die uns ja sowieso nach Amerika begleitet haben, weil wir dort einen gemeinsamen Auftritt geplant hatten.
Stefan, warum sind deine Eltern nicht dabei gewesen?
Stefan: Mein Vater darf leider aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr fliegen. Sie und auch wir waren darüber natürlich sehr traurig, aber es ging eben nicht anders.
Erzählt uns von dem alles entscheidenden Tag.
Stefanie: Wir haben uns in aller Ruhe fertig gemacht, sind dann, weil unser Hotel etwas außerhalb lag, in die Stadt reingefahren. Unsere Notarin, also unsere Standesbeamtin sozusagen, hatte uns einen wunderschönen ruhigen Ort inmitten von Orlando vorgeschlagen. Dort hat sie dann die Zeremonie vorgenommen.
Stefan: Es war wunderschön. Sie hat eine Rede über die Bedeutung der Liebe gehalten, die uns beiden sehr ans Herz ging.
Was hat eigentlich eure Tochter Johanna gesagt?
Stefanie: Ach, ich glaube, sie hat gar nicht so richtig begriffen, was da passierte. Sie fragte hinterher: Gehen wir jetzt wieder ins Disneyland?
Stefanie, welchen Namen trägst du denn jetzt?
Stefanie: Ich heiße nach wie vor Stefanie Hertel.
Und du, Stefan, heißt jetzt Stefan Hertel oder was?
(Alle lachen).
Stefanie: Wir sind einfach zu dem Schluss gekommen, dass wir unsere Namen behalten, weil uns die Menschen so ja kennen.
Ihr seid jetzt fast 13 Jahre zusammen. Fühlt ihr euch als Paar nach der Hochzeit anders?
Stefan: Wir sind jetzt eine richtige Familie. Das ist ein viel stärkeres Gefühl als vorher. Nicht dass ich mich Stefanie früher nicht verbunden fühlte, aber jetzt bin ich ihr Mann und sie ist meine Frau. Das ist ein ganz starkes Band.
www.super-illu.de
Stefanie Hertels zweite heimliche Hochzeit
Hamburg (RPO). Sängerin Stefanie Hertel und Stefan Mross, haben in Hafling in Tirol kirchlich geheiratet. 50 rote Herz-Ballons stiegen in den Himmel, mit Kutschfahrt von der Kapelle zum Hotel und engsten Freunden feierte das Volksmusiker-Paar stilecht. Vor 60 Tagen hatten Hertel und Mross bereits in Florida heimlich geheiratet.
40 Gäste seien bei der Trauung gewesen, darunter die Trauzeugen - die engsten Freunde von Hertel und Mross - sowie die gemeinsame fünfjährige Tochter Johanna, berichtet die "Bild"-Zeitung. "Wir sind überglücklich. Es ist einer der schönsten Tage unseres Lebens", sagten die Beiden nach der Trauung. Der Zeitung zufolge trat Mross "schlicht elegant" und Hertel in einem "weißen Traum aus Seide" vor den Traualtar. Die Hochzeitsnacht verbrachten sie laut "Bild" in der "Traumsuite Himmelreich" mit herzförmiger Panorama-Badewanne, einem Waschbecken in Herzchen-Form und einem offenen Kamin.
Das Paar holte die kirchliche Trauung schneller nach, als zunächst bekannt gegeben. Noch im Oktober ließen beide in einem Interview verlauten, sie wollten im nächsten Jahr kirchlich heiraten.
Hertel und Mross kennen sich seit ihrer frühesten Jugend und sind seit zwölf Jahren liiert.
www.rp-online.de
Volksmusik-Stars: Herzige Hochzeit
Zwei Monate nach der standesamtlichen Hochzeit haben nun auch die Kirchenglocken für das Traumpaar der Volksmusik geläutet. Stefanie Hertel und Stefan Mross gaben sich in Hafling in Südtirol das "Ja"-Wort.
Hamburg - Das Ambiente hätte auch schmückende Kulisse für eine der Shows der beiden sein können: Nach dem Gottesdienst in der 750 Jahre alten Kirche St. Kathrein ließen die 27-Jährige und ihr 30-jähriger Mann vor einem Alpen-Panorama 50 rote Herzen-Ballons in den Himmel steigen, berichtete die "Bild"-Zeitung. Nach einer Fahrt mit einer von Haflingern gezogenen Hochzeitskutsche feierten beide zusammen mit vierzig Gästen, darunter nur Familienangehörige und engste Freunde, in einem romantischen Hotel.
"Wir sind überglücklich. Es ist einer der schönsten Tage unseres Lebens", sagten Hertel und Mross dem Blatt. Für Flitterwochen haben sie allerdings keine Zeit, in den nächsten Tagen haben beide Bühnenauftritte. Mross und Hertel sind seit zwölf Jahren ein Paar, ihre Tochter Johanna ist fünf Jahre alt. (tso/AFP)
www.Zeit.de
Stefanie Hertel&Stefan Mross haben geheiratet
Berlin (dpa) Die Volksmusiker Stefanie Hertel (27) und Stefan Mross (30) haben kirchlich geheiratet. Zwei Monate nach ihrer heimlichen standesamtlichen Hochzeit in den USA gaben sich die beiden gestern in einer Kapelle in Südtirol vor 40 Gästen das Ja-Wort.
«Wir sind überglücklich! Es ist einer der schönsten Tage unseres Lebens», sagte das Paar der «Bild»-Zeitung. Im Anschluss an die Trauung ließen die beiden Volksmusiker 50 Luftballons in Herzform in den Himmel steigen, bevor sie mit einer Kutsche zur Hochzeitsfeier in einem nahen Hotel fuhren. Mross und Hertel sind seit zwölf Jahren ein Paar und haben eine fünf Jahre alte Tochter mit dem Namen Johanna.
www.szon.de
Hochzeitsglocken läuteten für Stefanie Hertel und Stefan Mross
Ganz in Weiß, mit einem rotweißen Rosenstrauß, sagte Schlagersängerin Stefanie Hertel gestern ja zu ihrem langjährigen Lebensgefährten und Musiker Stefan Mross. Im „normalen“ Leben lieben die beiden Schlagerstars die öffentlichen Auftritte, gestern bei ihrem Schritt vor den Traualtar im St.-Kathrein-Kirchlein hoch über Meran hielten sie die vielen Schaulustigen auf Distanz.
Angesetzt war die katholisch-evangelische Hochzeitsfeier für 11.30 Uhr. Bräutigam Stefan Mross rollte erst gegen 12.10 Uhr in einem großen Audi am Fuße des Kirchleins an – in der Hand den Brautstrauß aus roten und weißen Rosen für seine bereits standesamtlich angetraute Stefanie Hertel. Diese fuhr erst eine knappe halbe Stunde später in einem abgedunkelten VW-Kleinbus vor – in Begleitung ihres Vaters Eberhard und unter dem Beifall klatschender Zaungäste. Obwohl ursprünglich geplant war, dass die Braut die 50 Meter bis zur Kirche zu Fuß bewältigt, wurde wohl wegen der Schaulustigen umdisponiert und die Braut mit dem Kleinbus bis vor die Kirche gebracht.
Endlich vor dem Kirchtor angekommen, nahm eine ganz „normale“ Hochzeit ihren Lauf. Mit dem klassischen Hochzeitsmarsch von Mendelssohn-Bartholdy schritt Stefanie Hertel vor den Altar. Zwischen Mami und Papi nahm das vierjährige Töchterchen Johanna Platz. Das kleine Mädchen war es auch, das dem Pastor auf einem Kissen die Eheringe seiner Eltern zur Segnung überreichte. Als Text für die Lesung hatte das Brautpaar den Korintherbrief „Nichts geht über die Liebe“ ausgewählt.
Am Höhepunkt der Feierlichkeiten spielte Karl Egger aus Jenesien auf seiner Trompete das „Ave Maria“. Zelebriert wurde die Hochzeitsfeier vom Vöraner Pfarrer Jakob Senn und dem Pastor der evangelischen Kirche in Meran Martin Burgenmeister.
Nach der kirchlichen Feier lud das Paar zum Anstoßen mit Sekt auf die angrenzende Wiese. Von den neugierigen Blicken abgeschottet wurde die kleine Hochzeitsgesellschaft von den Carabinieri Hafling. Erst als sich das Paar am frühen Nachmittag in der Kutsche auf zur Hochzeitsfeier ins Hotel „Hirzer“ machte, konnten die Zaungäste einen Blick auf das strahlende Paar erhaschen. Im Hotel wartete auf das Paar eine mehrstöckige weiße Marzipantorte in – wie könnte es anders sein – Herzform. Unter den Hochzeitsgästen waren u.a. der Macher des Grand Prix der Volksmusik Hans Beierlein sowie der Musikerkollege und Moderator Maxi Arland.
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