Vorschau Kickers - Pfullendorf
Verfasst: Mittwoch 12. November 2003, 19:52
Von http://www.stuttgarter-kickers.de/news/ ... _vorab.asp
Am Samstag kommt der SC Pfullendorf ins Waldau-Stadion. Die Überraschungsmannschaft der Saison kam nach einem schwachen Saisonstart immer besser in die Gänge und rangiert mittlerweile auf dem 6. Tabellenplatz, nur einen Punkt hinter einem Aufstiegsplatz. Die Kickers treffen auf zwei Bekannte: Trainer der Pfullendorfer ist Günter Rommel, der schon als Co-Trainer der Profis und als A-Jugendtrainer bei den Kickers tätig war. Seit dieser Saison ist auch Alexander Blessin, der für die Kickers in 45 Zweitligapartien insgesamt sieben Treffer erzielte, beim SC Pfullendorf unter Vertrag – und hat dort bereits acht Tore erzielt. Vor seiner heutigen 90-minütigen Rückkehr ins Waldau-Stadion unterhielt sich das Kickers-Magazin mit ihm.
KM: Herr Blessin, seit Ihrem Abschied von den Blauen im Jahr 2001 haben Sie mittlerweile vieles erlebt – Positives und auch Negatives. Was hat überwogen?
Blessin: Zum Glück überwiegen die guten Aspekte und Erlebnisse. Ich habe viele Menschen kennen gelernt, neue Freundschaften geknüpft und tolle Erfahrungen gesammelt. Allerdings auch weniger schöne. Wie zum Beispiel das halbe Jahr, das ich in der Türkei verbracht habe. Mein Fazit aus der Zeit bei Antalyaspor lautet: ich war dort zwar sechs Monate lang nicht umsonst, dafür aber gratis . . .
KM: Sportlich läuft es für Sie seit einigen Wochen immer besser. Mittlerweile haben Sie alleine fünf von Ihren insgesamt acht Treffern in den vergangenen vier Partien erzielt. Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?
Blessin: Gute Frage, wenn ich das nur selbst genau wüsste. . . Wir haben ein tolles Team, in Günter Rommel einen sehr guten Trainer und eine super Kameradschaft. Es liegt mit Sicherheit aber auch daran, dass wir uns in Pfullendorf gut eingelebt haben und pudelwohl fühlen. Dazu trägt auch bei, dass meine Verlobte Charlotte im Dezember unser erstes gemeinsames Kind erwartet. Und heiraten werden wir auch noch in diesem Jahr. Von mir aus kann es gerade so weitergehen.
KM: Haben Sie noch Kontakte zu aktuellen Spielern der Kickers?
Blessin: Ja, mit Tino Köstel war ich in diesem Sommer gemeinsam im Spanienurlaub. Und mit Stefan Minkwitz stehe ich in telefonischem Kontakt.
KM: Die Kickers haben nach Trainer Rainer Adrion in der vergangenen Woche auch den Manager Kahraman Erdin entlassen. Und sportlich läuft es nicht rund: die Mannschaft von Trainer Robin Dutt steckt derzeit tief im Tabellenkeller. Wie bekommen die Blauen ihre Probleme wieder in den Griff?
Blessin: Ich bin mittlerweile viel zu weit von den Kickers entfernt, um mich zu diesem Thema qualifiziert genug zu äußern. Außerdem steht es mir als Spieler des SC Pfullendorf nicht zu, darüber einen Kommentar abzugeben. Aber ich hoffe, dass die Blauen schnellstmöglich wieder aus der Krise kommen und am Saisonende in der Regionalliga auf einem Nichtabstiegsplatz stehen werden.
KM: Für die heutigen 90 Minuten müssen im Derby alte Freundschaften ruhen. Wollen Sie einen Tipp zum heutigen Spiel abgeben?
Blessin: Wir haben derzeit so etwas wie einen Lauf – auch trotz der 1:5-Niederlage beim vergangenen Auswärtsspiel bei Spitzenreiter Bayern München Amateure. Klar ist aber, dass die Kickers in ihrer derzeitigen Situation dringend punkten müssen. Ich hoffe aber, dass wir trotzdem etwas Zählbares aus dem Waldau-Stadion mitnehmen können.
Am Samstag kommt der SC Pfullendorf ins Waldau-Stadion. Die Überraschungsmannschaft der Saison kam nach einem schwachen Saisonstart immer besser in die Gänge und rangiert mittlerweile auf dem 6. Tabellenplatz, nur einen Punkt hinter einem Aufstiegsplatz. Die Kickers treffen auf zwei Bekannte: Trainer der Pfullendorfer ist Günter Rommel, der schon als Co-Trainer der Profis und als A-Jugendtrainer bei den Kickers tätig war. Seit dieser Saison ist auch Alexander Blessin, der für die Kickers in 45 Zweitligapartien insgesamt sieben Treffer erzielte, beim SC Pfullendorf unter Vertrag – und hat dort bereits acht Tore erzielt. Vor seiner heutigen 90-minütigen Rückkehr ins Waldau-Stadion unterhielt sich das Kickers-Magazin mit ihm.
KM: Herr Blessin, seit Ihrem Abschied von den Blauen im Jahr 2001 haben Sie mittlerweile vieles erlebt – Positives und auch Negatives. Was hat überwogen?
Blessin: Zum Glück überwiegen die guten Aspekte und Erlebnisse. Ich habe viele Menschen kennen gelernt, neue Freundschaften geknüpft und tolle Erfahrungen gesammelt. Allerdings auch weniger schöne. Wie zum Beispiel das halbe Jahr, das ich in der Türkei verbracht habe. Mein Fazit aus der Zeit bei Antalyaspor lautet: ich war dort zwar sechs Monate lang nicht umsonst, dafür aber gratis . . .
KM: Sportlich läuft es für Sie seit einigen Wochen immer besser. Mittlerweile haben Sie alleine fünf von Ihren insgesamt acht Treffern in den vergangenen vier Partien erzielt. Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?
Blessin: Gute Frage, wenn ich das nur selbst genau wüsste. . . Wir haben ein tolles Team, in Günter Rommel einen sehr guten Trainer und eine super Kameradschaft. Es liegt mit Sicherheit aber auch daran, dass wir uns in Pfullendorf gut eingelebt haben und pudelwohl fühlen. Dazu trägt auch bei, dass meine Verlobte Charlotte im Dezember unser erstes gemeinsames Kind erwartet. Und heiraten werden wir auch noch in diesem Jahr. Von mir aus kann es gerade so weitergehen.
KM: Haben Sie noch Kontakte zu aktuellen Spielern der Kickers?
Blessin: Ja, mit Tino Köstel war ich in diesem Sommer gemeinsam im Spanienurlaub. Und mit Stefan Minkwitz stehe ich in telefonischem Kontakt.
KM: Die Kickers haben nach Trainer Rainer Adrion in der vergangenen Woche auch den Manager Kahraman Erdin entlassen. Und sportlich läuft es nicht rund: die Mannschaft von Trainer Robin Dutt steckt derzeit tief im Tabellenkeller. Wie bekommen die Blauen ihre Probleme wieder in den Griff?
Blessin: Ich bin mittlerweile viel zu weit von den Kickers entfernt, um mich zu diesem Thema qualifiziert genug zu äußern. Außerdem steht es mir als Spieler des SC Pfullendorf nicht zu, darüber einen Kommentar abzugeben. Aber ich hoffe, dass die Blauen schnellstmöglich wieder aus der Krise kommen und am Saisonende in der Regionalliga auf einem Nichtabstiegsplatz stehen werden.
KM: Für die heutigen 90 Minuten müssen im Derby alte Freundschaften ruhen. Wollen Sie einen Tipp zum heutigen Spiel abgeben?
Blessin: Wir haben derzeit so etwas wie einen Lauf – auch trotz der 1:5-Niederlage beim vergangenen Auswärtsspiel bei Spitzenreiter Bayern München Amateure. Klar ist aber, dass die Kickers in ihrer derzeitigen Situation dringend punkten müssen. Ich hoffe aber, dass wir trotzdem etwas Zählbares aus dem Waldau-Stadion mitnehmen können.

