DFB finanziell auf Rosen gebettet
Verfasst: Donnerstag 30. November 2006, 06:44
Ein 135-Millionen-Euro-Überschuss von der WM, Einnahmen in Höhe von 157,9 Millionen Euro in den vergangenen drei Jahren, und Rücklagen in ebenfalls dreistelliger Millionen-Höhe: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) ist finanziell auf Rosen gebettet.
«Unsere Bilanz wird abgerundet von dem großen wirtschaftlichen Erfolg der WM. Ich bin glücklich, Präsident des Verbandes zu sein», sagte DFB-Chef Theo Zwanziger in Frankfurt/Main. Ein Dorn im Auge sind Zwanziger jedoch die Steuerbedingungen für sportliche Großveranstaltungen in Deutschland, die für die Beteiligten zusätzliche Kosten bedeuten. «Es wäre sehr klug, darüber nachzudenken, das Prinzip der Abzugssteuer so aufrecht zu erhalten. Wir haben in diesem Punkt einen klaren Standort-Vorteil», sagte Zwanziger. «Es geht nicht darum, Steuern am Fiskus vorbei zu führen.»
Zusammen mit dem Präsidenten der Deutschen Fußball Liga (DFL), Werner Hackmann, wendete er sich daher in einem Brief an Bundesfinanzminister Peer Steinbrück. Er gehe von Gesprächen aus, unterstrich Zwanziger, der Weg bis zu einer abschließenden Entscheidung sei jedoch lang. Der DFB-Präsident erinnerte daran, dass die «WM uns eine Menge Geld in den Steuersäckel gebracht hat», und nannte Schätzungen von insgesamt einer Milliarde Euro.
«Unsere Bilanz wird abgerundet von dem großen wirtschaftlichen Erfolg der WM. Ich bin glücklich, Präsident des Verbandes zu sein», sagte DFB-Chef Theo Zwanziger in Frankfurt/Main. Ein Dorn im Auge sind Zwanziger jedoch die Steuerbedingungen für sportliche Großveranstaltungen in Deutschland, die für die Beteiligten zusätzliche Kosten bedeuten. «Es wäre sehr klug, darüber nachzudenken, das Prinzip der Abzugssteuer so aufrecht zu erhalten. Wir haben in diesem Punkt einen klaren Standort-Vorteil», sagte Zwanziger. «Es geht nicht darum, Steuern am Fiskus vorbei zu führen.»
Zusammen mit dem Präsidenten der Deutschen Fußball Liga (DFL), Werner Hackmann, wendete er sich daher in einem Brief an Bundesfinanzminister Peer Steinbrück. Er gehe von Gesprächen aus, unterstrich Zwanziger, der Weg bis zu einer abschließenden Entscheidung sei jedoch lang. Der DFB-Präsident erinnerte daran, dass die «WM uns eine Menge Geld in den Steuersäckel gebracht hat», und nannte Schätzungen von insgesamt einer Milliarde Euro.