Huub Stevens neuer HSV-Trainer
Verfasst: Freitag 2. Februar 2007, 11:43
Zumindest für mich war der "Bild _HSV entlässt Doll" (o.s.) Thread nicht mehr zu öffnen. Deshalb dieser Extra-Thread:
Huub Stevens wird's
Also doch: Huub Stevens wird neuer Trainer des Tabellenletzten Hamburger SV. Der 53-Jährige war der Wunschkandidat der Hanseaten für die Nachfolge von Thomas Doll - bis Felix Magath auf dem Markt auftauchte. Doch Magath erteilte den Hanseaten am Donnerstag eine Absage, so dass nun die Lösung mit dem Niederländer realisiert wird, der bereits am Samstag beim Spiel in Berlin auf der Bank sitzt.
Einige technische Dinge müssen noch geklärt werden, bis der Vertrag mit Huub Stevens unterschrieben werden kann. So ist beispielsweise noch nicht klar, wann der neue Coach, der sich zur Stunde von seinem bisherigen Klub Roda Kerkrade verabschiedet, in Hamburg eintreffen wird. Möglicherweise reist Stevens auch direkt nach Berlin an, um dort mit der Mannschaft zusammenzutreffen. Einen offiziellen Vorstellungstermin in der Hansestadt hat der HSV bislang jedenfalls noch nicht bekanntgegeben.
"Bevor der HSV am Donnerstag die Gespräche mit mir aufnahm", hatte Felix Magath zuvor gegenüber dem "Hamburger Abendblatt", für das er auch als Kolumnist schreibt, kundgetan, "war sich der Verein bereits mit einem anderen Trainer einig. Da gebietet es mir mein Berufsethos, dem Kollegen den Job nicht wegzunehmen." Somit war der Weg frei für Stevens.
Nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Energie Cottbus und dem Absturz auf den letzten Tabellenplatz war die Geduld des Hamburger Publikums mit dem bisherigen Trainer Thomas Doll zu Ende. Auf vielen Plakaten hatten die Fans den Namen ihres Wunschkandidaten präsentiert: Felix Magath sollte nach ihrem Willen neuer Coach des Bundesliga-Dinos werden.
Magath, ehemaliger Profi und Trainer des Hamburger SV, war am Mittwoch überraschend beim FC Bayern entlassen worden. Die HSV-Verantwortlichen hatten zu diesem Zeitpunkt Stevens schon als neuen Trainer auserkoren, lenkten ihr Augenmerk mit dem Einverständnis des Holländers nach den Entwicklungen in München aber dann zwischenzeitlich doch auf Magath.
Prompt war dieser am Donnerstag nach Hamburg gereist, um mit dem Klub zu verhandeln. Schließlich sei der HSV eine "Herzensangelegenheit" für den 53-Jährigen, der aber auch gleich gesagt hatte, dass er eigentlich nicht sofort wieder ins Trainergeschäft einsteigen wollte.
Nach der Absage war klar, dass die Hanseaten wieder ihren eigentlichen Plan A verfolgten - die Verpflichtung Stevens'. Der knorrige Niederländer hatte ohnehin angekündigt, seinen Vertrag in Kerkrade nicht zu verlängern, so dass er keine Schwierigkeiten hatte, vorzeitig aus seinem Vertrag bei dem Tabellensiebten der Eredivisie zu kommen.
Huub Stevens hatte seine erfolgreichste Zeit in der Bundesliga als Trainer von Schalke 04 (1996-2002), später arbeitete er auch für Hertha BSC (Entlassung Dezember 2003)und den 1. FC Köln. Bereits am Samstag wird Stevens, der mit Schalke 1997 den UEFA-Cup und 2001 und 2002 den DFB-Pokal gewann, pikanterweise im Auswärtsspiel bei seinem ehemaligen Klub Hertha BSC, wo er einst entlassen wurde, auf der Bank des HSV sitzen.
kicker.de
Huub Stevens wird's
Also doch: Huub Stevens wird neuer Trainer des Tabellenletzten Hamburger SV. Der 53-Jährige war der Wunschkandidat der Hanseaten für die Nachfolge von Thomas Doll - bis Felix Magath auf dem Markt auftauchte. Doch Magath erteilte den Hanseaten am Donnerstag eine Absage, so dass nun die Lösung mit dem Niederländer realisiert wird, der bereits am Samstag beim Spiel in Berlin auf der Bank sitzt.
Einige technische Dinge müssen noch geklärt werden, bis der Vertrag mit Huub Stevens unterschrieben werden kann. So ist beispielsweise noch nicht klar, wann der neue Coach, der sich zur Stunde von seinem bisherigen Klub Roda Kerkrade verabschiedet, in Hamburg eintreffen wird. Möglicherweise reist Stevens auch direkt nach Berlin an, um dort mit der Mannschaft zusammenzutreffen. Einen offiziellen Vorstellungstermin in der Hansestadt hat der HSV bislang jedenfalls noch nicht bekanntgegeben.
"Bevor der HSV am Donnerstag die Gespräche mit mir aufnahm", hatte Felix Magath zuvor gegenüber dem "Hamburger Abendblatt", für das er auch als Kolumnist schreibt, kundgetan, "war sich der Verein bereits mit einem anderen Trainer einig. Da gebietet es mir mein Berufsethos, dem Kollegen den Job nicht wegzunehmen." Somit war der Weg frei für Stevens.
Nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Energie Cottbus und dem Absturz auf den letzten Tabellenplatz war die Geduld des Hamburger Publikums mit dem bisherigen Trainer Thomas Doll zu Ende. Auf vielen Plakaten hatten die Fans den Namen ihres Wunschkandidaten präsentiert: Felix Magath sollte nach ihrem Willen neuer Coach des Bundesliga-Dinos werden.
Magath, ehemaliger Profi und Trainer des Hamburger SV, war am Mittwoch überraschend beim FC Bayern entlassen worden. Die HSV-Verantwortlichen hatten zu diesem Zeitpunkt Stevens schon als neuen Trainer auserkoren, lenkten ihr Augenmerk mit dem Einverständnis des Holländers nach den Entwicklungen in München aber dann zwischenzeitlich doch auf Magath.
Prompt war dieser am Donnerstag nach Hamburg gereist, um mit dem Klub zu verhandeln. Schließlich sei der HSV eine "Herzensangelegenheit" für den 53-Jährigen, der aber auch gleich gesagt hatte, dass er eigentlich nicht sofort wieder ins Trainergeschäft einsteigen wollte.
Nach der Absage war klar, dass die Hanseaten wieder ihren eigentlichen Plan A verfolgten - die Verpflichtung Stevens'. Der knorrige Niederländer hatte ohnehin angekündigt, seinen Vertrag in Kerkrade nicht zu verlängern, so dass er keine Schwierigkeiten hatte, vorzeitig aus seinem Vertrag bei dem Tabellensiebten der Eredivisie zu kommen.
Huub Stevens hatte seine erfolgreichste Zeit in der Bundesliga als Trainer von Schalke 04 (1996-2002), später arbeitete er auch für Hertha BSC (Entlassung Dezember 2003)und den 1. FC Köln. Bereits am Samstag wird Stevens, der mit Schalke 1997 den UEFA-Cup und 2001 und 2002 den DFB-Pokal gewann, pikanterweise im Auswärtsspiel bei seinem ehemaligen Klub Hertha BSC, wo er einst entlassen wurde, auf der Bank des HSV sitzen.
kicker.de