Sebastian Deissler in Irrenanstalt - zweiter Fall nach Simac
Verfasst: Freitag 21. November 2003, 11:38
NERVENZUSAMMENBRUCH
Berichte über Deislers Einlieferung in
Spezialklink
Die Krankenakte von Nationalspieler Sebastian Deisler ist
um ein trauriges Kapitel reicher: Der Fußball-Profi von
Bayern München leidet angeblich unter Depressionen und
befindet sich seit Beginn der Woche zur stationären
Behandlung in einer Spezialklinik. Die Boulevard-Presse
spekuliert bereits über einen neuen "Fall Simak".
München - Deisler wird dem FC Bayern München womöglich
längere Zeit nicht zur Verfügung stehen. Nach Berichten
Münchner Zeitungen vom Freitag leidet der Mittelfeldspieler
unter psychischen Problemen und muss deshalb in einer Klinik
behandelt werden. Der Rekordmeister gab zunächst zum
Gesundheitszustand des 23-Jährigen keine Stellungnahme ab,
kündigte aber eine Pressekonferenz mit Manager Uli Hoeneß und
dem behandelnden Arzt für den Nachmittag an. Angeblich soll
es sich bei der Erkrankung Deislers um das "Burnout-Syndrom"
handeln und Parallelen zu den Problemen des Profis Jan Simak
von Hannover 96 bestehen.
Nach Informationen der Münchner Tageszeitung "tz" wird
Deisler derzeit im Max-Planck-Institut für Psychatrie in
München betreut. Deisler kann sich wegen seiner Erkrankung
momentan auch nicht um seine schwangere Freundin Eunice
kümmern, die im Januar ein Kind erwartet. Zuletzt waren in der
Schwangerschaft immer wieder Komplikationen aufgetreten.
Wie lange Deisler dem deutschen Meister nicht zur Verfügung
stehen wird, ist ungewiss. Der Mittelfeldspieler hatte zuletzt
vor zwölf Tagen im Bundesliga-Spiel gegen Borussia Dortmund
(4:1) für den FC Bayern gespielt und dabei eine ansprechende
Leistung gezeigt. Für das folgende Länderspiel gegen Frankreich
sagte Deisler wegen einer Muskelverhärtung ab. Zudem hatte
den als sensibel und introvertiert geltenden Jungstar zuletzt
eine Grippe geschwächt. Noch vor der Partie gegen Dortmund
war Deisler von den Bayern-Fans zum "Spieler des Monats"
gewählt worden. Nach einem Muskelfaserriss hatte er im
Oktober nach wochenlanger Pause ein beachtliches Comeback
gefeiert.
Deisler, der in seiner jungen Karriere schon mehr als ein
Dutzend Verletzungen erlitt, war im Sommer 2002 von Hertha
BSC zum FC Bayern gewechselt. Wegen einer im Länderspiel
gegen Österreich im Mai 2002 erlittenen Knieverletzung hatte er
praktisch das komplette erste Jahr beim deutschen Meister
pausieren müssen. Erst gegen Saisonende war er zu einigen
Kurzeinsätzen gekommen.
Innerhalb der Mannschaft gilt Deisler als Einzelgänger, der
zudem die Öffentlichkeit meidet. Bei Interviews beschränkt er
sich auf einige Standardsätze, wirkt den Medien gegenüber
äußerst misstrauisch. Seit einiger Zeit hat sich der 23-Jährige
wie sein Bayern-Kollege Mehmet Scholl dem Buddhismus
zugewandt.
www.spiegel.de
Berichte über Deislers Einlieferung in
Spezialklink
Die Krankenakte von Nationalspieler Sebastian Deisler ist
um ein trauriges Kapitel reicher: Der Fußball-Profi von
Bayern München leidet angeblich unter Depressionen und
befindet sich seit Beginn der Woche zur stationären
Behandlung in einer Spezialklinik. Die Boulevard-Presse
spekuliert bereits über einen neuen "Fall Simak".
München - Deisler wird dem FC Bayern München womöglich
längere Zeit nicht zur Verfügung stehen. Nach Berichten
Münchner Zeitungen vom Freitag leidet der Mittelfeldspieler
unter psychischen Problemen und muss deshalb in einer Klinik
behandelt werden. Der Rekordmeister gab zunächst zum
Gesundheitszustand des 23-Jährigen keine Stellungnahme ab,
kündigte aber eine Pressekonferenz mit Manager Uli Hoeneß und
dem behandelnden Arzt für den Nachmittag an. Angeblich soll
es sich bei der Erkrankung Deislers um das "Burnout-Syndrom"
handeln und Parallelen zu den Problemen des Profis Jan Simak
von Hannover 96 bestehen.
Nach Informationen der Münchner Tageszeitung "tz" wird
Deisler derzeit im Max-Planck-Institut für Psychatrie in
München betreut. Deisler kann sich wegen seiner Erkrankung
momentan auch nicht um seine schwangere Freundin Eunice
kümmern, die im Januar ein Kind erwartet. Zuletzt waren in der
Schwangerschaft immer wieder Komplikationen aufgetreten.
Wie lange Deisler dem deutschen Meister nicht zur Verfügung
stehen wird, ist ungewiss. Der Mittelfeldspieler hatte zuletzt
vor zwölf Tagen im Bundesliga-Spiel gegen Borussia Dortmund
(4:1) für den FC Bayern gespielt und dabei eine ansprechende
Leistung gezeigt. Für das folgende Länderspiel gegen Frankreich
sagte Deisler wegen einer Muskelverhärtung ab. Zudem hatte
den als sensibel und introvertiert geltenden Jungstar zuletzt
eine Grippe geschwächt. Noch vor der Partie gegen Dortmund
war Deisler von den Bayern-Fans zum "Spieler des Monats"
gewählt worden. Nach einem Muskelfaserriss hatte er im
Oktober nach wochenlanger Pause ein beachtliches Comeback
gefeiert.
Deisler, der in seiner jungen Karriere schon mehr als ein
Dutzend Verletzungen erlitt, war im Sommer 2002 von Hertha
BSC zum FC Bayern gewechselt. Wegen einer im Länderspiel
gegen Österreich im Mai 2002 erlittenen Knieverletzung hatte er
praktisch das komplette erste Jahr beim deutschen Meister
pausieren müssen. Erst gegen Saisonende war er zu einigen
Kurzeinsätzen gekommen.
Innerhalb der Mannschaft gilt Deisler als Einzelgänger, der
zudem die Öffentlichkeit meidet. Bei Interviews beschränkt er
sich auf einige Standardsätze, wirkt den Medien gegenüber
äußerst misstrauisch. Seit einiger Zeit hat sich der 23-Jährige
wie sein Bayern-Kollege Mehmet Scholl dem Buddhismus
zugewandt.
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