Tumulte in Aachen - Wolfgang Wolf verletzt
Verfasst: Dienstag 25. November 2003, 09:59
TUMULTE AM TIVOLI
Wurfgeschoss trifft Wolfgang Wolf
Die Fans von Alemannia Aachen gelten als besonders
begeisterungsfähig. Im Spitzenspiel gegen Nürnberg schossen die
Anhänger der Hausherren allerdings weit über das Ziel hinaus und
sorgten für einen Eklat, der den sportlichen Wert der Begegnung
in den Hintergrund drängte.
Aachen - Es war die 73. Minute am Aachener Tivoli. "Club"-Trainer
Wolfgang Wolf brach mit einer blutenden Platzwunde am Kopf
zusammen, nachdem er von einem Wurfgeschoss getroffen wurde.
Vorausgegangen waren Zuschauertumulte nach einer Gelb-Roten Karte
für Aachens Eric Meijer (71.), der Nürnbergs Torhüter Raphael Schäfer
brutal attackiert hatte. Die Nürnberger Spieler verließen daraufhin den
Platz. Erst nach zehn Minuten konnte Schiedsrichter Mike Pickel die
Partie fortsetzen. Die Gäste behielten sich vor, gegen die Wertung des
1:0-Sieges der Aachener Protest einzulegen.
Wolfgang Wolf klagte nach dem Spiel über Sehstörungen und
Unwohlsein. Der Trainer musste an den Tropf und ließ sich Infusionen
verabreichen. Die Wut der Nürnberger kaprizierte sich derweil auch auf
den Schiedsrichter. Nürnbergs Ciric: "Der Schiri hat zu mir gesagt: ,Du
gewinnst heute nicht'. Der hätte lieber auf der Couch bleiben sollen." Der
Präsident der Franken war nach der Partie stocksauer: "Das sind keine
Fans, das sind Rowdies. Diese Sache muss Konsequenzen haben", so
Michael A. Roth.
Vor den Zwischenfällen hatten die Nürnberger zwar die besseren
Chancen, konnten diese nicht nutzten. So wurde Daniel Gomez, der den
am Oberschenkel verletzten Aachener Torjäger Emmanuel Krontiris
vertrat, zum Mann des Tages. In der 66. Minute erzielte er nach Vorarbeit
von Dennis Brinkmann mit seinem zweiten Saisontor den Siegtreffer für
Aachen.
Die Alemannia feierte den siebten Sieg in den letzten acht Spielen und
liegt nun in der Tabelle drei Punkte vor dem Zweiten Energie Cottbus. Die
Nürnberger verpassten durch die erste Niederlage nach zuletzt drei
Siegen den Sprung auf einen Aufstiegsplatz.
Aachen - Nürnberg 1:0 (0:0)
1:0 Gomez (66.)
Aachen: Straub - Landgraf, Klitzpera, Lanzaat, Blank (88. Michalke) -
Paulus (46. Mbwando), Grlic, D. Brinkmann - Pflipsen - Meijer, Gomez
(80. E. Bediako)
Nürnberg: Schäfer - Nikl, Wolf (80. David), Paulus, L. Müller - Larsen,
Kukielka (90. Derelioglu)- Mintal - Vittek (90. Kießling ), Ciric, Krzynowek
Schiedsrichter: Pickel (Mendig)
Zuschauer: 15.915
Gelbe Karten: Grlic Meijer - L. Müller, Wolf , Kießling
Gelb-Rote Karte: Meijer (71., gefährliches Spiel)
Wurfgeschoss trifft Wolfgang Wolf
Die Fans von Alemannia Aachen gelten als besonders
begeisterungsfähig. Im Spitzenspiel gegen Nürnberg schossen die
Anhänger der Hausherren allerdings weit über das Ziel hinaus und
sorgten für einen Eklat, der den sportlichen Wert der Begegnung
in den Hintergrund drängte.
Aachen - Es war die 73. Minute am Aachener Tivoli. "Club"-Trainer
Wolfgang Wolf brach mit einer blutenden Platzwunde am Kopf
zusammen, nachdem er von einem Wurfgeschoss getroffen wurde.
Vorausgegangen waren Zuschauertumulte nach einer Gelb-Roten Karte
für Aachens Eric Meijer (71.), der Nürnbergs Torhüter Raphael Schäfer
brutal attackiert hatte. Die Nürnberger Spieler verließen daraufhin den
Platz. Erst nach zehn Minuten konnte Schiedsrichter Mike Pickel die
Partie fortsetzen. Die Gäste behielten sich vor, gegen die Wertung des
1:0-Sieges der Aachener Protest einzulegen.
Wolfgang Wolf klagte nach dem Spiel über Sehstörungen und
Unwohlsein. Der Trainer musste an den Tropf und ließ sich Infusionen
verabreichen. Die Wut der Nürnberger kaprizierte sich derweil auch auf
den Schiedsrichter. Nürnbergs Ciric: "Der Schiri hat zu mir gesagt: ,Du
gewinnst heute nicht'. Der hätte lieber auf der Couch bleiben sollen." Der
Präsident der Franken war nach der Partie stocksauer: "Das sind keine
Fans, das sind Rowdies. Diese Sache muss Konsequenzen haben", so
Michael A. Roth.
Vor den Zwischenfällen hatten die Nürnberger zwar die besseren
Chancen, konnten diese nicht nutzten. So wurde Daniel Gomez, der den
am Oberschenkel verletzten Aachener Torjäger Emmanuel Krontiris
vertrat, zum Mann des Tages. In der 66. Minute erzielte er nach Vorarbeit
von Dennis Brinkmann mit seinem zweiten Saisontor den Siegtreffer für
Aachen.
Die Alemannia feierte den siebten Sieg in den letzten acht Spielen und
liegt nun in der Tabelle drei Punkte vor dem Zweiten Energie Cottbus. Die
Nürnberger verpassten durch die erste Niederlage nach zuletzt drei
Siegen den Sprung auf einen Aufstiegsplatz.
Aachen - Nürnberg 1:0 (0:0)
1:0 Gomez (66.)
Aachen: Straub - Landgraf, Klitzpera, Lanzaat, Blank (88. Michalke) -
Paulus (46. Mbwando), Grlic, D. Brinkmann - Pflipsen - Meijer, Gomez
(80. E. Bediako)
Nürnberg: Schäfer - Nikl, Wolf (80. David), Paulus, L. Müller - Larsen,
Kukielka (90. Derelioglu)- Mintal - Vittek (90. Kießling ), Ciric, Krzynowek
Schiedsrichter: Pickel (Mendig)
Zuschauer: 15.915
Gelbe Karten: Grlic Meijer - L. Müller, Wolf , Kießling
Gelb-Rote Karte: Meijer (71., gefährliches Spiel)