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Schuster unterschreibt Vorvertrag bei Real

Verfasst: Donnerstag 12. April 2007, 16:21
von Niclas92
Schuster unterschreibt Vorvertrag bei Real
12.04.2007

Der Wechsel von Bernd Schuster zu Real Madrid nimmt langsam konkrete Formen an. Der 47-Jährige hat bereits einen Vorvertrag bei den Königlichen unterschrieben. Dieser enthalte eine Entschädigungsklausel, hieß es aus der Clubführung. Demnach müssten die Königlichen dem deutschen Coach eine Million Euro zahlen, falls er nicht unter Vertrag genommen werde. Sollte der blonde Engel einen Rückzieher machen, müsse er eine Million Euro an den Verein zahlen.

"Schuster ist für die kommende Saison derzeit der große Favorit", hieß es weiter. Der Deutsche, der derzeit noch den Madrider Vorstadtclub FC Getafe trainiert, solle im Falle einer Verpflichtung als Nachfolger des umstrittenen italienischen Coachs Fabio Capello einen Einjahresvertrag mit Option auf eine einjährige Verlängerung erhalten.

Quelle:

Capello, dessen Kontrakt eigentlich noch bis 2009 läuft, werde seinen Hut in jedem Fall nehmen müssen. Selbst wenn er mit Real Meister würde. "Clubpräsident Ramón Calderón hat jedes Vertrauen in ihn verloren", hieß es.

Click here to find out more! Mourinho ist der zweite Kandidat

Zweiter Favorit bei der Suche nach einem neuen Trainer sei José Mourinho vom FC Chelsea. Vereinsboss Calderón schrecke jedoch vor dessen defensivem Stil zurück. Nach dem Sieg seines Teams über den FC Valencia im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League hatte sich der Portugiese zu seiner Zukunft doppeldeutig geäußert:

"Ich möchte bei Chelsea in England bleiben, aber manchmal erreicht man im Leben nicht das, was man will." Schuster hatte dagegen stets seinen Wunsch betont, die Königlichen zu trainieren. Als erstes hatte Real Madrid den spanischen Trainer des FC Liverpool, Rafael Benítez, umworben. Dieser lehnte jedoch ab.

Schuster hatte von 1988 bis 1990 als Profi für Real gespielt. Auch beim FC Barcelona und Atlético Madrid war er als Spieler schon im Einsatz. Beim FC Getafe steht der 21fache Nationalspieler bis 2008 unter Vertrag. Clubchef Calderón hatte ihn schon im vorigen Sommer zu Real holen wollen, sich von seinem Sportdirektor Pedja Mijatovic aber zu einer Verpflichtung von Capello als vermeintlichem Erfolgsgaranten überreden lassen.http://www.sportbild.de/sportbild/gener ... 00000.html

Verfasst: Donnerstag 12. April 2007, 17:14
von DirtyToby
Im DSF hat Schuster diese Meldung mitlerweile dementiert :?

Verfasst: Donnerstag 12. April 2007, 18:24
von Niclas92
DirtyToby hat geschrieben:Im DSF hat Schuster diese Meldung mitlerweile dementiert :?
Hab's auch gehört, würde mir mal wieder einen deutschen, international erfolgreichen Trainer wünschen

Verfasst: Freitag 13. April 2007, 15:36
von pipes
Ich halte von Schuster gar nichts. Wirkt auf mich einfach nur arrogant und überheblich. Gott sei Dank hört und sieht man von dem nicht so viel.

Verfasst: Freitag 13. April 2007, 20:39
von DirtyToby
Schuster meinte in einer Pressekonferenz, dass er mit Mourinho als neuen Trainer bei Real rechnet

Verfasst: Freitag 13. April 2007, 20:45
von GelsenKickers
Hast du uns im Live-Thread nicht mitteilen wollen, dass dich dieses Thema nicht interessiert?
DirtyToby hat geschrieben:Bernd Schuster ---> Zukünftiger Trainer von Real Madrid ---> interessiert keine Sau

Verfasst: Samstag 14. April 2007, 02:44
von DirtyToby
GelsenKickers hat geschrieben:Hast du uns im Live-Thread nicht mitteilen wollen, dass dich dieses Thema nicht interessiert?
DirtyToby hat geschrieben:Bernd Schuster ---> Zukünftiger Trainer von Real Madrid ---> interessiert keine Sau
Hatte ich schonmal gesagt: Heul doch?

Verfasst: Samstag 12. Mai 2007, 11:50
von gerko
Schuster und Getafe schaffen Pokal-Wunder
Madrid (dpa) - 11.05.2007, 13:17 Uhr

Von den Fans angehimmelt, von den Medien gar mit einem Heiligenschein versehen: Bernd Schuster hat mit seinem FC Getafe Fußball-Geschichte geschrieben und greift nun nach seinem ersten Titel als Trainer.

Mit einem sensationellen 4:0 über Meister FC Barcelona zog der bescheidene Madrider Vorstadtclub erstmals seit seiner Gründung 1983 ins Finale des spanischen Pokals ein. Dort trifft er am 23. Juni auf den FC Sevilla. Entgegen allen Prognosen schaffte es das Team des 47-jährigen Augsburgers, im Halbfinal-Rückspiel in Madrid die 2:5-Niederlage aus der ersten Begegnung wettzumachen. «Dies ist der glücklichste Tag in meiner Trainerlaufbahn», freute sich Schuster, der in der Presse gar als «Der Heilige Bernd» (San Bernardo) gefeiert wurde.

«Er hat ein Wunder vollbracht», meinte passend dazu Getafe-Präsident Ángel Torres. Zumal der Club auch auf eine Teilnahme am UEFA-Pokal hoffen kann, falls der FC Sevilla es bis in die Champions League schafft. Allerdings weiß Torres auch, dass Schuster mit der Pokal-Sensation seine beste Empfehlung an die großen Vereine abgegeben hat. Bei Real Madrid gilt er seit langem als Favorit für die Nachfolge von Fabio Capello. «Wir müssen uns mit dem Gedanken anfreunden, dass er geht», ergänzte der Clubchef. «Schuster, bleib!», skandierten indes tausende Getafe-Fans, die nach der Partie jubelnd auf das Spielfeld rannten und dann bis in die Nacht in den Straßen des südlich der Hauptstadt gelegenen Ortes feierten.

Im Volksmund wird der FC Getafe «Geta» genannt, was auch «Schnauze» bedeutet. Frech und respektlos spielte das Schuster-Team auch gegen den FC Barcelona auf. Die Katalanen wurden regelrecht überrollt und waren trotz Ronaldinho und Eto'o machtlos. Nach dem Führungstreffer durch Casquero (38.) sorgten Güiza (43./73.) und Dorado (70.) für Getafes Pokal-Wunder. «Der FC Barcelona schien nicht in einer Fußball-Partie, sondern im Friseursalon zu sein», urteilte die Zeitung «El País», während das katalanische Fachblatt «Sport» über eine «unerträgliche Blamage» des Meisters wetterte.

Wie ein begossener Pudel trat Trainer Frank Rijkaard vor die Presse. «Als erstes möchte ich mich bei den Fans entschuldigen», sagte er. Und er gestand ein: «Es gibt keine Ausreden. Dies war eines der schlimmsten Spiele in meiner Trainerkarriere.» Die katalanischen Reporter kannten aber kein Pardon: «Ist Ihnen das nicht peinlich?», fragten sie den niederländischen Coach, dem unter anderem angekreidet wurde, nicht den argentinischen Jungstar Lionel Messi aufgestellt zu haben. Im Hinspiel war dem 19-Jährigen eines der schönsten Tore der Fußball-Geschichte gelungen. «So schön wie wertlos» sei dieser Treffer letztendlich gewesen, befand die Presse.

Für «Barça» war es eine der schmerzlichsten Niederlagen der Club-Historie. Die bange Frage der Fans lautet nun, wie stark diese Blamage dem Tabellenführer auf der Zielgeraden der Primera División zugesetzt hat - bis Saisonende sind es nur noch fünf Spieltage, und der Vorsprung auf Verfolger Real Madrid ist auf zwei Punkte zusammengeschmolzen.

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