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HV Stuttgarter Kickers - SV Vöhringen
Verfasst: Freitag 20. April 2007, 22:02
von DJ Thommy
Morgen bestreitet die Handball Mannschaft des HV Stuttgarter Kickers ihr vorletztes Heimspiel in dieser Saison. Anwurf gegen den SV Vöhringen ist um 19:30 Uhr im Geschwister Scholl Gymnasium in Sillenbuch.
Die Handballer würden sich über Unterstützung sehr freuen.
Verfasst: Samstag 21. April 2007, 11:08
von DJ Thommy
Wenn am Samstag um 19.30 Uhr in der Sporthalle des Sillenbucher Gymnasiums der Tabellensechzehnte Stuttgarter Kickers den Dreizehnten SC Vöhringen empfängt, kommt es zu einem klassischen Abstiegsduell. Zwar sind die mit höchsten Ambitionen ("Heranpirschen an die Tabellenspitze") in die Runde gestarteten Degerlocher Handballer angesichts der Restprogramme ihre Nichtabstiegskonkurrenten schon mit einem Fuß in der Württembergliga, herschenken werden sie die Punkte jedoch auf keinen Fall. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und zu groß sind die Anstrengungen des Geldgebers und ehrgeizigsten aller "Kickershandballer", dem Präsidenten Jürgen Hollenbach, in den vergangenen Monaten gewesen um das Unvermeidliche doch noch zu verhindern:
Als bis Weihnachten die notwendigen Punkte fehlten wurde der Kader um die Zweitligaspieler Stefan Doll und Ladislav Goga erweitert. Hinzu kam vom Ligakonkurrenten Ludwigsburg II Valentin Hörer, der als einziger die Erwartungen bislang erfüllt haben dürfte. Schließlich wurde der langjährige Erfolgstrainer Rascher vor die Tür gesetzt. Auf ihn folgte Gerhard Warstat, der seine hochtalentierte Oppenweiler Mannschaft zugunsten eines Rentenvertrages (bis 2010!) bei den Kickers im Regen stehen ließ. Eines veränderte sich freilich nicht: die Punkteausbeute. Auch wenn am vergangenen Wochenende ein achtbares 27:31 bei der TuS Schutterwald erzielt werden konnte. Allen Anstrengungen zum Trotz erbrachten Hollenbachs Umbaumaßnahmen bislang lediglich ganze zwei Punkte gegen die vom Verletzungspech arg gebeutelten Linkenheimer. Wobei der allmächtige Präsident die Schuldigen ausgemacht hat: "Zu viele egomanische Stinkstiefel" seien in der Mannschaft.
An der Iller weiß man um die starken Einzelspieler der Gastgeber. Bislang konnten die Vöhringer bis auf ein Unentschieden gegen Heddesheim alle Spiele gegen Mannschaften, die hinter ihnen platziert sind gewinnen, was sich am Ende beim "direkten Vergleich" auszahlen würde. Dies muss mit allerletzten Anstrengungen auch am Samstag so bleiben. Das Hinspiel konnte mit 34:25 gewonnen werden, so leicht dürfte es diesmal nicht werden. Zwar konnten Stefan Stein und Manuel Sailer wegen eines Praktikums bzw. eines Messebesuchs nicht trainieren, dafür fahren alle Spieler nach einem lockeren Samstagstraining verletzungsfrei zum Konkurrenten um das rettende Ufer.
SV Vöhringen
Verfasst: Samstag 21. April 2007, 21:16
von Blaues Stuttgart
Sieg
Bei der Leistung heute frägt man sich schon warum die unten drinn stehen. Potential ist wirklich vorhanden. Besonders die Torhüter waren sehr stark und leiteten viele Konter ein.
Verfasst: Samstag 21. April 2007, 21:48
von DJ Thommy
Gut man muß bedenken, dass Torhüter Stefan Doll und die Nr. 6 Laidslav Goga erst in der Winterpause gekommen sind. Beide hatten heute großen Anteil an dem Erfolg gegen Vöhringen.
Verfasst: Montag 23. April 2007, 21:36
von DJ Thommy
Kickers wahren ihre Chancen im Abstiegskampf
Sillenbuch (red). Die Handballer des HV Stuttgarter Kickers haben am Samstagabend mit einem 37:28-Heimsieg im Abstiegsduell gegen den SC Vöhringen ihre Chancen auf den Klassenverbleib in der Baden-Württemberg-Oberliga gewahrt. Für die Mannschaft von Trainer Gerhard Warstat war der Erfolg gegen den Tabellenvierzehnten der erste nach zuletzt drei Niederlagen nacheinander. Möglich wurde das klare Ergebnis vorrangig deshalb „weil meine Mannschaft heute eine sehr gute und vor allem homogene Leistung gezeigt hat“, sagt Warstat. Nach ihrem sechsten Saisonsieg treten die Blauen im nächsten Auswärtsspiel am kommenden Samstag beim TV Großsachsen an. Spielbeginn in der Sachsenhalle ist um 19.30 Uhr.
Bekanntlich stirbt die Hoffnung ganz zuletzt. Gewiss, der Spruch klingt mittlerweile reichlich abgedroschen. Jedoch: angesichts der sportlichen Situation der Kickers-Handballer, die als Tabellenvorletzter trotz des Erfolges gegen den SC Vöhringen nur noch minimale Aussichten auf den Verbleib in der Baden-Württemberg-Oberliga besitzen, passt er halt augenblicklich ziemlich gut. Nach dem jüngsten Heimsieg am vergangenen Samstag hielt der Trainer Gerhard Warstat, zu einem Ausblick auf die anstehende Auswärtsaufgabe beim TV Großsachsen befragt, aber den Ball diesbezüglich lieber flach. „Wir klammern uns natürlich weiter an dem bestehenden Strohhalm fest“, sagte er. Soll heißen. Lieber keine großen Sprüche klopfen, sondern stattdessen schauen, was in den verbleibenden drei Saisonpartien noch möglich ist.
Der Auftritt vor der heimischen Kulisse hatte jedenfalls allen Beteiligten im Kickers-Trikot offenkundig gut getan. Nach zuvor drei Niederlagen am Stück war Warstat erfreut, „mit welcher Leidenschaft und Spielfreude meine Akteure in den 60 Minuten heute zu Werke gegangen sind“. Anscheinend hatte sich die Mannschaft die zuletzt harsche Kritik von Kickers-Präsident Jürgen Hollenbach doch zu Herzen genommen. Nach einem 3:2-Zwischenstand erhöhten die Gastgeber jedenfalls bis zur 20. Spielminute ihren Vorsprung auf 12:6. Dass die Gäste bis zur Pause (16:13) verkürzten, sah Warstat in erster Linie durch die zahlreichen Wechsel seiner Mannschaft begründet. Nach dem Seitenwechsel hielten die Vöhringer, die spätestens nach dieser erneuten Niederlage ebenfalls zum ganz engen Kreise der Abstiegskandidaten zählen, zwar noch bis zum Zwischenstand von 25:21 mit – danach war freilich das Eis zu Gunsten der Kickers gebrochen.
Was folgte, das waren noch zwölf Treffer hüben, während den Ulmer Vorstädtern drüben bis zum 37:28-Endstand nur noch deren sieben gelangen.Ein großes Lob verdiente sich, allen voran, der Torhüter Stefan Doll. „Es war sein bester Auftritt seit seinem Wechsel zu den Kickers“, sagte Warstat. Vor ihrem Schlussmann verdienten sich auf dem Feld Wolfgang Heinz auf Linksaußen sowie der am Ende neunfache Torschütze Philipp Frey an diesem Abend Bestnoten. Wie schon gesagt: die Hoffnung stirbt zuletzt. Was jetzt folgen muss, um dieser eine noch möglichst lange Lebenszeit einzuhauchen? „Es wäre nicht schlecht, wenn wir unsere drei noch ausstehenden Partien alle gewinnen würden“, sagte Warstat nach der Partie.
HV Stuttgarter Kickers: Stefan Doll, Andreas Kunz; Tobias Dürler (3), Julius Emrich (5), Ladislav Goga (5), Christoph Haffa (2), Marc Schwöbel, Armin Bauer (4), Wolfgang Heinz (2), Philipp Frey (9/4), Valentin Hörer (6), Emanuel Sonnenwald (1). Trainer: Gerhard Warstat.
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