DFL erfindet neuen Ligapokal
Verfasst: Sonntag 29. April 2007, 10:45
Vom Sommer 2008 an wird in Deutschland ein neuartiger Fußball-Ligapokal gespielt.
Der kommissarische Chef der Deutschen Fußball Liga (DFL), Wolfgang Holzhäuser, bestätigte FOCUS: „Der Rahmen ist fix.“ Statt eines Sechserfeldes mit den fünf Spitzenmannschaften der Bundesliga und dem Pokalsieger wird das Starterfeld auf mindestens 16 Vereine erweitert: Die Bundesligaklubs ohne die drei Absteiger plus der Zweitligameister. Gespielt werden soll nicht länger nur in der Sommerpause, sondern mindestens bis zum Rückrundenstart. Der Sieger erhält einen Startplatz im Uefa-Cup. Der Erlös aus den TV-Rechten könnte nach Schätzungen von Insidern eine zweistellige Millionen-Euro-Summe erreichen. Der Bezahlsender Premiere zahlt bisher etwa sechs Millionen Euro.
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sieht das Projekt skeptisch. Er fürchtet eine Wertminderung des DFB-Pokals, der mit den Länderspiel-Rechten von ARD und ZDF mit rund 80 Millionen Euro pro Jahr vergütet wird. Die Zweitligisten fordern zudem eine Ausweitung auf alle deutschen Profiklubs. „Das Projekt muss breiter angelegt werden, mit Vorqualifikationen für Vereine, die nicht international spielen“, so DFL-Vorstand Andreas Rettig (FC Augsburg).
focus.de
Der kommissarische Chef der Deutschen Fußball Liga (DFL), Wolfgang Holzhäuser, bestätigte FOCUS: „Der Rahmen ist fix.“ Statt eines Sechserfeldes mit den fünf Spitzenmannschaften der Bundesliga und dem Pokalsieger wird das Starterfeld auf mindestens 16 Vereine erweitert: Die Bundesligaklubs ohne die drei Absteiger plus der Zweitligameister. Gespielt werden soll nicht länger nur in der Sommerpause, sondern mindestens bis zum Rückrundenstart. Der Sieger erhält einen Startplatz im Uefa-Cup. Der Erlös aus den TV-Rechten könnte nach Schätzungen von Insidern eine zweistellige Millionen-Euro-Summe erreichen. Der Bezahlsender Premiere zahlt bisher etwa sechs Millionen Euro.
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) sieht das Projekt skeptisch. Er fürchtet eine Wertminderung des DFB-Pokals, der mit den Länderspiel-Rechten von ARD und ZDF mit rund 80 Millionen Euro pro Jahr vergütet wird. Die Zweitligisten fordern zudem eine Ausweitung auf alle deutschen Profiklubs. „Das Projekt muss breiter angelegt werden, mit Vorqualifikationen für Vereine, die nicht international spielen“, so DFL-Vorstand Andreas Rettig (FC Augsburg).
focus.de