Rudi Assauer und Olaf Thon geraten aneinander
Verfasst: Sonntag 3. Juni 2007, 13:15
Thon wirft mit Biergläsern auf Assauer
Die beiden werden keine Freunde mehr: Nachdem Ex-Manager Rudi Assauer auf einer Feier das Versöhnungsangebot des Aufsichtsratsmitglieds Olaf Thon ausgeschlagen hatte, warf der frühere Kapitän mit Bier- und Weingläsern. "Ich werde mich mit Olaf niemals vertragen - niemals!", ließ Assauer wissen.
Mit der „Eurofighter-Party“ vor elf Tagen, am zehnten Jahrestag des Uefa-Cup-Siegs gegen Inter Mailand, wollte Fußball-Bundesligist Schalke 04 die guten, alten Zeiten wieder aufleben lassen. Doch in den frühen Morgenstunden verlor der damalige Kapitän der Mannschaft, Olaf Thon, die Contenance. „Gegen drei Uhr war Olaf sehr betrunken, ist völlig ausgeflippt. Er hat mit Gläsern auf mich geworfen“, berichtete Ex-Manager Rudi Assauer der „Bild“-Zeitung. Nach Augenzeugenberichten warf Thon fünf Wein- und Biergläser.
Thon bestätigte der Zeitung seine Entgleisung. „Stimmt, es gab Krach. Ich habe am Anfang zu Assauer gesagt, ‚lass uns die Hand geben und vergessen, was vorgefallen ist’. Das wollte er nicht. Ich will nicht verhehlen, dass ich dann auch einige Gläser geschmissen habe. Ich habe auf niemanden gezielt.“ Nach Angaben Thons hätten sich die beiden Streithähne gegen vier Uhr morgens dann aber die Hand gegeben.
Versöhnung? Nie!
Von einer Versöhnung will Assauer aber nichts wissen: „Es gab definitiv keinen Handschlag. Ich werde mich mit Olaf auch niemals vertragen –niemals!
Hintergrund des Streits: Thon wollte nach dem Ende seiner Karriere als Spieler eine Führungsaufgabe im Sportlichen Bereich übernehmen. Doch der mächtige Assauer hielt den einstigen Publikumsliebling kurz, Thon durfte im Klub nur repräsentative Aufgaben übernehmen. 2005 ließ sich Thon dann in den Schalker Aufsichtsrat wählen, der im Jahr darauf den Manager aus dem Amt drängte. Assauer ist der Meinung, Thon habe in dem Kontrollgremium Stimmung gegen ihn gemacht.
welt.de
Die beiden werden keine Freunde mehr: Nachdem Ex-Manager Rudi Assauer auf einer Feier das Versöhnungsangebot des Aufsichtsratsmitglieds Olaf Thon ausgeschlagen hatte, warf der frühere Kapitän mit Bier- und Weingläsern. "Ich werde mich mit Olaf niemals vertragen - niemals!", ließ Assauer wissen.
Mit der „Eurofighter-Party“ vor elf Tagen, am zehnten Jahrestag des Uefa-Cup-Siegs gegen Inter Mailand, wollte Fußball-Bundesligist Schalke 04 die guten, alten Zeiten wieder aufleben lassen. Doch in den frühen Morgenstunden verlor der damalige Kapitän der Mannschaft, Olaf Thon, die Contenance. „Gegen drei Uhr war Olaf sehr betrunken, ist völlig ausgeflippt. Er hat mit Gläsern auf mich geworfen“, berichtete Ex-Manager Rudi Assauer der „Bild“-Zeitung. Nach Augenzeugenberichten warf Thon fünf Wein- und Biergläser.
Thon bestätigte der Zeitung seine Entgleisung. „Stimmt, es gab Krach. Ich habe am Anfang zu Assauer gesagt, ‚lass uns die Hand geben und vergessen, was vorgefallen ist’. Das wollte er nicht. Ich will nicht verhehlen, dass ich dann auch einige Gläser geschmissen habe. Ich habe auf niemanden gezielt.“ Nach Angaben Thons hätten sich die beiden Streithähne gegen vier Uhr morgens dann aber die Hand gegeben.
Versöhnung? Nie!
Von einer Versöhnung will Assauer aber nichts wissen: „Es gab definitiv keinen Handschlag. Ich werde mich mit Olaf auch niemals vertragen –niemals!
Hintergrund des Streits: Thon wollte nach dem Ende seiner Karriere als Spieler eine Führungsaufgabe im Sportlichen Bereich übernehmen. Doch der mächtige Assauer hielt den einstigen Publikumsliebling kurz, Thon durfte im Klub nur repräsentative Aufgaben übernehmen. 2005 ließ sich Thon dann in den Schalker Aufsichtsrat wählen, der im Jahr darauf den Manager aus dem Amt drängte. Assauer ist der Meinung, Thon habe in dem Kontrollgremium Stimmung gegen ihn gemacht.
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