Sevilla-Profi Puerta gestorben
Verfasst: Dienstag 28. August 2007, 22:06
Sevilla-Profi Puerta gestorben - Spiele abgesagt
Drei Tage nach seinem Zusammenbruch bei einem Ligaspiel ist der spanische Fußball-Profi Antonio Puerta vom FC Sevilla gestorben. Dies teilte der Club des 22-Jährigen mit.
Puerta war beim Punktspiel FC Sevilla gegen FC Getafe (4:1) ohne Einwirkung eines Gegners auf dem Rasen zusammengebrochen und hatte mehrmals einen Herzstillstand erlitten. 'Das ist einer der traurigsten Tage in der Geschichte des FC Sevilla', sagte Vereinspräsident Jose Maria del Nido.
Das Qualifikations-Rückspiel zur Champions League, das der FC Sevilla am 28. August bei AEK Athen austragen sollte, wurde abgesagt. Es wird am 3. September nachgeholt. Das bestätigte die Europäische Fußball-Union (UEFA). 'Die UEFA und die gesamte Fußball-Gemeinschaft sprechen der Familie von Antonio Puerta, dem FC Sevilla und dem spanischen Fußballverband ihr Beileid aus', teilte die UEFA in einer Presseerklärung mit. Auch das für den 2. September angesetzte Punktspiel des UEFA-Pokalsiegers bei CA Osasuna wurde verschoben.
Ob das Supercup-Finale gegen den Champions-League-Sieger AC Mailand am 31. August in Monaco stattfinden wird, ist noch offen. 'Milan steht zur Verfügung und teilt jede Entscheidung der UEFA, ob das Supercup-Match gespielt wird oder nicht', erklärte der italienische Club auf seiner Internetseite.
Puerta, Teamkollege des Ex-Stuttgarters Andreas Hinkel, war auf dem Rasen des Sánchez-Pizjuán-Stadions ohnmächtig geworden. Er konnte den Platz aus eigener Kraft verlassen, erlitt aber in der Kabine einen weiteren Ohnmachtsanfall. Im Krankenhaus wurde er von den Ärzten in ein künstliches Koma versetzt und künstlich beatmet. Nach Medienberichten blieb sein Herz fünf Mal stehen. Der Fußballer konnte aber jedes Mal wiederbelebt werden. Die Ursachen der Herzstillstände waren nach Angaben der Ärzte schwere Rhythmusstörungen. Durch das Aussetzen des Herzens wurde auch das Gehirn des Fußballers in Mitleidenschaft gezogen.
Puerta hatte ein Spiel für die spanische Nationalelf bestritten. In die spanische Fußballgeschichte ging er ein mit seinem Tor, das er im April 2006 im Halbfinale des UEFA-Pokals gegen Schalke 04 erzielte und mit dem der FC Sevilla erstmals in ein europäisches Finale einzog. Damit machte er den Weg frei für Sevillas späteren Titelgewinn.
Der Sevillaner war ein ausgesprochen athletischer Spieler, der alle medizinischen Tests zu Saisonbeginn bestanden hatte. Nach Angaben der Zeitung 'El País' soll er aber in der Vergangenheit schon zwei Ohnmachtsanfälle erlitten haben, denen man jedoch keine Bedeutung beigemessen und die man auf die Hitze zurückgeführt habe.
Der Spieler war ein gebürtiger Sevillaner, der in unmittelbarer Nähe des Sánchez-Pizjuán-Stadions aufgewachsen ist. Er schloss sich schon als Kind dem FC Sevilla an, obwohl sein Vater ein Anhänger des Lokalrivalen Betis war.
Puertas Todesfall ist nicht der erste im bezahlten Fußball in den vergangenen Jahren. Im Juni 2003 war Kameruns Nationalspieler Marc- Vivien Foé im Halbfinale um den Confederations Cup in Lyon gegen Kolumbien zusammengebrochen und wenig später gestorben. Im Januar 2004 kollabierte der ungarische Nationalspieler Miklos Feher im Spiel der portugiesischen Meisterschaft zwischen Vitoria Guimaraes und Benfica Lissabon und starb.
Drei Tage nach seinem Zusammenbruch bei einem Ligaspiel ist der spanische Fußball-Profi Antonio Puerta vom FC Sevilla gestorben. Dies teilte der Club des 22-Jährigen mit.
Puerta war beim Punktspiel FC Sevilla gegen FC Getafe (4:1) ohne Einwirkung eines Gegners auf dem Rasen zusammengebrochen und hatte mehrmals einen Herzstillstand erlitten. 'Das ist einer der traurigsten Tage in der Geschichte des FC Sevilla', sagte Vereinspräsident Jose Maria del Nido.
Das Qualifikations-Rückspiel zur Champions League, das der FC Sevilla am 28. August bei AEK Athen austragen sollte, wurde abgesagt. Es wird am 3. September nachgeholt. Das bestätigte die Europäische Fußball-Union (UEFA). 'Die UEFA und die gesamte Fußball-Gemeinschaft sprechen der Familie von Antonio Puerta, dem FC Sevilla und dem spanischen Fußballverband ihr Beileid aus', teilte die UEFA in einer Presseerklärung mit. Auch das für den 2. September angesetzte Punktspiel des UEFA-Pokalsiegers bei CA Osasuna wurde verschoben.
Ob das Supercup-Finale gegen den Champions-League-Sieger AC Mailand am 31. August in Monaco stattfinden wird, ist noch offen. 'Milan steht zur Verfügung und teilt jede Entscheidung der UEFA, ob das Supercup-Match gespielt wird oder nicht', erklärte der italienische Club auf seiner Internetseite.
Puerta, Teamkollege des Ex-Stuttgarters Andreas Hinkel, war auf dem Rasen des Sánchez-Pizjuán-Stadions ohnmächtig geworden. Er konnte den Platz aus eigener Kraft verlassen, erlitt aber in der Kabine einen weiteren Ohnmachtsanfall. Im Krankenhaus wurde er von den Ärzten in ein künstliches Koma versetzt und künstlich beatmet. Nach Medienberichten blieb sein Herz fünf Mal stehen. Der Fußballer konnte aber jedes Mal wiederbelebt werden. Die Ursachen der Herzstillstände waren nach Angaben der Ärzte schwere Rhythmusstörungen. Durch das Aussetzen des Herzens wurde auch das Gehirn des Fußballers in Mitleidenschaft gezogen.
Puerta hatte ein Spiel für die spanische Nationalelf bestritten. In die spanische Fußballgeschichte ging er ein mit seinem Tor, das er im April 2006 im Halbfinale des UEFA-Pokals gegen Schalke 04 erzielte und mit dem der FC Sevilla erstmals in ein europäisches Finale einzog. Damit machte er den Weg frei für Sevillas späteren Titelgewinn.
Der Sevillaner war ein ausgesprochen athletischer Spieler, der alle medizinischen Tests zu Saisonbeginn bestanden hatte. Nach Angaben der Zeitung 'El País' soll er aber in der Vergangenheit schon zwei Ohnmachtsanfälle erlitten haben, denen man jedoch keine Bedeutung beigemessen und die man auf die Hitze zurückgeführt habe.
Der Spieler war ein gebürtiger Sevillaner, der in unmittelbarer Nähe des Sánchez-Pizjuán-Stadions aufgewachsen ist. Er schloss sich schon als Kind dem FC Sevilla an, obwohl sein Vater ein Anhänger des Lokalrivalen Betis war.
Puertas Todesfall ist nicht der erste im bezahlten Fußball in den vergangenen Jahren. Im Juni 2003 war Kameruns Nationalspieler Marc- Vivien Foé im Halbfinale um den Confederations Cup in Lyon gegen Kolumbien zusammengebrochen und wenig später gestorben. Im Januar 2004 kollabierte der ungarische Nationalspieler Miklos Feher im Spiel der portugiesischen Meisterschaft zwischen Vitoria Guimaraes und Benfica Lissabon und starb.