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HV Stuttgarter Kickers vor dem ersten Heimspiel
Verfasst: Donnerstag 20. September 2007, 10:01
von DJ Thommy
gegen
Gleich zum ersten Heimspiel erwartet die Mannschaft von Trainer Gerhard Warstat den ehemaligen Bundesligisten VfL Pfullingen.
Spielbeginn ist am Samstag ( 22.09.2007 ) im Geschwister Scholl Gymnasium in Sillenbuch um 19:30 Uhr.
Alleine aus Pfullingen haben sich 300 - 400 Fans angekündigt.
Verfasst: Donnerstag 20. September 2007, 23:39
von DJ Thommy
Als Baden-Württemberliga-16. und damit Vorletzter konnte der Abstieg in die Württemberliga in der letzten Saison nicht verhindert werden. Viele Abgänge wurden durch hochkarätige Neuzugänge ersetzt und somit gelten die Stuttgarter Kickers als heißer Aufstiegsaspirant. Und so lautet auch das Saisonziel der Stuttgarter "direkter Wiederaufstieg".
http://www.handball-pfullingen.de/
Mehr Infos zum HV Stuttgarter Kickers gibt es unter: www.kickers-handball.de
Verfasst: Samstag 22. September 2007, 11:30
von DJ Thommy
Lehren aus einem verlorenen Jahr
Kickers-Handballer setzen auf neues Team - Heimauftakt gegen Pfullingen
Stuttgart - Das Ziel ist klar: Nach dem Abstieg in die Württembergliga wollen die Handballer der Stuttgarter Kickers den Wiederaufstieg schaffen. ¸¸Der Betriebsunfall muss behoben werden", fordert Präsident Jürgen Hollenbach vor der Heimpremiere am kommenden Samstag (19.30 Uhr/Sporthalle Sillenbuch) gegen den VfL Pfullingen.
VON JÜRGEN FREY
Der Auftakt war holprig, doch letztendlich zählten nur die zwei Punkte: Vergangenen Samstag gewannen die Kickers ihr erstes Punktspiel beim SV Remshalden mit 31:28. Dass noch nicht jedes Rädchen ins andere greift, ist alles andere als ein Wunder. Die Blauen setzen mit einer fast komplett neuen Mannschaft zum Sprung nach oben an: Elf Spieler gingen, neun Neue kamen. ¸¸Der radikale Schnitt war dringend nötig", sagt Hollenbach nach der restlos enttäuschenden vergangenen Saison. Eine ¸¸Ansammlung von egomanischen Stinkstiefeln" sei die Mannschaft gewesen, aber eben kein Team.
Das soll sich ändern. Die ¸¸besten Einzelspieler der Liga" (Hollenbach) sollen künftig auch eine schlagkräftige Einheit bilden. Die Lehren aus dem verlorenen Jahr stehen für den Kickers-Chef fest: Sieht er den Teamgeist auch nur in Ansätzen gefährdet, wird der 40-Jährige gemeinsam mit Trainer Gerhard Warstat sofort eingreifen. ¸¸Da habe ich mich in der Vergangenheit zu sehr und zu lange auf andere verlassen", betont Hollenbach.
Der Abstieg hat den Ehrgeiz des Präsidenten eher noch angestachelt. Das große Ziel bleibt langfristig die zweite Liga. ¸¸Das ist in Stuttgart möglich, dazu stehe ich nach wie vor", erklärt er. Damit die Kurve wieder nach oben geht, hat der Macher nichts dem Zufall überlassen. An der Spitze der hochkarätigen Neuzugänge steht Almir Mekic. Der Rückraumspieler spielte schon für Frisch Auf Göppingen und den TV Kornwestheim in der zweiten Liga. Zuletzt war der ehemalige bosnische Nationalspieler in der Bayernliga beim TSV Rothenburg/Tauber am Ball. Ebenfalls Zweitligaerfahrung weisen Torwart Wojciech Honisch (SG Bietigheim-Metterzimmern) und Rechtsaußen Oliver Beiser (zuletzt TV Neuhausen) auf, der früher für Frisch Auf, Kornwestheim und HBW Balingen-Weilstetten spielte. Wie Hollenbach diese illustre Truppe bezahlt? ¸¸Wir bieten den Spielern Perspektiven durch Vermittlung von Arbeitsplätzen", sagt er - und ergänzt: ¸¸Unsere Finanzierung steht auf einer gesunden Basis." Offiziell beträgt der Saisonetat 60 000 bis 70 000 Euro. Was bei Teilen der Konkurrenz allerdings nur ein müdes Lächeln hervorruft. Zum Beispiel beim Gegner am kommenden Samstag, dem VfL Pfullingen. Der Ex-Bundesligist um Spielertrainer Holger Breitenbacher und seine ehemaligen Bundesligakollegen Tobias Heger, Wolfgang Birk und Marco Bräuning hält sich zwar mit der Veröffentlichung von Zahlen zurück, doch der VfL-Etat dürfte 100 000 Euro übersteigen.
Stuttgarter Nachrichten
Verfasst: Samstag 22. September 2007, 11:32
von DJ Thommy
Gipfeltreffen in Sillenbuch
STUTTGART (ump). Die Handballer der Stuttgarter Kickers sehen dem Gipfeltreffen der Württembergliga gegen den VfL Pfullingen mit einem lachenden und weinenden Auge entgegen. Zum einen sorgt das Duell morgen (19.30 Uhr) in Sillenbuch endlich mal wieder für ein ¸¸hoffentlich volles Haus", wie der Präsident Jürgen Hollenbach sagt; zum anderen wartet in dem Exbundesligisten ein harter Rivale im Kampf um das Saisonziel, das da lautet: Aufstieg. Ein Ziel, das auch Pfullingen im Hinterkopf hat, womit der Durchmarsch aus der Verbandsliga perfekt wäre. Pfullingens bundesligaerprobter Spielertrainer Holger Breitenbacher sagt: ¸¸Die Kickers haben eine tolle Truppe - aber wir auch."
Der Heimkehrer Tobias Heger vom inzwischen insolventen Zweitligisten SG HBR Ludwigsburg ist der namhafteste der Neuzugänge, von denen die Kickers gleich 13 an der Zahl zu bieten haben: zum Beispiel den Torjäger Almir Mekic (früher Frisch Auf Göppingen), den Kreisläufer Tomislav Baricic (Altensteig) oder den Torhüter Wojciech Honisch (SG Bietigheim-Metterzimmern), der beim 31:28-Auftaktsieg vergangenes Wochenende in Remshalden der große Rückhalt war. Während der VfL also eher auf eine eingespielte Formation setzt, gilt der HV Kickers als Ligakrösus. Zwei Vereine, ein Ziel. Trotz der Brisanz sagt Hollenbach: ¸¸Man darf das Spiel nicht überbewerten." Auch Oßweil und Sindelfingen wollen im Aufstiegskampf (in dem der Zweite eventuell eine Relegation spielt) schließlich ein Wörtchen mitreden.
Stuttgaretr Zeitung
Verfasst: Samstag 22. September 2007, 22:40
von DJ Thommy
Spiel endete übrigens 28:28.
Verfasst: Sonntag 23. September 2007, 21:24
von DJ Thommy
Das Gipfeltreffen der Aufstiegsaspiranten endet auf Augenhöhe
Sillenbuch (red). Kein Sieger im Spitzenspiel der Handball-Württembergliga – aber auch kein Verlierer. Die Partie zwischen dem HV Stuttgarter Kickers und dem VfL Pfullingen hat am Samstagabend mit einem 28:28-Unentschieden geendet. Rund 400 Zuschauer hatten in der Sillenbucher Gymnasiumsporthalle das Duell zwischen den beiden von der Konkurrenz zu Aufstiegsfavoriten erhobenen Mannschaften verfolgt – und waren vom Tun der Akteure sichtlich angetan. Gleiches galt auch für die beiden Trainer, die hernach von einem „leistungsgerechten Ergebnis“ sprachen.
Dass der Kickers-Trainer Gerhard Warstat und seine Mannschaft bereits vor dem Anpfiff des Duells einen gravierenden Ausfall personeller Art zu verarbeiten hatten, hatte die Angelegenheit gegen den VfL Pfullingen sicher nicht einfacher gemacht. Der Rückraumakteur Oliver Beiser hatte zuvor, am Samstagnachmittag, auf unliebsame Weise nähere Bekanntschaft mit einem offenkundig scharfen Messer gemacht. Wobei genau, ist freilich nicht bekannt. Das Resultat jedenfalls, eine tiefe Schnittwunde an seinem Mittelfinger, musste mit insgesamt neun Stichen ärztlich versorgt werden. Beisers Teilnahme in der Partie gegen den VfL Pfullingen war damit unmöglich geworden.
Umso beglückter war der vom TV Neuhausen gekommene Pechvogel nach dem Schlusspfiff, dass sich sein Fehlen ausgerechnet in der für ihn ersten Partie vor heimischem Publikum gegen den ehemaligen Bundesligisten nicht nachteilig bemerkbar gemacht hatte. Warstat und der Pfullinger Spielertrainer Martin Breitenbacher vollzogen nach dem Spielende den Schulterschluss und konstatierten, dass sie beide eine mitunter hochklassige Partie gesehen hatten, in welcher sich die beiden Aufstiegsaspiranten nun wirklich nichts geschenkt hätten. Lange davor, nach einem zwischenzeitlichen 2:2-Unentschieden nach dem Auftakt, hatte sich der Erfolg zunächst aber tatsächlich in Richtung der Gäste geneigt gehabt. Bis kurz vor der Halbzeitpause lagen die Pfullinger fast ständig mit bis zu drei Treffern Vorsprung in Front – ehe sich dann die Ereignisse überschlugen. Die Heimmannschaft hielt dagegen, erzielte binnen weniger Minuten drei Tore in Folge und durfte sich angesichts dessen mit einer knappen 15:14-Führung in die Pause verabschieden.
Der zweite Abschnitt war demgegenüber von einer ständig hin- und herwechselnden Führung zwischen den beiden Teams geprägt. Keine der Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen, weshalb die Partie bis zum Schluss nicht nur heiß umkämpft war, sondern auch auf des Messers Schneide gestanden hatte. Was freilich nur für die engere Bedeutung des Wortes gilt – und nicht für den lädierten Kickers-Akteur Oliver Beiser. Dieser verfolgte das Geschehen in der Schlussphase nämlich genau so wie die anderen Kickersfans unter den knapp 400 Zuschauern in der Sillenbucher Gymnasiumsporthalle – beinahe atemlos. Bis sieben Sekunden vor dem Ende lagen die Gäste noch hauchdünn mit einem Treffer in Front. Doch die Blauen, die kurz zuvor auch noch Emanuel Sonnenwald durch eine rote Karte nach einer unglücklichen Aktion gegen den Spielertrainer Breitenbacher verloren hatten, schlugen mit dem umjubelten Ausgleichstor zum 28:28-Endstand zurück.
Wie zuvor schon auf dem Spielfeld, geben die beiden Kontrahenten nun auch in der Tabelle ein geschlossenes Bild ab: Die Kickers belegen gemeinsam mit dem VfL Pfullingen nach dem zweiten Spieltag mit 3:1 Punkten den vierten Rang – und treten damit ungeschlagen im nächsten Punktspiel beim VfL Sindelfingen an. Beginn der Partie am Mittwoch, 3. Oktober, ist um 14.30 Uhr in der Sindelfinger Sommerhofenhalle.
HV Stuttgarter Kickers: Wojciech Honisch, David Thomitzni; Tobias Dürler, Ladislav Goga (3), Tomislav Barisic (8/4), Almir Mekic (6/2), Petruz Sezkir (5), Sebastian Zeise (3), Philipp Schöbinger, Armin Bauer (2), Sebastian Humpfer, Emanuel Sonnenwald (1). Trainer: Gerhard Warstat.
VfL Pfullingen: Tobias Heger, Wolfgang Bayer; Christoph Mezger (5), Wolfgang Birk, Philip Gollmer (2), Benjamin Losch, Till Fernow (8), Nedzad Latifovic (3), Andreas Kurrle, Holger Breitenbacher (5), Daniel Kollitz, Tillmann Ottmar, Frieder Bross (5/3). Spielertrainer: Holger Breitenbacher.
www.kickers-handball.de