26.10.07 - 12:50 Uhr
1860 II: Engagiert und mutig gegen die Stuttgarter Kickers
Zuletzt gab es für die U23 des TSV 1860 München in der Regionalliga Süd zwei Heimniederlagen, wobei das 1:5 gegen den FSV Frankfurt sehr bitter war. „Wir müssen was gutmachen“, sagt Manuel Duhnke vor dem Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers am Samstag, 27. Oktober 2007, 14 Uhr im Grünwalder Stadion, „das sind wir den Fans schuldig“, so der U23-Kapitän.
Die Tendenz geht nach oben. Zweimal konnte die SpVgg Unterhaching die Regionalliga-Mannschaft der Löwen nicht bezwingen. Im Pokal gewann sie gegen eine Notelf erst im Elfmeterschießen, im Punktspiel am vergangenen Sonntag im Unterhachinger Sportpark reichte selbst eine 2:0-Führung nicht zum Sieg. Der 20-jährige Duhnke, der nach mehrwöchiger Verletzung und der Teilnahme an der Militär-WM in Indien erstmals wieder spielte, traf zweimal für die Sechziger. „Wir sind in Haching als moralischer Gewinner vom Platz gegangen, weil uns in letzter Sekunde der Ausgleich gelungen ist. Wir gehen gestärkt aus diesem Spiel heraus“, resümiert der Mittelfeldspieler. Die Stuttgarter Kickers hält er für einen „machbaren Gegner“. „Ich hoffe, dass die Punkte in München bleiben.“
Gerade die Rückkehr von Duhnke und von Julian Baumgartlinger gegen die Münchner Vorstädter wertete Trainer Uwe Wolf als wichtigen Faktor für den Punktgewinn. „Wenn man sieht, mit welcher Dynamik und welchem Engagement Julian spielt, oder wie Manuel die beiden Tore gemacht hat, das ist einfach klasse.“ Der 19-jährige Baumgartlinger, österreichischer U21-Nationalspieler, wurde sogar für den Profikader der Löwen gegen Offenbach nominiert. „Beide sind absolute Stützen für die Mannschaft“, sagt Wolf über seine Mittelfeldspieler. Auf diese und eventuell Alexander Eberlein hofft der 40-Jährige auch im Heimspiel gegen die „Blauen“ aus Stuttgart. Mit den Schwaben, so Wolf, komme ein Gegner, „der sich hohe Ziele gesteckt hat“, aber bisher weit hinter den Erwartungen zurück blieb. „Die Kickers sind im Moment angeschlagen, sind verunsichert. Das müssen wir ausnutzen“, fordert Wolf, schickt aber gleich eine Warnung an sein Team hinterher. „Die haben in dieser Saison auswärts mehr Punkte als zu Hause eingefahren. Die wollen sicher auch bei uns was holen.“
Der 40-jährige Wolf erwartet von seiner Mannschaft nach den zwei Heimniederlagen eine „Reaktion“ gegen die Kickers. „Wir müssen engagiert und mutig mit der nötigen Grundaggressivität von der ersten Minute an ins Spiel gehen“, sagt Wolf. Dann könne man jeden Gegner schlagen. Genau diese Tugenden hätten in den ersten 45 Minuten in Unterhaching gefehlt. „Wir haben die 1. Halbzeit total verpennt“, sagt Wolf, „wir waren viel zu passiv in den Zweikämpfen, standen nicht kompakt genug.“ Nach der Pause habe man den Gegner „schon im vorderen Drittel angelaufen, fast alle zweiten Bälle gewonnen“, eine Spielweise, die Wolf auch gegen die Stuttgarter Kickers propagiert.
Bis zur Winterpause möchte der Coach auf 23 Punkte kommen, um das selbst gesteckte Ziel, Qualifikation für die Dritte Liga, nicht aus den Augen zu verlieren. Neun fehlen noch. Daran, dass die Mannschaft dieses Ziel erreichen kann, glaubt er fest. „In den kommenden beiden Partien spielen wir gegen direkte Tabellennachbarn.“ Nach den Kickers muss die U23 zum derzeit punktgleichen SV Elversberg reisen, anschließend steht das nächste Derby auf dem Programm. Am Samstag, 10. November 2007, 14 Uhr, gastiert der FC Ingolstadt 04 im Grünwalder Stadion.
http://www.tsv1860.de/?id=150&news_id=8 ... et=&limit=
Optimistisch nach München - Kickers zu Gast beim TSV 1860 München II
Am morigen Samstag, 27. Oktober 2007 treten die Kickers bei der U23-Nachwuchsmannschaft des TSV 1860 München an. Anstoß im Stadion an der Gründwalderstraße ist um 14.00 Uhr.
Kickers-Trainer Peter Zeidler muss sein Team leider wieder auf einigen Positionen umbauen.
Bashiru Gambo sah im Derby gegen Reutlingen seine fünfte gelbe Karte und muss in München deshalb seine Sperre absitzen. Ebenso nur auf der Tribüne Platz nehmen darf Recep Yildiz nach seiner Ampelkarte. Ob die verletzten Spieler Jens Härter und Oliver Stierle wieder auflaufen können, wird sich erst kurzfristig entscheiden. "Wir fahren optimistisch nach München", gibt sich Trainer Peter Zeidler selbstbewusst, "wir wollen dort auf jeden Fall etwas holen und unsere tolle Auswärtsbilanz fortführen."
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