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Sorg wird Trainer bei Ditzingen!

Verfasst: Freitag 19. Dezember 2003, 08:14
von Bianca
Laut StN wird Sorg neuer Trainer bei Ditzingen und kommentierte sein neues Amt mit folgendem Satz: "Ich mache das solange, bis ich was höherklassiges bekomme." (oder so ähnlich)

Hier ein Artikel dazu aus der Leonberger Kreiszeitung:

Ehemaliger Ditzinger Spieler und Kickers-Coach übernimmt bei dem Fußball-Verbandsligisten das Traineramt
Alte Liebe rostet nicht: Marcus Sorg zu den TSF

DITZINGEN - Er kommt als Helfer in der Not, und das zunächst einmal bis zum Saisonende: Marcus Sorg ist neuer Trainer bei Fußball-Verbandsligist TSF Ditzingen und soll das Team zum Klassenerhalt führen.

Von Andreas Klingbeil

Eigentlich hätte die Trainerentscheidung schon am Mittwochabend fallen sollen. Der Abteilungsausschuss der TSF Ditzingen hatte sich um 20 Uhr getroffen und ging um 1.30 Uhr wieder auseinander - ergebnislos. Nachdem vieles für die Wahl zwischen dem gerade beim VfL Sindelfingen zurückgetretenen Jens-Uwe Zierer sowie dem Ditzinger A-Junioren-Coach Michael Scheying sprach, hatte ein erneutes Zusammentreffen mit dem ehemaligen Ditzinger Spieler und Trainer der Stuttgarter Kickers für Diskussionsbedarf gesorgt. Gestern Mittag schließlich machten die TSF-Verantwortlichen im zweiten Anlauf Nägel mit Köpfen.

Aller guten Dinge sind drei - das müsste eigentlich ein gutes Omen für Marcus Sorg bei den TSF Ditzingen sein. Zweimal (Saison 1993/1994 und 1997/1998) heuerte er bei den Grün-Weißen als Spieler an, jetzt kehrt er als Fußball-Lehrer zurück. Der damalige Stürmer erlebte an der Lehmgrube die Qualifikation zur Regionalliga mit und verabschiedete sich dann in der Saison 1999/2000 zu den Stuttgarter Kickers, wo er die Amateure und gleichzeitig das Amt des Co-Trainers bei den Profis übernahm. So positiv der Einstieg ins Trainergeschäft mit der zweiten Mannschaft war - auf Anhieb gelang der Aufstieg in die Oberliga -, so wechselvoll gestaltete sich die Arbeit bei der ersten Mannschaft. Sorg erlebte die Trainer Michael Feichtenbeiner, Dragoslav Stepanovic, Hans-Jürgen Boysen und Rainer Zobel. Schließlich saß er selbst als Chef auf der Bank, bevor auch er Anfang März dieses Jahres seinen Hut nehmen musste.

Die TSF - für Sorg immer noch eine Herzensangelegenheit. Dennoch legt er Wert auf die Formulierung, "bis zum Saisonende auszuhelfen'', um offen zu bleiben für Angebote aus höheren Klassen. In diesem Bewusstsein will die Ditzinger Abteilungsführung auch einen Co-Trainer verpflichten, der dann möglicherweise in der neuen Saison die Verantwortung übernimmt. Ausgeschlossen ist nicht, dass dies Jens-Uwe Zierer ist. Er zählte neben Michael Scheying zu den aussichtsreichsten Kandidaten für die Nachfolge von Andreas Broß. Der 32-Jährige ist auch für eine Lösung dieser Art offen: "Auch das wäre für mich ein Thema. Ich bin noch jung, will etwas lernen und mich weiterentwickeln.'' Scheying selbst hat sich in dieser Frage Bedenkzeit erbeten. "Ich bin mir noch nicht schlüssig. Bei einem anderen, der länger bleiben soll, wäre das für mich kein Thema, aber Marcus Sorg ist eine Top-Adresse für die Verbandsliga.''

Gesprächsbedarf besteht auch noch in Sachen Neuzugänge. Kontakte sind geknüpft, einen Schnellschuss wird es jedoch nicht geben. Volker Urbansky, stellvertretender Abteilungsleiter: "Wir wollen jetzt nicht den dritten vor dem ersten Schritt machen.''

Verfasst: Freitag 19. Dezember 2003, 09:42
von magge
und hier ein Kommentar dazu, von Andreas Klingbeil


Lokaler Sport
19.Dezember 2003

Hohe Erwartung
Ob der Schritt zu spät kam oder nicht, wird sich erst am Ende der Saison erweisen. Der neue Ditzinger Trainer Marcus Sorg hat jedenfalls nur einen Auftrag: mit der Mannschaft den Klassenerhalt in der Verbandsliga sichern.

Sorg ist damit genauso Hoffnungsträger wie es sein Vorgänger Andreas Broß am Anfang der Runde war. Es gab nicht wenige Zweifler, die dem TSF-Urgestein die neue Rolle als Trainer und Spieler nicht so recht zugetraut haben. Dass Broß gescheitert ist, sagt jedoch nicht zwangsläufig etwas über seine Kompetenz als Trainer aus. Als Coach und notgedrungen einziger Führungsspieler war er in einer Mannschaft der Mitläufer in dieser Doppelfunktion von vorneherein einfach überfordert.

Jetzt kann sich Andreas Broß voll und ganz auf seine Führungsrolle als Fußballer konzentrieren. Die Mitspieler werden davon profitieren. Jetzt liegt es an Marcus Sorg, der Mannschaft neue Konturen zu geben und das bei Spielern wie Michael Waidelich oder Sven-Uwe Günther zweifelsfrei vorhandene Potenzial abzurufen.

Mit der Verpflichtung des neuen Übungsleiters haben die Verantwortlichen bei den TSF Ditzingen ein Signal gesetzt. Marcus Sorg ist eine "große Hausnummer''. Sowohl fachlich als auch von seinem sportlichen Werdegang her ist er gerade für die jungen Spieler eine Autorität. Die Erwartungshaltung ist hoch. Doch gerade das Beispiel Andreas Broß sollte Warnung genug sein: Auch ein Marcus Sorg kann nicht hexen.

Verfasst: Freitag 19. Dezember 2003, 12:27
von Felix B.
magge hat geschrieben:Sowohl fachlich als auch von seinem sportlichen Werdegang her ist er gerade für die jungen Spieler eine Autorität.
Muhahaha Riesen Witz...

Aber ich sag's doch: DITZINGEN CONNECTION

Aber find ich ja gut dass die Ditzinger ihren Müll den sie uns bringen wieder zurücknehmen, Recylcing ist immer gut.

Verfasst: Freitag 19. Dezember 2003, 16:13
von Buddy
@Felix Jetzt bist du aber sicher froh, das er nicht zu uns kommen kann um hier die OL Mannschaft zu trainieren. :lol: :lol: