Kickers im Kicker Test
Verfasst: Donnerstag 31. Januar 2008, 13:19
Stuttg. Kickers: Wenig Optimus in Degerloch
Minkwitz-Team enttäuscht
Vor der Saison wurden die Kickers als Kandidat für das obere Tabellendrittel gehandelt. Doch nach missglückter Personalpolitik und einigen Turbulenzen bangen die Schwaben ernsthaft um die Qualifikation für die neue 3.Liga.
Einer der wenigen Lichtblicke bei den Kickers: David Yelldell.
© imago Die Neuen
Manager Joachim Cast und Ex-Trainer Peter Zeidler bewiesen bei den Neuzugängen kein glückliches Händchen. Vor allem von den regionalligaerfahrenen Rapp, Ortlieb, Mann und Beigang erhofften sie sich einen Qualitätsgewinn. Doch von den sechs Neuzugängen überzeugte nur Innenverteidiger Rapp. Die in der Winterpause geholten Alexander Rosen, Ferhat Cerci und Perspektivspieler Gino Russo sollen für neuen Schwung und Stabilität sorgen. Ein Mittelstürmer könnte noch verpflichtet werden. Ohne diesen wäre Angelo Vaccaro in der Restsaison der einzige erfahrene etatmäßige Angreifer.
Gewinner & Verlierer
Bei den "Blauen" gab es nur zwei Gewinner: der starke Torwart David Yelldell und Marco Wildersinn. Der in der vergangenen Saison noch auf der Kippe stehende Innenverteidiger hat sich in der Vorrunde einen Stammplatz erkämpft und ist in der Hierarchie nach oben geklettert. Die größten Verlierer in einem insgesamt enttäuschenden Team stellten die suspendierten Beigang, Ortlieb, Sven Sökler und Sascha Benda. Der von Zeidlers Nachfolger Stefan Minkwitz ebenso wie Benda begnadigte Stürmer Beigang wechselte zu Jahn Regensburg.
Stärken & Schwächen
Der starke Torwart, eine gelegentlich überzeugende Abwehrreihe und Teamgeist - mehr hatten die Kickers nicht zu bieten. Die Heimschwäche sowie die Probleme im Spielaufbau waren genauso eklatant wie die Harmlosigkeit vor des Gegners Tor. Bei einem Rückstand gingen schnell die Köpfe nach unten.
Trainer & Umfeld
Für den neuen Coach Zeidler war bereits nach 14 Spielen Schluss. Zwar wartet auch sein Nachfolger Minkwitz noch auf den ersten Kickers-Heimsieg der Saison und holte in fünf Partien nur zwei Punkte. Doch er besitzt weiter das Vertrauen des Präsidiums, das durch seine teils unprofessionell wirkende Arbeit nicht gerade für Optimismus sorgt. Die kürzliche Verpflichtung von Jürgen Sundermann (68) als ehrenamtlichen Berater sorgte im Umfeld für Kopfschütteln.
Fazit & Prognose
Die neue 3.Liga ist das Ziel und um dieses zu erreichen, muss einiges zusammenkommen: Zuerst muss sich das Team von Trainer Minkwitz spielerisch steigern und endlich torgefährlicher werden, dafür müssen auch die Neuzugänge einschlagen. Sollte dies nicht der Fall sein, droht dem ehemaligen Bundesligisten Stuttgarter Kickers mit der vierten Spielklasse der Fall in die Bedeutungslosigkeit.
Matthias Jung
sehr sehr wahr der Bericht meiner Meinung nach !!!
Minkwitz-Team enttäuscht
Vor der Saison wurden die Kickers als Kandidat für das obere Tabellendrittel gehandelt. Doch nach missglückter Personalpolitik und einigen Turbulenzen bangen die Schwaben ernsthaft um die Qualifikation für die neue 3.Liga.
Einer der wenigen Lichtblicke bei den Kickers: David Yelldell.
© imago Die Neuen
Manager Joachim Cast und Ex-Trainer Peter Zeidler bewiesen bei den Neuzugängen kein glückliches Händchen. Vor allem von den regionalligaerfahrenen Rapp, Ortlieb, Mann und Beigang erhofften sie sich einen Qualitätsgewinn. Doch von den sechs Neuzugängen überzeugte nur Innenverteidiger Rapp. Die in der Winterpause geholten Alexander Rosen, Ferhat Cerci und Perspektivspieler Gino Russo sollen für neuen Schwung und Stabilität sorgen. Ein Mittelstürmer könnte noch verpflichtet werden. Ohne diesen wäre Angelo Vaccaro in der Restsaison der einzige erfahrene etatmäßige Angreifer.
Gewinner & Verlierer
Bei den "Blauen" gab es nur zwei Gewinner: der starke Torwart David Yelldell und Marco Wildersinn. Der in der vergangenen Saison noch auf der Kippe stehende Innenverteidiger hat sich in der Vorrunde einen Stammplatz erkämpft und ist in der Hierarchie nach oben geklettert. Die größten Verlierer in einem insgesamt enttäuschenden Team stellten die suspendierten Beigang, Ortlieb, Sven Sökler und Sascha Benda. Der von Zeidlers Nachfolger Stefan Minkwitz ebenso wie Benda begnadigte Stürmer Beigang wechselte zu Jahn Regensburg.
Stärken & Schwächen
Der starke Torwart, eine gelegentlich überzeugende Abwehrreihe und Teamgeist - mehr hatten die Kickers nicht zu bieten. Die Heimschwäche sowie die Probleme im Spielaufbau waren genauso eklatant wie die Harmlosigkeit vor des Gegners Tor. Bei einem Rückstand gingen schnell die Köpfe nach unten.
Trainer & Umfeld
Für den neuen Coach Zeidler war bereits nach 14 Spielen Schluss. Zwar wartet auch sein Nachfolger Minkwitz noch auf den ersten Kickers-Heimsieg der Saison und holte in fünf Partien nur zwei Punkte. Doch er besitzt weiter das Vertrauen des Präsidiums, das durch seine teils unprofessionell wirkende Arbeit nicht gerade für Optimismus sorgt. Die kürzliche Verpflichtung von Jürgen Sundermann (68) als ehrenamtlichen Berater sorgte im Umfeld für Kopfschütteln.
Fazit & Prognose
Die neue 3.Liga ist das Ziel und um dieses zu erreichen, muss einiges zusammenkommen: Zuerst muss sich das Team von Trainer Minkwitz spielerisch steigern und endlich torgefährlicher werden, dafür müssen auch die Neuzugänge einschlagen. Sollte dies nicht der Fall sein, droht dem ehemaligen Bundesligisten Stuttgarter Kickers mit der vierten Spielklasse der Fall in die Bedeutungslosigkeit.
Matthias Jung
sehr sehr wahr der Bericht meiner Meinung nach !!!