Bundesliga zum Mittagessen?
Verfasst: Dienstag 6. Januar 2004, 14:38
Bundesliga zum Mittagessen?
Im Kampf um die TV-Einnahmen für die kommende Saison ist der Deutschen Fußball Liga (DFL) offenbar nichts mehr heilig. Wie der 'stern' berichtet sollen die Samstagsspiele künftig in die Mittagszeit vorgezogen werden, um bei dem Verkauf der Rechte einen höheren Preis zu erzielen.
Vielleicht müssen sich die Fans bald umstellen
Die Partien ließen sich dann besser im fußballbegeisterten Asien vermarkten. Liga-Präsident Werner Hackmann bestätigte gegenüber dem Nachrichtenmagazin: "Dieses Modell ist vorstellbar." Traditionell ist bislang um 15:30 Uhr Anpfiff. Durch die Zeitverschiebung finden Übertragungen in Fernost daher zu mitternächtlicher Stunde statt - bislang kein großer Anreiz für die dortigen Sender, deutschen Fußball zu zeigen.
Gerade mal 15 Millionen Euro spielt die DFL derzeit pro Saison mit Auslandsrechten ein. In England, wo die Spiele früher angepfiffen werden, kassieren die Vereine das Fünffache. Außerdem hat die DFL vor, eines der Samstagsspiele auf Freitag abend vorzuziehen.
Ob der ARD, die alle Samstagsspiele in ihrer "Sportschau" zusammenfasst, in diesem Fall eine Entschädigung zusteht, ist noch umstritten. Ein Sendersprecher drohte gegenüber dem 'stern' bereits, solche Planspiele seien 'vertragsrelevant'. Mit den Spielplanänderungen will die DFL die Attraktivität der Bundesliga für das Fernsehen steigern und so auf die erhofften Saisoneinnahmen von 300 Millionen Euro kommen.
Ende vergangenen Jahres scheiterten die Verhandlungen mit dem bisherigen
Vermarktungspartner Infront, der weniger zahlen wollte. Nun ist die
DFL gezwungen, ihre Übertragungsrechte selbst zu verkaufen.
Im Kampf um die TV-Einnahmen für die kommende Saison ist der Deutschen Fußball Liga (DFL) offenbar nichts mehr heilig. Wie der 'stern' berichtet sollen die Samstagsspiele künftig in die Mittagszeit vorgezogen werden, um bei dem Verkauf der Rechte einen höheren Preis zu erzielen.
Vielleicht müssen sich die Fans bald umstellen
Die Partien ließen sich dann besser im fußballbegeisterten Asien vermarkten. Liga-Präsident Werner Hackmann bestätigte gegenüber dem Nachrichtenmagazin: "Dieses Modell ist vorstellbar." Traditionell ist bislang um 15:30 Uhr Anpfiff. Durch die Zeitverschiebung finden Übertragungen in Fernost daher zu mitternächtlicher Stunde statt - bislang kein großer Anreiz für die dortigen Sender, deutschen Fußball zu zeigen.
Gerade mal 15 Millionen Euro spielt die DFL derzeit pro Saison mit Auslandsrechten ein. In England, wo die Spiele früher angepfiffen werden, kassieren die Vereine das Fünffache. Außerdem hat die DFL vor, eines der Samstagsspiele auf Freitag abend vorzuziehen.
Ob der ARD, die alle Samstagsspiele in ihrer "Sportschau" zusammenfasst, in diesem Fall eine Entschädigung zusteht, ist noch umstritten. Ein Sendersprecher drohte gegenüber dem 'stern' bereits, solche Planspiele seien 'vertragsrelevant'. Mit den Spielplanänderungen will die DFL die Attraktivität der Bundesliga für das Fernsehen steigern und so auf die erhofften Saisoneinnahmen von 300 Millionen Euro kommen.
Ende vergangenen Jahres scheiterten die Verhandlungen mit dem bisherigen
Vermarktungspartner Infront, der weniger zahlen wollte. Nun ist die
DFL gezwungen, ihre Übertragungsrechte selbst zu verkaufen.