Morgen SG Sonnenhof/Großaspach vs. Kickers II (15 Uhr)
Verfasst: Samstag 29. März 2008, 13:20
Backnanger Kreiszeitung:
Aspach will etwas für sein Punktekonto tun
Im Prinzip stimmt Trainer Thomas Letsch die Entwicklung seines Teams in den letzten Wochen zuversichtlich. Das Problem: Es schlägt sich auf dem Punktekonto von Fußball-Oberligist SG Großaspach kaum nieder. Vier Zähler aus fünf Spielen sind zu wenig. Der Sonnenhof kann die Bilanz am Sonntag um 15 Uhr im Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers II aufpolieren.
VON STEFFEN GRÜN
Was der neue Trainer von ihnen erwartet, kapieren die SG-Kicker weitestgehend. Das bestätigt Letsch. Mal abgesehen vom ersten Spiel nach der Winterpause (0:1 beim SV Linx) lieferte Aspach unter seiner Regie akzeptable bis gute Leistungen ab. Nur zwei entscheidende Dinge wollen einfach viel zu selten klappen: Hinten zu Null spielen und vorne die nötigen Tore markieren. „Derzeit gelingt uns oft beides nicht“, räumt der Coach ein. Was die eigentlich disziplinierte Abwehrarbeit betrifft, sieht die nüchterne Analyse von Letsch so aus: „Wir machen mindestens einen Fehler, der bestraft wird.“ Das war in Linx (0:1), gegen Gmünd (0:1) und in Kirchheim (1:1) das Handicap. Im Angriff endet die Herrlichkeit in aller Regel beim Torabschluss: „Wir nutzen unsere Chancen nicht.“ Irgendwie symptomatisch: Der verschossene Elfmeter von Giuseppe Greco beim Stande von 0:0 in Kirchheim. „Er hat sich den Ball geschnappt und verschossen – das ist ärgerlich“, sagt Letsch und nimmt den Routinier dennoch in Schutz. Er freue sich über Spieler, die Verantwortung übernehmen. Das habe Greco getan. Daher: „Kein Vorwurf.“ In den nächsten Partien hofft der SG-Trainer, dass sich sein Team das Glück in solchen Situationen wieder erkämpft.
Vorerst muss sich der 39-Jährige aber mit den nackten Tatsachen befassen und feststellen: „Wir holen punktemäßig nicht raus, was drin ist.“ Das liege an „Kleinigkeiten“ – wie eben an einem ärgerlichen Patzer in neunzig Minuten oder den ausgelassenen Chancen. Gegen den 15. aus Stuttgart bietet sich dem 10. aus Aspach die nächste Gelegenheit, die Mankos abzustellen. Nur Fabian Aupperle kann nach seinem Platzverweis in Kirchheim nicht helfen. Dessen Platz in der Innenverteidigung neben Adam Adamos nimmt der zuletzt verletzte Dennis Grab ein. Im Sturmzentrum ist Saer Sene trotz fehlender Kaltschnäuzigkeit vorerst gesetzt. Sonst hat Letsch in der Offensive mit Greco sowie Mohamed Abou Shoura, Abedin Krasniqi und Nicolo Mazzola viele Alternativen. Für wen sich der Coach auch entscheidet: Entscheidend ist, dass mal wieder die nötigen Tore bejubelt werden können. Denn momentan will nicht gelingen, was zu Beginn der Saison ständig klappte und die SG zeitweise zum Spitzenreiter machte: Eigentlich ausgeglichene Spiele zu Null und – übertrieben gesagt – dank eines Treffers aus einer halben Chance siegreich zu beenden.
Quelle: http://www.bkz-online.de/modules/news/a ... rytopic=10
In Kürze werden Nägel mit Köpfen gemacht
Ob Thomas Letsch den Fußball-Oberligisten aus Großaspach auch in der kommenden Saison trainiert, entscheidet sich in Kürze. Nach den nächsten beiden Partien wollen sich die Verantwortlichen mit dem Coach „an einen Tisch setzen und Nägel mit Köpfen machen“. Das kündigt Joannis Koukoutrigas an. „Die Tendenz ist positiv“, ergänzt der Sportkoordinator.
VON STEFFEN GRÜN
Zu Beginn des Jahres hatte der Verein aus dem Fautenhau den Nachfolger von Interimscoach Hans-Jürgen Boysen lediglich mit einem Halbjahresvertrag ausgestattet. Trotzdem trat Koukoutrigas schon damals dem Verdacht entgegen, mit Letsch nur eine Übergangslösung gewählt zu haben. Die Übereinkunft zwischen beiden Parteien: Ende März sollten die Gespräche über eine längere Zusammenarbeit geführt werden.
An den Zeitplan hält sich die SG Sonnenhof offenbar. Zumindest fast. Nach dem Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers II (30. März) und der Partie beim Bahlinger SC (5. April) wollen Koukoutrigas und weitere Funktionäre wie Abteilungsleiter Werner Benignus mit dem Trainer über die Zukunft reden. Eine Vertragsverlängerung scheint aus zwei Gründen wahrscheinlich. Zum einen freut sich Koukoutrigas nicht nur über das abwechslungsreiche Training und die bislang recht guten Leistungen, sondern auch über die „sehr gute Stimmung“ im Team. Zum anderen scheint auch Letsch bleiben zu wollen. Er habe sich mit dem Thema zwar noch nicht beschäftigt, aber „ich habe nicht hier angefangen, um nach einem halben Jahr wieder aufzuhören. Ich habe Lust, weiterzumachen – keine Frage.“ Bei solchen Bekundungen sollte eine Einigung doch nur noch eine Formsache sein.
Zeitnahe Klarheit in der Trainerfrage würde zudem die Personalplanungen für die neue Saison erleichtern. Wobei Letsch auch jetzt schon mehr als ein Wörtchen mitredet. Er begrüßt zum Beispiel die Verlängerung der Verträge mit zwei Stürmern. Bis 30. Juni 2009 bleibt Mohamed Abou Shoura der SG treu. Sogar bis 2010 unterschrieb Saer Sene. Im Gegenzug wurde eine Klausel aus dem bislang bis 2009 laufenden Kontrakt gestrichen, die dem jungen Angreifer einen Ausstieg im Sommer diesen Jahres ermöglicht hätte. Unbedingt halten will Großaspach auch Innenverteidiger Fabian Aupperle und Kapitän Martin Cimander. Koukoutrigas ist zuversichtlich, die auslaufenden Verträge mit diesen beiden Kickern in Kürze ebenfalls verlängern zu können.
Ein möglicher Zugang ist Alessandro da Silva: Der 37-Jährige machte 1992/93 ein Erstligaspiel für Eintracht Frankfurt und kickte im weiteren Verlauf der Karriere unter anderem für Braunschweig und Paderborn in der zweiten Liga und in der Regionalliga und zuletzt für Waldhof Mannheim in der Oberliga. Seit einem knappen Jahr ist der Brasilianer vereinslos. Da Silva absolviert derzeit ein Praktikum bei der Firma fair-sport von Uli Ferber. „Er wäre sehr interessant“, sagt Koukoutrigas und verweist auf seine Erfahrung. Der Routinier ist aber nur ein Thema, wenn er auch nach dem Praktikum in der Gegend bleibt.
Quelle: http://www.bkz-online.de/modules/news/a ... rytopic=10
Aspach will etwas für sein Punktekonto tun
Im Prinzip stimmt Trainer Thomas Letsch die Entwicklung seines Teams in den letzten Wochen zuversichtlich. Das Problem: Es schlägt sich auf dem Punktekonto von Fußball-Oberligist SG Großaspach kaum nieder. Vier Zähler aus fünf Spielen sind zu wenig. Der Sonnenhof kann die Bilanz am Sonntag um 15 Uhr im Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers II aufpolieren.
VON STEFFEN GRÜN
Was der neue Trainer von ihnen erwartet, kapieren die SG-Kicker weitestgehend. Das bestätigt Letsch. Mal abgesehen vom ersten Spiel nach der Winterpause (0:1 beim SV Linx) lieferte Aspach unter seiner Regie akzeptable bis gute Leistungen ab. Nur zwei entscheidende Dinge wollen einfach viel zu selten klappen: Hinten zu Null spielen und vorne die nötigen Tore markieren. „Derzeit gelingt uns oft beides nicht“, räumt der Coach ein. Was die eigentlich disziplinierte Abwehrarbeit betrifft, sieht die nüchterne Analyse von Letsch so aus: „Wir machen mindestens einen Fehler, der bestraft wird.“ Das war in Linx (0:1), gegen Gmünd (0:1) und in Kirchheim (1:1) das Handicap. Im Angriff endet die Herrlichkeit in aller Regel beim Torabschluss: „Wir nutzen unsere Chancen nicht.“ Irgendwie symptomatisch: Der verschossene Elfmeter von Giuseppe Greco beim Stande von 0:0 in Kirchheim. „Er hat sich den Ball geschnappt und verschossen – das ist ärgerlich“, sagt Letsch und nimmt den Routinier dennoch in Schutz. Er freue sich über Spieler, die Verantwortung übernehmen. Das habe Greco getan. Daher: „Kein Vorwurf.“ In den nächsten Partien hofft der SG-Trainer, dass sich sein Team das Glück in solchen Situationen wieder erkämpft.
Vorerst muss sich der 39-Jährige aber mit den nackten Tatsachen befassen und feststellen: „Wir holen punktemäßig nicht raus, was drin ist.“ Das liege an „Kleinigkeiten“ – wie eben an einem ärgerlichen Patzer in neunzig Minuten oder den ausgelassenen Chancen. Gegen den 15. aus Stuttgart bietet sich dem 10. aus Aspach die nächste Gelegenheit, die Mankos abzustellen. Nur Fabian Aupperle kann nach seinem Platzverweis in Kirchheim nicht helfen. Dessen Platz in der Innenverteidigung neben Adam Adamos nimmt der zuletzt verletzte Dennis Grab ein. Im Sturmzentrum ist Saer Sene trotz fehlender Kaltschnäuzigkeit vorerst gesetzt. Sonst hat Letsch in der Offensive mit Greco sowie Mohamed Abou Shoura, Abedin Krasniqi und Nicolo Mazzola viele Alternativen. Für wen sich der Coach auch entscheidet: Entscheidend ist, dass mal wieder die nötigen Tore bejubelt werden können. Denn momentan will nicht gelingen, was zu Beginn der Saison ständig klappte und die SG zeitweise zum Spitzenreiter machte: Eigentlich ausgeglichene Spiele zu Null und – übertrieben gesagt – dank eines Treffers aus einer halben Chance siegreich zu beenden.
Quelle: http://www.bkz-online.de/modules/news/a ... rytopic=10
In Kürze werden Nägel mit Köpfen gemacht
Ob Thomas Letsch den Fußball-Oberligisten aus Großaspach auch in der kommenden Saison trainiert, entscheidet sich in Kürze. Nach den nächsten beiden Partien wollen sich die Verantwortlichen mit dem Coach „an einen Tisch setzen und Nägel mit Köpfen machen“. Das kündigt Joannis Koukoutrigas an. „Die Tendenz ist positiv“, ergänzt der Sportkoordinator.
VON STEFFEN GRÜN
Zu Beginn des Jahres hatte der Verein aus dem Fautenhau den Nachfolger von Interimscoach Hans-Jürgen Boysen lediglich mit einem Halbjahresvertrag ausgestattet. Trotzdem trat Koukoutrigas schon damals dem Verdacht entgegen, mit Letsch nur eine Übergangslösung gewählt zu haben. Die Übereinkunft zwischen beiden Parteien: Ende März sollten die Gespräche über eine längere Zusammenarbeit geführt werden.
An den Zeitplan hält sich die SG Sonnenhof offenbar. Zumindest fast. Nach dem Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers II (30. März) und der Partie beim Bahlinger SC (5. April) wollen Koukoutrigas und weitere Funktionäre wie Abteilungsleiter Werner Benignus mit dem Trainer über die Zukunft reden. Eine Vertragsverlängerung scheint aus zwei Gründen wahrscheinlich. Zum einen freut sich Koukoutrigas nicht nur über das abwechslungsreiche Training und die bislang recht guten Leistungen, sondern auch über die „sehr gute Stimmung“ im Team. Zum anderen scheint auch Letsch bleiben zu wollen. Er habe sich mit dem Thema zwar noch nicht beschäftigt, aber „ich habe nicht hier angefangen, um nach einem halben Jahr wieder aufzuhören. Ich habe Lust, weiterzumachen – keine Frage.“ Bei solchen Bekundungen sollte eine Einigung doch nur noch eine Formsache sein.
Zeitnahe Klarheit in der Trainerfrage würde zudem die Personalplanungen für die neue Saison erleichtern. Wobei Letsch auch jetzt schon mehr als ein Wörtchen mitredet. Er begrüßt zum Beispiel die Verlängerung der Verträge mit zwei Stürmern. Bis 30. Juni 2009 bleibt Mohamed Abou Shoura der SG treu. Sogar bis 2010 unterschrieb Saer Sene. Im Gegenzug wurde eine Klausel aus dem bislang bis 2009 laufenden Kontrakt gestrichen, die dem jungen Angreifer einen Ausstieg im Sommer diesen Jahres ermöglicht hätte. Unbedingt halten will Großaspach auch Innenverteidiger Fabian Aupperle und Kapitän Martin Cimander. Koukoutrigas ist zuversichtlich, die auslaufenden Verträge mit diesen beiden Kickern in Kürze ebenfalls verlängern zu können.
Ein möglicher Zugang ist Alessandro da Silva: Der 37-Jährige machte 1992/93 ein Erstligaspiel für Eintracht Frankfurt und kickte im weiteren Verlauf der Karriere unter anderem für Braunschweig und Paderborn in der zweiten Liga und in der Regionalliga und zuletzt für Waldhof Mannheim in der Oberliga. Seit einem knappen Jahr ist der Brasilianer vereinslos. Da Silva absolviert derzeit ein Praktikum bei der Firma fair-sport von Uli Ferber. „Er wäre sehr interessant“, sagt Koukoutrigas und verweist auf seine Erfahrung. Der Routinier ist aber nur ein Thema, wenn er auch nach dem Praktikum in der Gegend bleibt.
Quelle: http://www.bkz-online.de/modules/news/a ... rytopic=10