Vor dem Derby: Eine Portion Fairness, ein Bissen Feindschaft
Verfasst: Freitag 23. Mai 2008, 07:23
Patrick und ich waren am Mittwoch bei einem Zeitungsinterview mit 2 VfB Fans für den Blick vom Fernsehturm:
Eine Portion Fairness, ein Bissen Feindschaft
VfB- und Kickers-Fans sprechen über das Regionalliga-Derby an diesem Samstag und die Stuttgarter Fußball-Rivalität
Degerloch. Am morgigen Samstag spielen die Stuttgarter Kickers gegen die Amateure des VfB im Gazistadion. Es ist ein klassisches Derby - und gleichzeitig ein Schicksalsspiel für die Kickers. Zwei Spieltage vor Saisonende sind die Blauen drei Punkte vom zehnten Platz der Regionalliga entfernt, auf dem sie sich für die neue dritte Liga qualifizieren würden. Der BLICK VOM FERNSEHTURM sprach mit zwei VfB- und zwei Kickers-Fans über das Spiel, die Rivalität der beiden Clubs und über rote Würste.
Von Rüdiger Ott
Für die Kickers wird das morgen ein Entscheidungsspiel. Werden die Blauen den Sprung in die dritte Liga noch schaffen?
Steffen Müller (Kickers-Fan): Man muss bei dem Tabellenstand auch auf die anderen hoffen, sprich Regensburg, Reutlingen und Siegen. Die müssen verlieren, damit wir vorbeiziehen können. Wenn die Kickers das Spiel am Samstag gewinnen, haben sie aber noch ganz gute Chancen. Vor allem, da es für Elversberg am letzten Spieltag ja um nichts mehr geht. Die werden ohnehin in die vierte Liga absteigen.
Patrick Keifer (Kickers-Fan): Ich denke auch, dass wir jetzt eine Chance haben, gegen zwei Mannschaften zu spielen, für die es eigentlich um nichts mehr geht. Auch wenn das Spiel gegen den VfB ein Derby ist.
Drücken Sie als VfB-Fan den Kickers die Daumen?
Frank Schneider (VfB-Fan): Es wäre schade, wenn die Kickers viertklassig würden. Wir von den Roten Degerlochern waren ja auch bei dem wichtigen Spiel der Kickers gegen Pfullendorf auf der Tribüne. Und das war ja praktisch der Startschuss damals zu dieser großen Serie, die die Kickers dann gestartet haben. Vielleicht ist das ja ein gutes Omen für Samstag.
Andreas Mieder (VfB-Fan): Meine Meinung ist ein ganz klares Nein. Die sind genau da, wo sie hingehören, nämlich unter uns, in jeglicher Hinsicht. Und ich hoffe mal, dass sie am Samstag in die vierte Liga geschossen werden.
Für die VfB-Amateure geht es bei dem Spiel eigentlich um nichts mehr. Sie stehen auf dem dritten Tabellenplatz, dürfen aber nicht in die zweite Liga aufsteigen. Werden die das Spiel schleifen lassen und den Kickers vielleicht ein wenig Schützenhilfe geben?
Mieder: Ne, das ist ein Derby, und da ist immer Brisanz drin.
Keifer: Das seh" ich auch so. Die jungen Spieler bekommen ja schon eingetrichtert, dass sie gegen die Kickers zehn Prozent mehr geben müssen. Und die Kickers selber spielen gegen den Abstieg. Beide Mannschaften werden Vollgas geben.
Müller: Auch letzte Woche ging es für die VfB-Amateure eigentlich um nichts mehr. Und dann haben sie doch noch mit 5:0 in Karlsruhe gewonnen.
Das Stadion, in dem der VfB II bislang spielt, ist nicht drittligatauglich. Nächste Saison werden die Amateure ihre Heimspiele deshalb im Gazistadion bestreiten, das die Heimat der Blauen ist und das für viele das Kickers-Stadion bleibt. Werden die VfB-Fans dann trotzdem dort hingehen?
Schneider: Das ist ja wegen der neuen DFB-Richtlinie, bei der es um Sicherheit, um überdachte Sitzplätze und Ähnliches geht. Und da müssen die VfB-Amateure eben umziehen.
Und die Fans auf blauen Stühlen sitzen.
Schneider: Ob man da jetzt auf einem blauen Stuhl sitzt oder auf einem grünen, ist doch egal. Letzten Endes zählt die Leistung, die die Spieler auf dem Platz zeigen. Ich hab" jedenfalls keine Probleme, mich auf einen blauen Stuhl zu setzen.
Mieder: Ich geh" da nicht hin. Und ich sprech" da auch im Namen von vielen anderen. Wir werden definitiv nicht dieses Stadion betreten. Das ist ganz klar.
Das offizielle VfB-II-Heimstadion der nächsten Saison wird also nicht Ihr Heimstadion sein.
Mieder: Nicht, wirklich.
Keifer: Aber Hoffenheim hat ja ein ähnliches Problem. Jetzt, da sie in die erste Liga aufgestiegen sind, müssen die ja nach Mannheim ausweichen. Und es mag sein, dass da die entscheidenden Punkte verloren gehen.
Falls es mit der dritten Liga nicht klappen sollte, werden die Kickers dann ab und zu mal zu den VfB Amateuren gehen, um ein Drittliga-Spiel zu sehen?
Müller: Wenn es die Kickers nicht schaffen sollten, bin ich mir sicher, dass kein Kickers-Fan ein Drittliga-Spiel sehen möchte.
Wird es nächste Saison im Gazistadion rote Würste geben? Bislang heißen die ja Stadionwürste.
Müller: Das müssen Sie wohl den Herrn Rörich fragen, der die Bewirtung macht.
Mieder: Ich ess" eh bloß Bratwurst.
Geld schießt Tore, zumindest ein paar. Vierte Liga bedeutet weniger Einnahmen, weniger Geld für teure Spieler, weniger Erfolg. Kommen schwere Zeiten auf die Kickers zu?
Keifer: Wir haben eigentlich einen guten Unterbau mit Spielern aus der eigenen Jugend. Aus der Amateurmannschaft schaffen immer wieder Spieler den Sprung in die Erste. Deswegen werden wir da eine konkurrenzfähige Mannschaft behalten.
Müller: Es haben wohl nur wenige Spieler einen Vertrag für die vierte Liga. Und sollten wir es nicht schaffen, werden die nächsten Tage und Wochen wohl sehr interessant werden. Das Gleiche gilt auch für die Sponsorenseite. Da muss man abwarten, wer da noch dabeibleibt oder dazukommt.
Wäre es nicht ein dickes Ding, wenn die Kickers doch noch die Qualifikation für die dritte Liga schaffen und dann wegen ihrer Finanzprobleme keine Lizenz bekommen?
Keifer: Da rechnen wir gar nicht damit. Ich vertraue dem Verein, und ich vertraue dem Vorstand. Wir gucken uns das Spiel an, und was drum herum passiert, das macht das Management.
Mieder: Ich muss mal ganz ehrlich sagen, als ich das in der Zeitung gelesen habe, dass die Kickers so kurz vor dem Konkurs stehen, war das emotional sehr erregend für mich.
Was meinen Sie damit?
Mieder: Seit die Kickers das letzte Mal in der Bundesliga gespielt haben, hab" ich eine Abneigung gegen diesen Verein. Das muss ich ganz ehrlich sagen. Ich mag den Verein nicht mehr. Dem gönn" ich nur das Schlechteste.
Sehen Sie das denn auch so, als zweiter Fan des VfB Stuttgart hier am Tisch?
Schneider: Das Ziel der Roten Degerlocher ist es nicht, gegen die Kickers zu arbeiten, sondern wir wollen natürlich den VfB unterstützen. Es gibt ja mittlerweile an die 300 Fanclubs für den VfB, einen sogar in Dubai, einen anderen in Hamburg. Aber es gab eben keinen in Degerloch, weshalb wir uns gegründet haben.
Es ist zwar schon lange her. Aber wären die Kickers heute woanders, wenn der VfB nicht immer ihre besten Spieler weggekauft hätte?
Müller: Ich möchte es mal so sagen. Hätte sie nicht der VfB gekauft, hätte sie wahrscheinlich ein anderer Bundesligist weggekauft. Das ist eben das Problem der kleineren Mannschaften.
Mieder: Aber wann war denn das letzte Mal? Und wenn sie mit dem Geld nicht klarkommen und über die Jahre nur Misswirtschaft machen, dann verdienen die das auch.
Eine letzte Frage: Wie wird das Spiel morgen ausgehen?
Schneider: Ich denke, die Kickers werden gewinnen und sich auch retten. Ich glaube schon, dass sich irgendwie das Schicksal der Blauen zu ihren Gunsten wenden wird.
Keifer: Mit einem unverdienten 1:0 in der 90. Minute wäre ich vollkommen zufrieden. Hauptsache Sieg.
Müller: Mein Tipp ist ein engagiertes Spiel der Kickers und ein 2:0-Sieg.
Mieder: Ich bin dunkelrot, und deshalb gibt es nur einen VfB-Sieg. Egal wie, auch wenn"s ein dreckiges 1:0 wird. Hauptsache ist, die Kickers kommen in die vierte Liga.
Schneider: Eine Frage hab" ich dann auch noch. Habt ihr euch eigentlich gefreut, als der VfB letztes Jahr Meister geworden ist?
Müller: Nö, das war mir ziemlich egal.
Keifer: Da saß ich grad im Fanbus von Kassel nach Stuttgart. Als das dann im Radio kam, wollt" ich eigentlich nur noch einschlafen.
23.05.2008 - aktualisiert: 23.05.2008 06:00 Uhr
Eine Portion Fairness, ein Bissen Feindschaft
VfB- und Kickers-Fans sprechen über das Regionalliga-Derby an diesem Samstag und die Stuttgarter Fußball-Rivalität
Degerloch. Am morgigen Samstag spielen die Stuttgarter Kickers gegen die Amateure des VfB im Gazistadion. Es ist ein klassisches Derby - und gleichzeitig ein Schicksalsspiel für die Kickers. Zwei Spieltage vor Saisonende sind die Blauen drei Punkte vom zehnten Platz der Regionalliga entfernt, auf dem sie sich für die neue dritte Liga qualifizieren würden. Der BLICK VOM FERNSEHTURM sprach mit zwei VfB- und zwei Kickers-Fans über das Spiel, die Rivalität der beiden Clubs und über rote Würste.
Von Rüdiger Ott
Für die Kickers wird das morgen ein Entscheidungsspiel. Werden die Blauen den Sprung in die dritte Liga noch schaffen?
Steffen Müller (Kickers-Fan): Man muss bei dem Tabellenstand auch auf die anderen hoffen, sprich Regensburg, Reutlingen und Siegen. Die müssen verlieren, damit wir vorbeiziehen können. Wenn die Kickers das Spiel am Samstag gewinnen, haben sie aber noch ganz gute Chancen. Vor allem, da es für Elversberg am letzten Spieltag ja um nichts mehr geht. Die werden ohnehin in die vierte Liga absteigen.
Patrick Keifer (Kickers-Fan): Ich denke auch, dass wir jetzt eine Chance haben, gegen zwei Mannschaften zu spielen, für die es eigentlich um nichts mehr geht. Auch wenn das Spiel gegen den VfB ein Derby ist.
Drücken Sie als VfB-Fan den Kickers die Daumen?
Frank Schneider (VfB-Fan): Es wäre schade, wenn die Kickers viertklassig würden. Wir von den Roten Degerlochern waren ja auch bei dem wichtigen Spiel der Kickers gegen Pfullendorf auf der Tribüne. Und das war ja praktisch der Startschuss damals zu dieser großen Serie, die die Kickers dann gestartet haben. Vielleicht ist das ja ein gutes Omen für Samstag.
Andreas Mieder (VfB-Fan): Meine Meinung ist ein ganz klares Nein. Die sind genau da, wo sie hingehören, nämlich unter uns, in jeglicher Hinsicht. Und ich hoffe mal, dass sie am Samstag in die vierte Liga geschossen werden.
Für die VfB-Amateure geht es bei dem Spiel eigentlich um nichts mehr. Sie stehen auf dem dritten Tabellenplatz, dürfen aber nicht in die zweite Liga aufsteigen. Werden die das Spiel schleifen lassen und den Kickers vielleicht ein wenig Schützenhilfe geben?
Mieder: Ne, das ist ein Derby, und da ist immer Brisanz drin.
Keifer: Das seh" ich auch so. Die jungen Spieler bekommen ja schon eingetrichtert, dass sie gegen die Kickers zehn Prozent mehr geben müssen. Und die Kickers selber spielen gegen den Abstieg. Beide Mannschaften werden Vollgas geben.
Müller: Auch letzte Woche ging es für die VfB-Amateure eigentlich um nichts mehr. Und dann haben sie doch noch mit 5:0 in Karlsruhe gewonnen.
Das Stadion, in dem der VfB II bislang spielt, ist nicht drittligatauglich. Nächste Saison werden die Amateure ihre Heimspiele deshalb im Gazistadion bestreiten, das die Heimat der Blauen ist und das für viele das Kickers-Stadion bleibt. Werden die VfB-Fans dann trotzdem dort hingehen?
Schneider: Das ist ja wegen der neuen DFB-Richtlinie, bei der es um Sicherheit, um überdachte Sitzplätze und Ähnliches geht. Und da müssen die VfB-Amateure eben umziehen.
Und die Fans auf blauen Stühlen sitzen.
Schneider: Ob man da jetzt auf einem blauen Stuhl sitzt oder auf einem grünen, ist doch egal. Letzten Endes zählt die Leistung, die die Spieler auf dem Platz zeigen. Ich hab" jedenfalls keine Probleme, mich auf einen blauen Stuhl zu setzen.
Mieder: Ich geh" da nicht hin. Und ich sprech" da auch im Namen von vielen anderen. Wir werden definitiv nicht dieses Stadion betreten. Das ist ganz klar.
Das offizielle VfB-II-Heimstadion der nächsten Saison wird also nicht Ihr Heimstadion sein.
Mieder: Nicht, wirklich.
Keifer: Aber Hoffenheim hat ja ein ähnliches Problem. Jetzt, da sie in die erste Liga aufgestiegen sind, müssen die ja nach Mannheim ausweichen. Und es mag sein, dass da die entscheidenden Punkte verloren gehen.
Falls es mit der dritten Liga nicht klappen sollte, werden die Kickers dann ab und zu mal zu den VfB Amateuren gehen, um ein Drittliga-Spiel zu sehen?
Müller: Wenn es die Kickers nicht schaffen sollten, bin ich mir sicher, dass kein Kickers-Fan ein Drittliga-Spiel sehen möchte.
Wird es nächste Saison im Gazistadion rote Würste geben? Bislang heißen die ja Stadionwürste.
Müller: Das müssen Sie wohl den Herrn Rörich fragen, der die Bewirtung macht.
Mieder: Ich ess" eh bloß Bratwurst.
Geld schießt Tore, zumindest ein paar. Vierte Liga bedeutet weniger Einnahmen, weniger Geld für teure Spieler, weniger Erfolg. Kommen schwere Zeiten auf die Kickers zu?
Keifer: Wir haben eigentlich einen guten Unterbau mit Spielern aus der eigenen Jugend. Aus der Amateurmannschaft schaffen immer wieder Spieler den Sprung in die Erste. Deswegen werden wir da eine konkurrenzfähige Mannschaft behalten.
Müller: Es haben wohl nur wenige Spieler einen Vertrag für die vierte Liga. Und sollten wir es nicht schaffen, werden die nächsten Tage und Wochen wohl sehr interessant werden. Das Gleiche gilt auch für die Sponsorenseite. Da muss man abwarten, wer da noch dabeibleibt oder dazukommt.
Wäre es nicht ein dickes Ding, wenn die Kickers doch noch die Qualifikation für die dritte Liga schaffen und dann wegen ihrer Finanzprobleme keine Lizenz bekommen?
Keifer: Da rechnen wir gar nicht damit. Ich vertraue dem Verein, und ich vertraue dem Vorstand. Wir gucken uns das Spiel an, und was drum herum passiert, das macht das Management.
Mieder: Ich muss mal ganz ehrlich sagen, als ich das in der Zeitung gelesen habe, dass die Kickers so kurz vor dem Konkurs stehen, war das emotional sehr erregend für mich.
Was meinen Sie damit?
Mieder: Seit die Kickers das letzte Mal in der Bundesliga gespielt haben, hab" ich eine Abneigung gegen diesen Verein. Das muss ich ganz ehrlich sagen. Ich mag den Verein nicht mehr. Dem gönn" ich nur das Schlechteste.
Sehen Sie das denn auch so, als zweiter Fan des VfB Stuttgart hier am Tisch?
Schneider: Das Ziel der Roten Degerlocher ist es nicht, gegen die Kickers zu arbeiten, sondern wir wollen natürlich den VfB unterstützen. Es gibt ja mittlerweile an die 300 Fanclubs für den VfB, einen sogar in Dubai, einen anderen in Hamburg. Aber es gab eben keinen in Degerloch, weshalb wir uns gegründet haben.
Es ist zwar schon lange her. Aber wären die Kickers heute woanders, wenn der VfB nicht immer ihre besten Spieler weggekauft hätte?
Müller: Ich möchte es mal so sagen. Hätte sie nicht der VfB gekauft, hätte sie wahrscheinlich ein anderer Bundesligist weggekauft. Das ist eben das Problem der kleineren Mannschaften.
Mieder: Aber wann war denn das letzte Mal? Und wenn sie mit dem Geld nicht klarkommen und über die Jahre nur Misswirtschaft machen, dann verdienen die das auch.
Eine letzte Frage: Wie wird das Spiel morgen ausgehen?
Schneider: Ich denke, die Kickers werden gewinnen und sich auch retten. Ich glaube schon, dass sich irgendwie das Schicksal der Blauen zu ihren Gunsten wenden wird.
Keifer: Mit einem unverdienten 1:0 in der 90. Minute wäre ich vollkommen zufrieden. Hauptsache Sieg.
Müller: Mein Tipp ist ein engagiertes Spiel der Kickers und ein 2:0-Sieg.
Mieder: Ich bin dunkelrot, und deshalb gibt es nur einen VfB-Sieg. Egal wie, auch wenn"s ein dreckiges 1:0 wird. Hauptsache ist, die Kickers kommen in die vierte Liga.
Schneider: Eine Frage hab" ich dann auch noch. Habt ihr euch eigentlich gefreut, als der VfB letztes Jahr Meister geworden ist?
Müller: Nö, das war mir ziemlich egal.
Keifer: Da saß ich grad im Fanbus von Kassel nach Stuttgart. Als das dann im Radio kam, wollt" ich eigentlich nur noch einschlafen.
23.05.2008 - aktualisiert: 23.05.2008 06:00 Uhr
