Stuttgarter Kickers II - Kirchheim (17 Uhr).
Verfasst: Freitag 23. Mai 2008, 09:37
Astra muss auf Überholspur 22.05.2008
VfL könnte morgen bei eigenem Sieg in Stuttgart und Schwieberdinger Pleite die Klasse sichern
Das 33. und vorletzte Oberligaspiel der Saison bestreitet der VfL Kirchheim morgen bei den Stuttgarter Kickers II (17 Uhr). Trainer Christian Hofberger ist überzeugt: „Wenn wir dort drei Punkte einfahren, bleiben wir in der Liga.“
Klaus Schlütter
Kirchheim. Bei den Kickers gewinnen, die zuletzt mit überzeugenden Leistungen den Klassenerhalt gesichert haben, während sich der VfL zu Hause gegen Nöttingen beim 0:3 blamierte – wie soll das funktionieren? Christian Hofberger wählt dazu einen Vergleich aus der Autobranche: „Es gibt Ferraris wie den SSV Ulm, mit einem Etat von 3,5 Millionen plus X. Gegen die hast du nur eine Chance, wenn sie eine technische Panne haben“, so der 35-Jährige. „Aber einen VW Golf kann ich überholen, wenn ich meinen Opel Astra richtig tune.“ Dabei muss „Astra“ Kirchheim mit einem Mini-Etat von 240 000 Euro für die erste und zweite Mannschaft inklusive Jugend auskommen – ähnlich wie Schwieberdingen und Linx. Dass ausgerechnet dieses Trio das Ende der Oberligatabelle ziert, kann kein Zufall sein.
Wie aber den VfL aufmotzen, damit der „Golf“ die Kickers morgen überholt? Hofberger fordert von den Spielern (mal wieder) Leidenschaft und Laufbereitschaft. Er sagt: „Sie müssen hoch konzentriert ins Spiel gehen, mehr investieren als der Gegner, Tempo und Druck hochhalten, sich aber auch in Geduld üben. Wenn wir bisher unsere Tugenden an den Tag gelegt haben, kam meistens ein Erfolg heraus.“
Die Mannschaft ist willens, endlich wieder umzusetzen was in ihr steckt. Bei einem kleinen Kabinenfest anlässlich des 19. Geburtstags von Armin Orhan nach dem Training, schworen sich die Spieler am Dienstag ohne Betreuer auf die vorentscheidende Begegnung am Samstag auf der Bezirkssportanlage in Degerloch ein.
Mit dabei: Antonio Tunjic und Benny Dihl, beide zuletzt suspendiert (wir berichteten). Sie gehören wieder zum Kader und dürften gegen die Kickers auch eingesetzt werden. Dagegen sitzt Coskun Isci, der dritte Ausgeschlossene nach dem Gmünder Spiel, weiter im Schmollwinkel, kommt nicht zum Training und ist deshalb vorerst kein Thema mehr. Michael Kutscher ist wegen eines Bänderrisses am Knöchel nach wie vor außer Gefecht.
Für alle Beteiligten wäre es ein Segen, würde der VfL den Klassenerhalt endlich perfekt machen. „Im Moment haben wir keine Planungssicherheit“, sagt Norbert Krumm, der sportliche Leiter. „Wir haben alle Gespräche mit Trainer und Spielern, sowohl mit den eigenen als auch mit denen, die wir im Auge haben, bis auf Weiteres gecancelt.“ Wegen der ungeklärten Situation geht die Saison nach dem letzten Spiel in die Verlängerung – allerdings ohne Krumm. Der macht ab 2. Juni zwei Wochen Urlaub auf Kreta. „Zum ersten Mal seit über drei Jahren“, wie er versichert. Dass die verdienten Ferien nun in eine für den Verein wichtige Zeit fallen, ist nicht mehr zu ändern: „Als ich den Urlaub gebucht habe, war ich voll überzeugt, dass bis dahin alles gelaufen ist.“
Vielleicht ist morgen Abend kurz vor 19 Uhr ja schon alles klar. Der TSV Schwieberdingen (21 Punkte) empfängt Kirchheim-Bezwinger Nöttingen. Bei einer Heimniederlage und einem gleichzeitigen VfL-Sieg wäre Kirchheim mit 25 Punkten gerettet. Andernfalls ist auch der VfR Mannheim (24 Punkte) noch in Reichweite. Der deutsche Uralt-Meister von 1949 muss zum FC Villingen, der die Hoffnung auf die Regionalliga noch nicht aufgegeben hat und erwartet im letzten Spiel den übermächtigen Lokalrivalen Waldhof Mannheim. Da könnte dann ein Heimerfolg des VfL über den Bahlinger SC das Happyend für die Teck-Elf bedeuten.
„Die Basketballer haben uns mit ihrem Aufstieg in der Stadt den Rang abgelaufen“, weiß Norbert Krumm. „Jetzt sind wir erst recht gefordert, in der Oberliga zu bleiben. Die Mannschaft weiß, um was es geht. Sie hat alles in eigener Hand. Und sie wird es schaffen.“
VfL könnte morgen bei eigenem Sieg in Stuttgart und Schwieberdinger Pleite die Klasse sichern
Das 33. und vorletzte Oberligaspiel der Saison bestreitet der VfL Kirchheim morgen bei den Stuttgarter Kickers II (17 Uhr). Trainer Christian Hofberger ist überzeugt: „Wenn wir dort drei Punkte einfahren, bleiben wir in der Liga.“
Klaus Schlütter
Kirchheim. Bei den Kickers gewinnen, die zuletzt mit überzeugenden Leistungen den Klassenerhalt gesichert haben, während sich der VfL zu Hause gegen Nöttingen beim 0:3 blamierte – wie soll das funktionieren? Christian Hofberger wählt dazu einen Vergleich aus der Autobranche: „Es gibt Ferraris wie den SSV Ulm, mit einem Etat von 3,5 Millionen plus X. Gegen die hast du nur eine Chance, wenn sie eine technische Panne haben“, so der 35-Jährige. „Aber einen VW Golf kann ich überholen, wenn ich meinen Opel Astra richtig tune.“ Dabei muss „Astra“ Kirchheim mit einem Mini-Etat von 240 000 Euro für die erste und zweite Mannschaft inklusive Jugend auskommen – ähnlich wie Schwieberdingen und Linx. Dass ausgerechnet dieses Trio das Ende der Oberligatabelle ziert, kann kein Zufall sein.
Wie aber den VfL aufmotzen, damit der „Golf“ die Kickers morgen überholt? Hofberger fordert von den Spielern (mal wieder) Leidenschaft und Laufbereitschaft. Er sagt: „Sie müssen hoch konzentriert ins Spiel gehen, mehr investieren als der Gegner, Tempo und Druck hochhalten, sich aber auch in Geduld üben. Wenn wir bisher unsere Tugenden an den Tag gelegt haben, kam meistens ein Erfolg heraus.“
Die Mannschaft ist willens, endlich wieder umzusetzen was in ihr steckt. Bei einem kleinen Kabinenfest anlässlich des 19. Geburtstags von Armin Orhan nach dem Training, schworen sich die Spieler am Dienstag ohne Betreuer auf die vorentscheidende Begegnung am Samstag auf der Bezirkssportanlage in Degerloch ein.
Mit dabei: Antonio Tunjic und Benny Dihl, beide zuletzt suspendiert (wir berichteten). Sie gehören wieder zum Kader und dürften gegen die Kickers auch eingesetzt werden. Dagegen sitzt Coskun Isci, der dritte Ausgeschlossene nach dem Gmünder Spiel, weiter im Schmollwinkel, kommt nicht zum Training und ist deshalb vorerst kein Thema mehr. Michael Kutscher ist wegen eines Bänderrisses am Knöchel nach wie vor außer Gefecht.
Für alle Beteiligten wäre es ein Segen, würde der VfL den Klassenerhalt endlich perfekt machen. „Im Moment haben wir keine Planungssicherheit“, sagt Norbert Krumm, der sportliche Leiter. „Wir haben alle Gespräche mit Trainer und Spielern, sowohl mit den eigenen als auch mit denen, die wir im Auge haben, bis auf Weiteres gecancelt.“ Wegen der ungeklärten Situation geht die Saison nach dem letzten Spiel in die Verlängerung – allerdings ohne Krumm. Der macht ab 2. Juni zwei Wochen Urlaub auf Kreta. „Zum ersten Mal seit über drei Jahren“, wie er versichert. Dass die verdienten Ferien nun in eine für den Verein wichtige Zeit fallen, ist nicht mehr zu ändern: „Als ich den Urlaub gebucht habe, war ich voll überzeugt, dass bis dahin alles gelaufen ist.“
Vielleicht ist morgen Abend kurz vor 19 Uhr ja schon alles klar. Der TSV Schwieberdingen (21 Punkte) empfängt Kirchheim-Bezwinger Nöttingen. Bei einer Heimniederlage und einem gleichzeitigen VfL-Sieg wäre Kirchheim mit 25 Punkten gerettet. Andernfalls ist auch der VfR Mannheim (24 Punkte) noch in Reichweite. Der deutsche Uralt-Meister von 1949 muss zum FC Villingen, der die Hoffnung auf die Regionalliga noch nicht aufgegeben hat und erwartet im letzten Spiel den übermächtigen Lokalrivalen Waldhof Mannheim. Da könnte dann ein Heimerfolg des VfL über den Bahlinger SC das Happyend für die Teck-Elf bedeuten.
„Die Basketballer haben uns mit ihrem Aufstieg in der Stadt den Rang abgelaufen“, weiß Norbert Krumm. „Jetzt sind wir erst recht gefordert, in der Oberliga zu bleiben. Die Mannschaft weiß, um was es geht. Sie hat alles in eigener Hand. Und sie wird es schaffen.“