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Letzter deutscher Veteran des 1. Weltkriegs ist tot

Verfasst: Mittwoch 28. Mai 2008, 14:19
von SIR Andrew
Der letzte deutsche Veteran des Ersten Weltkriegs und mit 107 Jahren älteste männliche Deutsche ist tot. Franz Künstler starb am Vormittag in Niederstetten in Baden-Württemberg, wie ein Sprecher der Stadt sagte. Er bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der "Bunten".

Hier mehr dazu:
http://portal.gmx.net/de/themen/nachric ... jPBBk.html

Verfasst: Mittwoch 28. Mai 2008, 20:16
von Maro
Herr, schenk ihm die ewige Ruhe!

Verfasst: Mittwoch 28. Mai 2008, 20:19
von TEUTONEN WILLY ON TOUR

Verfasst: Donnerstag 29. Mai 2008, 10:07
von Blaues Stuttgart
Erst vor wenigen Wochen hatte Künstler in einem Interview gesagt, "wenn ich 110 bin, kann mich der Teufel holen".

Maro, konnte dein Chef noch was drehen?

Verfasst: Donnerstag 29. Mai 2008, 11:46
von wn_SVK
sehr schade. Mein Beileid. Hoffentlich gefällts ihm bei der großen Armee.
Schade das immer weniger bzw gar keine Zeitzeugen mehr gibt.

http://uk.youtube.com/watch?v=IVpM8OPix ... re=related

"..bleib du im ewigen Leben.."

Verfasst: Donnerstag 29. Mai 2008, 18:39
von McVillager
NIEDERSTETTEN. „Ich bin der letzte
noch lebende Soldat der Habsburger.“
Franz Künstler war nach einem
operativen Eingriff im Februar diesen
Jahres noch im Krankenhaus
zum Scherzen zumute. Der rüstige
Senior hatte auch bereits wieder Pläne
für die nahe Zukunft geschmiedet.
So wollte er möglichst schnell
auf die Beine kommen, um die Gäste
durch das Jagdmuseum im Niederstettener
Schloss zu führen. Doch soweit
ist es nicht mehr gekommen.
Franz Künstlers Herz hat aufgehört
zu schlagen. Der gebürtige Ungar, an
Tauber und Vorbach eine Institution,
wäre am 24. Juli 108 Jahre alt geworden;
damit war er der älteste
Deutsche.
Franz Künstler erblickte am 24.
Juli 1900 das Licht der Welt. Er erlebte
die beiden Weltkriege in Ungarn
hautnah und am eigenen Leib, diese
Zeiten haben ihn in seinem weitere
Leben geprägt. Die Zeit zwischen
den beiden Weltkriegen hatte Künst-
Lochler
als Angestellter verbracht, später
als selbständiger und erfolgreicher
Kaufmann in Szeged und in Budapest.
Einen Tag nach der Heirat mit
seiner Frau Elisabeth kam 1922 Sohn
Feri auf die Welt. Gegen Ende des
Zweiten Weltkrieges wurde der Verstorbene
mit seiner Familie aus seiner
Heimat vertrieben. Bereits seit
1946 lebte er im alten Pfarrhaus direkt
am Schloss in Niederstetten.
Seit weit über 30 Jahren hat Franz
Künstler die Gäste durch das Museum
in dem Vorbachtalstädtchen
geführt.
Anlässlich seines 105. Wiegenfestes
war der gebürtige Magyar durch
Bürgermeister Rüdiger Zibold mit
der Staufermedaille dies Landes Baden-
Württemberg ausgezeichnet
worden. Damit wurden seine großen
Verdienste am Gemeinwohl gewürdigt.
Die Beisetzung ist für Mittwoch,
4. Juni, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof
in Niederstetten vorgesehen

Verfasst: Freitag 30. Mai 2008, 11:22
von Tacheles
Überlegt mal wieviel Währungswechsel der Gute mitgemacht hat...

Verfasst: Sonntag 1. Juni 2008, 18:47
von MrBombastik
Wirklich schade, mit so einem hätte ich mich schon gerne mal wieder unterhalten. Wenn ich an die Geschichten meines Opas denke! :cry:

Verfasst: Montag 2. Juni 2008, 19:11
von barneygumble
MrBombastik hat geschrieben:Wirklich schade, mit so einem hätte ich mich schon gerne mal wieder unterhalten.
...
Du hattest ja 107 Jahre Zeit, Dich bei ihm zu melden...

Verfasst: Montag 2. Juni 2008, 19:20
von Maro
Blaues Stuttgart hat geschrieben:Erst vor wenigen Wochen hatte Künstler in einem Interview gesagt, "wenn ich 110 bin, kann mich der Teufel holen".

Maro, konnte dein Chef noch was drehen?
Was drehen?

Verfasst: Dienstag 3. Juni 2008, 16:09
von bookerty
Maro hat geschrieben:
Blaues Stuttgart hat geschrieben:Erst vor wenigen Wochen hatte Künstler in einem Interview gesagt, "wenn ich 110 bin, kann mich der Teufel holen".

Maro, konnte dein Chef noch was drehen?
Was drehen?
:lol: :lol: :lol: ICH KRIEG MICH NICHTMEHR :lol: :lol: :lol: