Seite 1 von 1
Spielbericht: Unterhaching - Kickers
Verfasst: Sonntag 17. August 2008, 18:57
von Buddy
Verfasst: Sonntag 17. August 2008, 19:08
von Blauer Bayer
Verfasst: Sonntag 17. August 2008, 22:39
von Tacheles
SpVgg Unterhaching - Stuttgarter Kickers 2:0 (2:0)
Drittes Saisonspiel, dritte 0:2-Niederlage. Auch der Auftritt des Fußball-Drittligisten Stuttgarter Kickers an diesem Sonntag bei der SpVgg Unterhaching wurde nicht mit Zählbarem belohnt. Vor 2600 Zuschauern – darunter 150 Kickersfans – im Generali-Sportpark erzielten Thorsten Schulz (13. Minute) und Marcus Steegmann (45. +1) die Tore für die drückend überlegenen Münchner Vorstädter. Die Bayern sind durch ihren Heimsieg auf den zweiten Rang im Klassement vorgerückt, die Blauen sind demgegenüber punkt- und torlos weiterhin Tabellenschlusslicht.
Vorneweg eine Bilanz, welche die Kräfteverhältnisse in der Partie zwischen dem Tabellenzweiten und dem derzeitigen -Letzten im Generali-Sportpark verdeutlicht. Lediglich exakt zwei torgefährliche Situationen waren für die harmlosen Gäste aus Degerloch im Verlauf der 90 Spielminuten zu notieren. Die erste Möglichkeit, das Premierentor für die Blauen in der dritten Liga zu erzielen, hatte Marcus Mann kurz vor dem Seitenwechsel. Seinen wuchtig geschossenen Freistoß von kurz vor der Strafraumgrenze bekam der Unterhachinger Schlussmann Darius Kampa erst wenige Zentimeter vor der Torlinie im Nachfassen endgültig zu halten. Die zweite und damit auch schon letzte ernsthafte Chance besaß der nach dem Seitenwechsel für Thorsten Reiß eingewechselte Jörn Schmiedel. Auf der rechten Angriffsseite der Kickers hatte sich Sascha Traut schön durchgesetzt und anschließend seinem Mitspieler den Ball per Flachpass aufgelegt. Allein: Schmiedel traf bei seinem Saisondebüt frei stehend aus 16 Meter Torentfernung die Kugel nicht richtig, so dass der Keeper Kampa in der 70. Minute siegreich aus diesem Duell ging.
Auf der Gegenseite hatten die Münchner Vorstädter ihrerseits Torgelegenheiten für mindestens zwei Partien zu verzeichnen. Hätte aber zum einen der Kickers-Schlussmann Manuel Salz nicht wie schon in den beiden vorherigen Saisonspielen seiner Mannschaft erneut einen ausgesprochenen Glanztag erwischt gehabt – die Angelegenheit hätte für das Team von Trainer Stefan Minkwitz, der in seiner Startformation in der Innenverteidigung erstmals Jens Härter anstelle von Marcel Rapp aufbot, ganz böse enden können. An den beiden Gegentoren war Salz indes chancenlos. Mit einem guten halben Dutzend Glanzparaden stemmte sich der Rückhalt mit der Rückennummer 21 im Kickers-Trikot den Unterhachinger Angreifern überdies nahezu im Alleingang entgegen. Zum anderen versäumten es die Angreifer der Heimmannschaft, bei weiteren guten Möglichkeiten den Ball im Gästetor unterzubringen.
So gesehen endete das Kickers-Gastspiel mit 0:2 noch halbwegs glimpflich. Thorsten Schulz hatte Unterhaching in der 13. Minute mit einem Linksschuss aus knapp 16 Metern in Front geschossen. Der zweite Treffer für die Gastgeber fiel in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs: SpVgg-Angreifer Marcus Steegmann verwertete ein genaues Zuspiel von Ex-Kickers-Stürmer Bastian Bischoff zum Endstand. Dass der Unterhachinger Robert Zillner in der 76. Minute wegen wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz flog, fiel allerdings nicht mehr ins Gewicht.
Die Trainerstimmen:
Stefan Minkwitz: „Zum heutigen Spiel, das Unterhaching verdient gewonnen hat, möchte ich nicht viel sagen. Durch unsere Spielerwechsel nach der Halbzeitpause haben wir mehr Druck im Spiel nach vorne gebracht, wir waren aber weit weg von einer etwaigen Durchschlagskraft. Zu den sechs gelben Karten, die wir kassiert haben, nur so viel: Diese Anzahl sagt nichts über unser kämpferisches Verhalten aus, vielmehr haben wir die Verwarnungen wegen Meckerns, Dummheit und Frustfouls bekommen. Punkt. Wir stehen nach drei Spieltagen noch immer auf Tabellenplatz 20, weshalb ich für das Heimspiel gegen den SV Sandhausen so viel ankündigen kann: Am Sonntag wird eine Kickers-Mannschaft auf dem Platz stehen, die Gras fressen wird.“
Ralph Hasenhüttl: „Wir haben heute beste Torchancen im Minutentakt fahrlässig vergeben, dennoch bin ich über den Sieg natürlich froh und glücklich. Vielleicht haben wir ja unsere Tore für unsere nächste Partie in Düsseldorf aufgehoben. Wir hätten heute hoch gewinnen können, aber wir haben es verpasst, das dritte Tor zu machen. Ärgerlich ist aus meiner Sicht die Gelb-Rote-Karte für Robert Zillner, die sehr bitter für ihn ist. Der Junge weiß bis jetzt noch nicht, weshalb er überhaupt vom Platz geflogen ist. Unser Ziel, einen guten Saisonstart hinzulegen, ist uns mit dem heutigen Erfolg und insgesamt sieben Zählern aus drei Partien gelungen.“
Die Spielstatistik
SpVgg Unterhaching: Kampa - Schulz, Bucher, Susak, Zillner - O. Fink, Tyce, Villar (90. Hörnig), A. Fink (71. Nagy) - Steegmann, Bischoff (61. Schweinsteiger) - Trainer Hasenhüttl
Stuttgarter Kickers: Salz - Deigendesch, Mann, Härter, Janic - Traut, Rosen, Gambo (61. Kettemann), Reiß (46. Prediger) - Kacani (46. Schmiedel), Vaccaro - Trainer: Minkwitz
Zuschauer:
2.600 Fans im Generali Sportpark
Torfolge:
1:0 Schulz (13.)
2:0 Steegmann (45.)
Schiedsrichter:
Seiwert (Merzig-Merchingen)
Verwarnungen:
Gelbe Karten: Villar - Reiß, Mann (2), Gambo (3), Vaccaro, Rosen, Deigendesch
Gelb-Rote Karte: Zillner (78., wiederholtes Foulspiel)
Kickers-HP/ Frank Pfauth
Verfasst: Montag 18. August 2008, 05:48
von uldorico
2:0, aber Haching ließ fünf Tore liegen
CHRISTIAN AMBERG
Saisonstart endgültig gelungen! Haching holte eine Woche nach dem Pokal-Aus den 2. Heimsieg in der 3. Liga, verteidigte Platz 2.
Das Foto belegt’s: Roman Tyce und Haching waren Alexander Rosens Kickers haushoch überlegen
Einziger Schönheitsfehler beim 2:0 gestern: Die SpVgg hätte gegen die desolaten Stuttgarter Kickers mindestens fünf Tore mehr schießen müssen. „Wir hatten Chancen im Minutentakt, aber wie wir damit umgegangen sind, das war äußerst fahrlässig“, sagte Trainer Ralph Hasenhüttl.
Los ging’s prima mit dem frühen 1:0 durch Schulz. Mit dem Pausenpfiff legte Neu-Stürmer Steegmann das 2:0 nach. Nach der Pause Spiel auf ein Tor und haufenweise Möglichkeiten, aber keine Tore. „Die einzige Entschuldigung dafür kann sein, dass sich die Jungs die Tore fürs Spitzenspiel in Düsseldorf aufgehoben haben“, maulte der Coach.
Ganz bitter: Das völlig übertriebene Gelb-Rot für Zillner (78.), der den verletzten Schaschko gut ersetzte. Damit muss Hasenhüttl die Viererkette schon wieder umbauen. „Das ärgert mich, da müssen die Schiris endlich mal Fingerspitzengefühl zeigen.“
Verfasst: Montag 18. August 2008, 09:19
von pipes
Stefan Minkwitz: „.... weshalb ich für das Heimspiel gegen den SV Sandhausen so viel ankündigen kann: Am Sonntag wird eine Kickers-Mannschaft auf dem Platz stehen, die Gras fressen wird.“
Bla, bla, bla, bla,.....
Ich kann diesen Scheiss nicht mehr hören. Immer nur leere Worte. Warum sollte sicher gerade jetzt etwas ändern?
Verfasst: Montag 18. August 2008, 09:23
von nordlicht
Stefan Minkwitz: „.... weshalb ich für das Heimspiel gegen den SV Sandhausen so viel ankündigen kann: Am Sonntag wird eine Kickers-Mannschaft auf dem Platz stehen, die Gras fressen wird.“
AHA...

Verfasst: Montag 18. August 2008, 09:24
von Blue Chris
weshalb ich für das Heimspiel gegen den SV Sandhausen so viel ankündigen kann: Am Sonntag wird eine Kickers-Mannschaft auf dem Platz stehen, die Gras fressen wird.“
schau mehr mal
Verfasst: Montag 18. August 2008, 09:27
von Blaues Stuttgart
Wenn dann müssen es die Spieler versprechen, der Trainer scheint da hilflos.
Verfasst: Montag 18. August 2008, 09:29
von (weiß)blaues Blut
Tacheles [reloaded] hat geschrieben:
Am Sonntag wird eine Kickers-Mannschaft auf dem Platz stehen, die Gras fressen wird.“
Kickers-HP/ Frank Pfauth
Das kommt mir irgendwie bekannt vor :?
Verfasst: Montag 18. August 2008, 09:30
von nordlicht
Hilflos, harmlos, chancenlos
0:2 bei der SpVgg Unterhaching: Kickers bleiben ohne Tor und Punkt
Unterhaching - Drittes Spiel in der dritten Liga, dritte 0:2-Niederlage für die Stuttgarter Kickers: Auch bei der SpVgg Unterhaching gab es für die verunsicherten Blauen am Sonntag nichts zu holen. Nun steht Trainer Stefan Minkwitz und sein Team am kommenden Sonntag gegen den SV Sandhausen bereits gewaltig unter Druck.
VON ANDREAS WERNER
Stefan Minkwitz ist kein Typ, der versucht, Spiele schönzureden. Auch nach der enttäuschenden Vorstellung im Unterhachinger Sportpark blieb der Kickers-Coach seiner Linie treu: "Das war eine verdiente Niederlage. Wir sind dem Gegner immer nur hinterhergelaufen", sagte der 40-Jährige. Dann wurde seine Stimme lauter: "Einige Spieler haben immer noch nicht begriffen, dass wir auf Platz 20 stehen."
Nur in den ersten gut zehn Minuten hielten die Kickers die Partie offen. Danach lässt sich der Auftritt weitgehend in drei Worten zusammenfassen: hilflos, harmlos, chancenlos. In der 13. Minute nahm das Unheil seinen Lauf: Die Blauen verloren in der Vorwärtsbewegung den Ball, der Ex-Aalener Marcus Steegmann bediente Thorsten Schulz - und schon stand es 0:1 (13.). Der Gegentreffer war der Anfang vom Ende. "Wir kassieren ein Tor, und dann ist gleich wieder alles aus", ärgerte sich Manndecker Marcus Mann. Fortan rollte ein Angriff nach dem anderen in Richtung Kickers-Tor. Die Blauen leisteten sich katastrophale Ballverluste. Sie kämpften zwar, allen voran Kapitän Alexander Rosen, wirkten insgesamt aber völlig überfordert. Logische Folge: das 2:0 kurz vor der Pause durch Steegmann.
Minkwitz reagierte und brachte in Jörn Schmiedel und Dirk Prediger frische Kräfte. Dadurch kam etwas mehr Druck ins Spiel seines Teams, doch der Trainer musste einräumen: "Die Durchschlagskraft, um gegen eine Elf wie Unterhaching zu bestehen, hatten wir nicht." Vielmehr konnten sich die Blauen glücklich schätzen, dass der Gegner mit seinen zahlreichen Möglichkeiten äußerst schlampig umging. "Wir hatten Chancen im Minutentakt und hätten heute sehr, sehr hoch gewinnen können", stellte Unterhachings Trainer Ralph Hasenhüttl zurecht fest. Die Kickers dagegen kamen in der zweiten Halbzeit nur bei einem Schmiedel-Schuss ernsthaft vors Tor der SpVgg. Daran änderte auch die Gelb-Rote Karte für Hachings Robert Zillner (78.) nichts.
Guter Rat ist jetzt teuer. Nach drei Spielen verdichten sich die Anzeichen: Die Kickers-Kader ist zu schwach für die dritte Liga. Klar ist: Am kommenden Sonntag (14 Uhr/Gazistadion) muss gegen den SV Sandhausen ein Erfolgserlebnis her. Das weiß auch Minkwitz - und sagte noch in Unterhaching: "Ich verspreche, dass gegen Sandhausen eine Mannschaft auf dem Platz stehen wird, die Gras fressen wird und keinen Weg scheut." Ansonsten führt der Weg der Blauen unaufhaltsam in die Regionalliga.
www.STN.de
Verfasst: Montag 18. August 2008, 09:34
von nordlicht
0:2 in Unterhaching: Fehlstart ist perfekt
Die Stuttgarter Kickers warten in der dritten Liga weiter auf den ersten Punkt und das erste Tor - Minkwitz streicht den freien Tag
UNTERHACHING. Die Stuttgarter Kickers bleiben sich in dieser Saison treu. Im dritten Spiel der dritten Fußballliga gab es die dritte 0:2-Niederlage. Dementsprechend bedient war der Trainer Stefan Minkwitz, der sagte: "Wir sind dem Gegner nur hinterhergelaufen."
Von Christoph Leischwitz
Unterhaching scheint kein gutes Pflaster für Stefan Minkwitz zu sein. Dort bestritt er vor neun Monaten sein erstes Spiel als Chefcoach der Stuttgarter Kickers, das etwas unglücklich 0:2 verloren ging. Und gestern nun gab es wieder eine Niederlage, erneut mit 0:2. Der einzige Unterschied: diesmal war sie verdient. Was die Situation der Kickers nicht besser macht. Denn nach drei Spielen verfestigt sich der Trend - kein Punkt, kein Tor. Da kam beim Trainer keine Freude auf. "Wir sind dem Gegner nur hinterhergelaufen. Ich glaube, viele haben noch nicht kapiert, dass wir auf Platz zwanzig stehen - und da auch noch eine Weile stehen werden", sagte Minkwitz, der prompt den freien Montag strich.
Schließlich hatte die Forderung des Managers Joachim Cast vor dem Anpfiff gelautet: "Jeder Spieler muss an seine Grenzen gehen." Das beherzigte zumindest der neu in die Startformation gekommene Sokol Kacani, der nach sechs Sekunden die erste Chance vergab. Ein Strohfeuer, mehr nicht. Die Kickers präsentierten sich ideenlos. Bashiru Gambo versuchte es immer wieder mit hohen Bällen, doch die landeten in aller Regel im Abseits.
Ein Ball der Hachinger landete nach 13 Minuten dagegen im Tor. Die linke Abwehrseite der Kickers mit Sasa Janic war dabei nicht im Bilde gewesen, und der Kapitän Christian Schulz nützte dies zu einem Flachschuss aus 14 Metern, unhaltbar für Manuel Salz. Der Kickers-Torhüter war in der Folge wesentlich mehr beschäftigt als sein Gegenüber Darius Kampa, der erstmals in der 40. Minute Probleme hatte, als er einen Freistoß von Marcus Mann nicht unter Kontrolle bekam. Die Kontrolle behielt aber Unterhaching - mit dem 2:0 unmittelbar vor der Pause durch den Ex-Aalener Marcus Steegmann.
So konnte es nicht weitergehen. Minkwitz brachte nach dem Seitenwechsel zwar Dirk Prediger, Jörn Schmiedel und später Ralf Kettemann, aber am Gesamteindruck änderte sich wenig. Prediger (71.) hatte die einzige Kickers-Chance, Haching dagegen hatte eine Möglichkeit nach der anderen. Zeitweise war es ein Spiel auf ein Tor. Selbst als Hachings Robert Zillner Gelb-Rot sah (79.), ging kein großer Ruck durch die Kickers-Mannschaft - im Gegenteil: Salz rette bei einem Konter gegen Ricardo Villar das Ergebnis vor 2600 Zuschauern. Auf den Schlussmann ist Verlass, das ist im Moment die einzige Konstante im Kickers-Spiel, was schon einiges über den Zustand der Mannschaft aussagt.
Und was sagte der Präsident? "Nach drei Spielen gibt es bei uns noch keine Trainerdiskussion", betonte Dirk Eichelbaum, der extra seinen Urlaub am Bodensee unterbrochen hatte. Bis zum nächsten Sonntag, wenn Sandhausen mit der Empfehlung eines 4:0-Sieges gegen Paderborn nach Degerloch kommt. Minkwitz sagt: "Ich kann nur versprechen, dass dann eine Mannschaft auf dem Platz stehen wird, die Gras frisst." Und möglichst auch noch Punkte holt.
Unterhaching: Kampa - Schulz, Bucher, Susak, Zillner - Oliver Fink, Tyce, Villar (90. Hörnig) - Anton Fink (71. Nagy) - Steegmann, Bischoff (61. Schweinsteiger).
Stuttgart: Salz - Deigendesch, Mann, Härter, Janic - Traut, Rosen, Gambo (61. Kettemann), Reiß (46. Prediger) - Kacani (46. Schmiedel), Vaccaro.
Schiedsrichter: Seiwert (Merchingen).
Tore: 1:0 Schulz (13.), 2:0 Steegmann (45). Gelb-Rote-Karte: Zillner (79.).
www.STZ.de
Verfasst: Montag 18. August 2008, 16:35
von Mr.Burns
pipes hat geschrieben:Stefan Minkwitz: „.... weshalb ich für das Heimspiel gegen den SV Sandhausen so viel ankündigen kann: Am Sonntag wird eine Kickers-Mannschaft auf dem Platz stehen, die Gras fressen wird.“
Bla, bla, bla, bla,.....
Ich kann diesen Scheiss nicht mehr hören. Immer nur leere Worte. Warum sollte sicher gerade jetzt etwas ändern?
vorallem errinnert mich des sehr sehr stark an etwas... ein gewisser peter zeidler

hat im letzten jahr auch nach jedem nicht gewonnen heimspiel gesagt ich verspreche wir gewinnen des nächste und des jedesmal und nie hatt sich was geändert

:(
Verfasst: Montag 18. August 2008, 17:34
von Heiko K.
Stefan Minkwitz: „.... weshalb ich für das Heimspiel gegen den SV Sandhausen so viel ankündigen kann: Am Sonntag wird eine Kickers-Mannschaft auf dem Platz stehen, die Gras fressen wird.“
Warum die letzten Wochen nicht?
Man kann in Burghausen verlieren.
Man kann gegen Düsseldorf verlieren.
Man kann in Unterhaching verlieren.
Gab es alles schon, kommt jetzt halt alles auf einmal. Kam aber selten in Kombination mit konstant schlechter Leistung.
Aber warum ist jetzt plötzlich wieder alles falsch nachdem es ein halbes Jahr lang weitgehend funktioniert hat?
Warum haut man dem einen Bezirksligisten 13 Stück rein und ist drei Tage später mit dem nächsten regelrecht überfordert?
Ganz einfach. Fußball ist Arbeit, Arbeit, Arbeit. Und wenn es nicht jeden Morgen vor dem Frühstück einen Tritt in den Arsch gibt, dann vergessen Fußballer das leider allzu schnell.
Verfasst: Montag 18. August 2008, 22:06
von Blauer Bayer
Druck auf Kickers-Trainer wächst
Mannschaft ohne Wille und Aggressivität
Stuttgart - Es ist ein Fehlstart, der großen Anlass zur Sorge gibt. Nach drei 0:2-Niederlagen funkt Fußball-Drittligist Stuttgarter Kickers bereits SOS. "Den Spielern muss klarwerden, dass es um die Existenz jedes Einzelnen geht - auch um meine", sagt Trainer Stefan Minkwitz.
Oliver Stierle nutzte den freien Tag zur Stippvisite bei den alten Kameraden. Der ehemalige Kickers-Spieler, der seit Saisonbeginn für den FC Bayern München II am Ball ist, schaute sich die Partie der Blauen im Unterhachinger Sportpark interessiert an. Danach konnte er nur fassungslos den Kopf schütteln: "Da war kein Wille da, keine Aggressivität, kein Aufbäumen, keine Geschlossenheit", stellte Stierle fest. Genau die Tugenden, die dafür sorgten, dass die Kickers auf den letzten Drücker in die dritte Liga rutschten, lässt das Team vermissen. Auch Trainer Minkwitz hat längst festgestellt: "Wir gehen in die Zweikämpfe wie Mädchen."
Das muss sich schnell ändern - sonst werden die Kickers zur Lachnummer der Liga. Das Problem: Selbst wenn die Einstellung endlich einmal stimmen würde, ist noch lange nicht gesagt, dass die anderen Probleme damit automatisch behoben sind. Und davon gibt es viele:
Die Abwehr strahlt keine Sicherheit aus, es werden viel zu viele Chancen zugelassen. Was auch daran liegt, dass die Blauen viel zu weit weg von ihren Gegenspielern stehen. Ein vernünftiger Spielaufbau findet nicht statt. Die Führungsspieler verstecken sich. Die in der vergangenen Rückrunde hochgelobte Mittelfeldachse Bashiru Gambo/Alexander Rosen läuft ihrer Form hinterher. Der Angriff lässt bisher jegliche Durchschlagskraft vermissen. Manche der Neuzugänge, die nicht zum Einsatz kommen, sind sauer, weil sie die Bank drücken müssen. Das wehklagende Bündnis trägt nicht zur Förderung des Teamgeists bei.
Unterm Strich drängt sich unweigerlich der Veracht auf: Der Kader ist zu schwach für die dritte Liga. Minkwitz sagt tapfer: "Ich bin von der Qualität des Kaders überzeugt." Er fordert keine Neuzugänge - weil er ohnehin weiß: Es ist kein Geld da. Und der Präsident? Der warnt vor vorschnellen Beurteilungen und spielt erst einmal auf Zeit: Die nächsten Gegner, der SV Sandhausen und Jahn Regensburg, seien Gegner auf Augenhöhe, sagt Dirk Eichelbaum. Von einer Blutauffrischung der Mannschaft noch vor Ende der Wechselperiode am 31. August will er (noch) nichts wissen: "Die sportliche Leitung hat den Kader zusammengestellt, alle Positionen sind doppelt besetzt. Jetzt müssen sie schauen, dass sie es hinbekommen."
Der Druck auf Minkwitz steigt. Von einer Trainerdiskussion will Eichelbaum zwar "nicht einmal ansatzweise" etwas wissen, dennoch kennt Minkwitz die Gesetzmäßigkeiten der Branche selbst am besten: "Es geht um die Existenz jedes Einzelnen - auch um meine."
Jürgen Frey, STN
Verfasst: Dienstag 19. August 2008, 12:05
von Bluebyte
Dieser Artikel beschreibt die Situation sehr gut!
Letzte Runde mussten wir dauernd hören, das einige Spieler den Ernst der Lage noch nicht begriffen hätten. Jetzt geht es schon wieder los, das einige Spieler noch nicht angekommen sind, den Ernst der Lage schon wieder nicht begreifen...
Warum kann sich der Verein nicht endlich von diesen unterbelichteten Spielern trennen? Die werden es nie begreifen....
Verfasst: Dienstag 19. August 2008, 12:27
von Blaues Stuttgart
Warum werden Spieler verpflichtet die dann nicht einmal eine Chance bekommen?
Wozu sollte ich mich als Stürmer im Training noch reinhängen wenn der Vaccaro auch nach der erbärmlichsten und lustlosesten Leistung wieder von Anfang an spielt?
In der Vorbereitung wurde Schürg noch gelobt, nun hat man kein Vertrauen mehr in ihn.
Verfasst: Dienstag 19. August 2008, 21:02
von Blauer Bayer
Sehe ich genauso. Schürg muss man einfach ein paar Spiele Eingewöhnung zugestehen. Vaccaro hat jetzt drei Mal am Stück NICHTS gezeigt. Und wir alle wissen, dass er viel mehr kann. Warum also nicht mal mit dem Duo Tucci/Schürg.