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CERN Experiment in der Schweiz
Verfasst: Mittwoch 10. September 2008, 20:05
von Felix B.
CERN-Experiment
Inderin beging aus Angst vor Urknall Selbstmord
Die 16-jährige Chaya war traumatisiert durch die Berichte über das große CERN-Expermient. Sie hat Schädlingsbekämpfungsmittel geschluckt.
Traumatisiert durch Berichte über einen drohenden Weltuntergang infolge des Cern-Experiments (mehr dazu hier ) hat eine junge Inderin nach Angaben ihrer Familie Selbstmord begangen. Die 16-jährige Chayya hat Schädlingsbekämpfungsmittel geschluckt und ist in einem Krankenhaus gestorben.
Die Familie habe vergeblich versucht, die Jugendliche zu beruhigen, sagte ihr Vater nach Berichten des indischen Fernsehens. Chayya sei durch Fernsehberichte verwirrt worden, dass der am Mittwoch in der Schweiz gestartete größte wissenschaftliche Versuch in der Geschichte der Menschheit deren Ende herbeiführen könnte. Mit dem Experiment in einem 27 Kilometer langen Röhrenring wollen die Forscher die Bedingungen kurz nach der Entstehung des Weltalls simulieren und Elementarteilchen erzeugen, deren Existenz sich bislang nur theoretisch berechnen ließ.
Das Vorhaben hat die Fantasie von Weltuntergangs-Theoretikern beflügelt. Sie befürchten, bei dem Experiment könnten Anti-Materie oder Schwarze Löcher erzeugt werden, die die ganze Erde verschlingen würden. Gegen solche Ängste wandten sich die Forscher zum Start der Anlage noch einmal mit Nachdruck.
http://www.oe24.at/zeitung/welt/weltchr ... 357900.ece
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Das ist zwar ein sehr krasser Fall, aber mal ehrlich: Auch mir ist bei dieser Sache nicht ganz wohl. Forschung in allen Ehren, aber ich bin der Meinung es gibt einfach Dinge von denen wir Menschen die Finger lassen sollten. :?
Re: CERN Experiment in der Schweiz
Verfasst: Mittwoch 10. September 2008, 20:10
von barneygumble
Felix B. hat geschrieben:
...
Das ist zwar ein sehr krasser Fall, aber mal ehrlich: Auch mir ist bei dieser Sache nicht ganz wohl. Forschung in allen Ehren, aber ich bin der Meinung es gibt einfach Dinge von denen wir Menschen die Finger lassen sollten. :?
Ja, auf jeden Fall!
... von Atombomben, fossilen Brennstoffen und Schädlingsbekämpfungsmitteln

Re: CERN Experiment in der Schweiz
Verfasst: Mittwoch 10. September 2008, 21:33
von Ralphonso
Felix B. hat geschrieben:CERN-Experiment
Inderin beging aus Angst vor Urknall Selbstmord
darwin

Verfasst: Mittwoch 10. September 2008, 22:10
von EliteSued
darwin-award

Verfasst: Mittwoch 10. September 2008, 22:17
von Bunny
Felix B. hat geschrieben:
Das ist zwar ein sehr krasser Fall, aber mal ehrlich: Auch mir ist bei dieser Sache nicht ganz wohl. Forschung in allen Ehren, aber ich bin der Meinung es gibt einfach Dinge von denen wir Menschen die Finger lassen sollten. :?
Das ganze ist ein 27 km langer Ring in 50 - 150 Metern Tiefe...
Den ersten Menschen haben nicht die Physiker umgebracht, sondern dieser Chaos Theoretiker :wink: Ich seh dem ganzen eigentlich ganz entspannt entgegen...
http://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzes_Loch
Hier mal ne interessante Erklärung was eigentlich ein Schwarzes Loch ist (könnte sich ja bei dem Versuch bilden)
Verfasst: Donnerstag 11. September 2008, 09:29
von Bluebyte
Den Angaben der Familie nach.....
In Indien werden unerwünschte Mädchen aus niedrigsten Motiven umgebracht. Und wenn man die Kommentare der religiösen Spinner im Internet zum Cern liest, dann merkt man erst wie viele Psychopaten in Deutschland unterwegs sind. Hoffentlich werden sie von einem Schwarzen Loch eingesaugt.

Verfasst: Donnerstag 11. September 2008, 11:16
von Tobi78
Die Kosten für die Anlage betrugen bis jetzt 3,4 Mrd Euro. Alleine der Stromverbrauch verursacht jährliche Kosten von 19 Mio Euro.
Nichts gegen Wissenschaft, aber die Kohle hätte man auch sinnvoller verwenden können!
Verfasst: Donnerstag 11. September 2008, 13:41
von (weiß)blaues Blut

Livecam vom Urknallexperiment:
http://www.lhc-live.com/
Verfasst: Donnerstag 11. September 2008, 14:39
von Bluebyte
Tobi78 hat geschrieben:Die Kosten für die Anlage betrugen bis jetzt 3,4 Mrd Euro. Alleine der Stromverbrauch verursacht jährliche Kosten von 19 Mio Euro.
Nichts gegen Wissenschaft, aber die Kohle hätte man auch sinnvoller verwenden können!
Man könnte z.B. Deutschland in einen Bauernstaat umwandeln?
Wer Geld in Bildung investieren will, sollte dann auch Geld für Forschung haben. Man könnte auch darüber nachdenken wieviel die Forschung in
Elementar-Physik den Bereichen Computer-Technolgie, Medizin und Umwelttechnik gebracht hat.
Zum Thema Verschwendung von Steuergeldern empfehle ich das "Schwarzbuch" vom Bund der Steuerzahler.
z.B.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,508211,00.html
Verfasst: Donnerstag 11. September 2008, 14:41
von Bluebyte
Verfasst: Donnerstag 11. September 2008, 15:20
von NickTheButcher
wie geil !!!!!!!!

Verfasst: Samstag 13. September 2008, 16:15
von Tacheles
Hacker knacken Teilchenbeschleuniger LHC
Gefahr für das weltgrößte Experiment? Medienberichten zufolge haben sich Computerhacker Zugriff zum Betriebssystem des Teilchenbeschleunigers LHC verschafft. Weil das angeblich so einfach war, verspotteten die Angreifer die LHC-Techniker in einer Botschaft als "Schüler".
London - Computerhacker sind britischen Medienberichten zufolge in das Informatiksystem des weltgrößten Teilchenbeschleunigers LHC in Genf vorgedrungen. Dabei hätten sie eine Nachricht hinterlassen, berichteten am Samstag übereinstimmend die britischen Tageszeitungen "The Times" und "Daily Telegraph". In der Botschaft hätten sich die Hacker über die Computertechniker des Atomforschungszentrums Cern lustig gemacht und diese angesichts der Sicherheitslücken als "Schüler" bezeichnet.
Der Übergriff erfolgte den Angaben zufolge bereits am Mittwoch - an diesem Tag war der Teilchenbeschleuniger in Betrieb genommen worden. Allerdings beteuerten die Hacker in ihrer Botschaft den Angaben zufolge, dass sie den Ablauf des größten Experiments der Wissenschaftsgeschichte nicht stören wollten. Vielmehr wollten sie nur die Risiken im Computersystem aufzeigen.
Nach fast 20-jähriger Vorbereitungszeit hatten Wissenschaftler des Atomforschungszentrums Cern am Mittwoch den ersten Protonen-Strahl in die 27 Kilometer lange unterirdische Röhre des weltweit leistungsstärksten Beschleunigers geschickt. Mehr als 50 Meter unter der Erde lassen die Wissenschaftler Elementarteilchen fast mit Lichtgeschwindigkeit aufeinander prallen. Dadurch solle eine Glut entstehen, wie sie unmittelbar nach dem Urknall herrschte, also bei der Geburt des Universums.
Von den Experimenten erhoffen sich die Forscher Aufschluss über fundamentale Fragen wie die Entstehung des Universums und die Struktur der Materie. Außerdem suchen sie nach dem sogenannten Higgs-Teilchen, ohne das die Elementarteilchen der bislang gültigen Theorie zufolge keine Masse hätten. Entdecken die Physiker am europäischen Teilchenphysikzentrums Cern dieses "Gottesteilchen", kann sich dessen Namensgeber, der britische Physiker Peter Higgs, Hoffnungen auf den Nobelpreis machen.
Der Start war am Mittwoch nahezu problemlos vonstatten gegangen - lediglich die Kühlung des Beschleunigers bereitete wenige Stunden vor Beginn des Experiments Probleme. Doch die Techniker bekamen das Problem mit dem Large Hadron Collider (LHC) in den Griff - wie geplant um 9.30 Uhr konnten die ersten Protonenpakete in den Beschleuniger geleitet werden.
Die Experimente befinden sich allerings erst in ihrem Anfangsstadium - noch arbeitet der LHC mit angezogener Handbremse. Das eingespeiste Protonenbündel hatte nur fünf Prozent der für Kollisionsexperimente vorgesehenen Masse, und "der Strahl ist auch noch nicht fokussiert", sagte Thomas Müller von der Universität Karlsruhe. Dies zeigte sich auch nach der ersten absolvierten Runde im Beschleuniger. Der Strahl kam rund zwei Millimeter neben dem Punkt in der Vakuumröhre an, an dem er gestartet war. Da müssen die Techniker noch nachjustieren.
Neben physikalischen Probleme müssen die Betreiber des LHC auch immer wieder auf Sorgen und Ängste der Zivilbevölkerung reagieren. Weltuntergangspropheten warnten vor noch kurz vor Inbetriebnahme des Beschleunigers davor, dass die Wissenschaftler am Cern die Existenz der Erde aufs Spiel setzten.
Eine in der Schweiz lebende Deutsche hatte sogar einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht in Köln gestellt, den LHC zu stoppen. Die Klägerin befürchtete, dass bei dem Experiment Schwarze Löcher entstünden, die eines Tages die gesamte Erde vernichten könnten. Das Verwaltungsgericht lehnte den Antrag jedoch ab.
spiegel.de
Verfasst: Samstag 13. September 2008, 16:27
von barneygumble
Glaube aber nicht, dass sich die hackenden Nachwuchsteilchenbeschleuniger ein Mittel finden, mitten in einem Sonnensystem auf einem Planten, ein schwarzes Loch zu basteln.
Ein externer Stromausfall wäre ja auch schon was.
Jedenfalls habe ich seit gestern jegliche Art von Schädlingsbekämpfungsmitteln vorrätig, sicherheitshalber!

Verfasst: Samstag 13. September 2008, 19:27
von (weiß)blaues Blut
barneygumble hat geschrieben:
Jedenfalls habe ich seit gestern jegliche Art von Schädlingsbekämpfungsmitteln vorrätig, sicherheitshalber!


Vorsorge ist immer richtig

Verfasst: Samstag 13. September 2008, 21:00
von Bluebyte
A black hole is where God divided by zero
Verfasst: Samstag 13. September 2008, 21:11
von barneygumble
Und Bananen haben keine Gräten!

Verfasst: Samstag 13. September 2008, 21:29
von Bluebyte
barneygumble hat geschrieben:Und Bananen haben keine Gräten!

Lass Dir den Ausdruck schützen. Hört sich nach einem Titel für die Bestsellerliste im Buchhandel an. :D
Verfasst: Samstag 13. September 2008, 21:39
von (weiß)blaues Blut
Verfasst: Sonntag 14. September 2008, 11:10
von Bluebyte
Cool !
