Seite 1 von 1

3.Liga: A-Probe von Burghausens David Solga positiv

Verfasst: Dienstag 4. November 2008, 18:28
von Buddy
Wacker Burghausen droht ein Dopingfall. Wie der Deutsche Fußball-Bund am Dienstag in Frankfurt mitteilte, ist bei der A-Probe von David Solga die stimulierende Substanz Methylpseudoephedrine gefunden worden. ...
http://www.kicker.de/news/fussball/3lig ... el/384941/

http://www.dfb.de/index.php?id=500014&n ... 6ac9af336e

Verfasst: Dienstag 4. November 2008, 18:56
von Ford K
Das wäre ja was, wenn wir so Aussichten auf drei Punkte am grünen Tisch hätten :wink: Nur: Bringt das psychologisch etwas ?

Verfasst: Dienstag 4. November 2008, 19:06
von Buddy
Der Test war vom 9.Spieltag und die Kickers haben schon am ersten Spieltag gegen Burghausen gespielt.

Und außerdem hat Solga gegen die Kickers gar nicht gespielt.

Wird es also nicht mit dem ersten Dreier. :wink:

Verfasst: Dienstag 4. November 2008, 19:25
von Blaues Stuttgart
Kann Burghausen Punkte abgezogen bekommen?

Verfasst: Dienstag 4. November 2008, 19:36
von Buddy
Keine Ahnung, aber falls ja wären es nicht viele.
In den Spielen nach seiner positiven A-Probe gab es für Burghausen nämlich nur 1 Punkt.

http://www.fussballdaten.de/spieler/solgadavid/2009/

Verfasst: Freitag 14. November 2008, 18:00
von Tacheles
Keine Strafe für Solga


Rumms! Das Geräusch des Steins, der dem Burghauser David Solga vom Herzen gefallen sein muss, konnte man sicher auch noch im angrenzenden Österreich hören. Nachdem in seiner A-Probe nach dem Spiel gegen Regensburg (0:1) die verbotene Substanz Methylpseudoephedrin nachgewiesen wurde, drohte dem 26-Jährigen eine Dopingsperre. Der Wackeraner kam vor dem Sportgericht jedoch mit einer Verwarnung davon.

Solga hatte vor dem bayerischen Derby gegen Jahn Regensburg am 9. Spieltag ein Grippemedikament namens "Tempil N" geschluckt und war beim anschließenden Dopingtest aufgeflogen. Nach der positiven A-Probe verzichtete der Mittelfeldspieler auf die Öffnung der B-Probe. Am Freitag wurde ihm schließlich vom Sportgericht des Deutschen Fußballbundes (DFB) ein "Dopingvergehen unter Verwendung spezifischer Substanzen" zur Last gelegt, was aber keinerlei Nachspiel für den Burghausen-Akteur haben wird.

Der Verein hatte zuvor darauf hingewiesen, dass auf der Liste der Nationalen Anti-Doping-Agentur NADA keinerlei Hinweis darauf gefunden wurde, dass das verabreichte Medikament als "nicht zulässig" zu bewerten war. Das sah das Sportgericht in Frankfurt auch so und beließ es bei einer Verwarnung für den Beschuldigten. Begründung: Im Fall Solga handele es sich nicht um einen "klassischen Dopingfall der Einnahme eines verbotenen Medikamentes".

Ohne Tadel kam Solga dann aber doch nicht davon. Der Spieler dürfe sich nicht blind auf den Vereinsarzt verlassen, sondern habe eigene Prüfungspflichten "im Rahmen zumutbarer Sorgfalt". Das bedeutet, Solga hätte den Beipackzettel des verordneten Medikamentes lesen und mit der Liste der verbotenen Substanzen vergleichen müssen.


kicker.de

Verfasst: Samstag 15. November 2008, 19:14
von barneygumble
kicker.de hat geschrieben:...
Das bedeutet, Solga hätte den Beipackzettel des verordneten Medikamentes lesen und mit der Liste der verbotenen Substanzen vergleichen müssen.
:lol: :lol: :lol:
Wer hat schon zwei Jahre Zeit, für eine Erkältung... 8)