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BVB-Urgestein Ricken macht Schluss

Verfasst: Montag 16. Februar 2009, 14:08
von Überlinger
BVB-Urgestein macht Schluss

Lars Ricken, seit 15 Jahren bei Borussia Dortmund aktiv, hat endgültig seine Karriere beendet. Der 32-jährige Offensivmann, der zuletzt für die Regionalliga-Mannschaft des BVB noch sporadisch zum Einsatz kam, will sich zukünftig voll auf seine neue Aufgabe als Nachwuchskoordinator des BVB konzentrieren. Unvergessen wird wohl sein Siegtor im Champions-League-Finale 1997 bleiben.

"Meine neue Aufgabe als Verantwortlicher im Nachwuchsbereich des BVB macht mir Riesenspaß, fordert aber auch mein totales Engagement und lastet mich voll aus", begründete Ricken seinen Entschluss. Ricken, der 1990 von Trainer Ottmar Hitzfeld als damals 17-Jähriger in den Profikader berufen wurde, sah jetzt den richtigen Zeitpunkt für seinen Rückzug gekommen, da er gemeinsam mit der sportlichen Leitung des BVB weitere Projekte anstoßen und zusätzliche Aufgaben übernehmen wolle.

"Auch wenn ich mich körperlich noch gut fühle, bin ich doch der Überzeugung, dass es für mich nach 15 Profijahren auch aus gesundheitlichen Gründen richtig ist, mit dem Leistungssport aufzuhören", wurde Ricken in einer BVB-Mitteilung zitiert.

Der 32-Jährige bestritt insgesamt 301 Bundesliga-Partien, in denen er 49 Tore erzielte. Sein größter Erfolg war wohl das 3:1-Siegtor im Champions-League-Finale 1997 gegen Juventus Turin. Auch für die deutsche Nationalmannschaft war der Angreifer 14 Mal im Einsatz.

Quelle: kicker.de

Verfasst: Montag 16. Februar 2009, 15:51
von Der Ju
Der Junge hätte eine Riesen-Fußball Karriere hinlegen können, wenn er rechtzeitig sich vom BVB losgeist hätte... :roll:

Verfasst: Montag 16. Februar 2009, 16:26
von Felix B.
Der Ju hat geschrieben:Der Junge hätte eine Riesen-Fußball Karriere hinlegen können, wenn er rechtzeitig sich vom BVB losgeist hätte... :roll:
So ist es. Vereinstreue ist ja schön und gut, aber er hat so eine Karriere vor sicht gehabt und sich lieber auf die Bank gesetzt und brav die Millionen eingesteckt statt bei einem kleineren Club durchzustarten. Tut mir leid, aber Lars Ricken ist für mich nicht nur das beste Beispiel eines ewigen Talent sondern auch der Inbegriff des früheren BVB Profis: Satt und zufrieden.

Verfasst: Montag 16. Februar 2009, 17:14
von Tacheles
"Ich sehe Logen, wo früher Stehtribünen waren..." Ja, da war unser Lars noch ein Großer. Unvergessen seine Auftritte in den 90ern, vor allem in der Championsleague !!

Verfasst: Montag 16. Februar 2009, 17:31
von Martin
Bilderbuchkarriere :D mit jungen Jahren grossartige Minuten in CL Finale und ab dann jahrelang nur noch grütze für 2,0 Mio pro Jahr :wink:

Verfasst: Montag 16. Februar 2009, 18:05
von magge
schreibt stuckrad-barre noch?

Verfasst: Montag 16. Februar 2009, 18:44
von Tacheles
magge hat geschrieben:schreibt stuckrad-barre noch?
Ääh, ja. Seit Anfang 2008 ist er exklusiv für Zeitungen der Axel Springer AG tätig. Er schreibt vor allem für die B.Z., Die Welt und die Welt am Sonntag.

Und jetzt bin ich die Überleitung zu Lars Ricken gespannt !!

Verfasst: Montag 16. Februar 2009, 21:32
von magge
ricken und BvSB sind doch ein und dieselbe Person, oder doch nicht?

Es war ja nicht das erste Mal, dass BvSB für Lars Ricken eingesprungen ist. In seinem Büchlein "Liveauftritt" erzählt er unter anderem davon, wie er einmal kreischenden weiblichen Lars-Ricken-Fans Autogramme gab. Lars Ricken Autogramme.
http://www.dooyoo.de/archiv-sport/manns ... in/766208/

Verfasst: Montag 16. Februar 2009, 22:07
von Blue Chris

Verfasst: Montag 16. Februar 2009, 22:54
von DirtyToby
Blue Chris hat geschrieben:Danke Lars
http://www.myvideo.de/watch/4219671/Lar ... inale_1997
Also das Ding war schon unglaublich... :D

Verfasst: Dienstag 17. Februar 2009, 20:59
von Maro
Schade, den Lars Ricken fand ich immer ziemlich sympathisch.

Verfasst: Mittwoch 18. Februar 2009, 08:11
von Axl Rose
Der Ju hat geschrieben:Der Junge hätte eine Riesen-Fußball Karriere hinlegen können, wenn er rechtzeitig sich vom BVB losgeist hätte... :roll:
Das sehe ich genauso.Aber da gibts es ja viele Beispiele.Es wird lieber in ausländische Profis investiert,als die deutschen Talente gefördert.