Kassel - 1860 II -:- (-:-)
Hoffenheim - Wehen -:- (-:-)
Elversberg - Kickers -:- (-:-)
Aalen - Pirmasens -:- (-:-)
KSC II - Reutlingen -:- (-:-)
FCK II - Siegen -:- (-:-)
Stuttgart II - Saarbrücken -:- (-:-)
Ingolstadt - Pfullendorf -:- (-:-)
Bayern II - Darmstadt -:- (-:-)
Überblick: Werden Saarbrücken und Siegen durchgereicht?
Herzschlagfinale um den Abstieg
Das Saisonfinale in der Regionalliga Süd hätte Alfred Hitchcock kaum besser inszenieren können. Gleich sechs Teams müssen vor dem 34. Spieltag noch um den Klassenerhalt zittern. Wenn am Samstag gegen 16.20 Uhr die Spiele abgepfiffen sind, folgt für zwei Teams das böse Erwachen. Die schlechtesten Karten haben derzeit Darmstadt und 1860 II. Möglicherweise werden am Ende sogar Siegen und Saarbrücken durchgereicht...
Da die Aufstiegsfrage im Süden seit Wochen geklärt ist, steht der letzte Spieltag ganz im Zeichen des Abstiegskampfes. Zwei Tickets für die Oberliga sind noch zu vergeben. Wer folgt Kaiserslautern II und Pirmasens in die Viertklassigkeit? Gefährdet sind Darmstadt, 1860 II, Siegen, Karlsruhe II, Saarbrücken und Bayern München II.
Die besten Chancen, den "GAU" zu vermeiden hat zweifellos der FC Bayern München II: Die Mannschaft von Trainer Hermann Gerland besitzt drei Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz und kann im Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 den Ligaerhalt aus eigener Kraft perfekt machen. Anders der Gegner aus Hessen: Es müsste schon einiges passieren, sollten die "Lilien" die Klasse doch noch halten. Einen eigenen Dreier bei Bayern II vorausgesetzt, dürfte 1860 II in Kassel nicht gewinnen und Siegen müsste bei Kaiserslautern II, das nach wie vor auf den ersten Saisonsieg wartet, verlieren. Darmstadts Coach Gerhard Kleppinger hat trotz dieser betrüblichen Ausgangslage noch nicht aufgegeben und beschwört sein Team: "Wir probieren alles, was wir haben, um nach der Begegnung auf 42 Punkte zu kommen. Das sind wir uns einfach selber schuldig."
1860 II und Siegen müssen auswärts ran
Das Schreckgespenst Oberliga vor Augen hat auch der TSV 1860 München II: Die Mannschaft von Trainer Klaus Koschlick muss unbedingt bei Hessen Kassel punkten und zugleich auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen. "Die Mannschaft hätte es sich verdient, wir müssen in Kassel aber erst erfolgreich sein, alles andere liegt nicht mehr in unserer Hand", so Koschlick, der auf Profispieler Berkant Göktan (Urlaub) verzichten muss. Nach wie vor selbst in der Hand haben es die Sportfreunde Siegen, die beim FCK II antreten müssen. Den ersten Matchball zur Rettung vergab der Zweitligaabsteiger am vergangenen Wochenende daheim gegen Karlsruhe II (2:2). Siegens Trainer Ralf Loose nimmt das Match gegen den Absteiger aus der Pfalz keineswegs auf die leichte Schulter: "Die haben vor eigenem Publikum immerhin auch siebenmal eine Punkteteilung errungen. Wir müssen ein frühes Tor machen, um dann Ruhe in unsere Aktionen zu bringen."
Siegesgewissheit beim KSC II
Seinen Zweipunktevorsprung auf Abstiegsplatz 15 verteidigen möchte der KSC II. Die Badener – derzeit auf Rang 13 – sind vor dem entscheidenden Heimspiel gegen Reutlingen vom Erhalt der Regionalliga überzeugt. "Wir haben in den letzten Spielen teilweise hervorragende Leistungen geboten, mit viel Pech einige Zähler liegen lassen. Gegen Reutlingen wird das Glück am Samstag zu uns zurückkehren. Wir werden gewinnen, um nicht auf Patzer der Konkurrenz hoffen zu müssen", ist KSC-Coach Rainer Krieg optimistisch.
In Saarbrücken geht die Angst um
Beim 1. FC Saarbrücken dagegen liegen die Nerven vor dem Abstiegsendspiel beim VfB Stuttgart II blank: Nach dem blamablen 0:0 im Heimspiel gegen Schlusslicht Lautern II am letzten Samstag ist es so gekommen, wie es keiner wollte. Das Saisonfinale in Stuttgart ist zum Schicksalsspiel für den FCS geworden. Statt der erhofften Rückkehr in die zweite Liga droht dem Traditionsverein aus dem Saarland nun der Durchmarsch in die Oberliga, was einem Fall in die Bedeutungslosigkeit gleichkäme. "Es gibt am Samstag keine Ausreden mehr. Wir müssen ohne Angst und mit Selbstvertrauen bei den Stuttgarter Amateuren antreten", so FCS-Trainer Didier Philippe. Die Partie beim VfB II findet nicht wie ursprünglich vorgesehen im Robert-Schlienz-Stadion statt, sondern musste aufgrund logistischer Probleme ins Stuttgarter Gazistadion - Heimspielstätte des VfB-Lokalrivalen Stuttgarter Kickers - verlegt werden.
Quelle: kicker.de

