Nach einer Übernachtung in einem Bochumer Schlaflabor ist eine 64-jährige Patientin versehentlich in der Klinik eingeschlossen worden. Wie ein Polizeisprecher am Sonntag mitteilte, sollte die Frau nach der Untersuchung in der Klinik von ihrem Lebensgefährten abgeholt werden. Während sie noch die Toilette aufsuchte, ging das Praxispersonal bereits nach Hause, ohne auf die einzige Patientin zu warten. Nun fand sich die Frau in dem abgeschlossenen Labor wieder.
Weder ihr telefonisch alarmierter Lebensgefährte, noch die hinzugerufene Polizei oder der Hausmeister des Ärztehauses konnten die Patientin befreien. Erst nach mehreren Stunden wurde ein Mitarbeiter des Schlaflabors erreicht, der die Frau schließlich erlöste.