Handball: Deutschland ist Weltmeister
Handball: Deutschland ist Weltmeister
Mit einem 27:22 (12:10) über Panamerika-Meister Brasilien legte die Mannschaft von Bundestrainer Heiner Brand am Freitag in Berlin im ersten Spiel der Heim-Weltmeisterschaft den Grundstein für den Einzug in die Hauptrunde. Begleitet von Laola-Wellen und einem schwarz-rot-goldenen Fahnenmeer erfüllte der Gastgeber seine Pflichtaufgabe, glänzen konnte er dabei allerdings nur selten.
10 000 Zuschauer bejubelten in der ausverkauften Max-Schmeling- Halle den Arbeitssieg, an dem Torhüter Henning Fritz vom THW Kiel in seinem 200. Länderspiel sowie die Torschützen Markus Baur (Lemgo/6/2), Florian Kehrmann (Lemgo/6) und Pascal Hens (Hamburg/6) den größten Anteil hatten. An diesem Samstag reisen die deutschen Spieler zurück in ihr WM-Quartier ins ostwestfälische Halle, wo am Sonntag (17.30 Uhr/ZDF) Argentinien der zweite Gegner in der Vorrunden-Gruppe C ist.
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10 000 Zuschauer bejubelten in der ausverkauften Max-Schmeling- Halle den Arbeitssieg, an dem Torhüter Henning Fritz vom THW Kiel in seinem 200. Länderspiel sowie die Torschützen Markus Baur (Lemgo/6/2), Florian Kehrmann (Lemgo/6) und Pascal Hens (Hamburg/6) den größten Anteil hatten. An diesem Samstag reisen die deutschen Spieler zurück in ihr WM-Quartier ins ostwestfälische Halle, wo am Sonntag (17.30 Uhr/ZDF) Argentinien der zweite Gegner in der Vorrunden-Gruppe C ist.
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Zuletzt geändert von gerko am Montag 5. Februar 2007, 06:22, insgesamt 2-mal geändert.
stimmt, war nicht schön anzuschauen, aber am schlimmsten war der reporter, sowas von daneben, bei abwehr durch den kreis und darauf folgendem siebenmeter sieht der ein gräßliches foul, dass einen 7m verdient hat....Buddy hat geschrieben:Wenn die nicht besser werden in den nächsten Spielen wird das nichts mit dem WM-Titel.
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G.Regor hat geschrieben:Das hast Du nach dem 4:2 gegen Costa Rica sicher auch behauptet...Buddy hat geschrieben:Wenn die nicht besser werden in den nächsten Spielen wird das nichts mit dem WM-Titel.
Nein, ich hab geschrieben
Buddy hat geschrieben:Der Sieg war ja verdient, aber die Abwehr war eine Katastrophe. Gegen einen besseren Gegner hätte die heute zweistellig verloren.
http://forum.stuttgarter-kickers.de/vie ... 48&start=0
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Oh, richtig, hatte ich ganz vergessen...Martin hat geschrieben:haja und recht hatte er damitG.Regor hat geschrieben:Das hast Du nach dem 4:2 gegen Costa Rica sicher auch behauptet...Buddy hat geschrieben:Wenn die nicht besser werden in den nächsten Spielen wird das nichts mit dem WM-Titel.
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dazu sollte man die mE überdurchschnittlichen, wenn nicht sogar oberstes weltniveau aufbringenden halbspieler der polen aber offensiver decken als bspw. gestern querin, den halbrechten der gauchos...Buddy hat geschrieben:Gestern war es auf jeden Fall schon mal besser, wenn heute gegen Polen gewonnen wird bin ich zufrieden.
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Schade, unnötiges 25:27 gegen Polen. Unglaublich, was die DHB-Auswahl an Chancen versiebte und oftmals viel zu kompliziert spielte.
Der Einsatz stimmte, doch leider konnte nach der toll erkämpften 21:20 Führung das Spiel nicht eingesackt werden.
Im Rückraum fehlt ein "Langer" wie Zerbe, der auch aus der 2.Reihe ansetzt. Vorne hätte man gerne einen Daniel Stephan oder gar Jochen Fraatz zu Bestzeiten gebrauchen können.
Ein wenig unverständlich fand ich die geringe Einsatzzeit von Schwarzer. Der hat vorne eine gute Partie gespielt.
Der Einsatz stimmte, doch leider konnte nach der toll erkämpften 21:20 Führung das Spiel nicht eingesackt werden.
Im Rückraum fehlt ein "Langer" wie Zerbe, der auch aus der 2.Reihe ansetzt. Vorne hätte man gerne einen Daniel Stephan oder gar Jochen Fraatz zu Bestzeiten gebrauchen können.
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Völlig zurecht haben die gerade verloren, wer so spielt hat keinen Punkt verdient.
Und der deutsche vom Mittelblock der Rot gesehen hat war auch nicht ganz normal. Der erwischt 2 mal einen Polen mit der Hand im Gesicht (ich würde sagen das es Absicht war) und dann wundert er sich warum er 2 Minuten Strafen bekommt.
Und der deutsche vom Mittelblock der Rot gesehen hat war auch nicht ganz normal. Der erwischt 2 mal einen Polen mit der Hand im Gesicht (ich würde sagen das es Absicht war) und dann wundert er sich warum er 2 Minuten Strafen bekommt.
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Da ich davon ausgehe, dass du mir auf diesem Feld keine Statistk um die Ohren schlagen kannst, berufe ich mich darauf, dass ich Zerbe in diesem Fall für zu oft falsch kritisiert meine. Der hat sein Ding schon gut gemacht zu seiner aktiven Zeit. Einzig man hat immer noch mehr von ihm erwartet.
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seh ich genauso, zerbe war zu seiner nati-zeit auf jedenfall präsenter als es hens während diesem turnier und auch heute war.unsere halbpositionen waren total schlecht. zeitz und hens beide ausfälle, fahrkarten en masse. schwarzer hätte längere spielzeit verdient gehabt, hätte mit seiner erfahrung denke ich hinten mehr stabilität reingebracht und vorne den schwachen preiß ersetzen sollen. andererseits sollte man auch nicht zu viel erwarten, ist noch ne junge truppe, der die erfahrung fehlt, die auch baur nicht kompensieren kann. aber abwarten, noch ist nix verloren (ich hoffe wir spielen in der zwischenrunde nicht gg frankreich und spanien und russland und kroatien und ... :wink: ). ansonsten wie auch im sommer: das turnier kommt für diese mannschaft einfach ein paar jahre zu früh.
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Was mir wirklich sehr am Handball gefällt, sind die Zeitstrafen. Würde 5min. Zeitstrafen im Fussball auch gut heißen. Ist doch echt klasse: Spieler meckert
Zeitstrafe, Trainer benimmt sich daneben
Zeitstrafe für x-beliebigen Spieler, usw.
Ich glaube zu dem Thema mache ich in den kommenden Tagen mal einen Thread auf...
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Krimi ohne Happy End
Die deutschen Handballer haben bei der WM im eigenen Lande den ersten herben Rückschlag erlitten und eine optimale Ausgangsposition für die Hauptrunde verspielt. In einer hart umkämpften Partie unterlag die DHB-Auswahl Polen mit 25:27. Einen Tag nach dem Kantersieg gegen Argentinien konnten auch Florian Kehrmann (7 Tore) und Geburtstagskind Markus Baur (6) die erste Niederlage nicht verhindern.
Im erneut ausverkauften Gerry-Weber-Stadion tat sich der WM-Gastgeber gegen die mit acht Bundesligaprofis angetretenen Polen von Beginn an schwer und hatte in Deckung und Angriff Probleme. Aus dem Rückraum trafen Karol Bielecki und Grzegorz Tkaczyk gegen ihren Magdeburger Teamkollegen Johannes Bitter, der von Bundestrainer Heiner Brand zunächst den Vorzug vor Henning Fritz erhielt, wie sie wollten.
Die DHB-Auswahl hingegen musste sich jeden Treffer hart erarbeiten. Vor allem der deutsche Rückraum mit Pascal Hens und Christian Zeitz blieb weit unter seinen Möglichkeiten. Auch Regisseur Markus Baur kam an seinem 36. Geburtstag nicht so recht in Spiel. Erst in der 28. Minute brachte Brand Rückkehrer Schwarzer, der sich mit einem herausgeholten Siebenmeter gleich gut einführte. Mit einem Rückstand von 12:14 ging es für die DHB-Auswahl in die Kabine. Auch im zweiten Durchgang agierten die Brand-Schützlinge im Abschluss jedoch zu nachlässig. Einzig der inzwischen eingewechselte Henning Fritz hielt den Gastgeber in dieser Phase mit seinen Paraden im Spiel.
Angetrieben von einem begeisternden Publikum bewies die deutsche Mannschaft jedoch Kampfgeist und wandelte einen 17:20-Rückstand binnen fünf Minuten in eine 22:20-Führung um (49.). Wer jetzt auf die Wende gehofft hatte, wurde enttäuscht: Die Polen schlugen zurück und sicherten sich in der Schlussphsae, in der nach Abwehrchef Oliver Roggisch (51.) auch Baur die Rote Karte sah, den Sieg.
In der Hauptrunde warten auf die DHB-Auwahl nun die nächsten Bewährungsproben. Neben Slowenien und Tunesien sowie Island oder die Ukraine trifft sie dort aller Vorrausicht nach auf Europameister Frankreich.
kicker.de
Die deutschen Handballer haben bei der WM im eigenen Lande den ersten herben Rückschlag erlitten und eine optimale Ausgangsposition für die Hauptrunde verspielt. In einer hart umkämpften Partie unterlag die DHB-Auswahl Polen mit 25:27. Einen Tag nach dem Kantersieg gegen Argentinien konnten auch Florian Kehrmann (7 Tore) und Geburtstagskind Markus Baur (6) die erste Niederlage nicht verhindern.
Im erneut ausverkauften Gerry-Weber-Stadion tat sich der WM-Gastgeber gegen die mit acht Bundesligaprofis angetretenen Polen von Beginn an schwer und hatte in Deckung und Angriff Probleme. Aus dem Rückraum trafen Karol Bielecki und Grzegorz Tkaczyk gegen ihren Magdeburger Teamkollegen Johannes Bitter, der von Bundestrainer Heiner Brand zunächst den Vorzug vor Henning Fritz erhielt, wie sie wollten.
Die DHB-Auswahl hingegen musste sich jeden Treffer hart erarbeiten. Vor allem der deutsche Rückraum mit Pascal Hens und Christian Zeitz blieb weit unter seinen Möglichkeiten. Auch Regisseur Markus Baur kam an seinem 36. Geburtstag nicht so recht in Spiel. Erst in der 28. Minute brachte Brand Rückkehrer Schwarzer, der sich mit einem herausgeholten Siebenmeter gleich gut einführte. Mit einem Rückstand von 12:14 ging es für die DHB-Auswahl in die Kabine. Auch im zweiten Durchgang agierten die Brand-Schützlinge im Abschluss jedoch zu nachlässig. Einzig der inzwischen eingewechselte Henning Fritz hielt den Gastgeber in dieser Phase mit seinen Paraden im Spiel.
Angetrieben von einem begeisternden Publikum bewies die deutsche Mannschaft jedoch Kampfgeist und wandelte einen 17:20-Rückstand binnen fünf Minuten in eine 22:20-Führung um (49.). Wer jetzt auf die Wende gehofft hatte, wurde enttäuscht: Die Polen schlugen zurück und sicherten sich in der Schlussphsae, in der nach Abwehrchef Oliver Roggisch (51.) auch Baur die Rote Karte sah, den Sieg.
In der Hauptrunde warten auf die DHB-Auwahl nun die nächsten Bewährungsproben. Neben Slowenien und Tunesien sowie Island oder die Ukraine trifft sie dort aller Vorrausicht nach auf Europameister Frankreich.
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das ist typisch roggisch, das war schon früher bei frisch auf so mit dem, der wirkt unbeholfen und isses auch, aber man hat auch respekt vor ihm im block, so wie früher vor petersen. roggisch ist übrigens in den letzten 3 saisons immer unter den "besten" acht, was strafen angeht...Buddy hat geschrieben:Völlig zurecht haben die gerade verloren, wer so spielt hat keinen Punkt verdient.![]()
Und der deutsche vom Mittelblock der Rot gesehen hat war auch nicht ganz normal. Der erwischt 2 mal einen Polen mit der Hand im Gesicht (ich würde sagen das es Absicht war) und dann wundert er sich warum er 2 Minuten Strafen bekommt.
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Mittwoch, 24.01.07: Deutschland vs. Slowenien
Zur Halbzeit führt die DHB-Auswahl mit 17:14. Man hätte aber durchaus höher führen können/ müssen.
Ganz stark bislang: Kehrmann, Hens und Fritz.
Wetten Roggisch fliegt heut wieder !! Der mäht ja alles um, was ihm in die Quere kommt...
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Deutschland - Slowenien 35:29 (17:14)
Nach der Niederlage gegen Polen hat sich die DHB-Auswahl eindrucksvoll in das WM-Turnier zurückgemeldet. Das Team von Heiner Brand schlug vor einem begeisterten Publikum in Halle die Slowenen mit 35:29. Damit ist in der Gruppe I der Hauptrunde für das Team von Heiner Brand alles wieder möglich. Bester Torschütze bei den Deutschen war Pascal Hens (9 Tore), der vor allem im ersten Spielabschnitt seine Klasse unter Beweis stellte.
Zu Beginn der Partie konnten die Slowenen die Partie noch ausgeglichen gestalten. Nach knapp neuneinhalb Minuten ging Deutschland trotz Unterzahl zum ersten Mal mit 4:3 in Führung - und die gab das DHB-Team nicht mehr ab.
Nur wenige gute Wurfchancen wurden dem Vize-Europameistervon 2004 ermöglicht. Die Abwehr um ihren Organisator Oliver Roggisch stand kompakt. Und wenn einmal ein Wurf auf das Tor der Deutschen abgefeuert wurde, stand da immer noch ein glänzend aufgelegter Henning Fritz im Tor. Der Kieler rückte sich durch zahlreiche Paraden in den Mittelpunkt. Johannes Bitter, der in der Schlussphase zum Einsatz kam, setzte sich ebenfalls positiv in Szene. Lediglich der Starspieler Siarhei Rutenka (15 Treffer) konnte sich und seine Gegenspieler in Szene setzen. Seine Ein-Mann-Schau reichte aber nicht, um für eine Wende zu sorgen.
Im Angriff hatte Deutschland an diesem Abend einen Erfolgsgaranten: Pascal Hens vom HSV Hamburg brachte Sloweniens Keeper schier zur Verzweiflung. Der halblinke Rückraumspieler war insgesamt neun Mal erfolgreich. Auch Holger Glandorf erwischte einen ausgezeichneten Tag und steuerte vier Treffer bei. Immer wieder gelang es der Brand-Truppe zudem, durch Tempogegenstöße zum Erfolg zu kommen. Nutznießer war ein ums andere Mal Florian Kehrmann, der mit acht Treffern zweitbester deutscher Torschütze war.
Slowenien fand nie zu seinem Spiel und hatte an diesem Abend nicht die spielerischen Mittel. So resultierten viele Treffer von der Sieben-Meter-Linie. Mit einer 29:23-Führung nach 50 Minuten im Rücken ließ die Brand-Truppe nichts mehr anbrennen und brachte den vielumjubelten Sieg locker über die Zeit.
Nächster Gegner in der Hauptrundengruppe I ist am Donnerstag (16.30 Uhr) in Dortmund der WM-Vierte Tunesien, der den Auftakt gegen Island mit 30:36 verpatzte und weiter ohne Punkte dasteht.
Deutschland: Fritz (Kiel), Bitter (Magdeburg) – Hens (9/Hamburg), Kehrmann (8/Lemgo), Jansen (5/3/Hamburg), Glandorf (4/Nordhorn), Schwarzer (4/Lemgo), Baur (2/Lemgo), Preiß (2/Lemgo), Zeitz (1/Kiel), Roggisch (Magdeburg), Kaufmann (Wetzlar)
Tore für Slowenien: Rutenka (11/5), Lubej (5), Kozlina (4), Kavas (2), Brumen (2), Ivancic (2), Gajic (1), Spiler (1), Zvizej (1)
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Nach der Niederlage gegen Polen hat sich die DHB-Auswahl eindrucksvoll in das WM-Turnier zurückgemeldet. Das Team von Heiner Brand schlug vor einem begeisterten Publikum in Halle die Slowenen mit 35:29. Damit ist in der Gruppe I der Hauptrunde für das Team von Heiner Brand alles wieder möglich. Bester Torschütze bei den Deutschen war Pascal Hens (9 Tore), der vor allem im ersten Spielabschnitt seine Klasse unter Beweis stellte.
Zu Beginn der Partie konnten die Slowenen die Partie noch ausgeglichen gestalten. Nach knapp neuneinhalb Minuten ging Deutschland trotz Unterzahl zum ersten Mal mit 4:3 in Führung - und die gab das DHB-Team nicht mehr ab.
Nur wenige gute Wurfchancen wurden dem Vize-Europameistervon 2004 ermöglicht. Die Abwehr um ihren Organisator Oliver Roggisch stand kompakt. Und wenn einmal ein Wurf auf das Tor der Deutschen abgefeuert wurde, stand da immer noch ein glänzend aufgelegter Henning Fritz im Tor. Der Kieler rückte sich durch zahlreiche Paraden in den Mittelpunkt. Johannes Bitter, der in der Schlussphase zum Einsatz kam, setzte sich ebenfalls positiv in Szene. Lediglich der Starspieler Siarhei Rutenka (15 Treffer) konnte sich und seine Gegenspieler in Szene setzen. Seine Ein-Mann-Schau reichte aber nicht, um für eine Wende zu sorgen.
Im Angriff hatte Deutschland an diesem Abend einen Erfolgsgaranten: Pascal Hens vom HSV Hamburg brachte Sloweniens Keeper schier zur Verzweiflung. Der halblinke Rückraumspieler war insgesamt neun Mal erfolgreich. Auch Holger Glandorf erwischte einen ausgezeichneten Tag und steuerte vier Treffer bei. Immer wieder gelang es der Brand-Truppe zudem, durch Tempogegenstöße zum Erfolg zu kommen. Nutznießer war ein ums andere Mal Florian Kehrmann, der mit acht Treffern zweitbester deutscher Torschütze war.
Slowenien fand nie zu seinem Spiel und hatte an diesem Abend nicht die spielerischen Mittel. So resultierten viele Treffer von der Sieben-Meter-Linie. Mit einer 29:23-Führung nach 50 Minuten im Rücken ließ die Brand-Truppe nichts mehr anbrennen und brachte den vielumjubelten Sieg locker über die Zeit.
Nächster Gegner in der Hauptrundengruppe I ist am Donnerstag (16.30 Uhr) in Dortmund der WM-Vierte Tunesien, der den Auftakt gegen Island mit 30:36 verpatzte und weiter ohne Punkte dasteht.
Deutschland: Fritz (Kiel), Bitter (Magdeburg) – Hens (9/Hamburg), Kehrmann (8/Lemgo), Jansen (5/3/Hamburg), Glandorf (4/Nordhorn), Schwarzer (4/Lemgo), Baur (2/Lemgo), Preiß (2/Lemgo), Zeitz (1/Kiel), Roggisch (Magdeburg), Kaufmann (Wetzlar)
Tore für Slowenien: Rutenka (11/5), Lubej (5), Kozlina (4), Kavas (2), Brumen (2), Ivancic (2), Gajic (1), Spiler (1), Zvizej (1)
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DHB-Team mischt Tunesien auf
Mit einem entfesselt aufspielenden Henning Fritz zwischen den Pfosten steuern Deutschlands Handballer bei der Heim-WM auf Viertelfinalkurs und dürfen weiter vom ersten WM-Titel nach 1978 träumen. Der Torwart von Meister THW Kiel ebnete in Dortmund mit einer Weltklasseleistung den Weg zum 35:28 (19:11) gegen Afrikameister Tunesien und damit zum zweiten deutschen Hauptrundensieg. Einen Tag nach dem Befreiungsschlag gegen Slowenien (35:29) legte das Team von Bundestrainer Heiner Brand damit im "Hexenkessel" Westfalenhalle den Grundstein für den Einzug in die K.o.-Runde.
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Mit einem entfesselt aufspielenden Henning Fritz zwischen den Pfosten steuern Deutschlands Handballer bei der Heim-WM auf Viertelfinalkurs und dürfen weiter vom ersten WM-Titel nach 1978 träumen. Der Torwart von Meister THW Kiel ebnete in Dortmund mit einer Weltklasseleistung den Weg zum 35:28 (19:11) gegen Afrikameister Tunesien und damit zum zweiten deutschen Hauptrundensieg. Einen Tag nach dem Befreiungsschlag gegen Slowenien (35:29) legte das Team von Bundestrainer Heiner Brand damit im "Hexenkessel" Westfalenhalle den Grundstein für den Einzug in die K.o.-Runde.
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