LKZ: Kickers: Daiss nicht mehr im Aufsichtsrat
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LKZ: Kickers: Daiss nicht mehr im Aufsichtsrat
Meinungsverschiedenheiten mit Kullen - Ex-Vizepräsident wollte die alte Führungsriege zur Rechenschaft ziehen
Stuttgart - Die Stuttgarter Kickers kommen nicht zur Ruhe. Günter Daiss und Hans-Peter Bauer gehören nicht mehr dem Aufsichtsrat der Blauen an. Der Grund bei Daiss: Meinungsverschiedenheiten mit dem Präsidium. Daiss wollte die alte Führungsmannschaft für die finanzielle Misswirtschaft zur Rechenschaft ziehen.
VON JÜRGEN FREY
Das Wahlprozedere an jenem 16. Juli war langwierig und kompliziert. Doch in einer Entscheidung zeigten die Kickers-Mitglieder bei der diesjährigen Hauptversammlung große Einigkeit: Günter Daiss wählten sie mit den meisten Stimmen in den Aufsichtsrat. Vielleicht auch wegen seiner vollmundigen Worte: "Ich will mit den Kickers nicht nur in die zweite Liga, mein Ziel ist die erste Liga.'' Bestimmt aber wegen der mit dem Geschäftsmann Daiss (,,Ohne Moos nix los'') verbundenen Hoffnung auf bessere finanzielle Zeiten.
Dieser Wunsch hat sich nicht erfüllt. Zwar verlängerte Daiss in seiner Funktion als Uhlsport-Chef vor kurzem den Ausrüstervertrag mit den Blauen um drei Jahre, doch die finanzielle Lage beim Fußball-Regionalligisten bleibt mehr als angespannt. Bester Beweis: Die Spielergehälter sollen noch in dieser Runde um 15 Prozent gekürzt werden. Außerdem ist fest eingeplant, zumindest die Verträge mit Ivan und Zdenko Juric in der Winterpause aufzulösen.
All diese Maßnahmen sind Daiss viel zu kurz gedacht. "Es gab Meinungsverschiedenheiten'', bestätigte Daiss gegenüber unserer Zeitung seinen Rücktritt aus dem Aufsichtsrat - und liefert die Begründung gleich mit: "Ich hätte gerne bei null angefangen und wäre gegen diejenigen, die uns die Schulden hinterlassen haben, viel härter vorgegangen.'' Bei seinem Mitstreiter Hans-Peter Bauer waren gesundheitliche Probleme der Anlass für das Ausscheiden.
"Für die Altlasten bin ich nicht zuständig'', betonte Daiss immer wieder. Der Hintergrund: Bei seinem Abschied als Vizepräsident 2000 konnte sich die finanzielle Lage bei den Blauen durchaus sehen lassen. Nun sollte er dem Club erneut aus der Patsche helfen, kam sich aber verschaukelt vor. Bei der Hauptversammlung war von einer Deckungslücke in Höhe von 140 000 Euro die Rede. Im Nachhinein stellte sich das Loch in der Kasse als dreimal so hoch heraus. Genau diese Misswirtschaft lastet Daiss dem ehemaligen Präsidium und Ex-Geschäftsführer Kahraman Erdin an: "Ich hätte geprüft, ob man die alte Führungsriege rechtlich belangen kann. Schließlich geht es um die Sache Kickers.'' Da könne man auf Personen wenig Rücksicht nehmen. Kullen scheute dagegen die Konfrontation - vor allem mit Ehrenpräsident Axel Dünnwald-Metzler -, griff zuletzt lieber in die eigene Tasche und verhinderte eine drohende Insolvenz. Viel dazu sagen wollte Kullen am gestrigen Donnerstag nicht. Nur so viel: "Ich werde keine Schuldzuweisungen machen.''
Offen spricht der Kickers-Häuptling dagegen über eine weitere Änderung in der Führungsetage: Bernd Klingler wird aus dem Aufsichtsrat in das Präsidium aufrücken und dort fürs Marketing zuständig sein. Der bisher dafür verantwortliche Jürgen Hollenbach kümmert sich nur noch um die Abteilungen. Fest steht: Auf alle Beteiligten wartet weiter ein Berg von Arbeit.
Stuttgart - Die Stuttgarter Kickers kommen nicht zur Ruhe. Günter Daiss und Hans-Peter Bauer gehören nicht mehr dem Aufsichtsrat der Blauen an. Der Grund bei Daiss: Meinungsverschiedenheiten mit dem Präsidium. Daiss wollte die alte Führungsmannschaft für die finanzielle Misswirtschaft zur Rechenschaft ziehen.
VON JÜRGEN FREY
Das Wahlprozedere an jenem 16. Juli war langwierig und kompliziert. Doch in einer Entscheidung zeigten die Kickers-Mitglieder bei der diesjährigen Hauptversammlung große Einigkeit: Günter Daiss wählten sie mit den meisten Stimmen in den Aufsichtsrat. Vielleicht auch wegen seiner vollmundigen Worte: "Ich will mit den Kickers nicht nur in die zweite Liga, mein Ziel ist die erste Liga.'' Bestimmt aber wegen der mit dem Geschäftsmann Daiss (,,Ohne Moos nix los'') verbundenen Hoffnung auf bessere finanzielle Zeiten.
Dieser Wunsch hat sich nicht erfüllt. Zwar verlängerte Daiss in seiner Funktion als Uhlsport-Chef vor kurzem den Ausrüstervertrag mit den Blauen um drei Jahre, doch die finanzielle Lage beim Fußball-Regionalligisten bleibt mehr als angespannt. Bester Beweis: Die Spielergehälter sollen noch in dieser Runde um 15 Prozent gekürzt werden. Außerdem ist fest eingeplant, zumindest die Verträge mit Ivan und Zdenko Juric in der Winterpause aufzulösen.
All diese Maßnahmen sind Daiss viel zu kurz gedacht. "Es gab Meinungsverschiedenheiten'', bestätigte Daiss gegenüber unserer Zeitung seinen Rücktritt aus dem Aufsichtsrat - und liefert die Begründung gleich mit: "Ich hätte gerne bei null angefangen und wäre gegen diejenigen, die uns die Schulden hinterlassen haben, viel härter vorgegangen.'' Bei seinem Mitstreiter Hans-Peter Bauer waren gesundheitliche Probleme der Anlass für das Ausscheiden.
"Für die Altlasten bin ich nicht zuständig'', betonte Daiss immer wieder. Der Hintergrund: Bei seinem Abschied als Vizepräsident 2000 konnte sich die finanzielle Lage bei den Blauen durchaus sehen lassen. Nun sollte er dem Club erneut aus der Patsche helfen, kam sich aber verschaukelt vor. Bei der Hauptversammlung war von einer Deckungslücke in Höhe von 140 000 Euro die Rede. Im Nachhinein stellte sich das Loch in der Kasse als dreimal so hoch heraus. Genau diese Misswirtschaft lastet Daiss dem ehemaligen Präsidium und Ex-Geschäftsführer Kahraman Erdin an: "Ich hätte geprüft, ob man die alte Führungsriege rechtlich belangen kann. Schließlich geht es um die Sache Kickers.'' Da könne man auf Personen wenig Rücksicht nehmen. Kullen scheute dagegen die Konfrontation - vor allem mit Ehrenpräsident Axel Dünnwald-Metzler -, griff zuletzt lieber in die eigene Tasche und verhinderte eine drohende Insolvenz. Viel dazu sagen wollte Kullen am gestrigen Donnerstag nicht. Nur so viel: "Ich werde keine Schuldzuweisungen machen.''
Offen spricht der Kickers-Häuptling dagegen über eine weitere Änderung in der Führungsetage: Bernd Klingler wird aus dem Aufsichtsrat in das Präsidium aufrücken und dort fürs Marketing zuständig sein. Der bisher dafür verantwortliche Jürgen Hollenbach kümmert sich nur noch um die Abteilungen. Fest steht: Auf alle Beteiligten wartet weiter ein Berg von Arbeit.
Wem die Scheiße bis zum Hals steht sollte den Kopf nicht hängen lassen!
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Blaufieber
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Ich danke allen Mitgliedern, die sich von Günter Daiss haben blenden lassen und ihn gewählt haben.........
Eigentlich sollte man den UHLSPORT-Vertrag gleich mit zerreissen, es gibt sicherlich auch andere Anbieter, die keine schlechteren Konditionen bieten, wenn man sieht, dass unsere A-Jugend in den hellblauen Trikots von vor 3 Jahren spielen mußte, unsere F-Jugend teilweise in den Puma-Trikots von vor 5 Jahren spielen müssen, wo GinTonic mit GAZi überflockt worden ist, dann kann es mit dem Ausrüstersponsoring nicht weit hersein.
Daiss spricht immer er hätte bei Null anfangen wollen, nur mal zu Erklärung in dieser Saison sind auch wieder die Ausgaben höher als die Einnahmen, der Fehlbetrag von 3x EUR 140.000 bezieht sich ausschließlich auf 2003/2004 !
Wenigstens scheinen wir mit Hans Kullen jemand gefunden zu haben, der in der kurzen Zeit, die er da ist zu einem "Kickers-Verrückten" geworden ist.
Eigentlich sollte man den UHLSPORT-Vertrag gleich mit zerreissen, es gibt sicherlich auch andere Anbieter, die keine schlechteren Konditionen bieten, wenn man sieht, dass unsere A-Jugend in den hellblauen Trikots von vor 3 Jahren spielen mußte, unsere F-Jugend teilweise in den Puma-Trikots von vor 5 Jahren spielen müssen, wo GinTonic mit GAZi überflockt worden ist, dann kann es mit dem Ausrüstersponsoring nicht weit hersein.
Daiss spricht immer er hätte bei Null anfangen wollen, nur mal zu Erklärung in dieser Saison sind auch wieder die Ausgaben höher als die Einnahmen, der Fehlbetrag von 3x EUR 140.000 bezieht sich ausschließlich auf 2003/2004 !
Wenigstens scheinen wir mit Hans Kullen jemand gefunden zu haben, der in der kurzen Zeit, die er da ist zu einem "Kickers-Verrückten" geworden ist.
Re: LKZ: Kickers: Daiss nicht mehr im Aufsichtsrat
Warum wurde der Juric überhaupt geholt.McVillager hat geschrieben: Außerdem ist fest eingeplant, zumindest die Verträge mit Ivan und Zdenko Juric in der Winterpause aufzulösen.
- Horschdi
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Re: LKZ: Kickers: Daiss nicht mehr im Aufsichtsrat
Bei Null, also Insolvenz und damit Neuanfang in den Niederungen der deutschen...äh württembergischen Dorfligen! Nein, danke!"Ich hätte gerne bei null angefangen und wäre gegen diejenigen, die uns die Schulden hinterlassen haben, viel härter vorgegangen.''
Ich hab' selten so einen unglaubwürdigen Möchtegern-Mäzen erlebt wie den Herr Daiss! Große Sprüche, aber nichts dahinter! Genauso ein Selbstdarsteller wie Garcia! Soll er doch abhauen...niemand trauert ihm nach, denn Kohle wäre eh nicht mehr geflossen! Erste Liga war sein Ziel bei der JHV...wahrscheinlich hatte er den HTC Kickers gemeint.
Herr Kullen, danke für Ihren geradlinigen Weg! Endlich mal einer mit Durchblick, Anstand und Würde (auch in Bezug auf ADM)!
WIR SIND EUROPAPOKALSIEGER DER LANDESMEISTER IM FELDHOCKEY !!!

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- Horschdi
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Re: LKZ: Kickers: Daiss nicht mehr im Aufsichtsrat
Frag' nach bei den Herren Adrion und Erdin!Buddy hat geschrieben:Warum wurde der Juric überhaupt geholt.McVillager hat geschrieben: Außerdem ist fest eingeplant, zumindest die Verträge mit Ivan und Zdenko Juric in der Winterpause aufzulösen.
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aufjetzt
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Schaumschläger ....
Jahr 2000 gute finanzielle Lage .... Ha, ha, ha ... selten so gelacht....
mit Verbindlichkeiten ins Jahr 2010 ...
"es geht um den Verein" ... ja klar,
wenn es ums Geschäft geht bin ich da, aber wenn es dem Verein schlecht geht ist das nicht meine Sache, so könnte man das auch interpretieren...
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frauenköpfler
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- Registriert: Donnerstag 16. Oktober 2003, 17:21
Vielleicht war es von vorne herein klar das es so laufen wird. Daiss ist ja bekanntlich vor einigen Jahren bereits von den Kickers gegangen, es war eigentlich immer klar er kommt nicht mehr zu den Kickers zurück. Umso mehr war ich überascht ihn auf einmal zu sehen - das Konzept ist aufgegangen und er wurde gewählt inkl. der Mannschaft für die er Zugpferd war.
- hiblaupositiv
- Kickers-Fan
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- Registriert: Dienstag 19. August 2003, 04:52
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ich kann gar nicht sagen, wie mich das alles ankotzt.
Jeder gegen jeden, schuld sind immer nur die andern.
Als die Kickers noch erfolgreich waren, da waren alle da.
Jetzt, wo Verantwortung und Geld gefragt sind, verlassen die
Ratten das sinkende Schiff!
Die wahren Kickers sind wir Fans und sonst niemand.
ALLEZ LES BLEUS
Jeder gegen jeden, schuld sind immer nur die andern.
Als die Kickers noch erfolgreich waren, da waren alle da.
Jetzt, wo Verantwortung und Geld gefragt sind, verlassen die
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Persil MEGAPERLS - Wäscht garantiert die Scheiße aus Deinem Trikot!
- hobbesblau
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- GelsenKickers
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- Registriert: Dienstag 19. August 2003, 09:29
- Wohnort: Gelsenkirchen
Ich weiss echt nicht,was ich von Daiss halten soll.
- Er ist ein Typ der gut reden kann,aber es steckt wenig dahinter.
- Er macht Aussagen,die man kaum nachvollziehen kann.
- Er geht,er kommt,er geht...Weiss er überhaupt,was er will?
Hört sich alles an,wie ein Kleinkind,dass sein Willen nicht kriegt.
Brauchen wir solche Typen im Verein???...wohl kaum...!!!
- Er ist ein Typ der gut reden kann,aber es steckt wenig dahinter.
- Er macht Aussagen,die man kaum nachvollziehen kann.
- Er geht,er kommt,er geht...Weiss er überhaupt,was er will?
Hört sich alles an,wie ein Kleinkind,dass sein Willen nicht kriegt.
Brauchen wir solche Typen im Verein???...wohl kaum...!!!