Auf einer Pressekonferenz bliesen die neuen Besitzer zum Angriff auf den FC Chelsea und Manchester United. Gillet und Hicks kündigten an, neue Stars verpflichten und dafür den traditionsreichen Stadionnamen "Anfield Road" verkaufen zu wollen.
"Wir werden unsere Stammspieler halten, neue Topstars verpflichten und verstärkt auf die Jugend setzen. Wir unterstützen die Pläne von Trainer Rafael Benitez", versprach Hicks. Dazu werden sich die Fans wohl nach über 100 Jahren von der "Anfield Road" trennen müssen. "Wenn wir durch den Verkauf des Stadionnamens pro Jahr einen großen Spieler verpflichten können, dann ist das eine ernst zu nehmende Option", meinte Gillet. Das US-Duo setzte sich in dem Bieterstreit gegen eine Investmentgruppe um Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum, das Staatsoberhaupt von Dubai, durch. "Ich glaube, das ist ein großer Schritt nach vorn für Liverpool", sagte der bisherige Vereinschef David Morres, der zum "Ehrenpräsident auf Lebenszeit" ernannt wurde.
Der FC Liverpool, derzeit Tabellendritter in der Liga, ist nach Manchester United und Aston Villa bereits der dritte Premier-League-Club in amerikanischem Besitz. Mit Michael Ballacks Verein FC Chelsea, der dem russischen Öl-Milliardär Roman Abramowitsch gehört, FC Portsmouth (Alexandre Gaydamak/Russland), FC Fulham (Mohamed Al Fayed/Ägypten) und West Ham United (Eggert Magnusson/Island) sind weitere vier Erstliga-Clubs ins ausländischer Hand.
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"Liverpool ist ein fantastischer Club mit einer bemerkenswerten Geschichte und einer leidenschaftlichen Fan-Gemeinde", begründeten die neuen Besitzer ihre Investition in den Traditionsverein. Fleischfabrikant Gillet, dem der kanadische NHL-Eishockey-Club Montréal Canadiens gehört, und Hicks, Besitzer der Dallas Stars (NHL) und der Texas Rangers (Basketball), sorgten mit der Übernahme für Euphorie beim FC Liverpool.
"Das ist der Beginn einer Ära", schwärmte Liverpools Vorstandschef Rick Parry. "Dieser Club ist nicht weit davon entfernt, der größte Verein der Welt zu sein", sagte Gillet und kündigte an, "eine dominierende Größe" werden zu wollen. "Schnellstmöglich" wollen die "Reds" das Stadion an der Anfield Road, seit 114 Jahren Heimat des 18fachen Meisters, verlassen. Gillet und Hicks kündigten an, für rund 327 Millionen Euro eine neue Arena mit einem Fassungsvermögen von 60 000 Zuschauern bauen.
Anders als im ursprünglichen Übernahmeangebot vorgesehen, soll das neue Stadion nun doch nicht mit dem Liverpooler Lokalrivalen FC Everton geteilt werden. "Wir wissen, was die Liverpooler Fans wollen", sagte Hicks. Die neuen Besitzer haben mit der Übernahme auch den kompletten Schuldenberg von geschätzten 121 Millionen Euro Schulden beglichen.
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Liverpool von US Milliardären aufgekauft
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Mhhh, ich weiss nicht, wie das ganze noch weitergehen soll. Wenn wir nur noch Konzerne als Clubbesitzer haben, dann werden irgendwann auch Spiele verschoben, weil dass womöglich dem Aktienkurs was bringt.SchorleBlauWeiss hat geschrieben:Auf einer Pressekonferenz bliesen die neuen Besitzer zum Angriff
dafür den traditionsreichen Stadionnamen "Anfield Road" verkaufen zu wollen.
Das US-Duo setzte sich in dem Bieterstreit gegen eine Investmentgruppe durch.
"Ich glaube, das ist ein großer Schritt nach vorn für Liverpool",
der zum "Ehrenpräsident auf Lebenszeit" ernannt wurde.
bereits der dritte Premier-League-Club in amerikanischem Besitz.
sind weitere vier Erstliga-Clubs ins ausländischer Hand.
"Das ist der Beginn einer Ära"
"Schnellstmöglich" wollen die "Reds" das Stadion an der Anfield Road, seit 114 Jahren Heimat verlassen.
In der DDR stand im Prinzip doch auch jedes Jahr schon der Meister fest. :(
Ich mag keine Leute, die einfach mitten im Satz
- bookerty
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geht doch heute schon los. Red Bull Salzburg z.B.Cze hat geschrieben:ich prophezei euch dass in 20 jahren nicht nur die stadien sondern auch die clubs nach firmen und produkten benannt werden.
da heißts dann:
"Wer ist der Schreck vom Fernsehturm? Nur der BMW!"
"Wenn der Wahnsinn epidemisch wird, heißt er Vernunft" Oskar Panizza, Psychiater (1853 - 1921)