Michel Platini ist überraschend neuer Präsident der Europäischen Fußball-Union. Der 51-jährige Franzose setzte sich in Düsseldorf in einer knappen Abstimmung gegen den bisherigen Amtsinhaber Lennart Johansson durch. Franz Beckenbauer wurde in die Fifa-Exekutive gewählt.
Platini erhielt 27 Stimmen, für den Schweden Johansson votierten lediglich 23 Uefa-Delegierte. Zwei Stimmen waren ungültig. Platini, der die französische Nationalmannschaft 1984 als Kapitän zum EM-Titel geführt hatte, wurde für vier Jahre gewählt. Platini will ihn zum Uefa-Ehrenpräsidenten ernennen lassen. Erstmals überhaupt wurde damit in der 52-jährigen Geschichte des Verbandes der amtierende Präsident abgewählt. Franz Beckenbauer wurde in das Exekutivkomitee des Fußball-Weltverbandes Fifa gewählt. Der 61-Jährige tritt die Nachfolge von Gerhard Mayer-Vorfelder als europäischer Vertreter in dem höchsten Fifa-Gremium an.
spiegel.de
Platini neuer Uefa-Präsident und MV ist Vize
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Zuletzt geändert von gerko am Freitag 9. Februar 2007, 21:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Platini neuer UEFA-Präsident
Der Franzose Michel Platini ist neuer Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA). Der ehemalige Weltklasse-Profi setzte sich in einer Kampfabstimmung mit 27 von 50 gültigen Stimmen gegen den Amtsinhaber Lennart Johansson durch. Der 77-Jährige Schwede wird auf Vorschlag Platinis zum Ehrenpräsidenten der UEFA ernannt werden.
Damit wurde erstmals in der Geschichte der UEFA ein Amtsinhaber abgewählt. Platini gewann damit einen Machtkampf, der im Vorfeld des UEFA-Kongresses in Düsseldorf an Schärfe zugenommen hatte. Besonders die Parteilichkeit von FIFA-Boss Sepp Blatter, der sich offen für Platini ausgesprochen hatte, sorgte bei etlichen der Delegierten für Missstimmung.
Der Sieg Platinis ist somit auch ein Triumph für Blatter. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB), der im Vorfeld erklärt hatte, für Johansson zu stimmen, kann dagegen zu den Verlierern gezählt werden.
Für Johansson votierten nur 23 der Mitgliedsverbände. Zwei Stimmen waren ungültig. Platini versprach im Wahlkampf besonders den kleineren Mitgliedsverbänden Vorteile. So soll der Zugang zur Champions League für die kleineren Nationen erleichtert werden. Bei seiner letzten Rede unmittelbar vor der Abstimmung vertrat er nochmals sein Anliegen: "Fußball ist ein Sport, kein Markt", sagte er. Diesen "Schatz" wolle er bewahren.
Der Europameister von 1984 kündigte auch an, häufiger als sein Vorgänger am UEFA-Sitz im schweizerischen Nyon anwesend zu sein. Dass Johansson nicht so oft in Nyon weilt, war einer der Kritikpunkte an dem Schweden. Auch wegen seines hohen Alters wurden Zweifel an seiner Befähigung für das Amt laut.
Erstmals wurde in der 52-jährigen Geschichte der UEFA ein Amtsinhaber abgewählt. Johansson führte den europäischen Dachverband 17 Jahre. Länger war noch kein UEFA-Präsident im Amt. Für seine Verdienste soll Johansson nun auf Vorschlag Platinis zum Ehrenpräsidenten der UEFA ernannt werden.
kicker.de
Der Franzose Michel Platini ist neuer Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA). Der ehemalige Weltklasse-Profi setzte sich in einer Kampfabstimmung mit 27 von 50 gültigen Stimmen gegen den Amtsinhaber Lennart Johansson durch. Der 77-Jährige Schwede wird auf Vorschlag Platinis zum Ehrenpräsidenten der UEFA ernannt werden.
Damit wurde erstmals in der Geschichte der UEFA ein Amtsinhaber abgewählt. Platini gewann damit einen Machtkampf, der im Vorfeld des UEFA-Kongresses in Düsseldorf an Schärfe zugenommen hatte. Besonders die Parteilichkeit von FIFA-Boss Sepp Blatter, der sich offen für Platini ausgesprochen hatte, sorgte bei etlichen der Delegierten für Missstimmung.
Der Sieg Platinis ist somit auch ein Triumph für Blatter. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB), der im Vorfeld erklärt hatte, für Johansson zu stimmen, kann dagegen zu den Verlierern gezählt werden.
Für Johansson votierten nur 23 der Mitgliedsverbände. Zwei Stimmen waren ungültig. Platini versprach im Wahlkampf besonders den kleineren Mitgliedsverbänden Vorteile. So soll der Zugang zur Champions League für die kleineren Nationen erleichtert werden. Bei seiner letzten Rede unmittelbar vor der Abstimmung vertrat er nochmals sein Anliegen: "Fußball ist ein Sport, kein Markt", sagte er. Diesen "Schatz" wolle er bewahren.
Der Europameister von 1984 kündigte auch an, häufiger als sein Vorgänger am UEFA-Sitz im schweizerischen Nyon anwesend zu sein. Dass Johansson nicht so oft in Nyon weilt, war einer der Kritikpunkte an dem Schweden. Auch wegen seines hohen Alters wurden Zweifel an seiner Befähigung für das Amt laut.
Erstmals wurde in der 52-jährigen Geschichte der UEFA ein Amtsinhaber abgewählt. Johansson führte den europäischen Dachverband 17 Jahre. Länger war noch kein UEFA-Präsident im Amt. Für seine Verdienste soll Johansson nun auf Vorschlag Platinis zum Ehrenpräsidenten der UEFA ernannt werden.
kicker.de
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Mayer-Vorfelder zum UEFA-Vizepräsidenten gewählt
Gerhard Mayer-Vorfelder (73) ist unter dem Vorsitz des neuen UEFA-Präsidenten Michel Platini am Freitag in Nyon (Schweiz) von der Exekutive der UEFA zum Vizepräsidenten gewählt worden. Der ehemalige Präsident des DFB, der bisher "einfaches" Mitglied des UEFA-Exekutivkomitees war, wurde zu dieser Funktion bis zum Jahr 2009 ernannt.
Gleichzeitig gab die UEFA bekannt, dass der schottischen Verbandspräsidenten David Taylor das Amt des Generalsekretärs übernehmen wird. Damit ist Taylor Nachfolger des Schweden Lars-Christer Olsson, der letzte Woche auf Grund "unterschiedlicher Auffassungen über die Zukunft" mit Platini zurückgetreten war. Schatzmeister wurde indes der Marios N. Lefkaritis aus Zypern.
Durch seine Wahl ist Mayer-Vorfelder, der von 2001 bis September 2006 an der Spitze des DFB stand, nun einer von vier Vize-Präsidenten neben dem Türken Senes Erzik, der erster Stellvertreter Platinis sein wird, dem Engländer Geoffrey Thompson und dem Spanier Angel Maria Villar Llona.
Nach Platinis Wahl zum UEFA-Präsidenten hatte sich "MV" auf die Seite des Franzosen gestellt und damit gegenüber Theo Zwanziger Kritik geäußert, der für Platinis Vorgänger Lennart Johansson plädiert hatte. Dennoch gratulierte der DFB-Präsident seinem Vorgänger: "Für ihn ist der Vertrauensbeweis ein eindrucksvolle Bestätigung seiner erfolgreichen und engagierten Arbeit auf internationaler Fußball-Ebene. Der DFB verknüpft mit seiner Wahl die Hoffnung, dass unsere Bewerbung für die Frauen-WM 2011 in Deutschland durch Herrn Mayer-Vorfelder positiv ins Blickfeld gerückt wird."
kicker.de
Gerhard Mayer-Vorfelder (73) ist unter dem Vorsitz des neuen UEFA-Präsidenten Michel Platini am Freitag in Nyon (Schweiz) von der Exekutive der UEFA zum Vizepräsidenten gewählt worden. Der ehemalige Präsident des DFB, der bisher "einfaches" Mitglied des UEFA-Exekutivkomitees war, wurde zu dieser Funktion bis zum Jahr 2009 ernannt.
Gleichzeitig gab die UEFA bekannt, dass der schottischen Verbandspräsidenten David Taylor das Amt des Generalsekretärs übernehmen wird. Damit ist Taylor Nachfolger des Schweden Lars-Christer Olsson, der letzte Woche auf Grund "unterschiedlicher Auffassungen über die Zukunft" mit Platini zurückgetreten war. Schatzmeister wurde indes der Marios N. Lefkaritis aus Zypern.
Durch seine Wahl ist Mayer-Vorfelder, der von 2001 bis September 2006 an der Spitze des DFB stand, nun einer von vier Vize-Präsidenten neben dem Türken Senes Erzik, der erster Stellvertreter Platinis sein wird, dem Engländer Geoffrey Thompson und dem Spanier Angel Maria Villar Llona.
Nach Platinis Wahl zum UEFA-Präsidenten hatte sich "MV" auf die Seite des Franzosen gestellt und damit gegenüber Theo Zwanziger Kritik geäußert, der für Platinis Vorgänger Lennart Johansson plädiert hatte. Dennoch gratulierte der DFB-Präsident seinem Vorgänger: "Für ihn ist der Vertrauensbeweis ein eindrucksvolle Bestätigung seiner erfolgreichen und engagierten Arbeit auf internationaler Fußball-Ebene. Der DFB verknüpft mit seiner Wahl die Hoffnung, dass unsere Bewerbung für die Frauen-WM 2011 in Deutschland durch Herrn Mayer-Vorfelder positiv ins Blickfeld gerückt wird."
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Blue Fritz
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