Bei der Endrunde des WFV Junior Cups Bezirks Stuttgart in Freiberg haben die Jüngsten der Sportvg Feuerbach zugeschlagen und als bestes von acht teilweise hochkarätigen Teams, die aus ursprünglich 100 Bewerbern übrig waren, den Titel geholt. Die acht Feuerbacher F-Jugendlichen hatten erst mal einen Fehlstart und verloren gegen die 2. Mannschaft der Stuttgarter Kickers mit 0:1.
Doch Trainer Tim Henne wusste seine Jungs gleich wieder zu motivieren und als ein strammer Linksschuss ihres Kapitäns Sebastian Gräber gegen SG Untertürkheim zum 1:0 im Netz landete, war der Bann gebrochen. Am Ende siegte die Feuerbacher glatt mit 5:0. Gegen den stärksten Gruppengegner Stuttgarter Kickers reichte es nach hartem Kampf nur zu einem 1:2, wobei ein Pfosten- und ein Lattenschuss zu Buche standen. Besser erging es da den Henne-Schützlingen im anschließenden Halbfinale. Gegen den hoch favorisierten VfB Stuttgarts. Ging man schon bad mit 2:0 in Führung. Dank einer heroischen Abwehrleistung von Lukas Engel, Mert Can Öcokak und Michael Müller bis sich der Bundesliga-Nachwuchs aus Cannstatt die Zähne aus und musste den Feuerbacher den Weg ins Finale freimachen.
Hier traf man zum zweiten Mal auf die Stuttgarter Kickers sein, die den TSV Münster bezwungen hatten. Diesmal jedoch fand Trainer Tim Henne das richtige Rezept gegen die Degerlocher. Lautstark unterstützt von zahlreichen Fans reichte es nur zu einem torlosen Unentschieden, des auf Feuerbacher Seite vor allem den glänzenden Torhüter Marcel Münzinger zu verdanken war. Große Jubel aber dann, als in der 3. Minute der Verlängerung Nick Menacher das goldene Tor markieren konnte.
Die restlichen zwei Minuten wurden für Feuerbach zur wahren Abwehrschlacht, denn die Kickers setzten nun alles auf eine Karte und drängten vor das Feuerbacher Tor. Doch dank einer geschlossenen kämpferischen Leistung ließen die Feuerbacher Jungs nichts mehr anbrennen und lagen wenige Minuten später nach der erlösenden Schlusssirene überglücklich in den Armen. Der erste große Erfolg in ihrer jungen Fußballkarriere, der Titel eines Bezirkshallenmeisters, war Wirklichkeit geworden.
Quelle: stuttgarter-wochenblatt.de