Presse zu V** II vs Kickers

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DirtyToby
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Presse zu V** II vs Kickers

Beitrag von DirtyToby »

Sieg im Stadtderby
Der VfB II hat das Stuttgarter Derby in der Regionalliga Süd gegen die Stuttgarter Kickers mit 1:0 gewonnen. Im ersten Spiel nach der langen Winterpause kaufte der "kleine VfB" schwachen Gästen von der Waldau den Schneid ab und erzielte das entscheidende Tor bereits in der ersten Halbzeit. Aber auch danach konnten die Gäste im Robert-Schlienz-Stadion ihr Spiel nie aufziehen. Der VfB II profitierte über die ganze Spielzeit von vielen haarsträubenden Fehlpässen auf Seiten der Kickers, dem die Spieler ihre eigene Ballsicherheit entgegenstellten.

Geprägt von zwei Situationen

Über die Winterpause gab es einige Veränderungen in den Kadern der beiden Stuttgarter Regionalligisten. Bei den Kickers wurden die Stürmerpositionen neu gefüllt. Die beiden Ex-VfB-Spieler Angelo Vaccaro und Sean Dundee tragen nunmehr das blaue Trikot des Stadtrivalen. Sie standen neben dem weiteren Neuzugang Thomas Weller in der Startformation. Beim VfB II hingegen machte Trainer Rainer Adrion seinen bewährten Job und integrierte weitere Nachwuchsspieler in seinen Regionalligakader. Seine junge Truppe machte gegen die großen Namen ein konsequent geführtes Spiel und erntete weitere drei Punkte, mit denen sie sich weiter hinter den Aufstiegskandidaten festigte. Die gesamte Partie war geprägt von zwei Situationen, die lange Phasen des Durchhängens überragten. Einer der hinzugekommenen Youngster, Manuel Fischer, düpierte kurz vor dem Halbzeitpfiff seinen Gegenspieler und Torhüter Yelldell mustergültig und erzielte nach einer starken Einzelleistung aus spitzestem Winkel das 1:0. In der Schlussphase hatten die Stuttgarter Kickers die große Möglichkeit zum Ausgleich. Doch selbst den Strafstoß, den Torhüter Michael Langer unglücklich verschuldet hatte, konnte Sascha Benda nicht im Tor unterbringen. Langer kam sehr schnell in seine rechte Ecke und hielt das Leder sicher.

Manuel Fischers Einzelaktion zum goldenen Tor

Michael Langer hatte in der zweiten Mannschaft Spielpraxis erhalten und hatte gleich in der dritten Minute zu tun. Nach einem Freistoß von Benda sicherte er bereits im rechten unteren Eck den Ball. Die Kickers hatten den besseren Start für sich, konnten dieses Niveau aber nur kurz halten. Nach exakt fünf Minuten hatte auch Tobias Weis für den VfB II seinen ersten Auftritt. Er wurde auf der Strafraumlinie von den Beinen geholt, aber Schiedsrichter Kempter sah noch einen vagen Ballkontakt von Recep Yildiz in dieser Situation. Die Hausherren agierten vorsichtig und umsichtig, versteckten sich aber auf dem heimischen Geläuf nicht. Von dem angekündigten Sturmlauf der Kickers und der Sicherung der Aufstiegsambitionen war wenig zu sehen. Die größte Gefahr produzierten sie noch durch Standardsituationen in der verhaltenen Anfangsphase. Die Kickers konnten nicht den Druck aufbauen, viel zu spielstark und ballsicher präsentierte sich der "kleine VfB". Die Blauen waren nervös. Die Tabellendritten kamen immer wieder schnell in Ballbesitz. Das VfB-Mittelfeld war kompakt und präsent. Torszenen blieben aber über weite Strecken Mangelware. Insgesamt investierten beide Seiten zu wenig, um aus dieser Partie ein heißes Derby zu machen. Richtige Brisanz kam nicht auf. Erst in der 28. Minute gab es den ersten Eckball für die Gäste, den aber Sean Dundee am langen Pfosten nicht verwerten konnte. Insgesamt blieben die beiden Kickers-Neuzugänge blass und bei ihren Gegenspielern abgemeldet. Der "kleine VfB" war mindestens ebenbürtig und die Einzelaktion von Fischer markierte die nicht unverdiente Führung. Gerade die spielerische Überlegenheit war unverkennbar. Zuvor hatte Matthias Morys in der 35. Minute noch eine sehr gute Möglichkeit. Die Kickers schafften ihn nicht rechtzeitig ins Abseits zu stellen, woraufhin er freie Bahn hatte. Aus zwei Möglichkeiten wählte er den eigenen Abschluß, statt in die Mitte auf den freien Tobias Weis zu passen. Seinen geschlenzten Ball konnte der Kickers-Torhüter noch um den Pfosten lenken. Die Gastgeber hatten längst die Initiative gegen zahnlose Kickers übernommen. Eine Minute vor der Pause schlug der 17-jährige Manuel Fischer zu. Er ließ im Zweikampf seinen Gegenspieler Moritz Steinle steinalt aussehen und schoß trocken aus spitzestem Winkel aufs Tor. Keeper Yelldell blieb fassungslos stehen, als der Ball im Netz neben dem Pfosten zappelte.

VfB II kaufte schwachen Kickers den Schneid ab


Auch in der zweiten Halbzeit konnte die Partie mit der Brisanz eines Stadtderbys selten mithalten. Die Stuttgarter Kickers kamen zunächst deutlich engagierter aus der Kabine. In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit brannte es vor dem VfB-Gehäuse. Eine Aktion von Hartmann wurde abgeblockt (47.). Bei einem Freistoß von Benda von weit links war Langer zur Stelle (49.). In der gleichen Szene schoss dieser nochmals aus ähnlicher Situation gefährlich aufs Tor, zielte aber zu hoch. In der 52. Minute kam dann auch noch Glück für den VfB II hinzu. Angelo Vaccaro schoss seinen Mitspieler Weller an. Sonst hätte der Ball in das Tor gefunden. Der VfB II konterte, war dabei aber zu wenig konsequent. Er profitierte im Spiel von unzähligen haarsträubenden Fehlpässen der Gäste, machte aber zu wenig daraus. Die Kickers erreichten mehr Spielanteile, der "kleine VfB" behielt aber die Oberhand im Zweikampfverhalten, so dass selten Gefahr aufkam. In der 74. Minute war zuerst Marijan Kovacevic und dann Steffen Dangelmayr Retter in höchster Not. Sie schlugen gerade noch den Ball aus dem eigenen Fünfmeterraum. In der überaus fairen Partie kaufte der VfB II den Kickers weitestgehend den Schneid ab - bis die zweite spielentscheidende Szenen die Gemüter erhitzte.

Tumulte vor gehaltenem Strafstoß

Die Endphase gehörte allerdings allein den Gästen. Erst hatte Michael Langer sehr viel Glück. Nach einem Freistoß verlängerte Hartmann den Ball mit dem Hinterkopf, der daraufhin gegen den Pfosten sprang. Der eingewechselte Bischoff konnte nicht schnell genug nachstochern (82.). Ganz hoch her ging es dann, als zwei Minuten später wieder ein hoher Ball vor sein Tor gelangte. Völlig frei schlug Angelo Vaccaro neben das Leder. Der Ball sprang auf und der Torhüter sowie Bischoff versuchten den Ball zu erreichen. Dabei traf Langer den Stürmer am Bein. Der Unparteiische gab den Elfmeter. Bei der Ausführung gab es Tumulte auf dem Platz, aus denen gleich drei Akteure den gelben Karton sahen. Michael Langer sah sich unbeeindruckt. Er reagierte großartig und tauchte bei der Ausführung von Sascha Bender in seine rechte Ecke ab. So hielt er dem "kleinen VfB" den Sieg fest.


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gerko
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Beitrag von gerko »

VfB gewinnt Stuttgarter Ortsderby gegen Kickers 1:0
Sa 24 Feb, 16:56 Uhr

Stuttgart (dpa) - Im Ortsderby der Fußball-Regionalliga Süd hat die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart gegen die Stuttgarter Kickers mit 1:0 (1:0) gewonnen. Das Siegtor erzielte Manuel Fischer (44.).

Es war der erste Treffer des 17-Jährigen in der dritten Liga. Im zweiten Spielabschnitt behaupteten die Platzherren vor 4700 Zuschauern den knappen Vorsprung. In der 88. Minute hatten sie allerdings Glück, als Torwart Michael Langer einen Foulelfmeter von Sascha Benda hielt und so die drei Punkte für den VfB sicherte. Der VfB ist unverändert Tabellendritter, nun aber mit vier Zählern Vorsprung vor den weiter auf Rang vier liegenden Kickers.

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barneygumble
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Beitrag von barneygumble »

VfB gewinnt Stuttgarter Ortsderby gegen Kickers 1:0
Stuttgart (dpa) - 24.02.2007, 16:56 Uhr

Im Ortsderby der Fußball-Regionalliga Süd hat die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart gegen die Stuttgarter Kickers mit 1:0 (1:0) gewonnen. Das Siegtor erzielte Manuel Fischer (44.).

Es war der erste Treffer des 17-Jährigen in der dritten Liga. Im zweiten Spielabschnitt behaupteten die Platzherren vor 4700 Zuschauern den knappen Vorsprung. In der 88. Minute hatten sie allerdings Glück, als Torwart Michael Langer einen Foulelfmeter von Sascha Benda hielt und so die drei Punkte für den VfB sicherte. Der VfB ist unverändert Tabellendritter, nun aber mit vier Zählern Vorsprung vor den weiter auf Rang vier liegenden Kickers.

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Blaues Stuttgart
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Beitrag von Blaues Stuttgart »

barneygumble hat geschrieben: Fussball 24 Fanshop
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Roland
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Beitrag von Roland »

VfB Stuttgart II - Kickers 1:0 (1:0)

Der richtungsweisende Auftakt in die Rückrunde ging heute leider daneben. Mit 0:1 (0:1) Toren unterlagen die Kickers beim VfB Stuttgart II und verloren mit der Niederlage weiter an Boden im Kampf um den Aufstieg in die 2.Bundesliga. Den Treffer des Tages erzielte der junge Manuel Fischer in der 45. Minute. In der zweiten Hälfte scheiterte zunächst Manuel Hartmann mit seinem Kopfball an der Latte, Sascha Benda verschoss zu allem Übel fünf Minuten vor Spielende auch noch einen Foulelfmeter.

Zur Aufstellung:

Trainer Robin Dutt schickte die erwartete Elf ins Derby: David Yelldell im Tor, die Abwehrreihe mit Moritz Steinle, Recep Yildiz, Jens Härter und Oliver Stierle. Im Mittelfeld zentral Manuel Hartmann, auf dem linken Flügel Thomas Weller, rechts Sascha Benda und als Spielmacher lief Bashiro Gambo auf, im Sturm das neue Duo Sean Dundee und Angelo Vaccaro.
Die junge VfB-Mannschaft von Trainer Rainer Adrion stand sehr kompakt in der Defensive, meist störte nur ein Stürmer den Spielaufbau der Kickers.

Zum Spielverlauf:

Das Robert-Schlienz-Stadion war am heutigen Nachmittag mit 4700 Zuschauern gut gefüllt und es war alles angerichtet für das Spitzenspiel der Regionalliga. Nach dem anfänglichen Abtasten beider Teams war es Sascha Benda, der die erste Chance hatte: Sein Freistoß aus 20 Metern entschärfte VfB-Keeper Langer aus der kurzen Ecke (6.). 120 Sekunden später brach Tobias Weis durch, doch Oliver Stierle konnte in letzter Sekunde noch klären (8.). Danach spielte sich die Partie meist zwischen den beiden Strafräumen ab. Der VfB stand tief und überließ den Kickers das Geschehen. Doch den Blauen fiel leider nicht viel ein, gegen die spritzigen und konzentrierten VfB-Amateure gab es kein Durchkommen. Aber die Blauen machten es den "Roten“ auch viel zu leicht: Meist ideenlos und teilweise mit katastrophalen Fehlpässen kamen die VfBler immer wieder in Ballbesitz. Recep Yildiz verursachte kurz vor dem Strafraum einen aussichtsreiche Freistoß für den VfB. Peter Perchtold trat den Freistoß aus knapp 17 Metern, doch David Yelldell hielt sicher. Eine Standardsituation sorgte auch auf der anderen Seite für Gefahr: Nach einer Benda-Ecke köpfte Manuel Hartmann knapp über das Tor (30.).
Die besten Chance in der ersten Halbzeit hatte der VfB aber in der 35. Minute: Die Abseitsfalle der Kickers-Abwehr wurde geschickt ausgespielt, so dass Matthias Morys völlig frei vor dem Kickers-Tor auftauchte. Doch David Yelldell blieb lange stehen und bewahrte mit seiner tollen Handabwehr die Kickers vor dem Rückstand. Die vergebene Chance war umso ärgerlicher aus Sicht des VfB, denn es waren zwei VfB-Akteure noch mitgelaufen, denen er abspielen hätte müssen.
Die Elf von Rainer Adrion erzielte mit dem Pausenpfiff doch noch die Führung: Manuel Fischer tanzte Moritz Steinle auf dem linken Flügel aus, lief fast auf Höhe der Grundlinie Richtung Tor und zog aus spitzem Winkel ab. David Yelldell spekulierte wohl mit einer Hereingabe des erst der 17jährige A-Juniorenspielers, denn sein Schuss zappelte aus dieser eigentlich unmöglichen Position tatsächlich im Netz. Das 1:0 in der 45. Minute.

Im zweiten Durchgang merkte man den Blauen an, dass sie energischer und konsequenter nach vorne spielen wollten. Einen Freistoß von Sascha Benda auf das kurze Eck (47.) und ein Schuss des Mittelfeldspielers (50.) zeigten die Richtung an, doch beide Versuche entschärfte VfB-Schlußmann Langer. Ein Schuss von Manuel Hartmann wurde abgeblockt (50.), in der 52. Minute schoss Angelo Vaccaro seinen Mitspieler Weller an, die Kugel wäre gefährlich auf das VfB-Tor geflogen. Nach einer Benda-Ecke köpfte dieses Mal Recep Yildiz knapp am rechten Pfosten vorbei (58.). Die Blauen brachen nun immer wieder auf den Außen durch und flankten gefährlich in den Strafraum. Doch meist schaffte es die vielbeinige VfB-Abwehr den Ball aus der Gefahrenzone zu schlagen. So ergaben sich auch gelegentlich Konter für die „Roten“, die aber nicht für die Entscheidung sorgten. Der finale Pass kam nicht an oder die Kickers konnten die Situation entschärfen. Der Schuss von Morys (76.) wurde abgeblockt und der Versuch vom eingewechselten Szalai strich rechts am Tor vorbei. (79.)
Pech für die Kickers in der 80. Minute: Einen Freistoß von Sascha Benda köpfte Manuel Hartmann vor dem heranfliegenden VfB-Keeper an die Latte, der Ball sprang wieder zurück ins Feld, doch den Nachschuss von Bastian Bischoff blockte die VfB-Abwehr ab.

Oliver Stierle schlug in der 85. Minute einen langen Ball, den Bastian Bischoff auf Angelo Vaccaro verlängerte. Der Kickers-Neuzugang brachte die Kugel aber nicht unter Kontrolle und schlug im Fallen am Ball vorbei, doch Bastian Bischoff setzte vehement nach und wurde dann vom VfB-Keeper im Strafraum gefoult. Schiedsrichter Michael Kempter zeigte sofort auf den Punkt. Sascha Benda legte sich die Kugel zurecht und alle warteten nur noch auf den Pfiff des Schiedsrichters, doch VfB-Spieler Tobias Weis lief nochmals vor zum Elfmeterpunkt um den Kickers-Schützen zu verunsichern. Angelo Vaccaro schob ihn daraufhin aus dem Strafraum, was mit einem größeren Tumult endete, weil sich die anderen Spieler dazu gesellten. Das Schiedsrichtergespann hatte die Akteure aber schnell wieder im Griff und Michael Kempter bestrafte beide Spieler mit einer Gelben Karte. Doch was viel schlimmer aus Sicht der Kickers war, sollte erst noch folgen: Sascha Benda scheiterte mit seinem Strafstoß am Keeper, der seinen Schuss mit der rechten Hand abwehren konnte.
Damit schien der Wille der Blauen gebrochen, denn in der Schlußphase sollte nicht mehr viel gelingen. Den letzten Konter vergaben Tobias Weis und Adam Szalai (89.), ehe Michael Kempter das Derby pünktlich abpfiff.

Die Spielstatistik

VfB Stuttgart II: Michael Langer – Tobias Feisthammel, Steffen Dangelmayr, Marijan Kovacevic, Joachim Schwabe – Tobias Weis (88. Marco Pischorn), Marcel Schuon, Julian Schuster, Peter Perchthold, Manuel Fischer (70. Adam Szalai) – Matthias Morys (85. Michael Klauß) – Trainer: Rainer Adrion
Kickers: David Yelldell – Moritz Steinle (81. Sokol Kacani), Recep Yildiz, Jens Härter, Oliver Stierle – Manuel Hartmann, Sascha Benda, Bashiru Gambo (73. Laszlo Kanyuk), Thomas Weller – Angelo Vaccaro, Sean Dundee (64. Bastian Bischoff) – Trainer: Robin Dutt

Zuschauer:
4.700 Fans im Robert-Schlienz-Stadion

Tore:
1:0 Manuel Fischer (44.)

Schiedsrichter:
Michael Kempter (Sauldorf)
Verwarnungen:
gelbe Karten: Michael Langer, Tobias Weis, Michael Klauß – Angelo Vaccaro, Recep Yildiz

stuttgarter-kickers.de
Zuletzt geändert von Roland am Samstag 24. Februar 2007, 21:03, insgesamt 2-mal geändert.
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barneygumble
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Beitrag von barneygumble »

Blaues Stuttgart hat geschrieben:
barneygumble hat geschrieben: Fussball 24 Fanshop
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Sorry, zu viel copy&paste. :oops:
Und das dann auch identischerweise vom vorherigen Post auf einer anderen Page... Das mit neuen Nachrichten hier rein posten lasse ich lieber :!:
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- Johann Wolfgang von Goethe -

Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen'gen nur gewesen. Der Staat muß untergehen, früh oder spät, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.
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DirtyToby
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Beitrag von DirtyToby »

Normalerweise stehen nach den offiziellen Spielberichten immer noch die Trainerstimmen.....
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Roland
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Beitrag von Roland »

hier ein paar Auszüge aus der heutigen Sonntag Aktuell:
Hans Kullen: "Jetzt müsste es ein Weltwunder geben, damit wir noch aufsteigen."
Übermorgen will Kullen seinem Trainer ein "konkretes Angebot" für eine Vertragsverlängerung vorlegen, scheint aber selbst nicht mehr zu glauben, Dutt noch halten zu können.
Auf die Frage, ob nach dieser Niederlage sein Abschied besiegelt sei, antwortete Dutt, dass er bis Ende März zu diesem Thema nichts mehr sagen will. Dann läuft die vereinbarte Frist für seine Antscheidung für oder gegen die Kickers ab.
Jules
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Beitrag von Jules »

kullen ist einfach super.
feingefühl, ein gespür für die richtigen worte im richtigen moment.
dan kann man einfach was lernen!
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Matze
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Beitrag von Matze »

Was daran so ankotzt: vor dem Spiel scheinen sich alle dem Ernst der Lage für dieses Spiel bewusst, aber was man dann auf dem Platz ( speziell in der ersten Halbzeit) für ein planloses Gekicke zu sehen bekam, passt kein Stück ins Konzept...beispielhaft das Geschenk zum Ausgleich:

Ein Schüsschen, dass weder platziert noch stark geschossen war!

Aber zum Glück sind sich im nachhinein wieder alle einig, wie wichtig die Partie doch war...

Ich denke nicht, dass Dutt seinen Abschied mit dem Abschneiden in diesem Spiel rechtfertigen wird, denn dafür steht ein Trainer für solch ein planloses Auftreten viel zu sehr mit in der Verantwortung...
Jules
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Beitrag von Jules »

das spiel war wohl eher "zu wichtig".
die jungs haben immer ein problem damit, wenn der druck groß ist.
hat man ja in der hinrunde zur genüge gesehen!
Stepi
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Beitrag von Stepi »

der artikel aus der sonntag aktuell ist mal wieder stark zusammengewürfelt.
Nazis raus aus den Stadien.
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gerko
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Registriert: Sonntag 20. August 2006, 07:44

Beitrag von gerko »

Stepi hat geschrieben:der artikel aus der sonntag aktuell ist mal wieder stark zusammengewürfelt.
Wer hat Zeit ihn komplett abzutippen :?:
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Ruby
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Beitrag von Ruby »

gerko hat geschrieben:
Stepi hat geschrieben:der artikel aus der sonntag aktuell ist mal wieder stark zusammengewürfelt.
Wer hat Zeit ihn komplett abzutippen :?:
Bitteschön:

Nach dem 0:1 beim VfB II können die Stuttgarter Kickers den Aufstieg wohl abhaken – Reutlingen schafft 2:2 in Darmstadt


Kullen : Wir brauchen ein Wunder


Stuttgart. Die Kickers haben nicht nur das Stuttgarter Regionalliga-Derby zum Auftakt nach der Winterpause verloren. Es scheint auch, als sei ihr Trainer nicht mehr zu halten.

Ist der Traum vom Zweitliga-Aufstieg in dieser 88. Spielminute geplatzt? Da trat Sascha Benda für die Stuttgarter Kickers zum Handelfmeter an, scheiterte aber an Michael Langer, dem Torwart des VfB Stuttgart II. Und während die Fans im Kickers-Block hinter dem Tor vor Enttäuschung aufschrien, wandte sich Trainer Robin Dutt entsetzt vom Spielfeld des VfB-Amateurstadions ab. Das 0:1 (0:1) der Blauen im Stadtderby zum Wiederbeginn der Fußball-Regionalliga Süd war damit besiegelt. Und weil die TSG Hoffenheim 4:1 (2:0) in Elversberg gelang und damit auf dem zweiten Aufstiegsplatz schon neun Punkte vor den Kickers liegt, sagte deren Präsident Hans Kullen: “Jetzt müsste es ein Weltwunder geben, damit wir noch aufsteigen.”
Übermorgen will Kullen seinem Trainer ein “konkretes Angebot” für eine Vertragsverlängerung vorlegen, scheint aber selbst nicht mehr zu glauben, Dutt noch halten zu können. Denn den 42-Jährigen zieht es in die zweite Bundesliga. Auf die Frage, ob nach dieser Niederlage sein Abschied besiegelt sei, antwortete Dutt, dass er bis Ende März zu diesem Thema nichts mehr sagen will. Dann läuft die vereinbarte Frist für seine Entscheidung für oder gegen die Kickers ab.
Zwar hatten die in der ersten Hälfte eines bestenfalls durchschnittlichen Spitzenspiels eine ihrer schlechtesten Saisonleistungen gebracht und durch das erst 17-jährige VfB-Talent Manuel Fischer in der 43. Minute den Rückstand kassiert. Was auch daran lag, dass das in der Winterpause verpflichtete Sturmduo Sean Dundee und Angelo Vaccaro nicht annähernd an die Leistungen seiner Vorgänger Mirnes Mesic und Christian Okpala anknüpfen konnte. Dundee wurde von Dutt sogar in der Pause ausgewechselt. Doch in der zweiten Hälfte legten die Kickers zumindest kämpferisch zu, setzten den VfB unter Druck und erspielten sich einige Chancen – hatten aber nicht nur bei Bendas Elfmeter-Patzer Pech. Denn sechs Minuten zuvor hatte Manuel Hartmann per Kopf an den Pfosten getroffen.
Rainer Adrion war dagegen “rundum zufrieden. Wir haben läuferisch, kämpferisch und taktisch ein sehr gutes Spiel gemacht”, sagte der VfB-Coach – und übertrieb damit ein wenig. Dabei ist allerdings zu bedenken, dass der Bundesliga-Nachwuchs die Abgänge von Verteidiger Raphael Schaschko und Stürmer Bernd Nehrig in der Winterpause zur SpVgg Unterhaching verkraften muss. Und dennoch gewann. Adrion bot den A-Jugendlichen Fischer als einzigen Stürmer auf. Und der bedankte sich mit seinem ersten Regionalliga-Treffer, weshalb der VfB Tabellendritter bleibt und die Kickers schon seit 13. September auf einen Auswärtssieg warten.
[… Text über Reutlingen-Spiel]
Auch Mirnes Mesic traf gestern übrigens. Zur 1:0-Führung für seinen neuen Arbeitgeber. Der heißt TSG Hoffenheim und eilt der zweiten Bundesliga entgegen. Es sieht nicht gut aus für die Kickers.
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gerko
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Beitrag von gerko »

Jetzt ist der Druck weg

26.02.2007

Die Stuttgarter Kickers verabschieden sich nach dem 0:1 im Stadtderby beim VfB II aus dem Aufstiegsrennen

Stuttgart - Wochenlang hatten die Verantwortlichen des Fußball-Regionalligisten Stuttgarter Kickers Spieler und Fans darauf vorbereitet, im Rennen um den Aufstieg in die zweite Liga noch ein gewichtiges Wörtchen mitreden zu wollen. Es brauchte nach der Winterpause nur ein Spiel, und alle Träume waren zerplatzt. Nach dem 0:1 (0:1) im Stadtderby beim VfB Stuttgart II haben sich die Kickers aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet.

Von Sigor Paesler

Während der Begegnung hatte es immer mal wieder getröpfelt. Nachdem Sascha Benda fünf Minuten vor dem Spielende einen Elfmeter verschossen und damit die größte Ausgleichschance der "Blauen" vergeben hatte, öffnete der Himmel seine Schleusen. Wenig später standen die Akteure im Regen und versuchten, das eben Geschehene und vor allem die Folgen zu erklären. "Das habe ich mir natürlich anders vorgestellt. Jetzt müssen wir eben die nächsten 13 Spiele gewinnen, um noch aufzusteigen", meinte Angelo Vaccaro, der wie sein ebenfalls neu verpflichteter Sturmpartner Sean Dundee eine ganz schwache Vorstellung geboten hatte. Ironie des Schicksals: Ausgerechnet Mirnes Mesic, der in der Winterpause zum Hauptkonkurrenten gewechselt war, brachte die TSG Hoffenheim beim 4:1 in Elversberg in Führung.

13 Siege? Neun Punkte auf den Zweiten Hoffenheim aufholen? Mittelfeldspieler Manuel Hartmann winkte ab: "Wenn wir so spielen, brauchen wir darüber gar nicht nachzudenken." Später im Clubheim, und damit im Trockenen, verbreitete VfB-Trainer Rainer Adrion gute Laune und sprach seinen Spielern ein "uneingeschränktes Lob" aus. Dass die Mannschaft trotz des besseren Tabellenplatzes nicht gerade wie ein Heimteam aufgetreten war, störte ihn wenig. Als er davon sprach, wie offensiv die Ausrichtung gewesen sei, erntete er jedenfalls Kopfschütteln. Immerhin hatte der VfB seine Mauertaktik beinahe perfekt umgesetzt. Das Tor zum 1:0, bei dem sich der erst 17-jährige Manuel Fischer auf der linken Seite herrlich durchgesetzt und Kickers-Keeper David Yelldell am kurzen Pfosten überrascht hatte, entsprang jedoch einer von wenigen Offensivaktionen.

Den Kickers-Verantwortlichen war am Ende aber egal, dass ihre Mannschaft allein schon wegen der klaren Feldüberlegenheit einen Zähler verdient gehabt hätte. Denn überzeugend war der Auftritt nicht. Neben dem Strafstoß hatte sich das Team nur eine hochkarätige Möglichkeit erarbeitet, als Hartmann an den Pfosten köpfte (80.). Vor allem aber schmerzten die fehlenden Punkte. "Dem Druck, gewinnen zu müssen, waren wir überhaupt nicht gewachsen", meinte Coach Robin Dutt. Und: "Es macht keinen Sinn, jetzt über den Aufstieg zu sprechen."

Ob es noch einen Sinn macht, über eine Vertragsverlängerung des ambitionierten Trainers zu sprechen, ist eine andere Frage. "Ich werde ihm am Dienstag ein konkretes Angebot vorlegen", sagte Präsident Hans Kullen, ergänzte aber: "Ich bin realistisch, es wird schwer sein, ihn zu halten." Dutt will seine Entscheidung Ende März bekannt geben und bis dahin nichts mehr zu dem Thema sagen. "Ich habe jetzt erst einmal andere Dinge zu tun", sagte er und gewann der Situation nur einen positiven Aspekt ab: "Der Druck ist geringer geworden." Die Spannung auch.

VfB Stuttgart II: Langer - Feisthammel, Dangelmayr, Kovacevic, Schwabe - Weis (87. Pischorn), Schuon, Schuster, Perchtold, Morys (84. Klauß) - Fischer (68. Szalai).

Stuttgarter Kickers: Yelldell - Steinle (79. Kacani), Yildiz, Härter, Stierle - Hartmann - Benda, Gambo (71. Kanyuk), Weller - Vaccaro, Dundee (64. Bischoff).

Schiedsrichter: Kempter (Sauldorf).

Zuschauer: 4700.

Tor: 1:0 Fischer (43.).

Gelbe Karten: Langer, Weis, Klauß / Yildiz, Vaccaro.

Besonderes Vorkommnis: Langer hält Foulelfmeter von Benda (86.).

Beste Spieler: Weis, Fischer / Weller, Yildiz.

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Roland
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Beitrag von Roland »

Ernüchterung bei den Kickers

Stuttgart - Der Rückstand der Stuttgarter Kickers auf einen Aufstiegsplatz in der Fußball-Regionalliga ist auf neun Punkte angewachsen: "Um es jetzt noch zu packen, müsste ein Weltwunder her", sagte Präsident Hans Kullen nach dem 0:1 beim VfB II.

VON JÜRGEN FREY

Was hatten sie im Lager der Blauen nicht alle für große Hoffnungen in dieses Derby gesetzt. Eine richtungsweisende Partie sei es, eine Art Endspiel. Und dann zeigte die Mannschaft eine Stunde lang so gut wie kein Temperament und agierte gegen eine sehr gut geordnete VfB-Elf viel zu statisch. Sean Dundee entpuppte sich als Totalausfall, Sturmpartner Angelo Vaccaro blühte erst in der letzten halben Stunde auf. Den positivsten Eindruck von den drei Neuzugängen hinterließ der schnelle und ballsichere Thomas Weller, der seine Klasse auf der linken Seite in einigen Szenen zeigte.

Hans Kullen war das alles viel zu wenig. "60 Minuten lang hat der Mannschaft der Biss gefehlt", schimpfte der Kickers-Chef. Trainer Robin Dutt drückte sich so aus: "Wir waren dem Druck nicht gewachsen. Ich glaube, wir hätten heute noch Stunden spielen können, und wir hätten kein Tor erzielt." 13 Spieltage vor Saisonende herrscht Ernüchterung bei den Kickers.

Wie's jetzt weitergeht? Zunächst einmal wird der Präsident am morgigen Dienstag Trainer Dutt ein Angebot vorlegen, bei dem die Kickers laut Präsident an ihre Schmerzgrenze gehen. Nach Lage der Dinge wird dies nichts daran ändern, dass Dutt die Blauen am Saisonende verlassen wird. "Von ein paar Euro wird es der Coach kaum abhängig machen", befürchtet das für die Finanzen zuständige Präsidiumsmitglied Dirk Eichelbaum. In der Führungsriege der Blauen macht man sich nichts vor. Die gute Arbeit des 42-Jährigen hat sich in der Branche herumgesprochen. "Wir würden Robin Dutt liebend gerne behalten, aber ein aufstrebender Trainertyp wie er passt ins Anforderungsprofil vieler Clubs in Deutschland", weiß Eichelbaum. Nicht nur beim 1. FC Saarbrücken, dem SC Freiburg und der SpVgg Greuther Fürth macht sein Name die Runde, auch mit 1860 München wird Dutt in Verbindung gebracht. Deren Amateurtrainer Marco Kurz könnte bei den Blauen ein Thema werden.

Längst machen sich die Kickers Gedanken über einen möglichen Nachfolger. Am liebsten würden sie in der blauen Chefetage Robin Dutt klonen: Ein junger, unverbrauchter Coach sollte es sein, der Wert auf den Nachwuchs legt, sich in der Region auskennt und keine Reichtümer an Gehalt verlangt. Was sagt Robin Dutt zu den Diskussionen um seine Person? Vorerst gar nichts. "Ich werde bis Ende März keine Antworten mehr zu diesem Thema geben", erklärte er nach dem Derby. Er müsse nun die Mannschaft aufrichten. "Es gibt keinen Grund, ab jetzt Urlaub zu machen." Am allerwenigsten für die Verantwortlichen.

Quelle: STN


Klarheit schaffen

Natürlich war am Ende auch viel Pech dabei: Ein Pfostentreffer und ein verschossener Elfmeter verhinderten einen Punktgewinn der Stuttgarter Kickers im Derby beim VfB II. Doch unterm Strich präsentierten sich die Blauen nicht so, als würden sie noch an den Aufstieg glauben. Kein Wunder: Nach dem Verkauf von Mirnes Mesic an den direkten Konkurrenten TSG Hoffenheim hatte der Großteil der Spieler den Sprung nach oben innerlich abgehakt. Erschwerend hinzu kommt der wahrscheinliche Abgang von Trainer Robin Dutt am Saisonende.

Die Führungsriege der Blauen steht vor einer riesigen Herausforderung. So schnell wie möglich sollte sie im Hinblick auf eine seriöse Planung der neuen Saison Klarheit schaffen: Von der Trainerfrage hängt möglicherweise die Zukunft von Manager Joachim Cast ab, der ein sehr enges Verhältnis zu Dutt hat. Auch Schlüsselspieler wie Manuel Hartmann, deren Verträge auslaufen, sowie potenzielle Neuzugänge wollen wissen, woran sie sind.

Was die Probleme nicht kleiner macht: Das Geld bei den Kickers ist knapp wie eh und je. Ob Hauptsponsor Eduardo Garcia weitermacht, steht in den Sternen. Schwere Zeiten für die Blauen, in denen sich die Qualität der handelnden Personen zeigen wird.

Quelle: STN
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Ruby
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Beitrag von Ruby »

Die Aufholjagd ist schon zu Ende
Nach der Niederlage im Derby gegen den VfB können die Kickers das Thema Aufstieg abhaken

STUTTGART. Das Aufstiegsrennen in der Regionalliga ist wohl gelaufen, nachdem die Stuttgarter Kickers gegen den VfB Stuttgart II 0:1 verloren haben. In der Trainerfrage ist offiziell nichts entschieden: "Ich werde dazu bis Ende März nichts sagen", erklärt Robin Dutt.

Von Joachim Klumpp

Pünktlich zum Schlusspfiff setzte am Samstag ein wolkenbruchartiger Regenguss über dem Schlienzstadion ein. Einigen Spielern kam der nicht ungelegen, denn so konnten sie fluchtartig den Platz verlassen, ohne Rede und Antwort stehen zu müssen. Dabei drängten sich nach der 0:1-Niederlage der Stuttgarter Kickers im Regionalligaderby beim VfB durchaus Fragen auf - eine zumindest hat sich weit gehend geklärt: Die Aufholjagd der Kickers ist zu Ende, ehe sie so recht begonnen hat. Bei neun Punkten Rückstand auf den Tabellenzweiten Hoffenheim "müsste schon ein Weltwunder geschehen", sagt Präsident Hans Kullen. So sieht es auch der Trainer Robin Dutt: "Wir haben einen herben Rückschlag erlitten, da macht es keinen Sinn, über dieses Thema zu reden." Vielmehr müsse die Mannschaft mental aufs nächste Spiel gegen Ingolstadt eingestellt werden.

Die richtige Einstellung jedenfalls fehlte im Spitzenspiel. "Die erste Halbzeit haben wir nicht ins Spiel gefunden", sagte Thomas Weller, der von den drei Neuen der mit Abstand Auffälligste war und dennoch zu dem Schluss kam: "Ich kann besser spielen." Das trifft hoffentlich auch auf die beiden anderen beiden Wintertransfers zu: Sean Dundee, dem nichts gelang, und Angelo Vaccaro, der zumindest in der Schlussphase etwas aufwachte. In dieser Verfassung ist das Angriffsduo jedenfalls kein Ersatz für Okpala und Mesic. Die aufkeimenden Diskussionen sind legitim, allerdings sollte nicht vergessen werden, dass auch die beiden Abgänge enttäuschende Auftritte abgeliefert haben. Erinnert sei nur an die Niederlage in Pirmasens. Dutt wiegelte die Diskussion im Keim ab: "Es gab Schwächen in allen Mannschaftsteilen."

Zum Beispiel im Spielaufbau, wo weder Bashiru Gambo noch Laszlo Kanyuk das Heft in die Hand bekamen - gerade dem vermeintlichen Prunkstück Mittelfeld fehlt nach wie vor die ordnende Hand; die Defensive wiederum verriet bei den Kontern des VfB viele Schwächen, zumal sich Moritz Steinle kurz vor der Pause wie ein Schulbub von einem ebensolchen, durch den erst 17-jährigen Manuel Fischer düpieren ließ (siehe Meldung).

Zu dem biederen Auftritt sagte der Präsident Hans Kullen: "Mir hat da der Biss gefehlt." Der kam zwar nach der Pause, aber die wenigen Chancen durch Hartmann (Pfosten) und vor allem durch Bendas Elfmeter wurden vertan. In dieser Form haben die Kickers mit der zweiten Liga jedenfalls so viel am Hut wie Greenpeace mit einer Walfangfabrik, vorrangig gilt deshalb, das Minimalziel (Platz sechs) im Auge zu behalten.

Dabei hätte ein Sieg einen galanten Nebeneffekt gehabt und die Trainerdiskussion etwas in den Hintergrund gerückt. Robin Dutt weiß das, deshalb hat er sich selbst einen Maulkorb auferlegt. "Bis Ende März werde ich zu diesem Thema nichts mehr sagen." Er nicht, aber vielleicht andere. Morgen jedenfalls will der Präsident dem Trainer nochmals ein finanziell verbessertes Angebot vorlegen, doch es ist fraglich, ob das ausreicht, eine Trendwende zu erreichen, denn in puncto Kaderzusammenstellung sind den Kickers bei einem gleich bleibenden Etatsansatz (der noch nicht mal gesichert ist) die Hände gebunden, mit Spielern der Kategorie Dundee oder Vaccaro.

Die haben nun noch 13 Spiele Zeit, sich zu beweisen. Laut Dutt ohne Druck: "Der ist jetzt doch deutlich kleiner", sagt der Trainer, nachdem die Mannschaft beim Derby mit der vermeintlichen Favoritenrolle schlecht zurechtkam. Letztlich gilt es, jetzt schon die Weichen zu stellen für die nächste Saison. Einige Verträge (Hartmann, Stierle) laufen aus, andere Akteure wollen sich empfehlen. Bastian Bischoff und Sokol Kacani etwa.

Das Aufsichtsratsmitglied Walter Kelsch hat nicht erst seit der Niederlage bei seinem Exverein die Zeichen der Zeit erkannt und betont: ¸¸Wir müssen uns vorrangig auf die Qualifikation für die eingleisige dritte Liga konzentrieren." Das wird schwer genug.
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DirtyToby
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Beitrag von DirtyToby »

Mir ist unbegreiflich, wie bei einer gewachsenen Mannschaft am 21. Spieltag der Druck zu groß sein kann! Es ging ja nicht darum, den Weltpokal zu gewinnen, sondern lediglich darum, eine Minimalchance aufrecht zu erhalten. Wenn dafür die mentale Stärke und/oder die Einstellung auf das Spiel schon nicht reicht, dann geht da doch gehörig was schief! Da wird von offizieller Seite nach 4-5 Spieltagen vorgeschlagen, mannschaftsintern Aufstiegsprämien auszuhandeln, aber man ist nicht in der Lage, sich wärend der gesamten Winterpause auf ein Derby einzustimmen, zu dem eigentlich gar keine Einstimmung nötig sein sollte... Manmanman...
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svk4ever
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Beitrag von svk4ever »

Ach komm... erinnern wir uns an den Herbst. Da war die Mannschaft nicht mal dem Druck gewachsen gegen einen engagierten Oberligisten zu bestehen. Dann hieß es nach jedem Spiel: Das nächste Mal legen wir den Schalter um... und was kam? Nichts!

Warum sollte es jetzt also funktionieren, als man sich wirklich keinen Ausrutscher mehr erlauben durfte?
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Jules
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Beitrag von Jules »

@svk4ever:

so siehts aus!
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