Perugia will Birgit Prinz verpflichten
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Perugia will Birgit Prinz verpflichten
> Birgit Prinz? Wer ist das?
>
> Birgit Schoenau & Katrin Steinbichler (SZ 11.12.) beschreibt das
> Vorhaben Luciano Gauccis, Praesident des AC Perugia, Birgit Prinz zu
> verpflichten: 'Wie ernst gemeint ist dieses Angebot aus Italien? 'Der
> Praesident erwartet, dass Signora Prinz unterschreibt', heisst es
> offiziell beim AC Perugia. 'Wir haben uns vergangene Woche in Rom
> getroffen und gesprochen. Nicht mehr, nicht weniger', sagt die
> Umworbene. Ihre Entscheidung will die Torschuetzenkoenigin beim
> WM-Gewinn bis zum kommenden Wochenende verkuenden, doch nicht alle
> wuerden ein positives Votum begruessen. Serse Cosmi, der Trainer
> Perugias und somit demnaechst ihr direkter Vorgesetzter, hat bereits
> durchblicken lassen, dass die juengste Laune seines Patrons Luciano
> Gaucci fuer ihn kein Gesetz ist. 'Oder glaubt ihr, dass ich mein
> Spielsystem auf 90-60-90 umstelle?' In seiner Mannschaft sei kein Platz
> fuer eine Frau, erklaerte Cosmi, der zurzeit ohnehin ganz andere
> Probleme hat: Nach zwoelf Spieltagen ist der einst so solide
> Mittelklasseklub aus Umbrien Drittletzter in der Serie A. Gaucci weiss
> genau, dass seine fixe Idee nicht nur im Klub auf erbitterten Widerstand
> stoesst. 'Wir haben ja noch nicht mal ein Damenklo', seufzt ein
> Mitarbeiter des Vereins. Schwerer wiegt, dass Birgit Prinz in Perugia
> mit hoechster Wahrscheinlichkeit ebenso wenig spielen wuerde wie Al
> Saadi Gaddafi, der letzte, inzwischen als Dopingsuender abservierte
> Werbegag des geltungssuechtigen Reinigungsunternehmers Gaucci. Als er
> den Sohn des libyschen Revolutionsfuehrers mit Pomp und Gloria in seinem
> Schloss als neuen Mannschaftsfuehrer vorstellte, wusste der Praesident
> bereits, dass Gaddafi junior ein Match gegen Juventus Turin oder AS Rom
> allerhoechstens von der Tribuene aus verfolgen wuerde. Gaddafi war fuer
> den gelernten Strassenbahnfahrer Gaucci nur eine Trophaee - und Birgit
> Prinz waere nichts weiter als eine weitere Provokation im Feldzug des
> Provinzbosses gegen seine Verbandsoberen. Gaucci liegt im Dauerclinch
> mit dem Fussballverband Federcalcio und der Profiliga. Jetzt hat er sich
> die Emanzipation der Frau im Maennerfussball auf die Fahnen geschrieben.
> 'Ueberall arbeiten Frauen gleichberechtigt neben den Maennern, auch am
> Fliessband bei Fiat', sagte Gaucci der SZ. 'Warum also nicht auch im
> Fussball? Es kommt ja nicht allein auf Kraft an, sondern auf Taktik und
> Intelligenz.' Das war im August, und Gaucci hatte noch nie etwas von
> Birgit Prinz gehoert. 'Wer ist das?'
> http://www.sueddeutsche.de/sz/sport/red-artikel2966/
>
> Matthias Kittmann (FR 11.12.) ruegt Gaucci: 'Die Idee ist purer Mumpitz.
> Das empfanden auch die schwedischen Nationalspielerinnen Hanna Ljungberg
> und Viktoria Svensson so, ebenfalls mit einem Angebot von Gaucci
> bedacht. Beide konnten sie sich nur muehsam zurueckhalten, bei der
> Absage die Formen der Hoeflichkeit zu wahren. Dabei besteht ueberhaupt
> kein Zweifel, dass Birgit Prinz, Torschuetzenkoenigin und beste
> Spielerin der Frauen-WM, die weltweit ueberragende Kickerin ist. Aber es
> waere auch niemand auf die Idee gekommen, Jackie Joyner-Kersee als
> schnellste Frau der Welt gegen Carl Lewis antreten zu lassen. Das hat
> nichts mit Frauenfeindlichkeit zu tun, sondern schlicht mit biologischen
> Unterschieden. Abgesehen von der sportlichen Fragwuerdigkeit haette
> Birgit Prinz im Fussball-Macho-Land Italien keine Chance. Genau so wenig
> wie Carolina Morace, die fuer drei Monate den Drittligisten Cesena
> trainierte. Durchaus erfolgreich, aber sie wurde entlassen, weil die
> eigenen Spieler die Schmaehungen der Gegner nicht mehr ertragen
> konnten.'
> http://www.fr-aktuell.de/ressorts/sport ... cnt=354876
>
> Birgit Schoenau & Katrin Steinbichler (SZ 11.12.) beschreibt das
> Vorhaben Luciano Gauccis, Praesident des AC Perugia, Birgit Prinz zu
> verpflichten: 'Wie ernst gemeint ist dieses Angebot aus Italien? 'Der
> Praesident erwartet, dass Signora Prinz unterschreibt', heisst es
> offiziell beim AC Perugia. 'Wir haben uns vergangene Woche in Rom
> getroffen und gesprochen. Nicht mehr, nicht weniger', sagt die
> Umworbene. Ihre Entscheidung will die Torschuetzenkoenigin beim
> WM-Gewinn bis zum kommenden Wochenende verkuenden, doch nicht alle
> wuerden ein positives Votum begruessen. Serse Cosmi, der Trainer
> Perugias und somit demnaechst ihr direkter Vorgesetzter, hat bereits
> durchblicken lassen, dass die juengste Laune seines Patrons Luciano
> Gaucci fuer ihn kein Gesetz ist. 'Oder glaubt ihr, dass ich mein
> Spielsystem auf 90-60-90 umstelle?' In seiner Mannschaft sei kein Platz
> fuer eine Frau, erklaerte Cosmi, der zurzeit ohnehin ganz andere
> Probleme hat: Nach zwoelf Spieltagen ist der einst so solide
> Mittelklasseklub aus Umbrien Drittletzter in der Serie A. Gaucci weiss
> genau, dass seine fixe Idee nicht nur im Klub auf erbitterten Widerstand
> stoesst. 'Wir haben ja noch nicht mal ein Damenklo', seufzt ein
> Mitarbeiter des Vereins. Schwerer wiegt, dass Birgit Prinz in Perugia
> mit hoechster Wahrscheinlichkeit ebenso wenig spielen wuerde wie Al
> Saadi Gaddafi, der letzte, inzwischen als Dopingsuender abservierte
> Werbegag des geltungssuechtigen Reinigungsunternehmers Gaucci. Als er
> den Sohn des libyschen Revolutionsfuehrers mit Pomp und Gloria in seinem
> Schloss als neuen Mannschaftsfuehrer vorstellte, wusste der Praesident
> bereits, dass Gaddafi junior ein Match gegen Juventus Turin oder AS Rom
> allerhoechstens von der Tribuene aus verfolgen wuerde. Gaddafi war fuer
> den gelernten Strassenbahnfahrer Gaucci nur eine Trophaee - und Birgit
> Prinz waere nichts weiter als eine weitere Provokation im Feldzug des
> Provinzbosses gegen seine Verbandsoberen. Gaucci liegt im Dauerclinch
> mit dem Fussballverband Federcalcio und der Profiliga. Jetzt hat er sich
> die Emanzipation der Frau im Maennerfussball auf die Fahnen geschrieben.
> 'Ueberall arbeiten Frauen gleichberechtigt neben den Maennern, auch am
> Fliessband bei Fiat', sagte Gaucci der SZ. 'Warum also nicht auch im
> Fussball? Es kommt ja nicht allein auf Kraft an, sondern auf Taktik und
> Intelligenz.' Das war im August, und Gaucci hatte noch nie etwas von
> Birgit Prinz gehoert. 'Wer ist das?'
> http://www.sueddeutsche.de/sz/sport/red-artikel2966/
>
> Matthias Kittmann (FR 11.12.) ruegt Gaucci: 'Die Idee ist purer Mumpitz.
> Das empfanden auch die schwedischen Nationalspielerinnen Hanna Ljungberg
> und Viktoria Svensson so, ebenfalls mit einem Angebot von Gaucci
> bedacht. Beide konnten sie sich nur muehsam zurueckhalten, bei der
> Absage die Formen der Hoeflichkeit zu wahren. Dabei besteht ueberhaupt
> kein Zweifel, dass Birgit Prinz, Torschuetzenkoenigin und beste
> Spielerin der Frauen-WM, die weltweit ueberragende Kickerin ist. Aber es
> waere auch niemand auf die Idee gekommen, Jackie Joyner-Kersee als
> schnellste Frau der Welt gegen Carl Lewis antreten zu lassen. Das hat
> nichts mit Frauenfeindlichkeit zu tun, sondern schlicht mit biologischen
> Unterschieden. Abgesehen von der sportlichen Fragwuerdigkeit haette
> Birgit Prinz im Fussball-Macho-Land Italien keine Chance. Genau so wenig
> wie Carolina Morace, die fuer drei Monate den Drittligisten Cesena
> trainierte. Durchaus erfolgreich, aber sie wurde entlassen, weil die
> eigenen Spieler die Schmaehungen der Gegner nicht mehr ertragen
> konnten.'
> http://www.fr-aktuell.de/ressorts/sport ... cnt=354876
Wem die Scheiße bis zum Hals steht sollte den Kopf nicht hängen lassen!
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Birgit Prinz wechselt nicht zum AC Perugia

Frankfurt/Main (dpa/WEB.DE) - Weltfußballerin Birgit Prinz wird nicht zum AC Perugia in die italienische Seria A wechseln.
Die Frankfurter Nationalspielerin lehnte das Angebot von Perugias Präsidenten Luciano Gaucci ab, im Männer-Team mitzuwirken.
"Ich spiele zu gerne Fußball, als dass ich Gefahr laufen möchte, in einer Männer- Mannschaft nur noch wenige Minuten oder gar nicht eingesetzt zu werden", sagte Prinz. Nach Angaben von Prinz-Manager Andreas Rink schlug die 26-Jährige damit eine "siebenstellige Summe" aus.
Frankfurt/Main (dpa/WEB.DE) - Weltfußballerin Birgit Prinz wird nicht zum AC Perugia in die italienische Seria A wechseln.
Die Frankfurter Nationalspielerin lehnte das Angebot von Perugias Präsidenten Luciano Gaucci ab, im Männer-Team mitzuwirken.
"Ich spiele zu gerne Fußball, als dass ich Gefahr laufen möchte, in einer Männer- Mannschaft nur noch wenige Minuten oder gar nicht eingesetzt zu werden", sagte Prinz. Nach Angaben von Prinz-Manager Andreas Rink schlug die 26-Jährige damit eine "siebenstellige Summe" aus.
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