Vorschau: Kickers - Pfullendorf
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Vorschau: Kickers - Pfullendorf
Vorschau
Spielinfos:
Anstoß: 17.03.2007 14:30
Stadion: GAZI-Stadion auf der Waldau
Schiedsrichter: Ralf Viktora, Stephan Kammerer, Markus Finke
Stuttgarter Kickers: Gambo (nach Grippe) und Kanyuk (nach Knieproblemen) sind im Mittelfeld eine Alternative. Bischoff könnte erneut für Dundee stürmen.
SC Pfullendorf: Da sich Agyemang zuletzt nicht aufdrängte, dürfte sich an der Anfangsformation nichts ändern.
Aufstellung
Stuttgarter Kickers
Yelldell - Sökler, Yildiz, Härter, Stierle - M. Hartmann - Benda, Parmak, Weller - Vaccaro, Dundee
Trainer: Dutt
SC Pfullendorf
Hermanutz - Deufel, Kiefer, Rapp, R. Zimmermann - Busch, Konrad, Leandro, Gerster - I. Lucic, Rogosic
Trainer: Feichtenbeiner
kicker.de
Spielinfos:
Anstoß: 17.03.2007 14:30
Stadion: GAZI-Stadion auf der Waldau
Schiedsrichter: Ralf Viktora, Stephan Kammerer, Markus Finke
Stuttgarter Kickers: Gambo (nach Grippe) und Kanyuk (nach Knieproblemen) sind im Mittelfeld eine Alternative. Bischoff könnte erneut für Dundee stürmen.
SC Pfullendorf: Da sich Agyemang zuletzt nicht aufdrängte, dürfte sich an der Anfangsformation nichts ändern.
Aufstellung
Stuttgarter Kickers
Yelldell - Sökler, Yildiz, Härter, Stierle - M. Hartmann - Benda, Parmak, Weller - Vaccaro, Dundee
Trainer: Dutt
SC Pfullendorf
Hermanutz - Deufel, Kiefer, Rapp, R. Zimmermann - Busch, Konrad, Leandro, Gerster - I. Lucic, Rogosic
Trainer: Feichtenbeiner
kicker.de
Re: Vorschau: Kickers - Pfullendorf
Roland hat geschrieben:Schiedsrichter: Ralf Viktora
Das ist kein "guter" Schiedsrichter für die Kickers.
Er pfiff bisher 7 Spiele der Kickers. Dabei gab es 1 unentschieden und 6 Niederlagen sowie 2:12 Tore. :(
Einmal leitete er auch schon ein Spiel Kickers - Pfullendorf, das endete am 19.4.2003 mit 1:3.
Re: Vorschau: Kickers - Pfullendorf
tja, da wird sich eine negative statistik am wochenende wohl gebrochen werdenBuddy hat geschrieben:Roland hat geschrieben:Schiedsrichter: Ralf Viktora
Das ist kein "guter" Schiedsrichter für die Kickers.
Er pfiff bisher 7 Spiele der Kickers. Dabei gab es 1 unentschieden und 6 Niederlagen sowie 2:12 Tore. :(
Einmal leitete er auch schon ein Spiel Kickers - Pfullendorf, das endete am 19.4.2003 mit 1:3.
Wir hamma heuer mal so eine Weltreise g'macht. Aber ich sag's Ihnen gleich wia's is: da fahrma nimmer hin.
(Gerhard Polt)
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Interview mit Robin Dutt, Trainer der Stuttgarter Kickers
STUTTGART - Die Stuttgarter Kickers sind am Samstag ab 14.30 Uhr Gastgeber des SC Pfullendorf. Für den SCP ist es ein ganz wichtiges Match, nachdem ja wegen der Doping-Affäre Punktabzug droht. Die Kickers, bei denen es vorige Woche einen Wechsel in der Vereinsführung gab (Anwalt Dirk Eichelbaum für Hans Kullen), haben ihrereseits durch die Niederlage des Tabellenzweiten TSG Hoffenheim auch wieder realistische Chancen im Kampf um den Aufstieg.
Sechs Punkte beträgt aktuell der Rückstand auf Hoffenheim bei noch elf ausstehenden Spielen. SZ-Mitarbeiter Dirk Meier sprach mit Trainer Robin Dutt (42), der in den letzten Tagen die regionalen Sportschlagzeilen beherrschte, weil er die "Stukis" am Saisonende zum SC Freiburg verlassen wird. Doch der der gebürtige Rheinländer mit indischen Vorfahren und schwäbischem Akzent ist ganz offenbar ein Mann mit Prinzipien. Zwar steht der Wechsel in den Breisgau definitiv fest, doch Dutt ist der Name seines künftigen Clubs vor der für heute angekündigten offiziellen Bekanntgabe in Freiburg nicht zu entlocken. Dafür sagt der Finke-Nachfolger, was er über den neuerlichen Dopingfall beim SC Pfullendorf denkt.
SZ: Herr Dutt: Die Medien berichten, dass Sie zur neuen Saison zum Zweitligisten SC Freiburg gehen. Ist das richtig?
Dutt: Es ist nicht bestätigt, wohin ich gehe. Es wurde zwar in vielen Zeitungen darüber berichtet, aber ich bestätige diese Meldungen nicht. Wenn Sie das alles richtig gelesen haben, dann werden Sie dort keine Aussage zu irgendeinem Verein von mir finden. Ich bestätige weder den von Ihnen genannten Vereinsnamen noch einen anderen. Mein neuer Arbeitgeber und ich werden das erst am heutigen Freitag tun.
SZ: Wie Sie meinen, Herr Dutt. Dann lassen Sie uns über das aktuelle Regionalligageschehen sprechen: Ihr Team hat wieder Chancen, doch noch den Aufstieg in die Zweite Liga zu schaffen. Denn Hoffenheim hat zuletzt überraschend beim Karlsruher SC II mit 0:1 verloren.
Dutt: Unsere Mannschaft ist der große Außenseiter, sportlich und auch was den Etat angeht. Bis jetzt hat sich für uns auch noch nichts geändert. Wir wollen eine Serie hinlegen, dann wird man sehen. Meiner Meinung nach ist es auch jetzt noch zu früh, um Aussagen zu machen, die den Aufstieg betreffen.
SZ: Bei den Kickers ist vorige Woche der langjährige Präsident Hans Kullen zurückgetreten. Wie kommentieren Sie diesen Vorgang?
Dutt: Das kommentiere ich überhaupt nicht, weil das Vereinspolitik ist. Ich bin im sportlichen Sektor tätig. Auf diese Aufgabe konzentriere ich mich ausschließlich.
SZ: Aber wird dieser Führungswechsel spurlos an der Mannschaft vorbei gehen oder könnte er Auswirkungen auf das Team haben?
Dutt: Nein, der Wechsel an der Vereinsspitze wird sich nicht auf die Mannschaft auswirken. Das ist auch meine Aufgabe, solche Dinge von den Spielern fern zu halten.
SZ: Ihr nächster Gegner heißt SC Pfullendorf. Dort kracht es momentan nach dem zweiten Dopingskandal binnen dreieinhalb Jahren. Wie beurteilen Sie den Fall?
Dutt: Es ist schon sehr ärgerlich, dass so etwas passiert ist. Zumal der betroffene Spieler ein sehr wichtiger für den SCP ist. Das Ganze hat für mich eine gewisse Tragik. Denn jedes Jahr kämpft Pfullendorf um den Klassenerhalt und dann müssen sie noch mit einem Punktabzug leben. Das tut mir sehr leid und ist sehr schade.
SZ: Sie kennen doch den SC Pfullendorf sehr gut. Was ist denn jetzt dort zu tun?
Dutt: Das ist einzig und allein Sache der Pfullendorfer, da kann ich als Außenstehender nichts dazu sagen. Ich habe ein gutes Verhältnis zu diesem Verein, aber deswegen können wir ihnen am Samstag keine drei Punkte schenken.
SZ: Wie sieht es im Kickers-Lager vor der Partie personell aus?
Dutt: Mir stehen, und das kommt ja selten genug vor, erfreulicherweise alle Spieler zur Verfügung.
SZ: Sie sind mit SCP-Trainer Michael Feichtenbeiner befreundet. Können Sie Ihrem Kollegen im Abstiegskampf nicht ein paar Tipps geben?
Dutt: Michael und der Verein sind so erfahren im Abstiegskampf, dass sie von mir sicher keine guten Ratschläge brauchen. Der Spielplan ist auch so, dass wir schon sehr lange vorher gegen Klubs spielen, die dann gegen Pfullendorf antreten. Da würden meine Hinweise nicht mehr helfen, weil sie nicht mehr aktuell sind.
SZ: Ab der nächsten Saison läuft die Qualifikation für die neue dritte Profiliga. Haben die Pfullendorfer das Zeug für diese Spielklasse?
Dutt: Es würde mich sehr freuen, wenn der SCP die Rahmenbedingungen schaffen kann, die ein Mitspielen um die neue Spielklasse möglich machen. Ich halte es auch für die Pflicht jedes Regionalligisten, den Sprung in die Dritte Liga schaffen zu wollen. Immerhin können die ersten neun Mannschaften aufsteigen. Ich sehe das auch als wichtige Motivation für die Spieler. Die Vorgabe das zu erreichen, muss ja nicht gleich mit einem finanziellen Risiko verbunden sein. Aber die Dritte Liga sollte jeder anstreben und der SC Pfullendorf ist es auch seiner Region schuldig.
Quelle: Schwäbische Zeitung vom 16.03.2007
STUTTGART - Die Stuttgarter Kickers sind am Samstag ab 14.30 Uhr Gastgeber des SC Pfullendorf. Für den SCP ist es ein ganz wichtiges Match, nachdem ja wegen der Doping-Affäre Punktabzug droht. Die Kickers, bei denen es vorige Woche einen Wechsel in der Vereinsführung gab (Anwalt Dirk Eichelbaum für Hans Kullen), haben ihrereseits durch die Niederlage des Tabellenzweiten TSG Hoffenheim auch wieder realistische Chancen im Kampf um den Aufstieg.
Sechs Punkte beträgt aktuell der Rückstand auf Hoffenheim bei noch elf ausstehenden Spielen. SZ-Mitarbeiter Dirk Meier sprach mit Trainer Robin Dutt (42), der in den letzten Tagen die regionalen Sportschlagzeilen beherrschte, weil er die "Stukis" am Saisonende zum SC Freiburg verlassen wird. Doch der der gebürtige Rheinländer mit indischen Vorfahren und schwäbischem Akzent ist ganz offenbar ein Mann mit Prinzipien. Zwar steht der Wechsel in den Breisgau definitiv fest, doch Dutt ist der Name seines künftigen Clubs vor der für heute angekündigten offiziellen Bekanntgabe in Freiburg nicht zu entlocken. Dafür sagt der Finke-Nachfolger, was er über den neuerlichen Dopingfall beim SC Pfullendorf denkt.
SZ: Herr Dutt: Die Medien berichten, dass Sie zur neuen Saison zum Zweitligisten SC Freiburg gehen. Ist das richtig?
Dutt: Es ist nicht bestätigt, wohin ich gehe. Es wurde zwar in vielen Zeitungen darüber berichtet, aber ich bestätige diese Meldungen nicht. Wenn Sie das alles richtig gelesen haben, dann werden Sie dort keine Aussage zu irgendeinem Verein von mir finden. Ich bestätige weder den von Ihnen genannten Vereinsnamen noch einen anderen. Mein neuer Arbeitgeber und ich werden das erst am heutigen Freitag tun.
SZ: Wie Sie meinen, Herr Dutt. Dann lassen Sie uns über das aktuelle Regionalligageschehen sprechen: Ihr Team hat wieder Chancen, doch noch den Aufstieg in die Zweite Liga zu schaffen. Denn Hoffenheim hat zuletzt überraschend beim Karlsruher SC II mit 0:1 verloren.
Dutt: Unsere Mannschaft ist der große Außenseiter, sportlich und auch was den Etat angeht. Bis jetzt hat sich für uns auch noch nichts geändert. Wir wollen eine Serie hinlegen, dann wird man sehen. Meiner Meinung nach ist es auch jetzt noch zu früh, um Aussagen zu machen, die den Aufstieg betreffen.
SZ: Bei den Kickers ist vorige Woche der langjährige Präsident Hans Kullen zurückgetreten. Wie kommentieren Sie diesen Vorgang?
Dutt: Das kommentiere ich überhaupt nicht, weil das Vereinspolitik ist. Ich bin im sportlichen Sektor tätig. Auf diese Aufgabe konzentriere ich mich ausschließlich.
SZ: Aber wird dieser Führungswechsel spurlos an der Mannschaft vorbei gehen oder könnte er Auswirkungen auf das Team haben?
Dutt: Nein, der Wechsel an der Vereinsspitze wird sich nicht auf die Mannschaft auswirken. Das ist auch meine Aufgabe, solche Dinge von den Spielern fern zu halten.
SZ: Ihr nächster Gegner heißt SC Pfullendorf. Dort kracht es momentan nach dem zweiten Dopingskandal binnen dreieinhalb Jahren. Wie beurteilen Sie den Fall?
Dutt: Es ist schon sehr ärgerlich, dass so etwas passiert ist. Zumal der betroffene Spieler ein sehr wichtiger für den SCP ist. Das Ganze hat für mich eine gewisse Tragik. Denn jedes Jahr kämpft Pfullendorf um den Klassenerhalt und dann müssen sie noch mit einem Punktabzug leben. Das tut mir sehr leid und ist sehr schade.
SZ: Sie kennen doch den SC Pfullendorf sehr gut. Was ist denn jetzt dort zu tun?
Dutt: Das ist einzig und allein Sache der Pfullendorfer, da kann ich als Außenstehender nichts dazu sagen. Ich habe ein gutes Verhältnis zu diesem Verein, aber deswegen können wir ihnen am Samstag keine drei Punkte schenken.
SZ: Wie sieht es im Kickers-Lager vor der Partie personell aus?
Dutt: Mir stehen, und das kommt ja selten genug vor, erfreulicherweise alle Spieler zur Verfügung.
SZ: Sie sind mit SCP-Trainer Michael Feichtenbeiner befreundet. Können Sie Ihrem Kollegen im Abstiegskampf nicht ein paar Tipps geben?
Dutt: Michael und der Verein sind so erfahren im Abstiegskampf, dass sie von mir sicher keine guten Ratschläge brauchen. Der Spielplan ist auch so, dass wir schon sehr lange vorher gegen Klubs spielen, die dann gegen Pfullendorf antreten. Da würden meine Hinweise nicht mehr helfen, weil sie nicht mehr aktuell sind.
SZ: Ab der nächsten Saison läuft die Qualifikation für die neue dritte Profiliga. Haben die Pfullendorfer das Zeug für diese Spielklasse?
Dutt: Es würde mich sehr freuen, wenn der SCP die Rahmenbedingungen schaffen kann, die ein Mitspielen um die neue Spielklasse möglich machen. Ich halte es auch für die Pflicht jedes Regionalligisten, den Sprung in die Dritte Liga schaffen zu wollen. Immerhin können die ersten neun Mannschaften aufsteigen. Ich sehe das auch als wichtige Motivation für die Spieler. Die Vorgabe das zu erreichen, muss ja nicht gleich mit einem finanziellen Risiko verbunden sein. Aber die Dritte Liga sollte jeder anstreben und der SC Pfullendorf ist es auch seiner Region schuldig.
Quelle: Schwäbische Zeitung vom 16.03.2007
Wäre es nicht deutlich effektiver für die Herren von der SZ gewesen jemanden von Pfullendorf zu interviewen als Herrn Dutt über Pfullendorf zu befragen?
Ich kreuz alle Finger dass wir nicht in das typische Kickers-Verhalten zurückfallen und wie üblich am Samstag gegen Pfullendorf einen sicher geglaubten und äußerst wichtigen Sieg aus der Hand geben
Wie geil wäre das wenn Hoffenheim heute nicht gewinnt *träum* und wir morgen gewinnen
Ich kreuz alle Finger dass wir nicht in das typische Kickers-Verhalten zurückfallen und wie üblich am Samstag gegen Pfullendorf einen sicher geglaubten und äußerst wichtigen Sieg aus der Hand geben
Wie geil wäre das wenn Hoffenheim heute nicht gewinnt *träum* und wir morgen gewinnen
Es sind der Worte genügend gewechselt lasst mich endlich Taten sehen. (Goethe)
Pfullendorfs Gastgeber Stuttgarter Kickers hofft wieder auf den Aufstieg
Das DFB-Urteil bezüglich eines Punktabzugs steht im "Fall Lerandy" noch aus. Heute geht es bei Regionalligist SC Pfullendorf ausnahmsweise wieder mal schwerpunktmäßig um Fußball. Doch bleibt das Auswärtsspiel (14.30 Uhr) bei den Stuttgarter Kickers von der Affäre nicht gänzlich unberührt.
Obwohl er nach dem "Rüffel" von DFB und SCP-Vorstand eigentlich nichts mehr zum Thema Lerandy sagen wollte, ließ sich Trainer Feichtenbeiner gestern doch noch einen Kommentar zum Urteil entlocken: "Mark ist sozusagen mit einem blauen Auge davongekommen. Sechs Spiele Sperre, wovon eins mit Pirmasens ja schon abgesessen ist, sind weniger als zu befürchten stand."
Dann blickte der Coach aufs heutige Spiel in seiner Stuttgarter Heimat: "Ein Punkt wäre okay, ich traue uns aber auch einen Dreier zu!" Pech jedoch für den SCP: Die Kickers haben nach der jüngsten Hoffenheimer Pleite wieder reale Aufstiegschancen - werden also wohl "Gas geben". Feichtenbeiner: "Der stärkste Mannschaftsteil ist das Mittelfeld. Da sind sie mit Benda, Gambo oder Weller torgefährlicher als wir." Weniger Sorgen bereitet ihm der Sturm mit Vaccaro und Ex-Nationalspieler Sean Dundee, die im Winter Okpala (nach Siegen gewechselt) und Mesic (jetzt für die TSG Hoffenheim am Ball) ersetzt haben: "Sind die fit, sind es Granaten. Aber ihnen fehlen noch paar Prozent!"
Beim SCP fehlt außer Mark "frutti di mare" Lerandy noch Patrick Hagg, der Knieprobleme hat. Auch Mark Zeh (Sprunggelenk) und der Langzeitverletzte Helgi Kolvidsson (Kahnbeinbruch sind nicht mit dabei. Damit hat Feichtenbeiner keinen gelernten Abwehrspieler mehr auf der Bank.
Auf personelle Alternativen aus dem Pfullendorfer F-Team muss die Regionalliga-Elf derzeit verzichten. Das Risiko wäre zu groß. Aus Spielerkreisen sickerte zwischenzeitlich nämlich durch: Der Verein hat die Verbandsliga-Kicker des SCP zum Thema "Dopingverstoß-Gefahren" bislang noch nicht aufgeklärt.
szon.de
Das DFB-Urteil bezüglich eines Punktabzugs steht im "Fall Lerandy" noch aus. Heute geht es bei Regionalligist SC Pfullendorf ausnahmsweise wieder mal schwerpunktmäßig um Fußball. Doch bleibt das Auswärtsspiel (14.30 Uhr) bei den Stuttgarter Kickers von der Affäre nicht gänzlich unberührt.
Obwohl er nach dem "Rüffel" von DFB und SCP-Vorstand eigentlich nichts mehr zum Thema Lerandy sagen wollte, ließ sich Trainer Feichtenbeiner gestern doch noch einen Kommentar zum Urteil entlocken: "Mark ist sozusagen mit einem blauen Auge davongekommen. Sechs Spiele Sperre, wovon eins mit Pirmasens ja schon abgesessen ist, sind weniger als zu befürchten stand."
Dann blickte der Coach aufs heutige Spiel in seiner Stuttgarter Heimat: "Ein Punkt wäre okay, ich traue uns aber auch einen Dreier zu!" Pech jedoch für den SCP: Die Kickers haben nach der jüngsten Hoffenheimer Pleite wieder reale Aufstiegschancen - werden also wohl "Gas geben". Feichtenbeiner: "Der stärkste Mannschaftsteil ist das Mittelfeld. Da sind sie mit Benda, Gambo oder Weller torgefährlicher als wir." Weniger Sorgen bereitet ihm der Sturm mit Vaccaro und Ex-Nationalspieler Sean Dundee, die im Winter Okpala (nach Siegen gewechselt) und Mesic (jetzt für die TSG Hoffenheim am Ball) ersetzt haben: "Sind die fit, sind es Granaten. Aber ihnen fehlen noch paar Prozent!"
Beim SCP fehlt außer Mark "frutti di mare" Lerandy noch Patrick Hagg, der Knieprobleme hat. Auch Mark Zeh (Sprunggelenk) und der Langzeitverletzte Helgi Kolvidsson (Kahnbeinbruch sind nicht mit dabei. Damit hat Feichtenbeiner keinen gelernten Abwehrspieler mehr auf der Bank.
Auf personelle Alternativen aus dem Pfullendorfer F-Team muss die Regionalliga-Elf derzeit verzichten. Das Risiko wäre zu groß. Aus Spielerkreisen sickerte zwischenzeitlich nämlich durch: Der Verein hat die Verbandsliga-Kicker des SCP zum Thema "Dopingverstoß-Gefahren" bislang noch nicht aufgeklärt.
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Mit dem Trotz des Außenseiters
SC Pfullendorf bei Stuttgarter Kickers auf Degerlochs Höhen im Einsatz
Die Dopingaffäre um Mark Lerandy hat den guten Rückrundenstart des akut abstiegsbedrohten SC Pfullendorf beinahe in den Hintergrund gedrängt. Jetzt pocht Trainer Michael Feichtenbeiner auf eine Trotzreaktion seiner Elf. Ein positives Spielergebnis bei den Stuttgarter Kickers soll die Stimmung an der Basis nachhaltig aufpeppen helfen.
VON JÜRGEN WITT
Fußball-Regionalliga: Stuttgarter Kickers – SC Pfullendorf (Samstag, 14.30 Uhr, Gazi-Stadion). – Die Prügel, die Pfullendorfs Fußball-Lehrer Michael Feichtenbeiner für sein Publikmachen des Dopingvergehens von Mark Lerandy bezog, habe er gern eingesteckt, verteidigte der Coach sein redliches Ansinnen. Dennoch solle und dürfe dieser Vorfall für die Mannschaft keine Ausrede sein: „Sie muss sich auf das konzentrieren, was sie beeinflussen kann.“ Feichtenbeiner sucht verstärkt den Schulterschluss und fordert die demonstrative Entschlossenheit seiner Elf ein. „Jetzt erst recht“ müsse als Trotzreaktion folgen. „Wir haben immer noch alles in der Hand.“
Ob der Weg auf Degerlochs Höhen zu einem äußerst wichtigen Markierungspunkt für die abstiegsbedrohten Pfullendorfer wird? Kickers-Coach Robin Dutt, der bekanntlich zum Saisonende seinen Abschied in Richtung SC Freiburg nimmt, spricht mit höchstem Respekt von den Linzgauern. Sie stellten eine „intakte Truppe“ dar und Feichtenbeiner führe den SCP sicher auch ans rettende Ufer. „Aber heute brauchen wir die drei Punkte.“ Erfreulich findet Dutt, dass bis auf Bashiru Gambo alle Kickers-Akteure fit sind, jeder auf seinen Einsatz brennt. Vor allem im Sturm habe er die Qual der Wahl. Da profitierten die zuletzt aus der Oberligaelf kommenden Marco Tucci und Bastian Bischoff von ihrem Erfolgserlebnis in Darmstadt (3:1). Aber auch der 162-fache Ex-Bundesligaprofi Sean Dundee habe sich sichtlich gesteigert.
Kickers-Manager Joachim Cast sieht sich bei der Trainer-Nachfolgeregelung nicht unter Zeitdruck. Da werden Peter Zeidler (1. FC Nürnberg II), Alexander Malchow (SG Sonnenhof Großaspach) und Jürgen Seeberger (FC Schaffhausen) als heißeste Kandidaten gehandelt. Aber auch der weiterhin in Stuttgart wohnhafte Michael Feichtenbeiner habe Gesprächsbereitschaft signalisiert, so die „Stuttgarter Zeitung“, die ihn jedoch einschränkend zitierte: „Es gibt keinen konkreten Kontakt.“
Was Feichtenbeiner heute bei den „Kickers“ erwartet, darüber macht er sich keine Illusionen. Sein Trainerkollege Dutt würde nochmals alle Hebel in Bewegung setzen, um die „Blauen“ auf einen Aufstiegsplatz zu hieven. „Die werden die Trommel rühren, nochmals Werbung in eigener Sache machen“, weiß Feichtenbeiner und billigt seiner Elf nur eine „krasse Außenseiterrolle“ zu. Auch die Bilanz fällt eher trist aus, steht doch den drei Niederlagen in Degerloch nur ein 3:1-Sieg von 2003 gegenüber. Klar sei jedoch, dass die „Stukis“ gewaltig unter Erfolgsdruck stünden.
„Das birgt auch Chancen, wenn wir gewappnet sind und gut stehen“, sagt Feichtenbeiner. Er bekundet absolutes Vertrauen in sein Team, das sich auf dem richtigen Weg befände. Nur vorne müsse der SCP noch einen Zahn zulegen und in den Konterschlägen zielstrebiger agieren. Da Eric Agyemang zuletzt eine eher fahrige Leistung zeigte, dürfte die Sturmachse weiterhin mit Ivica Lucic und Neno Rogosic formiert werden. Ansonsten wollte der Coach nicht zuviel verraten. Eine weitere Hiobsbotschaft ereilte Helgi Kolvidsson: eine Kernspintomografie ergab, dass der Isländer an einem Kahnbeinbruch laboriert und somit für mehrere Wochen ausfällt. Fraglich ist Andreas Schumacher, der sich im Spiel der SCP-Zweitvertretung gegen Offenburg einen Bluterguss im Oberschenkel zuzog. Und Mark Zeh könne jetzt wieder mit leichtem Training beginnen.
Quelle: Südkurier vom 17.03.2007
SC Pfullendorf bei Stuttgarter Kickers auf Degerlochs Höhen im Einsatz
Die Dopingaffäre um Mark Lerandy hat den guten Rückrundenstart des akut abstiegsbedrohten SC Pfullendorf beinahe in den Hintergrund gedrängt. Jetzt pocht Trainer Michael Feichtenbeiner auf eine Trotzreaktion seiner Elf. Ein positives Spielergebnis bei den Stuttgarter Kickers soll die Stimmung an der Basis nachhaltig aufpeppen helfen.
VON JÜRGEN WITT
Fußball-Regionalliga: Stuttgarter Kickers – SC Pfullendorf (Samstag, 14.30 Uhr, Gazi-Stadion). – Die Prügel, die Pfullendorfs Fußball-Lehrer Michael Feichtenbeiner für sein Publikmachen des Dopingvergehens von Mark Lerandy bezog, habe er gern eingesteckt, verteidigte der Coach sein redliches Ansinnen. Dennoch solle und dürfe dieser Vorfall für die Mannschaft keine Ausrede sein: „Sie muss sich auf das konzentrieren, was sie beeinflussen kann.“ Feichtenbeiner sucht verstärkt den Schulterschluss und fordert die demonstrative Entschlossenheit seiner Elf ein. „Jetzt erst recht“ müsse als Trotzreaktion folgen. „Wir haben immer noch alles in der Hand.“
Ob der Weg auf Degerlochs Höhen zu einem äußerst wichtigen Markierungspunkt für die abstiegsbedrohten Pfullendorfer wird? Kickers-Coach Robin Dutt, der bekanntlich zum Saisonende seinen Abschied in Richtung SC Freiburg nimmt, spricht mit höchstem Respekt von den Linzgauern. Sie stellten eine „intakte Truppe“ dar und Feichtenbeiner führe den SCP sicher auch ans rettende Ufer. „Aber heute brauchen wir die drei Punkte.“ Erfreulich findet Dutt, dass bis auf Bashiru Gambo alle Kickers-Akteure fit sind, jeder auf seinen Einsatz brennt. Vor allem im Sturm habe er die Qual der Wahl. Da profitierten die zuletzt aus der Oberligaelf kommenden Marco Tucci und Bastian Bischoff von ihrem Erfolgserlebnis in Darmstadt (3:1). Aber auch der 162-fache Ex-Bundesligaprofi Sean Dundee habe sich sichtlich gesteigert.
Kickers-Manager Joachim Cast sieht sich bei der Trainer-Nachfolgeregelung nicht unter Zeitdruck. Da werden Peter Zeidler (1. FC Nürnberg II), Alexander Malchow (SG Sonnenhof Großaspach) und Jürgen Seeberger (FC Schaffhausen) als heißeste Kandidaten gehandelt. Aber auch der weiterhin in Stuttgart wohnhafte Michael Feichtenbeiner habe Gesprächsbereitschaft signalisiert, so die „Stuttgarter Zeitung“, die ihn jedoch einschränkend zitierte: „Es gibt keinen konkreten Kontakt.“
Was Feichtenbeiner heute bei den „Kickers“ erwartet, darüber macht er sich keine Illusionen. Sein Trainerkollege Dutt würde nochmals alle Hebel in Bewegung setzen, um die „Blauen“ auf einen Aufstiegsplatz zu hieven. „Die werden die Trommel rühren, nochmals Werbung in eigener Sache machen“, weiß Feichtenbeiner und billigt seiner Elf nur eine „krasse Außenseiterrolle“ zu. Auch die Bilanz fällt eher trist aus, steht doch den drei Niederlagen in Degerloch nur ein 3:1-Sieg von 2003 gegenüber. Klar sei jedoch, dass die „Stukis“ gewaltig unter Erfolgsdruck stünden.
„Das birgt auch Chancen, wenn wir gewappnet sind und gut stehen“, sagt Feichtenbeiner. Er bekundet absolutes Vertrauen in sein Team, das sich auf dem richtigen Weg befände. Nur vorne müsse der SCP noch einen Zahn zulegen und in den Konterschlägen zielstrebiger agieren. Da Eric Agyemang zuletzt eine eher fahrige Leistung zeigte, dürfte die Sturmachse weiterhin mit Ivica Lucic und Neno Rogosic formiert werden. Ansonsten wollte der Coach nicht zuviel verraten. Eine weitere Hiobsbotschaft ereilte Helgi Kolvidsson: eine Kernspintomografie ergab, dass der Isländer an einem Kahnbeinbruch laboriert und somit für mehrere Wochen ausfällt. Fraglich ist Andreas Schumacher, der sich im Spiel der SCP-Zweitvertretung gegen Offenburg einen Bluterguss im Oberschenkel zuzog. Und Mark Zeh könne jetzt wieder mit leichtem Training beginnen.
Quelle: Südkurier vom 17.03.2007
- Soulfly
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Find ich irgendwie cool.Roland hat geschrieben: Kickers-Manager Joachim Cast sieht sich bei der Trainer-Nachfolgeregelung nicht unter Zeitdruck.
Egal welche Personalentscheidung ansteht, sei es der Verkauf von
Okpala, die Suche des neuen Trainers, Joachim Cast sieht sich nie
unter Zeitdruck.
Erschtmol en Woiza. :wink:
Hold Your Fire
