Adidas bleibt DFB-Ausrüster

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Marcusch
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Beitrag von Marcusch »

Die Nike Leute wollen auch intelligent sein und gut aussehen. Aber man kann nun mal nicht alles kaufen.
Blau/Weiß meine Liebe

SCHLUß MIT DER KOMMERZIALISIERUNG UNSERES FUßBALLS UND DER POLIZEIWILLKÜR

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gerko
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Beitrag von gerko »

adidas beharrt im Trikostreit mit DFB auf Ausrüstung bis 2014

Der Streit zwischen der adidas AG und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) über die Ausrüstung der deutschen Fußballnationalmannschaften zieht sich hin. "Nach eingehender Prüfung des vom DFB in Auftrag gegebenen Gutachtens geht adidas unverändert davon aus, dass der bestehende Vertrag bereits im August 2006 bis mindestens 2014 wirksam verlängert wurde", teilte der Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach am Freitag mit.

Hintergrund ist, dass der adidas-Konkurrent Nike dem DFB ein Angebot unterbreitet hat, ab 2011 die Nationalelf auszurüsten und dafür 40 Mio EUR im Jahr mehr als der Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach zahlen will.

Im vergangenen Jahr hatte adidas, die die Nationalmannschaft seit über 50 Jahren ausrüstet, eine erste Niederlage hinnehmen müssen. Die Nationalspieler setzten durch, in Schuhen ihres Sponsors spielen zu dürfen. Im Gegenzug sollte der Ausrüstungsvertrag für die übrige Spielkleidung bis 2014 verlängert werden. Das hatte damals auch der DFB kommuniziert, will davon jetzt wegen des Nike-Angebots aber nichts mehr wissen.

adidas sieht sich von einer Expertengruppe, bestehend aus internen und externen Fachanwälten und Rechtsprofessoren, ausdrücklich in ihrer Position bestätigt, dass der bestehende Sponsorenvertrag erst 2014 endet. Um partnerschaftlich an einer Lösung dieser Frage zu arbeiten, wollen adidas und der DFB ihre Gespräche vereinbarungsgemäß zeitnah fortsetzen.

DFB-Präsident Theo Zwanziger sprach sich ebenfalls für eine Fortsetzung der Gespräche mit adidas aus. Die Reaktion des fränkischen Sportartikelherstellers nahm er "zur Kenntnis". Sie sei so erwartet worden.

faz.net
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gerko
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Beitrag von gerko »

adidas erwartet im Ausrüsterstreit Einigung
Herzogenaurach (dpa) - 07.03.2007, 12:05 Uhr

Im Ausrüsterstreit mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) um die Nationalmannschaft erwartet der Sportartikelkonzern adidas eine Einigung.

«Bei beiden Seiten ist ein starker Wille da, auch in Zukunft zusammenzuarbeiten», sagte adidas-Chef Herbert Hainer auf der Bilanzpressekonferenz in Herzogenaurach. Man habe in der Zwischenzeit weitere «sehr konstruktive» Gespräche geführt.

«Ich gehe davon aus, dass die Sache in den nächsten Monaten zum Abschluss kommen wird», sagte Hainer. adidas-Konkurrent Nike hat dem DFB für die Zeit ab 2011 ein Angebot gemacht, das bei 500 Millionen Euro für acht Jahre liegen soll. Die Herzogenauracher zahlen derzeit 11 Millionen Euro jährlich. Zudem beharrt adidas darauf, dass der bestehende Vertrag bereits bis 2014 rechtsgültig verlängert worden sei, während der DFB sich nur bis 2010 an adidas gebunden fühlt.

Einen Bieterwettbewerb zwischen den Ausrüstern um die Top-Mannschaften erwartet Hainer nicht. «Ich gehe nicht davon aus, dass es zu einer Eskalation der Preise kommt», sagte er. Das Nike-Angebot an den DFB sei ein «einmaliger Fall» und entbehre jeder wirtschaftlichen Grundlage.

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Blaues-Botnang

Beitrag von Blaues-Botnang »

wieso gehts hier eigentlich immer nur um Kohle!
Ich fänd es mal schön wenn der DfB Charakterstärke beweisen und Adidas
behalten würde. Das würde mir als Fussballfan zeigen das es nicht nur um Kommerz sondern eben auch um Tradition geht!

Finds auch deshalb logischer weil Adidas besser zur DFB-Elf passt!

Und es ist eine Deutsche Marke, so what!?
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gerko
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Beitrag von gerko »

Neues adidas-Angebot - DFB verhandelt weiter
09.03.2007, 15:55 Uhr

Frankfurt/Main/Herzogenaurach (dpa) - Der Sportartikelhersteller adidas hat dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) im Ausrüsterstreit ein neues Angebot unterbreitet. Dieses sei zur Kenntnis genommen worden, hieß es nach einer Präsidiumssitzung des DFB in Frankfurt/Main.

Zugleich sei beschlossen worden, die Verhandlungen mit adidas fortzusetzen. Dem Verband liegt seit einiger Zeit auch eine hoch dotierte Offerte des amerikanischen Herstellers Nike vor. Dieser will dem DFB vom 1. Januar 2011 an 500 Millionen Euro für acht Jahre zahlen; 50 Millionen Euro pro Jahr plus Sonderzahlungen. adidas, das weiterhin darauf pocht, einen bis 2014 rechtgültigen Vetrag mit dem DFB zu haben, überweist derzeit 11 Millionen Euro jährlich.

Bei beiden Seiten sei ein starker Wille da, auch in Zukunft zusammenzuarbeiten, hatte adidas-Chef Herbert Hainer auf der Bilanzpressekonferenz in Herzogenaurach gesagt. Man habe in der Zwischenzeit weitere «sehr konstruktive» Gespräche geführt, nachdem der DFB ein Rechtsgutachten hatte erstellen lassen, demzufolge kein rechtsgültiger Kontrakt über das Jahr 2010 hinaus vorläge.

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gerko
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Beitrag von gerko »

Schiedsgericht soll Ausrüsterfrage klären
Frankfurt/Main (dpa) - 15.03.2007, 16:33 Uhr

Im Streit um die Dauer des Ausrüstervertrages mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) hat der Sportartikelhersteller adidas ein Schiedsgericht mit der Klärung des Falles beauftragt.

In einer Presseerklärung heißt es, adidas gehe unverändert davon aus, dass der bestehende Vertrag mit dem DFB bis 2014 gültig sei. Der DFB sieht sich dagegen nur bis zum Jahresende 2010 an adidas gebunden und liebäugelt danach mit einem Wechsel zur amerikanischen Firma Nike, die für acht Jahre 500 Millionen Euro bietet. adidas hatte sein Angebot zuletzt auf jährlich 22 Millionen Euro verdoppelt.

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gerko
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Beitrag von gerko »

DFB benennt Professor für adidas-Schiedsverfahren
Frankfurt/Main (dpa) - 28.03.2007, 15:35 Uhr

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den Tübinger Universitäts-Professor Harm Peter Westermann als Schiedsrichter für das Verfahren im Ausrüster-Streit mit adidas benannt.

Dies gab der DFB bekannt. Nachdem der Herzogenauracher Sportartikelhersteller seinen Vertreter bereits nominiert hatte und nun ebenfalls den Namen öffentlich machte, bleiben den beiden Schiedsrichtern nun zwei Wochen Zeit, um den Vorsitzenden des dreiköpfigen Gremiums zu bestellen.

Dieser wird dann die alleinige Entscheidung treffen, ob adidas einen gültigen Vertrag bis 2014 mit dem DFB besitzt. Davon geht das Unternehmen aus. Eine zweite Instanz wird es nicht geben. Der Verband, dem ein 500-Millionen-Angebot von adidas-Rivale Nike von 2011 an vorliegt, ist indes der Auffassung, dass der Kontrakt mit dem langjährigen Partner Ende 2010 ausläuft und ließ sich dies durch ein Rechts-Gutachten bereits bestätigen. Der deutsche Ausrüster beantragte daraufhin ein Schiedsgericht mit der Klärung.

In dem Gremium wird das Unternehmen von Professor Peter W. Heermann vertreten. Der 46 Jahre alte gebürtige Hannoveraner lehrt an der Universität Bayreuth Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht, Rechtsvergleichung und Sportrecht. Zeitweilig war er auch als Richter am Oberlandesgericht in Nürnberg tätig.

Auch der DFB einigte sich wie bereits angekündigt auf einen Vertreter, der nicht aus den eigenen Reihen kommt. Der 69 Jahre alte Westermann studierte in Münster, Paris und Wien. Er arbeitet seit vielen Jahren als juristischer Gutachter sowie national und international als Schiedsrichter. 1969 war Westermann in Köln zum Professor ernannt worden. Zuletzt war er bis Februar 2006 Dekan der juristischen Fakultät der renommierten Tübinger Universität.

adidas bot zwar an, seine bisherigen Zahlungen zu verdoppeln, doch mit dann jährlich 22 Millionen Dollar läge man noch immer weit unter dem, was Nike dem DFB überweisen will: 50 Millionen pro Jahr bei einer Laufzeit von acht Jahren. Hinzu kommt eine Extra-Zahlung von 100 Millionen Euro.

Der DFB betonte bereits mehrfach, dass das Geld an die Vereine, die Landesverbände und auch in die Bundesliga geht. Daher sieht sich der Verband schon vor der Klärung des Falls als Gewinner an. «Es ist ganz gut, dass es jetzt zu einer Entscheidung eines neutralen Schiedsgerichtes kommen wird. Egal, wie es ausgeht, wir werden besser dastehen», hatte Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff jüngst erklärt.

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pupskopf
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Beitrag von pupskopf »

diese entscheidung kann ich persönlich nur begrüßen!! durfte prof. westermann vor seiner emeritierung selbst noch in vorlesungen bzw. im examensrepetitorium erleben. für mich ist er einer der besten, wenn nicht sogar die nr. 1 der zivilrechtler deutschlands. er wird als schiedsrichter die gerechteste lösung finden. von ihm darf man mit sicherheit behaupten, dass er sich wie kein anderer im bgb zurechtfindet und das beste für die seite, die ihn nominiert hat auch durchsetzen kann!!
"Don't say, that you have the cat in the sack, when you don't have the cat in the sack!"
Giovanni Trappatoni

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gerko
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Beitrag von gerko »

Zwanziger erwartet Entscheidung im Ausrüsterstreit
Frankfurt/Main (dpa) - 13.04.2007, 16:49 Uhr

DFB-Präsident Theo Zwanziger erwartet die Entscheidung im Ausrüsterstreit zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und dem Sportartikelhersteller adidas im Laufe des Sommers und will diese in jedem Fall anerkennen.

«Der DFB wird nie einen bestehenden Vertrag brechen», sagte Zwanziger nach der Präsidiumssitzung in Frankfurt am Main.

Sollte das Schiedsgericht unter dem Vorsitz des Osnabrücker Honorarprofessor Willi Erdmann zu dem Urteil gelangen, dass sich der bis zum 31. Dezember 2010 gültige Vertrag - wie von adidas behauptet - bereits um vier Jahre verlängert hat, werde der DFB dies hinnehmen. Eine zweite Möglichkeit sei ein Vergleich. In diesem Fall behält sich der DFB die Prüfung vor, ob er diesen annimmt. Sollte der DFB Recht bekommen, würde Zwanziger trotz der Dissonanzen mit dem langjährigen Partner weiter verhandeln. Zudem habe es adidas selbst in der Hand, einen möglichen Vertrag mit einem Dritten durch das geltende Matching-Right an sich zu ziehen.

Der DFB liebäugelt mit einem Wechsel zum US-Ausrüster Nike, der für acht Jahre 500 Millionen Euro und damit das Doppelte von adidas bietet. Bis zum Ende des Verfahrens wird Zwanziger die Einladung in die Nike-Zentrale nach Oregon «mit Rücksicht auf die unabhängigen Richter» jedoch nicht annehmen. «Ich will nicht, dass der Eindruck entsteht, der DFB mache ohnehin was er wolle», sagte Zwanziger.

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DirtyToby
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Beitrag von DirtyToby »

Laut Videotext bleibt Adidas Ausrüster der Nationalmannschaft. Bis 2018 soll der Vertrag verlängert werden. Adidas zahlt bis 2011 20 Millionen Euro pro Jahr statt bisher 11 Millionen. Ab 2011 sind dann 25 Millionen pro Jahr fällig. Ausserdem investiert Adidas zusätzlich in öffentlich Bolzplätze.
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